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World of Gothic

Rollenspiel nach Fall der Barriere
Rund um Khorinis
Auf dem Fjord # 2

21.11.2003 20:25#1
Samantha Auf dem Fjord #2
Samantha stand auf Backbord und beobachtete schweigend die Küstenlinie. Hohe Felsen türmten sich gegen den Himmel auf, an dem gerade die Sonne in rötlichem Schimmer unterging. Die ersten Sterne zeigten sich, als sich die Fahrt des mächtigen Schiffes verringerte und es schließlich zum Stehen kam.
Samantha schaute über Deck. War der Halt geplant? Es schien so, denn keiner wurde durch den plötzlichen Stillstand unruhig. Viel mehr ging jetzt eine Art Ruck durch die Mannschaft. Alle hatten plötzlich etwas zutun oder schauten schon erwartungsvoll in die Ferne.

Die junge Lady hatte den Ausführungen des Lords nur am Rande zugehört, entsprechend unwissend war sie jetzt über den weitere Plan. Scheinbar warteten sie auf etwas.
Das Schiff, gut versteckt hinter einem der großen Felsen, wiegte unterdessen sachte auf dem ruhigen Meer.
Samantha verließ ihren Platz und ging hinüber zu den anderen. Es ging bald los.


21.11.2003 20:32#2
Carthos Der Paladin trat als erster an das niedergebrannte Lagerfeuer und nahm ein verbranntes Stück Kohle heraus und rieb damit über den gepanzerten Brustkorb. Die Kohle färbte das sonst so glitzernde Metall schwar wie die Nacht, die perfekte Tarnung.

Das sollte uns bei unserem Nachtspaziergang sehr hilfreich sein. Lässt sich leicht wieder abwaschen.

heute wurde die nagelneue Erzrüstung auf ihre bisher schwerste Probe gestellt, doch er wusste, dass sie sie meistern würden.
Die Milizolsaten legten die Planke zum Festland aus und Carthos ging mit gezückter Armbrust voraus.

Diejenigen die hier bleiben sorgen dafür, dass sie das Schiff drehen, damit wir schneller verschwinden können. ankert wieder in der Nähe des Ufers, damit wir es nicht so weit haben. So, los jetzt.

In seiner geschwärzten Rüstung eilte er die Planke hinunter und wartete am Fuß des Felsens auf die Nachkömmlinge.



21.11.2003 20:52#3
Sir Iwein Einer nach dem anderen verließen die Paladine in ihren geschwärzten Rüstungen das Schiff, ernst und entschlossen war die Mine eines jeden von ihnen, nicht einer ließ eine Spur von Furcht erkennen - und wenn es sie doch gab, verstanden sie diese gut zu verbergen. Iwein stand ehrfürchtig neben der Planke und blickte den Streitern hinterher, die nun den Fuß auf das Land setzten. Dies war Feindesland, und Vorsicht war nun geboten; wenn man sie zu früh bemerken würde, sähe es sowohl für sie als auch für das Schiff und seine Wachen schlecht aus.Iwein kam sich nutzlos vor. Zuerst hatte er die lange Schiffsreise nur mühsam und nicht ohne einiges seines Mageninhaltes oral von sich zu geben, überstanden, und nun hatte ihn der Kommandant nicht mitgehen lassen. Der Milizsoldat fühlte sich absolut fehl am Platze, auch wenn er mit der Aufgabe betraut worden war, die Schiffswache zu befehligen. In jenem Moment wünschte er, er wäre in Khorinis geblieben, mit seinem Kameraden Uncle, den er sich nun sehnlichst herbeiwünschte, in Coragons Taverne einen heben gehen...
Als einige Soldaten sich angewidert von Iwein entfernten, bemerkte dieser erst, dass er bei seinen letzten Gedanken offenbar seine Rüstung mit Speichel befleckt hatte. Hastig wischte er den Sudel mit seinem Arm weg und spähte dann in die Dunkelheit an Land hinaus, wo die Paladine soeben im Nebel untertauchten. "Innos geht mit euch!", murmelte er.
Dann gab er dem Kapitän das Zeichen, den Anker zu heben und das Schiff zu wenden, woraufhin einige Matrosen sofort an die Arbeit gingen. Das Schiff sollte sofort bereit zur Abfahrt sein, wenn die Paladine mit den Gefangenen zurückkehren würden.



21.11.2003 20:58#4
Kano Kano stand oben beim Steuermann und sah den Soldaten zu, wie sie das Schiff verließen. Er selbst war nicht so bewandert im Schleichen, er hatte viel Zeit in Kampftraining investiert, auch war da ja noch die Buchhaltung und das Lenken der Geschicke der Stadt. Aber er würde auf dem Schiff bleiben und die Verteidigung Selbigens leiten.
Einer nach dem Anderen verließ das Schiff, zu Kanos Überraschung war auch Samantha vorbei, sollte sie mal gut auf sich aufpassen. Bei ihrem Geschick...da sollte sie wirklich gut auf sich aufpassen.

Clay hatte ihm seine Rune zurück gelassen, er selbst rechnete wohl nicht damit, sie zu brauchen. Aber umso besser, so könnte der Statthalter unter Umständen selbst beweisen, wie gut er wirklich damit war, wenn es darauf ankam. Aufmerksam suchten seine Augen den Strand ab, die vertrockneten toten Bäume dahinter, das verdorrte Buschwerk und die kleinen Erdhügel.

"Haltet die Augen offen, Leute, auch wenn wir hier auf dem Schiff sind, heißt das nicht, dass wir in Sicherheit sind. Sergeon, behalte das Meer im Auge, ich will nicht plötzlich eine Orkgaleere im Rumpf stecken haben, klar?"Der Angesprochene nickte und bezog Stellung auf der dem Meer zugewandten Seite. Während das Schiff auf Iweins Kommando hin neue Stellung bezog, wechselte auch Kano seine Position um den Strand weiterhin beobachten zu können.
Dieser Iwein schien nicht nur Talent in Bezug auf den Bogen zu besitzen. Ob er auch Führungsqualitäten besaß? Vielleicht sollte ihn mal im Auge behalten, vielleicht machte er sich ja gut. Gute Offiziere konnte man immer gebrauchen, starben sie ja meistens zuerst, die Orks wussten schließlich auch, wie man einen Krieg fürhte...



21.11.2003 21:06#5
Samantha Traurig schaute Samantha zu, wie ihre schöne erzüberzogene
Drachenschuppenrüstung mehr und mehr zu einem schwarzen Etwas wurde. Es war eine Schande, was sie hier tat. Doch was sein musste musste sein. Sie hoffte nur der Ruß ging später auch wieder ab, so jedenfalls würde sie nicht für den Rest ihres Lebens weiter herumlaufen.

Sie folgte den anderen von Bord und boxte Kano im Vorbeigehen freundschaftlich in den Magen. Seine Rüstung hielt eh alles ab und sie quittierte die nichtbedachte Tatsache mit einem 'Autsch, menno'.
Weiter ging es hinein in die Dunkelheit. Kaum hatte sie festen Boden unter den Füssen, legte sich auch schon der dichte Nebel um ihre Gestalt und sie musste aufpassen um die anderen nicht zu verlieren. Der Fels war glitschig und feucht, doch dank ihrer guten Körperbeherrschung schaffte sie es nur leise auszurutschen und auch den darauffolgenden Fluch zu unterdrücken.
Sie erhob sich und folgte den anderen eilig weiter.



21.11.2003 23:48#6
koryu-chan Koryu lachte.Der mond schien ihm direkt ins Gisicht,das sich kurz darauf in einen Grinsebalken verwandelte.
Hrhrhr.....Natürlich steht es in meiner Macht,allerdings bin ich nciht dafür zuständig.Sprich mit Yori,Snizzle oder Shakuras.Die werden es dir beibringen... Der Novize guckte nur wieder nach vorne.In seiner front konnte man due Tür zur Kajüte sehen.
Welcher verdammte Feldherr muss wohl in dieser Kajüte wohnen.. murmelte Kor.Kenny guckte ihn nur seltsam an und versuchte sein brechen zu unterdrücken.K-Keine Ahnung. antwortete er.Plötzlih sand er wieder auf,rannte zum Schiffsrand und lies wieder etwas Gelbe Brühe raus...



22.11.2003 00:29#7
Ken Suyoko Ken war wirklich übel, vielleicht sollte er versuchen seinen Mund geschlossen zu halten. Er taumelte, sein Mund und seine Nase waren überfüllt von dem wiederlichenden Geschmack. Er setzte sich aber wieder neben den Magier sagte : Will- Mein Mund zu lassen!
und wärend er sprach kam eine egliche gebe Flüssig keit aus seinem Mund. Der Magier sah ihn angeekelt an. Nickte dan aber Zustimmend und sah wieder nach vorn.

Ken versuchte die Flüssigkeit rauszuspucken und öffnene vorsichtig den Mund, und kaum tat er das so kam eine Neue etwas kleinere Welle des Gestankes.
Ken stand auf und sah sich ein wenig um. doch er spürte wie ihn die Augen des Magiers immer beäugten, auch das ein paar Paladine ihn immer misstrauisch anschauten. Dann verscuhte er das Würgen zu unterdrücken und sagte: Äm, verzeit Meister, doch mir wurde nicht gesagt WAS ich genau tun sollte. Ich wurde eingetragen und weis nur das wir zu einer Orkpalisade fahren. sonst nichts. ...



22.11.2003 00:39#8
koryu-chan mh...Hast du denn den Brief nciht Gelesen?Nunja...Ich darf nciht darüber reden.Aber wir können ja mal unter deck gehen,damit uns keiner hört. sagte der Magier.Ken versuchte immernoch den Mund zuzuhalten.Sein Gesicht wurde schon langsam grün.Der Magier stand auf und sagte
Komm,lauf ein paar meter,dann gehts dir gleich wieder bessersagte Kor.Ken nickte nur und beide gingen nach unten.

Kenny gings schon wieder besser,dann erklärte Kor ihm alles.Je länger sie dort standen,desto mehr wusste Ken.Nach dem kleinen Gespräch gingen beide wieder nach oben und setzten sich hin.Es war ziemlich dunkel.Man konnte nur das glänzen der Paladinrüstungen erkennen.Plötzlich legte Koryu seine Hände zusammen.KLeine Lichtstrahlen swängten sich aus seinen Händen,und wurden immer heller.Langsam zog Kor seine Hände ausseinander und eine Lichtkugel war zu sehen.Kor erhob seine Hand und platzierte die Kugel etwa einen Meter über seinem Kopf.Ken schien ziemlich begeistert.
keine sorge,das wirst du noch früh genug lernen sagte Koryu nur...


22.11.2003 00:47#9
Ken Suyoko Ein Lichtzauber, solch etwas hätte Ken gebrauchen können als er mit Flint im Wald gewesen war, oder als er den Giblinmagier getöttet hatte. Und nun war er Novize und die Möglichkeit das er es lernen könnte war zeimlich hoch.W-W-was macht ihr im Kloster , welche Arbeit verrichtet ihr? Der Magier sah begeister zu seinem Lichtkegel dann zu Ken, Arbeit?, Achtso ich bin ..



22.11.2003 02:29#10
Andor_Elyn Andor stand nun außerhalb des Schiffes auf dem kleinen Sandstrand, er sollte ein wenig die Gegend beobachten. Die meisten Paladine und Ritter waren schon losgegangen und langsam verschwanden sie in der schwärze der Nacht.Leider wurde Andor erst kurz bevor sie an Land gingen die Nachricht erzähl was ihre eigentlich „Jungfernfahrt“ zu bedeuten hatte.
Es war ein Angriff, ein Angriff auf die Orks um die gefangenen Bürger zu befreien.
Dies kam dem Waffenknecht ganz gelegen, endlich könnte er sich dafür rächen was diese Grünhäute ihnen angetan hatten, er konnte sich noch genau an das Bild des Schreckens erinnern was diese Bestien angerichtet hatten.
Die zerstörten Häuser sowie viele tote Soldaten und Zivilisten.Aber nun war die Zeit der Rache gekommen, nun würden sie ihnen zeigen was die „Menschen“ so alles konnten.

Er schlenderte Langsam den Strand entlang und lauschte ein wenig, man hörte Kampfeslärm, dieses Geräusch war weit weg, sehr weit weg, aber Andor wusste was es zu bedeuten hatte.
Hauptmann Longbows Trupp, sie kämpften nun erbittert gegen den Feind und versuchten sich gegen die Massen der Orks hinwegzusetzen.
Am liebsten wäre der Einhandlehrmeister mit ihm gegangen, den hier an diesem einsamen Stück Land am südlichsten teil des Minentals fühlte man sich einsam.Und auch hilflos, hilflos darüber das man seinen Kameraden nicht helfen konnte, wie sie unter den gewaltigen Ork maßen fielen.
Doch alle hatten ihre Aufgabe, die einen würden nun kämpfen und die anderen würden sich erstmal bedeckt halten.
Aber es dauerte nicht mehr lange, denn bald würden die Orks sie bemerken und dann würden sie anrücken um auch die Streiter Innos zu schnappen welche mit dem Boot kamen.

Andor setzte sich nun, mit seinem schwarzen Mantel umgeschlagen, auf einen großen Stein auf dem Strand.
Der Wind kam von Osten und brachte kühle Luft und das untätige Rumsitzen machte müde, aber er durfte nicht einschlafen, daher versuchte er sich mitspielen wie Steine zählen, soweit es im Dunkeln möglich war, sich wach zu halten.Aber Andor wusste bald würde seine zeit kommen.



22.11.2003 13:08#11
Andor_Elyn Die Sonne war aufgegangen, und Andor ging langsam wieder auf das Deck des Schiffes.
Es war eine unruhige Nacht, alle waren verunsichert, den niemand wusste wie es nun weiter gehen.
Die Lords und Paladine waren schon eine ganze zeit weg, und die Schiffbesatzung wartete nun darauf was passieren würde.
Ein paar Milizen standen wieder auf dem kleinen Strand um zu melden wenn sich was regen würde, aber es kam nichts gar nichts.
Es war leise man hörte nur manchmal Kampfesgeräusche, aber wie letzte Nacht, waren diese weit weg.
Die Orks hatten das Schiff anscheinend noch nicht entdeckt zum glück für die die noch auf dem Kahn saßen.
Den wenn die Orkarmee anrücken würde, müssten die Soldaten sie so lange aufhalten wie es ging, aber das würde nicht lange sein. Den der gewaltigen stärke dieser Grünenbestien, konnte niemand lange standhalten. Daher mussten sie, wenn es wirklich nötig war, losfahren und ihre Anführer auf diesem verfluchten Teil des Minentals zurücklassen.
Aber Andor sah viel zu schwarz das wusste er, daher setzte er sich erstmal hin und versuchte seine Gedanken zu sammeln.



22.11.2003 13:41#12
Ken Suyoko Nach dem Ken am Abend zurfo keine Antwort bekommen hate. war er schlafen gegangen und wachte etwas nach Mittag wieder auf. Sein Kopf dröhnte und in seinem Magen ging es zu wie in einem Hexenkessel. Unbewusste stand er auf und ging an Deck. Es war ruhig, alle drarauf wartend das etws geschehen würde. Es waren einige Weniger als Sonst. Milgo war nirgens zu sehen, und ein paar andere Paladine waren verschwunden, Ken dachte nach. Seine Beine trugen ihn zu der Bank auf der er am Abend zuvor den Magier kennen gelernt hat. die eklige Sabere war noch immer neben der Bank zu sehen, er schaute sie nur einen flüchtigen Augenblick lang an, dann drehte er sich angewieder weg und versuchte nicht daran zu denken.

Etwas Lag in der Luft, das konnte Ken spüren , alle warten auf eine Nachricht oder ewtwas ähnlichem. Erst jetzt bemerkte Ken das der Wind von der Rückseite des Schiffes kam, Fahren wir rückwerts? fragte er sich, langsam ging er zur Reling, aber sie standen , das Wasser blieb wo es war, Warum fahren wir nicht? Einige Milizen sahen den Novizen in Anwärterkleidung seltsam an, hastig ging er zu diesen und fragte einen: Warum stehen wir? dieser antwortete: Befehl von Käptn, wir sollen auf neue Anweisungen warten! Ken wollte nicht mit diesem Millizen treiten und so ging er durch das Schiff um es genauer zu begut achten.


22.11.2003 16:25#13
Käpt'n Brügge Brügge wunderte sich immer wieder wie empfindlich selbst die Mägen der Paladine auf leichten Seegang reagierten. Viele beugten sich midestens einmal üer die Reling und entließen eine dickflüssige Masse ins Meer. Er selbst hatte damit als alter Seemann natürlich keine Probleme Jetzt nach der Landung stand Brügge bei Andor und wartete darauf, dass etwas passieren würde. Die Paladine waren weggeschlichen und es war nichts interessantes passiert. Man konnte einfach nur warten. Brügge langweilte sich und fragte andor, ob er ihn noch ein bißchen trainieren könnte. Kurz darauf übte Brügge wieder fleißig Blocks und Angriffe. Trotzdem würde er allein gegen einen Ork wahrscheinlich alt aussehen.


22.11.2003 17:33#14
Kano Kano hatte die ganze Zeit Wache geschoben, schlafen hätte er vermutlich sowieso nicht gekonnt und so hatte er sich dazu entschieden, den Strand im Auge zu behalten. Die ganze Zeit über hatte er die Rune seines Mentors fest in der linken Hand gehalten, war an der Reling auf und ab gegangen und hatte nur ab und zu etwas gegessen. Auch hatte er Iwein nebenbei zugesehen, der sich noch etwas im Bogenschießen übte, während die Gruppe auf die Rückkehr der anderen wartete. Der junge Schütze hatte sich gut gemacht und viel gelernt, selbst die Bäume am Strand, die gut 70 Meter weit weg sein mochten, traf er schon, erstaunlich, wirklich beeindruckend.

Der Statthalter seinerseits konnte nicht wirklich üben, hier heilige Pfeile zu verschießen war nun wirklich etwas auffällig. Aber vermutlich war es nicht zu vermeiden, dass die befreiten Bürger einige Orks im Schlepptau hatten, die konnten dann allemal als Ziele herhalten. Gerade wand sich der Krieger wieder um und wechselte die Richtung, als er stehen blieb und aufhorchte. Orkschreie waren zu hören, kein gutes Zeichen, gar kein Gutes. Hoffentlich schafften sie es noch, sie mussten!
"Macht euch bereit, vielleicht bekommen wir bald Besuch. Wenn sie nicht bald auftauchen kommen vier Leute mit mir und sehen nach, der Rest wartet eine Weile und fährt dann mit dem Schiff zurück, klar?!"

Die Männer nickten und alle nahmen Aufstellung, bereit eventuell folgende Orks willkommen zu heißen. Die Soldaten hatten die ganze Zeit nur darauf gewartet, deswegen waren sie hier. Konnten sie nur hoffen, dass es den Grund ihrer Anwesenheit überhaupt noch gab...



22.11.2003 17:54#15
koryu-chan Koryu wartete und wartete.Ihm war schon langsam langweilig.Einige des Landungstrupps sind schon losgegenagen,trotzdem wusste er nicht genau warum er hier war.Langsam zog er seine Axt un fuchtelte ein wenig damit herum.Nutze den Schwung! sagte Meister Ceyx ihm bei seiner Ausbildung.Diesen beherrschte Koryu jetzt so gut wie sein Meister selbst.Den Arm immer gestreckt halten.Seine Hiebe waren so schnell,das nur ein silberner Schimmer zu sehen war.
So...Jetzt versuch ich mal etwas neues...

Koryu schwang das die Axt hin und her.Wie eine gelegte 8.Dann steckte er sie in atemberaubender Geschwindigkeit ein und schnappte seinen Dolch.Mit diesem donnerte er dann volle Kanne in das Holz des Schiffes.Langsam schloss er seine Augen und steckte wieder alles so ein wie es war.Dann setzte er sich wieder auf die Bank und dachte nach...



22.11.2003 18:13#16
koryu-chan Als Koryu ruhig auf der Bank saß,hörte er auzf einmal einen Todesschrei.Schnell lief er zum Schiffsrand und schaute nach.Die Glänzenden Rüstungen 4er Paladine waren kaum zu übersehen.Hinter ihnen liefen etwa 30 Bürger.Allerdings wurden es immer weniger,da die Orks ihnen dicht an der Ferse waren.Instinktiv schrie der Magier sofort
SIE KOMMEN!!!
Alle,die noch auf dem Schiff blieben guckten ihn seltsam an.Dann kamen sie selber an den Rand.Nachdem sie die Situation realisieren konnten,zuckten sie Blitzschnell ihre Armbrüste,Bögen und Magie.Sogar einige Anwärter und Rekruten nahmen sich Steine in die Häand und warfen was das Zeug hält.Koryu blieb nur eine möhlichkeit.Er hob beide Hände etwa in Brusthöhe und konzentrierte sich.Seine Finger wurden kalt und kleine Eispartikelchen sammelten sich.Nach einigen Minuten war deutlich ein Eisball zu sehen.Der Magier atmete noch einmal tief durch und holte aus.Dann schoss er ihn ab.Der Eispfeil flog direkt in das Gesicht eines Orks,der etwa 300 Meter weit entfernt war.Hurz darauf konnte man sehen,wie dieser Ork nach vorne kippte.Dies widerholte er mehrere male...


22.11.2003 18:14#17
Kano Da kamen sie, zum Glück, zumindest teilweise, denn was sie da im Schlepptau hatten, sah nicht gut aus.
"Macht euch bereit! Legt an und wartet bis sie in Reichweite sind, schießt erst, wenn ihr sicher seid, nicht die eigenen Leute zu treffen, klar?! Viel Glück Männer..."
Die Befreiten und ihre Befreier kamen den kleinen Abhang zum Strand hinunter gerannt und hatten es nicht mehr weit bis zum Wasser, doch schon kamen die Orks über die Dünen gestapft, ihre grauenvollen Waffen bedrohlich schwingend.
Kano atmete tief durch und begann dann, den heiligen Pfeil zu wirken, er konzentrierte sich auf die Magie und Innos, ließ die Wärme in seine Hand strömen, wartete, bis es langsam heiß wurde und streckte dann den Arm aus, öffnete die Faust und schoss den heiligen Pfeil seinen Feinden, den Orks, entgegen. Zischend raste das magische Gebilde davon, ein zwei Meter über den Köpfen der Fliehenden hinweg direkt in die Reihen der Orks. Der Krieger konnte es nicht hören, aber es war deutlich zu sehen, wie sich die Energie durch die Rüstung der Grünhaut brannte und den Ork schreiend zu Boden sacken ließ. Ohne Rücksicht trampelten die Nachfolgenden über den Kadaver hinweg.
"MACHT SIE FERTIG!", rief der Statthalter seinen Kameraden zu, wenngleich er genau wusste, dass es unmöglich war diese Flut aufzuhalten. Dennoch gab jeder sein Bestes, um zumindest das Vorwärtskommen der Orks zu hindern, und wenn es nur durch das Niederstrecken der vorderen Reihen war...
Wieder und wieder heulten Pfeile davon, zischten magische Geschosse auf die Orks zu, rissen die Grünhäute um. Doch für jeden Gefallenen kamen wenigstens drei Neue über die Dünen...ein hoffnungsloses Unterfangen, wenn nicht die Mission wäre, die Gefangenen zu befreien...



22.11.2003 18:25#18
Carthos Zum Glück hatten die Leute auf dem Schiff sie gesehen und gaben ihnen Deckung. Zwar war dies bei der großen Zahl von Gegnern nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber dennoch besser als keine Hilfe.
Die ersten Bürger hatten das Schiff erreicht und wurden bereits hochgehieft, während der Rest der Mannschaft bereits die Segeln setzte.
Nach und nach sprangen die Leute ins Wasser um das rettende Boot zu erreichen. Alle hatten sie es nicht geschafft, dennoch hatten sich die meisten hier eingefunden.
Carthos eilte mit Samantha zum Strand und half einem Verletzten wieder auf die Füße.

Ich werde euch dann verlassen, habe noch etwas zu erledigen. Viel Glück auf eurer Rückreise. Wir sehen uns in Khorinis.

Die Lady hatte ihr Verschwinden bereits angekündigt gehabt und sah sich nach einer guten Möglichkeit um, ungesehen hier zu verschwinden.

Viel Glück, möge Innos euch schützen.

Kaum hatte Carthos den Satz zuende gesprochen, als Samantha in dem Dickicht verschwunden war. Der Kommandant schnallte sich seinen zweihänder auf den Rücken und sprang ebenfalls ins Wasser. Hinter ihm fiel ein weiterer Ritter den anstürmenden Orks zum Opfer. Carthos schwamm wie ein Weltmeister hinüber zum Schiff, was in dem schweren Harnisch nicht gerade einfach war. Seine Hand klammerte sich an eines der herabgelassenen Taue und kurz darauf wurde der Lord von der Schiffsbesatzung hochgezogen.



22.11.2003 18:45#19
Kano Das war der Letzte, alle an Bord, nichts wie weg hier.
"Los Jungs, verschwinden wir, Anker lichten und los geht's!"Sofort knatterte die Kette über das Deck und zog den schweren Anker hoch. Nicht lang dauerte es, dann hatte er Wind die Segel voll erfasst und schob das Schiff langsam vor sich her, immer schneller und schließlich bewegte es sich Richtung Heimat. Einige der Männer waren verletzt, die Bürger halb verhungert. Aber sie hatten überlebt, wenn auch nicht alle, aber viele.

Kano sah sich um, Samantha war nicht dabei, er hatte sie auch nicht an Bord kommen sehen. War sie gefallen? Verdammt, das durfte nicht sein! Sie hatten sich zwar immer nur gestritten, aber...was sollte jetzt mit dem Hörnchen werden? Ein Waisenhörnchen...so jung und schon das Herrchen verloren...
Der Krieger senkte das Haupt und ließ sich auf ein Seilknäul nieder. Verdammt...warum musste es so enden. Aber er durfte nicht verzweifeln, nicht jetzt, später...

So richtete er sich wieder auf und sah sich um, die Soldaten waren erschöpft, sichtlich.
"Bringt die Bürger unter Deck, die sind hier nur im Weg. Ebenso die Verletzten, der Rest hält Ausschau und Wache, ich will keinen sehen, der sich drückt!"Die Krieger nickten und bemannten den Ausguck, ebenso die Reling. Mit voller Fahrt ging es zurück nach Khorinis...



22.11.2003 18:50#20
Carthos Carthos stand nun neben einem anderen Paladin an der Reling und blickte zum Ufer hinüber. Es war wiedermal ein Gemetzel gewesen, wie immer wenn Menschen und Orks aufeinaner trafen.

Viele haben es aber nicht geschafft wieder zum Boot zu kommen...
Carthos wischte sich den Dreck von der Rüstung und sah über das Deck hinweg.
Nunja, viele Bürger haben es nicht geschafft. Wir haben wohl drei Leute verloren. Die anderen haben es vorgezogen andere Wege zu gehen. Ritter Milgo wollte sich zum Wall durchschlagen und Lady Samantha ist im Gestrüpp am Ufer in Richtung Minental verschwunden. Alles in allem hätte es uns wesentlich härter treffen können. Ich hoffe nur der Ablenkungstrupp hat nicht zuviel einstecken müssen.

Gemächlich gewann das kleien Schiff an Fahrt und kurz darauf hatten sie den angesteuerten Strand aus dem Blickfeld verloren.



22.11.2003 19:25#21
koryu-chan Koryu atmete tief durch.Er war mental sehr erschöpft,allerding gings ihm Körperlich blendend.Zwar hatte er ein paar kleine Steinchen der Orks abbekomen,allerdings war es nciht so schlimm.Diese kleinen kratzer würden nach einigen Tagen verheilt sein.
Das schiff war wieder auf hoher See.Fast alle Bürger waren auf dem Schiff und unterhielten sich.Es klang wie in Khorinis.Alle tratschten,lachten und weinten,wie in der Stadt.Wäre da das Meeresrauschen nicht,könnte man sogar das Schnarchen einiger Paladine unter Deck hören.Langsam ging die Sonne wieder auf.Der Himmel war orange wie die Aprikosen in der Weinstampferei.
Der Wind war ziemlich stark.Das schwiff war schon wiederkurz vor Drakia.Bald würde Koryu endlich seine Magieausbildung zur 2. Stufe machen.Er freute sich sehr darauf,da er die Feuerpfeile schon auf ihrem Maximum hatte.SIe hatten schon etwa den durchmesser einer Mango.Der Feuerball sowie der Eisblock waren ungefähr so groß wie eine Wassermelone.AUsserdem konnte er den Teleportzauber lernen,mit dem er in Sekunden wieder im Kloster wäre.

Da saß er und dachte nach.Hunderte von Gedanken schossen ihm durch den kopf...


23.11.2003 00:39#22
Kano Die ganze Nacht segelten sie bei voller Fahrt, Innos war ihnen gnädig und bescherte ihnen guten Wind, der sie geradewegs zurück zur Stadt Khorinis trieb. Die Männer waren erschöpft, inzwischen hielten nur noch wenige Wachdienst, es galt nur das Meer im Auge zu behalten, um eventuelle Orkgaleeren rechtzeitig zu entdecken. Kano war noch immer an Deck, er war nun über einen Tag wach gewesen, aber er konnte einfach nicht schlafen, er wollte auch gar nicht, viel zu viele Gedanken plagten den Streiter Innos.

Wenigstens Clay, sein Lehrer, sein Mentor, hatte es geschafft, er war heil zurück gekehrt. Ein ehrenwerter aufrichtiger Krieger, um den es sehr schade gewesen wäre. Dennoch waren andere gefallen, die Kano mehr oder weniger gekannt hatte, Freunde. Auch eine Freundin, in gewisser Weise, wenn es ihm auch erst jetzt, wo sie nicht mehr war, bewusst wurde. Nachdenklich saß er nun auf dem Seilknäul, auf dem er sich schon zuvor niedergelassen hatte. Sie hatten sich nie als Freunde gesehen, hatte sich eigentlich immer nur geärgert, hatten sich sogar erpresst...

Es war spät geworden und der Krieger ging seinen Gedanken nach, die Anderen ließen ihn in Ruhe, die Meisten schliefen eh. Was brachte es überhaupt? Wofür das alles? Er wusste es selbst nicht so recht, viele gute Männer waren gestorben um andere zu retten. Leute, die er nicht kannte, Bürger der Stadt...aber sie waren unschuldig...deshalb vielleicht? Innos war auf ihrer Seite, das zählte, es musste das Richtig sein, es musste einfach...es durfte nicht umsonst gewesen sein...



23.11.2003 01:10#23
Andor_Elyn Sie hatten es geschafft, fast alle waren wieder an Bord gekommen und sie fuhren nun mit voller kraft Richtung Khorinis.
Viele der Bürger waren noch auf das Schiff gekommen aber einige wurden auch von den Orks brutal getötet.
Aber sie hatten es nun geschafft, einige Ritter, die Andor einen tage zuvor noch sah, waren nicht wiedergekommen. Beliars Schergen hatten sie brutal niedergemetzelt. Es waren treue Diener Innos und nun waren sie an einem besseren ort, eine Ort des Friedens und der Reinheit.
Einem Ort in dem man sich nicht aus Rache oder aus Leid tötet. An der Seite des wahren und einzigen Gottes.

Andor saß ein wenig an Deck und schaute sich den Wellengang an, er dachte über viele Sachen nach. Den Angriff vom heutigen tag, wie es wohl Longbows Trupp gehen würde und auch über die Rückkehr der Bürger.
Andor stand an der Reling als die Ritter und Paladine vom Orklager zum schiff rannten um dort Schutz zu suchen.
Kano befahl die Orks abzuschießen die sich ihnen näherten, aber Andor konnte nichts tun.
Der Waffenknecht konnte nicht mit einem Bogen umgehen, um sich die Orks aus Weiterentfernung zu schnappen. Nur sein Einhänder hätte ihm in einem Kampf helfen können, doch zu so einem Kampf kam es nicht.
Hilflos musste Andor mit ansehen wie einige Ritter und Bürger starben, am liebsten wäre er zum Strand gerannt und hätte sich den Orks gestellt, aber dies wäre sein sicherer Tod gewesen.
Daher gab es nur eins zuschauen wie die anderen Soldaten die Arbeit erledigten.
Langsam lief er hinunter zu seiner Kabine um sich in sein bett zu legen um zu schlafen, den ständige Schuldgefühle plagten ihn. Hätte Andor helfen können Leben zu retten oder wäre auch wenn er mitgeholfen hätte es genauso gekommen.Kein dieser fragen konnte er beantworten aber dennoch versuchte er mit sich ins reine zu kommen. Es war nun passiert und niemand außer Innos selbst könnte die Zeit zurück drehen, um alles ungeschehen zu machen. Aber dies würde er und auch niemand anders tun, den das war das Leben das einem von den Göttern gegeben wurde und die Menschen müssen ihr leben selbst gestallten, so war und wird es wohl immer der Wille von Innos bleiben.
Wenn es nicht so wäre, wären wir auch nur Marionetten ohne verstand die sich nur danach richten was ihr „Puppenspieler“ ihnen sagen würde und so ein leben würde Andor auch niemals wollen.



23.11.2003 11:14#24
Sir Iwein Iwein hatte nicht lange schlafen können. Immer wieder rissen ihn Alpträume mit Bildern von Orks und unschuldigen Bürgern, die von den blutverschmierten Riesenäxten der Beliarkrieger wie die Lämmer geschlachtet wurden. Dazu kam das Schuldgefühl Iweins. Der junge Milizsoldat war beschämt über das wenige, das er hatte leisten können. Er war kein Seeman, so viel stand fest. Als er erschöpft an Deck schlurfte, sein müdes Gesicht kreideweiß und verschwitzt, waren noch kaum andere Soldaten zu sehen, außer einigen, die die ganze Nacht über für ihre sichere Fahrt gesorgt hatten und nun ebenfalls sehr müde wirkten.
Es war noch früh am Morgen, trübes Licht schimmerte durch die Nebelschleier, die sich um das Schiff zogen. Von Stürmen und Orkgaleeren waren sie in der Nacht glücklicherweise verschont gewesen, stattdessen kamen sie bei relativ gutem Wind voran. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis sie in Khorinis anlegen würden. Dort würden sie, so hoffte Iwein, als Helden gefeiert werden.
Es waren die Bürger dieser Stadt, wegen denen sie losgesegelt waren, doch hatten sie bei weitem nicht alle retten können. Knapp drei Dutzend von ihnen mussten in diesem Moment noch unter Deck schlafen. Einige Barbiere hatten sich um sie gekümmert, denn sie waren in erbärmlichem Zustand. Viele trugen nur noch Fetzen am dürren Leib, einige litten unter Fieber und waren dem Hungertod nahe gewesen. Und fast alle trugen Spuren von Peitschenriemen am Rücken mit sich. Die Orks mussten sie schrecklich behandelt haben.

Und auch Soldaten der Stadtwache und der Paladine waren gefallen. Hoffentlich hatte der Ablenkungstrupp nicht ebenfalls allzu viele Verluste zu verzeichnen. Wenigstens Longbow wollte Iwein unbedingt wiedersehen und mit ihm reden. Er konnte sich kaum vorstellen, dass der tapfere Hauptmann nicht überlebt hatte, obwohl er doch das Risiko so liebte. Im Moment schlief er wohl noch in der Burg. Doch, so Innos es wollte, würden sie sich schon bald begegnen.


23.11.2003 12:11#25
Carthos Nach einer ruhigen Nacht hatte das Schiff die Insel fast wieder umrundet. Es würde nicht mehr lange dauern, dann würde der Hochseehafen von Khorinis am Horizont erscheinen. Die Bürger wurden die gesamte Nacht von ihrem Schiffskoch versorgt und erfreuten sich ihrer wiedergewonnenen Freiheit. Bei den Paladinen in der Besprechungskajüte war die Stimmung jedoch bedrückt, wiedermal hatten gute Krieger für eine gerechte Sache ihr Leben lassen müssen. Die Kämpfe der letzten Zeit hatten an den Nerven aller genagt und würden noch lange Zeit in den Köpfen der Streiter Innos' herumspucken.
Carthos blickte aus einem der Heckfenster hinaus auf das trübe Meer. Der morgendliche Nebel war noch nicht verzogen und tauchte ihre Umgebung in gespenstisches grau.

Zum Glück haben uns die Orks nicht verfolgt. Unser kleines Schiff sollte zwar wesentlich wendiger und schneller sein, aber trotzdem wäre es sicher nicht ohne erneute Verluste ausgegangen. Hoffentlich haben wir jetzt endlich mal Ruhe nach all diesem Mist. Erst die Orks, dann die Banditen und diese verlausten Söldner, jetzt wieder die Orks....
Wo soll das noch hinführen ?
Wenn die Menschen untereinander schon Krieg führen werden wir es nie schaffen Beliars Schergen aus unserem Reich zu jagen.



23.11.2003 13:23#26
Orcdog Bald waren sie angekommen, doch er, Orcdog, freute sich nichtso sehr wie er sich vor der Reise vorgestellt hat, auf das Ankommen in Khorinis. Viel lieber hätte er etwas mehr erlebt. Er blickte hinüber zu Andor und Brügge, die auch nicht glücklicher aussahen.
Der Waffenknecht ging rüber zu Andor, in der Hoffnung, er könne ein wenig trainieren. Auf dem Weg begegnete er noch Brügge und fragte ihn, ob er mittrainieren wollte. Dieser willigte freudig ein und sie schwankten hinüber zu Andor, welcher das für eine gute Idee hielt und anfing mit ihnen ein wenig zu trainieren.
Es war nicht einfach auf dem wackligen Untergrund verschiedene Schläge gut auszuüben, doch Orcdog gab sein bestes.



23.11.2003 14:26#27
Kano Ein neuer Tag war angebrochen, noch immer hatte Kano nicht geschlafen und war dementsprechend erschöpft. Auf die Arme gestützt stand er Steuerbord und sah aufs Wasser hinaus. Weit war es nicht mehr, sicher waren sie bald zurück, vorher brauchte er sich wohl erst gar nicht mehr hinlegen. Aber irgendwie würde es schon gehen.

Iwein sollte er bei Gelegenheit noch aufsuchen, der junge Schütze hatte sich hervorragend gemacht, hatte die Orks mit Pfeilen übersät und sich dabei, trotz der bewegten Ziele. Der Soldat war bereit für die nächste Stufe des Trainings, da war sich der Lehrmesiter sicher. Vielleicht konnte wirklich Iwein der neue Lehrer werden, er lernte sehr schnell und wies trotz des anfänglich fehlenden Interesses großes Talent auf.

Tief atmete der Krieger durch und richtete sich wieder ganz auf, verschränkte die Arme vor der Brust und sah ans Ufer. Ein paar Salzwasserlurker und Warane bewegten ihre Körper behäbig über den Sand. Auf dieser Seite der Insel sah alles viel friedlicher aus, keine Orks, grüne Wälder, Leben...
"Staaaadt voraaauuus!", schallte es vom Ausguck her, sie waren also nun endlich wieder zurück. Endlich...



23.11.2003 14:33#28
Andor_Elyn Andor stand auf dem Deck des Schiffes und schaute seine Schüler wieder beim Kampf mit ihren Waffen zu. Sie waren schon sehr gut geworden, und auch die Geschwindigkeit hatten beide schon sehr gut im griff.
Nun wusste er das die zeit gekommen war er winkte zu Orcdog und Brügge und sie kamen sofort zu ihm
“Also, ich habe oft beobachtet ihr seid schon sehr gut geworden, auch beim Leeangriff habt ihr euch beide sehr gut verhalten.
Nach langer Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ihr nun bereit seid!
Herzlichen Glückwunsch, ihr beide dürft euch nun Kämpfer im Einhandkampf nennen!“
Orcdog und Brügge waren überrascht und man konnte ihnen ansehen dass sie noch gar nicht richtig verstanden hatten was Andor ihnen erzählt hatte.Aber dann sprang beide in die Luft und freuten sich riesig, ein paar der anderen Soldaten schauten sie schon komisch an, daher hörten die frischen Kämpfer auch gleich wieder auf so rumzuhüpfen
“Dass heißt aber nicht das ihr euch nun ausruhen könnt, aber jetzt geht das Training erst richtig los. Nun beherrscht ihr die Grundbegriffe, und wenn wir wieder in Khorinis sind zeige ich euch die Feinheiten des einhändigen Schwertkampfes.“



23.11.2003 14:54#29
Orcdog Orcdog hörte allerdings auch direkt auf vor Freude auf dem Deck rumzuspringen, da er bei dem ersten Mal fast umgekippt wäre.
"Dieser sch... wacklige Boden," fluchte Orcdog leise und dankte Andor kurz danach mit einer zweifellos überglücklichen Miene.

Er wunderte sich zwar, warum er ausgerechnet jetzt ausgezeichnet würde, schließlich empfand er das Training in Khorinis um einiges schwieriger, hier musste er nur ab und zu ein wenig trainieren, aber das war ihm natürlich mehr als egal und er freute sich weiter.
Nach ein paar Minuten jedoch hörte er schlagartig auf, da ihm leicht schlecht wurde un wieder fing er leicht an zu fluchen.
"Dieser Seegang......hoffentlich sind wir bald wieder da!"
Er freute sich nun schon vielmehr auf die Ankunft, da er dann richtig gefordert werden würde.
Doch nun musste er erstmal weiter trainieren.



23.11.2003 16:03#30
koryu-chan Das Schiff war schon fast weider in Khorinis.Nur etwa eine Stunde,und der Magier konnte wieder zurück zum Kloster gehen und seine Magie Ausbildung fortsetzen.Koryu freute sich sehr.Adanos schickte ihm während der fahrt viele Zeichen durch Träume und Visionen.
Kor Atmete einma tief durch.Er stand auf und bewegte sich in richtung Schiffsrand.Sein blick überflog alles,was in seinem Blickfeld ar.Von seiner Position konnte man sogar einen Wolf im Wald sehen,der gerade an einer Ratte knabberte.Langsam erhob Koryu seine Hand und schaute sie an.Er schloss sie zu einer Faust und konzentrierte sich.Dan einigen Sekunden kamen einige Lichtstrahen heraus.Der Magier öffnete sie wieder und man konnte einen Eispfeil sehen.Dann holte er kräftig aus und warf den Eispfeil ab,der in richtung des Wolfs flog.Kurz darauf konnte man ein Heulen hören.Das Gesicht des Wolfes wurde ganz blau und seine Beine zitterich.Kor schoss noch einen Eispfeil ab um den WOlf entgültig ausser Gefecht zu setzen.Dieser traf in der Brustregion und das Mistviech kippte um.Kor grinste nur und setzte sich wieder auf die Bank...


26.11.2003 23:40#31
Squall_L Am nächsten Morgen standen sie auf und beeilten sich schnell zum Schiff zu kommen denn sie waren etwas spät dran. Am Schiff angekommen legte es sofort ab. Squall und Rhinoa gingen zum vorderen Teil des Schiffes und setzten sich dort hin um den schönen Ausblick zu geniesen.

Squall war etwas gereizt da freute er sich so auf ein paar Tage Ruhe und was passsiert dann sie gehen sofort wieder auf eine Reise.Eins wusste er in der nächsten Zeit würde er keine Reisen mehr machen sondern sich nur noch ausruhen. Aber dieser Blick auf das weiter Meer hatte schon etwas für sich und als Squall so auf das Meer hinausschaute, spürte er aufeinmal den Kopf von Rhinoa auf seinen Schultern und als er zu ihr schaute merkte er das sie eingeschlafen war. Das war ja klar sie schläft und er kann nun hier sitzen und warten bis sie wieder aufwacht.

Als er da so saß dachte er daran das er bald seinen Eltern von den Tod seines Onkels erzählen müsste, er konnte sich schon vorstellen was los wäre wenn sie alles erfahren würde und da kam Squall der Gedanke das sie nicht alles erfahren müssten. Also machte er sich daran eine Geschichte zu erzählen bei der sein Onkel um einiges besser Weg kommt als bei der Wahren. Aber wie er erklären sollte das es so lange gedauert hat das wussste er nicht aber, er hoffte das sie es verstehen würden.

Da Squall seine Eltern sehr gläubig waren machte er sich auch viele Gedanken darüber was sie wohl dazu sagen würden das er nun den Schwarzmagiern beigetreten war. Einige Stunden vergingen als er so nachdachte und als man schon langsam Land sehen konnte, wurde Rhinoa wieder wach und war erst erstaunt das sie noch nicht weit gekommen waren. Doch als Squall ihr klar machte das sie schon da waren schaute sie ihn nur ungläubig an. Als das Schiff an dem kleinen Hafen anlegte kamen Squall die Sachen in den Kopf die er hier als kleines Kind gemacht hatte, er hatte hier das Schwimmen und Angeln gelernt sowie einige Erlebnisse mit Mädchen gehabt. Als das Schiff anlag verliess Squall das Schiff und stand nun wieder in seinem Heimatdorf.



28.11.2003 16:17#32
Squall_L Als Entschädigung für die schlechte Suche stellte die Stadt ihnen sogar ein extra Schiff bereit das sie zurück nach Khorinis konnten. Dass es dort unten wirklich Gold war erzählten sie natürlich nicht denn für sie war klar dass dieses Gold verflucht war und das es da unten unauffindbar am besten gelagert war.

Auf dem Schiff ruhte Squall sich erst einmal etwas aus und freute sich auf seine schönes Zimmer im Kastell, er freute sich schon auf das nichts mehr tun. Und er hoffte das er nun endlich die Bogenlehrmeisterin Xalvina finden würde damit er auch das Bogenschiessen lernen könnte, denn sonst könnte er seinen schönen geschenkt bekommen Bogen ja nie benutzen und das wäre er ja sinnlos.
Nach einigen Tagen Schiffsreise verfluchte Squall so wie die anderen das Meer den es zog ein Sturm auf und Squall begann Seekrank zu werden. Er verbrachte einige Stunden an dem Rehling des Schiffes und musste sich übergeben. Aber er dachte immer daran dass es bald vorbei war und dass er dann nie wieder ein Schiff betreten müsste. Als er das Land immer näher kommen sah ging es ihm immer besser und als sie endlich anlegten rannte er so schnell er konnte von Board und betrat er endlich wieder Festland und zwar das schöne Khorinis


20.12.2003 14:08#33
Sir Iwein Das Schiff geriet in Bewegung, die gewaltigen weißen Segel wurden gehisst und sogleich blies der Wind hinein, der sie bei gutem Tempo voran trieb, aus dem Hafen hinaus. Khorinis wurde hinter ihnen immer kleiner und plötzlich wurde Iwein bewusst, wie sehr er die Hafenstadt vermissen würde, sollte er tatsächlich auf dem Festland bleiben. Und was war mit seinen guten Freunden, wie Uncle oder Kano oder Taurodir oder Goefu, die alle nicht auf dem Schiff waren? Eigentlich erfüllte Iwein hier nur seine Pflicht und so hoffte er, gäbe es auch einen Weg, wieder zurückzugelangen.

Die Söldner waren bald unter Deck verschwunden. Hoffentlich würde die Fahrt mit ihnen an Bord ruhig verlaufen. Doch im Ernstfall waren sie ja in klarer Unterzahl. Blieb nur noch zu hoffen, dass sie keine Orkgaleeren antreffen würden. Doch im Moment hatte Iwein keine Sorgen, das Wetter war freundlich und der Wind, obgleich kalt, trieb sie gut voran. Als die Wellen unter ihnen höher wurden und dem Milizsoldat langsam übel wurde, entfernte er sich rasch von der Reeling und ließ sich auf einer Bank am Deck nieder.

Lord Hagen und seine Paladine befanden sich am Oberdeck, und der Kommandant selber hatte stolz das Steuer in die Hand genommen. Seine Mission, mit der er von König Rhobar geschickt worden war, und für die so viele Soldaten im Minental ihren Tod gefunden hatten, war beinahe erfüllt.



20.12.2003 14:49#34
Claw Die ganze Zeit über hatte Claw seine Hand am Griff seines Schwertes. "Verdammt, vielleicht hätte ich mir doch meine Kampfrüstung anstatt der Banditenrüstung anziehen sollen..." fluchte Claw kaum hörbar, als er sah, dass viele Milizen und Waffenknechte auf ihn starrten. Sicherlich konnten sie sich denken, dass Claw bei dem Stadtangriff dabei war, aber hoffentlich wussten sie nicht, dass er das Ganze geleitet hatte.
"Ganz ruhig... ich war ja maskiert..." versuchte sich Claw in den Kopf zu hämmern. Zum Glück besaß er ja im Moment eine Immunität, da er im Minental die Monster gemeuchelt hatte. Aber das tat er nur, um seine eigenen Ziele verfolgen zu können, den König zu töten.
Mitlerweile waren fast alle auf dem Schiff. Nur noch die letzten Kisten Proviant wurden eingeladen und hie und da kamen noch ein paar Milizen oder Ritter zum Schiff.
"Hoffentlich erreichen wir schnell das Festland, ich will nicht lange hier auf dem Schiff bleiben müssen. Hier gibts mehr Paladine, als Sackratten bei diesem Hagen." meinte Claw und grinste. Taeris und Raven mussten lachen."Naja, auf dem Festland werde ich auch nicht lange bleiben können, wenn ich meine... Angelegenheiten dort geklärt habe." fügte der Bandit hinzu und sah finster drein. "Wie stehts bei euch ? Werdet ihr bleiben ?"
Doch kaum war Claw fertig, legte das Schiff bereits ab und verliess den Hafen. Etwas skeptisch blickte Claw umher. Hoffentlich konnten die Paladine diese Schiffe wenigstens kontrollieren...
Die Anhänger Lees gingen runter, unter Deck. Claw ging als letzter runter und blickte noch einmal zu den ganzen Rittern. Ein bekanntes Gesicht entdeckte er, Iwein, der Soldat mit dem er einmal im Minental war. Claw nickte ihm zu und verschwand dann unter Deck. Es war schlecht Freunde bei der Garde zu haben, obwohl man die Garde aufs Blut hasste und ständig welche von ihnen umbrachte. Wieder überkam ein Gefühl von Angst, als Anführer der Banditen enttarnt zu werden, aber es legte sich schon bald, als Raven eine Flasche Schnapps öffnete.


20.12.2003 15:42#35
Red_wolf Red_wolf lief auf dem Deck hin und her und Spike lief neben ihm. Nachdem er ein paar Runden gedreht hatte, lehnte er sich auf die Reeling und beobachte das Meer. Die Wellen waren zum Glück noch Flach und das Wetter sah auch schön aus. Er hoffte das kein Sturm aufkommt oder das die Orks das Schiff bemerken. Mit einem positiven Gedanken starrte Red_Wolf auf das Meer hinaus und überlegte ob es Schicksal war das Red_wolf Spike getroffen hatte, oder ob es nur purer Zufall war. Dann setzte sich Red_Wolf sich auf den Boden und streichelte Spike und dankte dem Schicksal das er Spike getroffen hatte.


Langsam bekann es kühler zu werden, aber die Sonne schien noch am Himmel. Es war der Meereswind. Der Wind schien sehr stark zu sein, denn das Schiff machte volle Fahrt. Es wird wohl nicht all zu lange dauern bis sie auf dem Festland ankommen, dachte sich Red_wolf und riss sich noch ein Stück von seinem Brot und kaute darauf. Spike hatte sich anscheinend an die Wellen gewohnt, denn er war kurz davor einzuschlafen.

Red_wolf guckte sich nochmal die Wunde von Spike an, die aber schon etwas verheilt war. Red_Wolf wunderte sich das es so schnell ging, aber es war auch keine große Wunde.



20.12.2003 16:20#36
Eorl Eorl schaute mit den anderen auf die wogende See hinaus, als das Schiff sich durch die Wellen pflügte. Sie hatten anfangs kaum Fahrt gemacht und waren recht langsam vorn gekommen, ei der Wind ungünstig stand. Jetzt war die Insel in die ferne gerückt und wurde hinter ihnen langsam kleiner, während die offene See vor ihnen bis zum Horizont reichte. Der Ritter stand mit ein paar anderen Milizen am Bug des Schiffes und spähte nach vorne, als ob sie damit rechnen konnten das Festland schon bald zusehen. Dabei würden Tage vergehen, bis sie tatsächlich ankamen. Der Weg von Khorinis zum Festland war ein langer. Ein schwarzer Punkt am Horizont vor ihnen, erregte Eorls Aufmerksamkeit. Er wurde rasch größer, so als ob er sich auf die Esmeralda zu bewegen würde. Eorl erkannte einen Mast, und schmale Manöversegel, noch bevor der Rest des Schiffes sichtbar wurde. Ein paar Minuten später war nicht mehr zu übersehen, worum es sich handelte. Paladine und Ritter wuselten auf dem Kommandodeck herum und redeten auf Lord Hagen ein, der sich bemühte sich ein klares Bild von der Lage zu machen.
„Das ist eine orkische Kriegsgaleere. Und eine verdammt große noch dazu.“ Kommentierte Eorl das näherkommende Schiff. Iwein nickte: „Groß ist gar kein Ausdruck.“
Um fast die Hälfte länger als die Esmeralda, und doppelt so breit, mit mehreren Duzend Rudern die aus den Seiten ragten und Katapulten an Bug und Heck, pflügte sich das riesige Schiff durch die Wellen. Eine hektische Diskussion brach auf dem Oberdeck aus, verschiedene Paladine versuchten den Lord zum Angriff zu überreden, während andere dagegenhielten dies sei zu gefährlich. Es dauerte noch einmal einige Minuten, in denen das bedrohliche Schiff vor ihnen immer größer wurde, bis sich dLord Hagen entschieden hatte.
„Wir kehren um“ verkündete er dumpf. „Dem König ist nicht egholfen, wenn wir uns mitsamt dem letzten Schiff seiner Flotte und dem Erz für seine Schmieden auf dem Meeresgrund wiederfinden. Und wenn die Orks an das Erz kommen, ist der Krieg endgültig verloren. Wendet das Schiff.“
Ein Ruck ging durch die Esmeralda, als das Schiff der Paladine sich drehte, und seinen Bug wieder auf die Insel richtete. Hatte der Wind vorher auch ungünstig gestanden, so gewannen sie nun rascher an Fahrt und vergrößerten den Abstand zu der Galeere. Doch die Orks gaben sich noch nicht geschlagen. Wer auch immer das Schiff der Grünfelle kommandierte, wusste das die schwerfällige Galeere das Schiff der Menschen niemals einholen konnte. Also griffen sie auf eine andere Taktik zurück. Zwei kleine schmale Schiffe, kaum breiter als zwei Meter aber fast viermal so lang, wurden von der Galeere herunter ins Wasser gelassen. In jedem saßen orkische Krieger mit der leichten Rüstung von Spähern, die Schweren Rüstungen waren auf See wenig tauglich, und Ruderten was das Zeug hielt auf das Schiff der Menschen zu. Zusammen mit den breiten Segeln der Schiffe trug das dazu bei, das die schmalen Orkschiffe die Esmeralda Stück für Stück einholten. Eorl rannte mit den anderen zum Heck und spähte nach hinten. Die Schiffe der Orks waren zu schmal um sie mit den Waffen der Esmeralda zu beschießen, aber wenn sie in Reichweite kamen, konnten sie die Orks vielleicht mit dem Bogen angreifen. In dem Moment jedoch, als die Orks nahe genug waren, sah man ein leuchten vom Schiff der Orks herüberscheinen. Einige Schamanen waren dabei einen Zauber zu wirken, und noch ehe sich Eorl gedanken darüber machen konnte was die wohl ausheckten, senkte sich völlige Finsterniss über das Schiff. Es gab einiges an Tumult, und er hörte einige Flüche. Es kam ihm wie eine ewigkeit vor, die sie blind durch die Gegend fuhren, aber in Wirklichkeit waren es wohl nur ein oder zwei Minuten gewesen. Dann verflüchtigte sich die Dunkelheit, und das Licht schien wieder auf die Planken der Esmeralda. Da hörten sie auch schon das Brüllen der Orks an den Seiten und auf dem unteren Deck. Sie rasten vom Bug zum Mittelschiff und sahen das die Orks gerade dabei waren das Schiff zu entern. sie hatten ihre kleinen Schiffe längsseits gebracht, die Segel gestrichen und im Schutze der Dunkelheit die Schiffe mit Enterhaken und Tauen an den Seiten der Esmeralda vertäut. Nun kamen sie einer nach dem anderen über die reeling gekrabbelt.



20.12.2003 16:40#37
Sir Iwein "DIE ORKS ENTERN DAS SCHIFF! SIE KOMMEN!", schallte ein lauter Ruf vom Oberdeck zu Iwein herunter, noch ehe sich die seltsame Finsternis komplett verflüchtigt hatte. "ZÜCKT DIE SCHWERTER!"

Schreie ertönten und Schwerter wurden klirrend gezogen. Iwein fuhr nervös mit der Hand über den Schwertgriff, entschied sich dann aber für seinen Bogen und nahm diesen von der Schulter. Und dann kamen sie. Ein Ork nach dem anderen kletterte über die Reeling. An Seilen mit Enterhaken hatten sie das Deck erklommen und strömten nun über die Planken. Gröhlend und johlend zogen sie ihre Äxte und stürmten auf die Soldaten zu, die sich in aller Eile formierten und zur Verteidigung übergingen.

Iwein legte einen ersten Pfeil ein und schoss auf einen Ork, der soeben die Reeling erstiegen hatte. Und Kanos Höllenbogen taugte zu etwas. Der Ork hatte keine Zeit mehr, schmerzerfüllt aufzuschreien und sich die Wunde zu lecken, sondern verlor das Gleichgewicht und stürzte vom Schiff hinab in die wogenden Fluten. Der Milizsoldat indess flüchtete zum Oberdeck, von dem aus Lord Hagen Befehle gab, umringt von seiner Leibwache. Krieger und Orks wuselten nun an Deck herum, auch die Söldner waren hervorgekommen und kämpften - in ihrem Hass auf die Orks waren sie mit den Innoskriegern einer Meinung. Unter ihnen war ein bekanntes Gesicht: Claw, den er noch von der Reise mit Milgo ins Minental kannte.

Die Orks waren mit dem Bogen gut zu bearbeiten, denn sie trugen fast sämtlich nur leichte Rüstungen. Blieb nur zu hoffen, dass die Hauptgaleere der Grünfelle ihnen nicht folgte und noch mehr, vielleicht schwer gepanzerte Orks das Schiff angreifen würden. Ans Weiterfahren zum Festland war nun nicht mehr zu denken, sicher kreuzten ganze Flotten der Grünhäute den Ozean.



20.12.2003 16:45#38
Red_wolf Red_wolf wusste nicht was ihm geschah, denn es wurde von einer Minute zur anderen dunkel, so dunkel das er fast gar nix mehr erkennen konnte.
Er hatte erst gemerkt was los war, als die Paladine vom oberdeck Angriff schrien. Spike sprang auch auf und knurrte als ob sein leben davon abhielt, da hatte sich Red_wolf gedacht das die Orks schon in der Nähe waren. Sie krabbelten schon über die Reeling rüber. Die Milizen machten sich dann alle zur Verteidigung bereit. Die Milizen zogen ihre Schwerter. Und die Paladine drängten sich vor Lord Hagen, weil sie ihn beschützen mussten.

Red_wolf lief zu den anderen Milizen und machte sich auch zur Verteidigung bereit und sein Hund Spike machte sich auch auf den Kampf bereit, denn er wollte Red_wolf beschützen. Auch wenn er keine Chance gegen einen Ork hätte.


20.12.2003 16:47#39
Claw "...also, werdet ihr mir helfen, den König zu töten ? Wenn uns das gelingt, sind wir..." Claw hielt inne. Ein Ruck ging durch das Schiff und einige Flaschen fielen von den Tischen.
"Was zum Geier..." fluchte Claw.
"Sie wenden !" warf Taeris ein.
"WAS ? ..."
Plötzlich kamen von überall her Leute gerannt. Und dazu noch ziemlich chaotisch. Der erste Gedanke nach dem Ruck war, eine Falle und die Lees sprangen auf und zogen ihre Waffen. Doch sie wurden nich beachtet, sie waren nicht das Augenmerk der Garde. Die Lees sahen sich an und plötzlich ertönte ein Klacken."... Enterhaken !" bemerkte Raven. "Wir werden geentert." Taeris sprang auf und rannte die Treppe zum Deck hoch, dicht gefolgt von Raven und Claw."ORKS !! ZUM ANGRIFF !" schrie die Sackratte Hagen und ein paar Bolzen prallten an seiner Rüstung ab. Claw steckte hastig sein Schwert weg und sprang zur Rehling und schaute hinab. Tatsächlich ! Orks erklammen mit Enterhaken das Schiff.
"BOGENSCHÜTZEN NACH VORNE !!" schrie Claw in Richtung Mast, wo einige Soldaten aufgeregt hin und her rannten. Taeris ergriff die Initiative und schleppte einige Soldaten mit Bögen an. Doch bevor sie die Rehling erreichten, spannte Claw schon seinen Bogen und schoss. Ein kurzes Zischen, ein Schrei und ein Platschen folgte. Ein Ork weniger.
"HAGEN, DU SACKRATTE ! SCHICK DEINE LEUTE HIERHER, SIE SOLLEN DIE BOGENSCHÜTZEN DECKEN !" schrie Taeris und schoss auf einen Ork, der als erster auf das Deck gelangte.
"IWEIN, KOMM HER, ICH BRAUCH DICH !" rief Claw zu Iwein, welcher gerade aus einer Kabine kam.



20.12.2003 16:50#40
Eorl Als die Orks das Schiff geentert hatten hatte Eorl endgültig rot gesehen. Da fädelte man ein indirektes Bündniss mit den Söldnern ein um das Minental zu säubern, bezahlte leute dafür das Erz rauszuschaffen, schlug sich mit Banditen ehrum die es stehlen wollten und brachte Lord Hagen dazu die ganze Sache auch durchzuziehen, und dann kamnen diese dämlichen Grünfelle, und machten ihm einen Strich durch die Rechnung, verdarben seinen ganzen schönen Plan, indem sie einfach so viele ihrer blöden Galreren über die Meere schippern ließen, das es unmöglich war das Festland hei, zu erreichen. Daran war nicht mehr zu denken, jetzt wo ihnen die Orks auf den Fersen waren. Ihre Galeere näherte sich, sie hatte mehr ffahrt aufgenommen als Eorl für möglich gehalten hatte. Eorl rannte zu Lord Hagen hinauf und redete auf ihn ein, bis der andere zustimmte, ein paar Kisten Erz aus dem Schiff abzwerfen, damit sie schneller wurden. Eorl schnappte sich ein par Soldaten und schickte sie unter Deck, die Kisten aus den Seitenklappen zu werfen. Dann zog er sein Schwert und rannte zum Mitteldeck hinunter wo die anderen geegn die Orks kämpften. Er fällte einen der Grünfelle mit dem Drachenbogen, dan stürzte er sich mit seiner Erzkline in den Nahkampf, während unter ihm zwei milizen damit beschäftigt waren das hart erkämpfte Erz kiste für Kiste ins Meer zu werfen.



20.12.2003 16:58#41
Sir Iwein "Bin schon da, Claw!" Halb hüpfte, halb kullerte Iwein polternd die Treppe von Lord Hagen zum Deck hinab und stürzte zu Claw und den anderen Bogenschützen, die sich unter Befehl der Söldner - tatsächlich - formierten. Einzelne Schwertkämpfer rannten tapfer vor die Reihen der Schützen, um sie vor den riesigen, bereits blutverschmierten Orkäxten zu verteidigen, mit denen die Grünfelle wild über ihren Köpfen herumwirbelten. Den Bogen hatte Iwein noch in der Hand und legte bereits den nächsten Pfeil ein. Immer wieder kippte ein Ork brüllend nach hinten in seine Kameraden hinein, sodass diese sich erst einen neuen Weg bahnen mussten und allmählich konnten sie die Orks an einer Stelle zurückdrängen, obwohl noch immer Chaos herrschte und manche Soldaten noch gar nicht wussten, was los war.
"Enterhaken! Orks!", brüllten einige dann plötzlich panisch und ergriffen teils die Flucht, oder griffen in den Kampf mit ein. Nun schwirrten zu allem Überfluss auch noch Nebelschleier um das Schiff herum, sodass die Sicht für die Schützen erschwert wurde. Noch so ein verfluchter Zaubertrick der Schamanen auf der Galeere, die sich nun langsam aber stetig näherte?
"WERFT BALLAST AB, MÄNNER!", brüllte Lord Hagen aus voller Kehle. "WIR MÜSSEN DER GALEERE ENTFLIEHEN!"



20.12.2003 17:09#42
Taeris Steel Die Kajüte der Söldner bebte. Mehrmals. Immer wieder erklangen dumpfe geräsuche um die ahnungslosen Lee´s herum. "verdammt, was ist da los?" fragte Claw leicht nervös. "Keine Ahnung, aber wir werden anchsehen." sprach Taeris ruhig. Nun hastiger rückte er seine Waffen zurecht, zog seinen Bogen und spannte zwei Pfeile auf dessen Sehne. Dicht hintereinander rannten die Söldner die engen Gänge hinauf bis sie schliesslich an Deck angekommen wahren. Viele Ritter und einige Paladine hatten ihren Weg gereuzt und waren hastig davon gestolpert. Der Kampf war in vollem gange. Auf dem ganzen Deck kämpften die ritter und Paladine gegen enternde Orks. "Orks....so ein Mist verdammter." sprach Claw und zog sein Schwert. "genau das" sprach taeris, visierte einen Ork an, der gerade von hinten mit seinem rieseigen zweihändigen Schwert auf einen Ritter einschlagen woltle an und tötete ihn mit einem gezielten Schuss in den Nacken. Brüllend sackte dieser in sich zusammen.
Taeris schulterte den Bogen und zog nun seinen Zweihänder und stürtzte sich zusammen mit den andren beiden ins Getümmel. Taeris und sein zweihänder bahnten sich den Weg durch einige Orks, die gerade mit einem Paladin beschäftigt waren. Mit einer schnellen Bewegung rammte Taeris dem ersten ork die Klinge von hinten durch den brustkorb, um sie einmal herum zu reissen und schliesslich das Schwert nach hinten zu ziehen um zu einem weiteren Schlag auszuholen. Dieser traf den nächsten ork im Hinterkopf, der daraufhin mit einem markerschütternden Schrei nach vorne über kippte. Doch die zahl der Orks liess nicht nach. Immer mehr Orks strömten an Deck.
Zu einem Überkopfschlag ausholend rannte Taeris auf den nächsten ork zu, der ihm kein Aufmerksahmkeit schenkte und ihm den Rücken zugewandt hatte. Mit einem kampfschrei stürtzte Taeris sich auf ihn, doch plötzlichgeschah etwas womit taeris nicht gerettet hatte. Der Ork fuhr blitzschnell herum und parierte den Schlag mit einem gezielten Hieb seines Schwertes,d as er in der rechten hand hielt. Doch was war das? In der anderen hand hielt er eine weitere bluttriefende rostige Orkklinge. Schlagartig fuhr diese dem hohen Söldner entgegen und ehe Taeris auch nur ans Ausweichen denken kontne, traf der gewaltige Hieb des Orkkriegers ihn am brustpanzer. Ein dumpfer Schlag durchdrang Taeris´ Schwere Söldnerrüstung. Durch den hieb wurde Taeris einige Schritte zurrück geschleudert und landete usnanft auf den Holzplanken des Decks.

Der drückende Schmerz auf Taeris Brust breitete sich wellenartig über Taeris´ganzen Körper aus. Doch er hatte Glück gehabt, die Klinge des Orks hatte die Brustpanzerplatten nicht durchdringen können. Nützen würde es Taeris jedoch nichtmehr viel. Sein Schwert lag ausserhalb seiner Reichweite und der Ork der seine beiden Waffen hin und her schwang kahm immer näher. Verzweifelt griff Taeris an seinen Stiefel wo sein Jagdemsser befestigt war. Er zielte kurz und warf es hastig auf den bedrohlich nahekommenden Ork. Vom lauten Gebrüll des Orks begleitet, bohrte sich das Messer in dessen Hüfte. Doch der Ork war in seinem Blutrausch nicht zu stoppen. Brüllend holte er zu einem Schlag mit der rechten aus. Taeris rollte sich mit Mühe zur Seite und wich der Klinge aus, die sich mit einem lauten krachen dicht neben ihm in die Holzplanken versenkte. Ein weiterer Schlag ging neben Taeris nieder, der wieder nur knapp ausweichen könnte. Einem weiteren Schlag würde er sicher nicht entrinnen können. Wild tobend bäumte der ork sich auf und schwang die beiden Klingen umher. Er holte schwung um mit beiden waffen gleichzeitig dem Hohen Söldner einen gratisfahrschein zu Beliars reich zu schenken. Mit angsterfüllten Augen blickte Taeris auf den bebenden Leib des Orks der sich vor ihm aufbaute um zu seinem letzten Schalg auszuholen. Doch in dem Moment ertönte ein schlitzendes Geräusch und eine Schwertklinge drang durch die Burst des Orkkriegers. Der Ork brüllte laut auf und fiel nach vorne über, direkt neben Taeris. Dort wo bis vor kurzem noch der Ork gestanden hatte, stand jetzt Claw mit seinem blutverschmierten Schwert. grinsend hielt er Taeris die Hand hin.

"Komm schon, steh auf, wir wollen uns doch nicht auchnoch vor diesen Paladinen blamieren." Taeris liess sich aufhelfen. noch immer fühlte er einen stechenden Schmerz in der Brust, der aber langsam verklungen war. Eine Beule hatte jetzt das Angesicht seiner prächtigen rüstung völlig zu nichte gemacht. Taeris klopfte sich ab, bedankte sich mit einem leichten Hieb auf Claws Schutler und gemeisnam stürtzten sich die Lees wieder ins Schlachtgetümmel. Es war eine Art von kampf, die Taeris nicht gewohnt war. Er hatte noch nie auf einem Schiff gekämpft. Das war etwas völlig anderes als auf Land. Man musste das unstetige Schaukeln des Schiffes beachten, man konnte skich nicht zurück ziehen. Man konnte kämpfen oder sterben, auf dem Schiff gab es keinen Rückzug. Wenn die Esmeralda den orks in die Hände fallen würde, währen die lees und der rest der Besatzung verloren.....



20.12.2003 17:11#43
Red_wolf Eorl hatte ein paar Milizen nach unten geschickt um die Kisten voller Erz rauszuwerfen. Red_wolf war noch etwas oben beschäftigt von den Orks. Da sah er das ein paar Orks den Milizen hinterher gelaufen war. Also erledigte Red_wolf seinen genger mit dem er gerade kämpfte und rannte so schnell wie möglich hinter den Orks her, damit die Orks die Milizen nicht abschlachten. Kurz vor dem lagerraum traf er auf die Grünfelle. Die Orks sahen Red_wolf hinter sich und stürmten auch gleich auf ihn zu. Spike war auch dabei, aber er hatte kaum eine Chance gegen einen Ork, da knurrte der Hund den Ork nur an. Der Hund kümmerte sich ger nicht darum und brüllte Spike an. Red_wolf`s Hund verkroch sich hinter einer Kiste, denn sein Hund war einem Ork nicht gewachsen.

Da kämpfte Red_wolf denn alleine gegen die beiden Orks, einen konnte er platt machen, der andere stinkende Ork hatte Red_wolf am Arm verletzt. Spike kam dann aus der Ecke hervorgesprungen und biss dem Ork in den Arm, oder wie man sowas nannte. Nachdem der Ork von Red_wolf`s Hund abgelenkt war szach Red_Wolf sein Schwert in den Bauch vom Ork, der Ork hate nur noch kraft gehabt Spike an die Wand zu werfen und kippte dann um.

Red_wolf lies sein Schwert fallen und rannte zu Spike und barchte ihn in Sicherheit.



20.12.2003 17:12#44
Eorl Die Esmeralda wurde almählich schneller und der Abstand zu der Orkgaleere nahm zu. Eorl wollte eigentlich wieder ind en Frachtraum hinunter, wurd aber durch die Orks aufgehalten. Er kämpfte mit dem Schwert gegen die Biester, wärhend die Söldner versuchten soetwas wie eine Schützenfalle aufzustelen, was aber nur teilweise funktionierte. in einer Kurzen Kampfpause rbrüllte Eorl drch das Gitter hindurch in den Frachtraum hinunter. Die beien Soldaten unten, schmissen munter Erzkisten aus dem Schiff, mehr als die Hälfte hatten sie bereits versenkt.
"He ihr Knilche! Übertreibts nicht, wir machen genug Fahrt. Das Zeug ist wertvoll." Sie hörten ihn nicht und machten einfach weiter, während über ihnen die Schlacht tobte. Eorl rannte zur Tür hinüber, die hinunter führte. Dort wurde er jedoch von einem Ork aufeghalten, der plötzlich über die Rehling kam und sich ihm in den Weg stellte. Ein kurzer, harter Kampf folgte, und Eorl hatte wieder Zeit verloren, dann soran er über den toten Körper des Orks hinweg und rannte in den Frachtraum. Es waren noch etwa zwanzig Kisten Erz übrig, der rest war nirgedns mehr zu sehen. Einer der Soldaten drehte sich zu ihm um und grinste."Wir haben so viel des überflüssigen Ballastes abgeworfen wie wir konnten, Sir. Wir dachte wir werfen beser zu viel als zu wenig raus Lord Hagen sagte zwar..:""Ihr habt HUNDERTACHTZIG Kisten Erz aus dem Schiff geworfen?"Eorl konnte es kaum glauben. Klar er war beret gewesen etwas von dem Erz für ihre Flucht zu Opfern, aber er hatte nicht gedacht das es so viel sein würde."Hundertsiebzig Sir. Es hat offenbar schon vorher einige..Verluste..gegeben."Das war dann doch zu viel für Eorl. Es hätte einer Woche Antwort bedurft, aber dazu fehlte die Zeit. Er richtete den Zeigefinger auf die beiden dummdreist grinsenden gestalten und hatte Mühe seine Wut zu unterdrücken."Ihr lasst jetzt die finger von dem Erz und macht euch anderweitig nützlich, klar!"



20.12.2003 17:13#45
Longbow Der Hauptmann befand sich in einer der wenigen Kabinen und genoss die Ruhe und das Gleiten des Schiffes über das Meer. Nebenbei blätterte er in einem Buch, das er in der Kabine gefunden hatte. Es war eine Lehre über die Armbrustbaukunst. Doch plötzlich rief eine Stimme „DIE ORKS ENTERN DAS SCHIFF! SIE KOMMEN!"Sofort sprang Long auf. Die Orks? Hastig schritt er zur Tür, öffnete sieh, und musste mit Entsetzen die Wahrheit erkennen An den Relingen kletterte ein Ork nach dem anderen über die Reling. Auf dem Schiff standen die Ritter und Milizen, die versuchten dem Angriff Herr zu werden.
Sofort riss Long sein geliehenes Schwert aus der Scheide und stürmte zum nächst besten Ork. Zum Glück war es kein blauer, sondern ein gewöhnlich grüner Ork. Mit denen wurde er eher fertig. Beide ließen ihre Waffen aufeinander prallen, beide parierten jeden Angriff, doch kannte Long inzwischen die Taktik der Orks nur zu gut. Nach kurzem Geplänkel hatte er den Zweikampf für sich entschieden. Doch sofort kam einer neuer über die Reling. Doch Long reagierte schnell genug und stieß ihn zurück ins Meer. Er schaute dem Fallenden nach, als er entsetzt Milizsoldaten erblickte, die die Kisten Erz vom Schiff warfen. Das konnte doch nicht wahr sein? Welcher Verräter wagte es das mit viel Blut erschürfte Erz wegzuwerfen?
Long verließ das Deck und ging in den Laderaum, wo er die Milizen und einen Ritter, der alle kommandierte, erblickte.
„DU VERRÄTER!!!“
Long rannte los und stürzte sich auf de Ritter, ganz gleich wer er war. Am liebsten würde er ihn gleich umbringen.
„Du verdammter Bastard, hast du keine Ahnung, was du da treibst?“Während Long das sagte holte er einmal mit seiner Faust auf und schlug dem Ritter ins Gesicht.



20.12.2003 17:19#46
Emyar Mit einem mürrischen >> Warum nur war mir das so verdammt klar gewesen...? << auf den Lippen entliess er einen weiteren Pfeil, welcher sich gekonnt zwischen einigen Milizen und einem Söldner durchschlängelte und anschliessen den schlecht geschützten Hals eines Orks durchschlug.

All das Gebrülle, die fliegenden Klingen und Äxte und die pure Gewalt, die die Reeling der Esmeralda verunstaltetten, wurden dem Schützen zu viel und so entschloss Emyar schleunigst aus der Schlagreichweite der Grünhäute zu verschwinden. Einer Orkaxt ausweichend sprang er gekonnt von der Reeling aufs Deck und gesellte sich sogleich zum rest der Krieger, die praktischerweise eine Formation gebildett hatten, unter Führung eines Söldners .. seltsam aber äußerst hilfreich für alles was mit Bogen oder Armbrust umzugehen verstand.
>> Ihr Lee's seit ja doch mal zu was zu gebrauchen .. << Rief er dem Krieger neben sich frechgrinsend zu und durchschoss gleichzeitig die Brust eines weiteren Orks, der taumelnt auf die Kampfreihe zu kam, und unter dem Schwert eines Milizen zusammensackte.
Doch gerade als sich das Blatt wenden wollte, wurde das Schiff wieder von einer seltsamen Dunkelheit ergriffen. Wenige Herzschläge vergingen in völliger Stille, nichts und niemand schien sich zu rühren, doch schlagartig ging das Schlachtgetöse weiter, jedoch für die Schützen nicht so wie vorher. Emyar und alle anderen Bogenträger waren fast hilflos und die ersten legten die Bögen beiseite und vesuchten im Schwertkampf ihr glück, während der Barde kniend mit gespannten Bogen auf die nächste Grünhaut wartette.



20.12.2003 17:23#47
Eorl Eorl taumelte zurück alös Long auf ih einschlug, fing sich aber gleich wieder. Er packte die Rüstung des anderen an den Schultern und steiß ihn von sich. Dann verpasste er ihm einen tritt vor die Brust, der den anderen trotz der Rüstung zusammenkrümmte und nach hinten warf.
"Benutz mal deinen Verstand bevor du große Töe spuckst. Wenn wir ncih schneller werden holen uns die Orks mit ihrer Kriegsgaleere ein und dann ist sowieso Sense. Und das festland werden wir ohnehin nicht ereichen wenn die Orks auf dem Meer patrollieren."



20.12.2003 17:29#48
Sir Iwein "Verflucht seien diese elenden Schamanen!", brüllte Iwein wütend und hängte sich den Bogen über die Schulter, denn bei der Dunkelheit und dem Nebel, der sich nun erneut aufs Schiff herabgesenkt hatte, konnte man unmöglich zielen. Die Kampflust der Orks stieg, und ebenso die Angst der Menschenkrieger auf dem Schiff. Iwein zog sein Schwert und versuchte sich damit gegen die Orks, musste aber feststellen, dass er das Training zu stark vernachlässigt hatte. Die schwere Klinge wollte nicht mehr so, wie er es wollte. Fluchend schob er sie zurück in die Scheide und floh vom Deck.
Neben dem Lagerraum blieb er schließlich keuchend stehen schließlich bot sich ihm ein entsetzliches Bild. Entsetzlicher als alles, was sich an Deck abspielte. Long und Eorl standen da, hasserfüllt und der Hauptmann drosch unbarhmherzig auf seinen Kameraden ein. Hier kämpften Menschen gegen Menschen, während die Schlacht wenige Meter entfernt tobte!
Zornerfüllt sprang Iwein dazwischen. "Aufhören! Long, du verfluchter Psychopath! Was ist nur mit dir los?" Der Milizsoldat schnaubte verächtlich. "Hauptmann!"Verdattert ließ er die beiden zurück und stürmte dann wieder an Deck. Die Dunkelheit hatte sich wieder ein wenig gelichtet und erneut reite Iwein sich bei den Bogenschützen um Claw ein, die nun schwer zu kämpfen hatten. Indess gewann das Schiff immer mehr an Fahrt. "Unglaublich, was es bringt, ein paar Kisten Erz abzuwerfen", murmelte Iwein nachdenklich. "Dass das Zeug so schwer ist..."


20.12.2003 17:30#49
Claw Das Deck war frei. Keine lebenden Orks mehr darauf, aber nicht lange und die nächste Welle von ihnen würde das Schiff erreichen. Claw zielten geradewegs auf die Rehling und wartete. Mitlerweile hatten einige Milizen, darunter Iwein, es geschafft, Verstärkung heranzubringen, die die Bogenschützen decken sollten."Ich bezweifle, dass die Milizen viel taugen. Sie flüchten ja immer direkt, wenn die Orks kommen." flüsterte Raven zu Taeris. Alle waren nun angespannt, was würde als nächstes passieren ? Doch schon erblickte Claw einen Kopf, der ein Stück weit hinter der Rehling hervorkam. Ohne zu zögern flog ein Pfeil von seinem Kompositbogen los und durchbohrte das Holz der Rehling. Dahinter spritze Blut auf.
"Sauber durchs Holz..." dachte sich Claw und schon kam die nächste Welle der Orks auf das Deck gestürmt, doch ein Pfeilhagel der Bogenschützen liess sie niedergehen.
Doch es kamen immer mehr Orks, die meisten deckten nun einige, die plötzlich hintendran auftauchten.
"ARMBRÜSTE !" schrie ein Soldat und nur Sekunden später flogen dutzende Bolzen auf die Krieger zu. 2 zischten knapp an Claws Kopf vorbei in die dahinter stehenden Soldaten, einer traf Claw in den Bauch.
"Scheisse..." brachte der Bandit hervor und sein Bogen fiel aus seinen Händen. Die Rüstung hatte zwar den gröbsten Teil abgefangen, doch ein Bolzen von einer Orkarmbrust konnte sogar Ritterrüstungen durchschlagen. Langsam sackte Claw auf die Knie und sah seine blutverschmierten Hände an. Jetzt war alles aus, oder ?...



20.12.2003 17:42#50
Longbow „Du elender Bastard. Hast du eine Ahnung, wie viel uns das gekostet hat?“Longs Stimme war so laut und hasserfüllt, dass selbst die Orks am Deck zusammenzucken müssten. Gerade wollte er wieder mit der Faust nach Eorl ausholen, als ein unwichtiger Milizsoldat ihn umwarf.
„ARH, VERSCHWINDE DU IDIOT.“
Doch er lief schon von alleine weg. Long wollte ihn noch treten, doch verfehlte er knapp. Er dreht sich wieder um. An der Schiffswand standen die zwei Milizsoldaten, die den Unfug mit veranstaltet hatten. Doch handelte die sicher auf Befehl dieses „dämlichen Ritters.“
Die letzten beiden Worte hatte er laut ausgesprochen. Eorl erwiderte aber nichts, sondern atmete schwer und versuchte ihn anscheinend zu beruhigen. Doch dazu war es zu spät, auf diese Tat würde Long nun toben wie ein Ork selbst. Wieder nahm er Anlauf, Eorl hielt die Hand vor sich und versuchte Long zu stoppen, doch hörte er nicht. Mit der Schulter stieß er gegen Eorl und warf ihn erneut nach hinten.



20.12.2003 18:11#51
Uncle-Bin Uncle-Bin zog sein Schwert aus dem blutenden Ork vor ihm. Er hatte ihn von hinten überrascht, als die Grünhaut gerade dabei war auf einen anderen Milizen zuzustürmen. Jetzt war das Tier tot und würde keinem mehr Probleme machen, außer vielleicht den Fischen, die den Gestank in ihrem Wasser dulden mussten. Doch jetzt war es nicht an der Zeit um die Leichen der Toten zu entsorgen, jetzt wurde gekämpft. Eine Salve von Bolzen prasselte auf das Schiff und Uncle-Bin hatte Glück, dass er nicht getroffen wurde. Einige andere mussten nun mit den Orkzweigen im Körper leben oder sterben und überall hörte man ihre Schreie. Werft mehr Ballast ab!, schrie Lord Hagen von seiner Position aus, doch es war schon zu spät, um einfach so fliehen zu können. Ein weiterer Schwung Orks landete auf dem Deck, während ihre wilden Flüche weiter in der Luft hingen. Uncle sprang aus seiner Deckung vor, da nun keine Bolzen mehr kamen, zumindest solange nicht, wie die Orks eigene Leute auf dem Schiff halten konnten. Auf das es nicht lange wäre! Seine Klinge traf auf den Holzstiel der bedrohlichen Orkaxt des Kämpfers vor ihm. Der Schlag konnte nur ein kleines Stück herausschlagen, drängte den Ork jedoch in die Defensive. Uncle hatte so schnell die Möglichkeit für einen zweiten Schlag und diese nutzte er mit einem Streifschnitt. Wer schon immer mal Orkhaut sehen wollte, der sollte jetzt gucken, dachte er sich, als die grünlichen Haare auf den Boden segelten. Allerdings war es der Moment, der dem Ork einen kleinen Vorteil gab. Das Vieh riss seine Axt frei und holte aus. Der Schlag war perfekt, doch hatte ein Rückwärtssprung von Uncle ihn dennoch ins Leere laufen lassen. Für den König! Die Spitze seines Schwertes war nun nicht mehr aufzuhalten, nach dem Lederschurz und einem Orktalisman drang das Schwert durch stinkendes Orkfleisch. Die Augen des Kriegers wurden glasig, dann brach sich kein Licht mehr in ihnen: Der Ork war tot...



20.12.2003 18:13#52
Taeris Steel Mit einem schmatzenden Geräusch trennte Taeris´ Klinge den Kopf eines weiteren orks von desen Haupt, woraufhin dieser leblos in sich zsaumemnsa ckte. Hastig versuchte Taeris sich einen Weg zu Claw zu bahnen, der scheinbar im eifer des Gefechts verwundet worden war. Noch 2 Orkkrieger standen nun zwischen Taeris und dem verwundeten Banditen. Wutschnaubend senkte Taeris die Klinge und zeigte mit ihr auf den ersten Ork, dann rannte er los. Mit einem Ruck stieß Taeris das Schwert dem Ork der Länge nach in die rust, zog es wieder heraus und stieß den ork vons ich weg. Dann wirbelte er einmal um die eigene Achse herum und schlug mit dem darauffolgenden Schlag auf den nächsten Ork ein. Dieser parierte den Schlag zwar, doch einem schnellen zweiten Hieb in die Seite hatte er nichts entgegen zu setzen. Leblos kippte der Ork zur Seite weg, endlich hatte Taeris den verwundeten Claw erreicht. "Verdammt Claw...was amchst du denn...kaum lässt man dich n paar minuten aus den Augen spielst du hasch mich mit Orkarmbrustschützen." Taeris packte Claw an den Armen und zog ihn vom Kriegsschauplatz weg. An der Wand der Aufbauten legte Taeris den verwundteen Banditen schliesslich neben einigen Fässern nieder. Dann zog er ein unbenutztes Taschentuch hervor und presste es Claw auf die Wunde, der sichtlich unter schmerzen die zähne zusammenbiss. "Hier, drück das so feste du kannst auf die Wunde, das stoppt die Blutung hoffentlich." sprach Taeris leicht ausser Atem. Dann erhob er sich und stürtzte sich wieder in die nicht lichter werden wollende Maße der Orks...



20.12.2003 18:36#53
Red_wolf Red_wolf brachte Spike in Sicherheit, er versuchte auch Spike wieder wach zu kriegen, aber der Hund machte keinen Augen auf. Red_Wolf merkte nur das er schwer atmete. Dann legte er Spike hinter eine Kiste und legte eine Decke über Spike. der Milizsoldat blieb dann noch etwas neben Spike sitzen und sprach einfach in den Raum:

Warum, Warum nur??? Innos, wieso tust du mir das an?? Zuerst lerne ich den Hund kennen, schließe ihn in mein Herz. Denn er hat mich aufgemundert als ich gerade Shina vergessen wollte. Warum tust du mir das an.

Red_wolf konnte das nicht fassen, warum Innos das so will. Red_wolf macht sich jetzt ein paar Vorwürfe, nur weil er nicht aufgepasst hat und sich verletzen lies hatte sich Spike sich mit eingemischt. Red_wolf frass die Wut in sich hinein. Er schwur Spike Rache. Red_wolf stand auf, ihm lief eine Träne übers Gesicht, er ging wieder zu seinem Schwert, hebte es auf und stach noch ein paar mal auf die Orkleiche ein. Auf seine Verletzung achtete Red_wolf nicht mehr. Er wollte einfach nur ans Deck um den Orks in den Arsch zu treten. Ein Milizsoldat hatte aber die Tür verriegelt, damit die Kisten in Sicherheit wär. Red_wolf sagte zu dem Milizsoldaten das er die verdammte Tür aufmachen sollte, aber der Milizsoldat beneinte dies. Red_wolf dachte er hört wohl nicht richtig.
Der Milizsoldat sagte nur:
Ich werde diese Tür nicht öffnen und bei Innos mir wird auch keine dazu zwingen.
Red_wolf antwortete darauf:Ich scheiß auf Innos, du machst jetzt diese verdammte Tür auf, oder du wirst es bereuren.
Der Milizsoldat weigerte sich immer noch, Red_wolf zog seinen Dolch aus dem Gürtel und hielt dem Milizsoldaten den Dolch an den Hals und zwang ihm die Tür auf zumachen. Der Milizsoldat weigerte sich immer noch. Aber Red_wolf fragte dann zu ihm das er lieber sterben wolle. Darauf bekam er keine Antwort, also tat Red_Wolf so das er zustechen wollte, aber er haute nur mit seiner Faust zu, aber der Fausthieb war so kräftig das der Milizsoldat zu schlafen anfing. Dann nahm sich Red_wolf den Schlüssel von der Tür und schloss sie auf, aber hinter sich verschloss er wieder die Tür. Dann rief er nur zum Deck hoch das die Orks nur kommen sollten. Ein paar Orks haben das anscheinend gehört, weil da schon ein paar heruntergestürmt kamen. Die Schläge der Orks hatte Red_wolf erfolgreich pariert und machte einen Ork nach dem anderem kalt. Es kam so vor das Red_wolf etwas stärker war, weil er jetzt mit Wut gekämpft hatte und ihm war es egal gewesen ob er stirbt oder nicht. Die restlichen Grünfelle sind wieder nach oben gelaufen, aber nicht weil sie Angst hatten sondern dort besser kämpfen konnten. Red_Wolf grinste und leif den Orks die Treppe hinauf, gerade als er dort ankam zischte ein Pfeil aus einer Orkarmbrust am Hals vorbei. Er blieb kurz stehen und guckte zur Seite, denn der Pfeil ging indie Holzwand. Dann zog Red_wolf seinen Dolch und hatte damit den Dolch in der linken und sein Schwert in der rechten hand, mit dieser kombination stürmte er auf die Orks zu.



20.12.2003 19:00#54
Uncle-Bin Innos steh mir bei, jage die Orks durch mein Schwert in den Tod und lasse einen jeden deiner Diener am Leben., schrie Uncle-Bin in einem verzweifelten Stoßgebet in die Menge und rannte dann in Richtung des nahen Mastes. Etwas weiter oben baumelte eine zerrissene Halteleine des Segels, das perfekte Mittel für Uncles wahnwitzige Idee. Er sprang am Mast hoch und hangelte sich bis zu dem Seil hoch. Der Wind hatte es in die richtige Richtung geweht, sodass es ihm leichtfiel es zu greifen. Doch mit seinem Gewicht an dem Seil sollte es genug Schwung entwickeln, um in genau die andere Richtung zu schwingen. Für Innos und den König! Er sprang ab und klammerte sich an das Seil, das sich nun immer tiefer in sein Fleisch eingrub. Unter ihm rauschten die Köpfe der Orks, Ritter und Milizen vorbei. Alles lief perfekt: Der Schwung brachte ihn immer näher an sein Ziel, die Orks hatten kaum die Chance ihn noch am Schwingen zu hindern und auf dem anderen Schiff würde man nicht mit ihm rechnen. Beliar! Deine eigenen Zauber werden dich selbst ins Verderben stürzen und Innos den Sieg bescheren. Uncle lehnte sich nach vorn und Griff nach dem Haltetau vor sich. Nur mit Mühe und der Verwendung aller Kraftreserven hielt er nun noch an seinem Schwingseil fest. Die Leinenstränge hielten sich nach ein paar Drehungen durch Uncle gegenseitig fest, nun konnte es weiter gehen. Durch den Nebel und das Schlachtenchaos getarnt kletterte er Stück für Stück zum Mastkreuz der Galeere hoch. Das Holz war griffest und hielt Uncle-Bins Gewicht stand, als er auf dem Balken zur Mitte hin weiterrutschte. Fahrt zur Hölle, ihr verdammten Kreaturen! Sein Dolch durchtrennte die Leinenschleife direkt unter ihm und wanderte weiter zur nächsten. Uncle kam die Zeit hier oben unendlich lang vor, doch schließlich hatte er es fast geschafft: Der Dolch durchtrennte eine weitere Schlaufe. Plötzlich traf Uncle etwas im Bein, sodass er fast gestürzt wäre. Es war ein Orkbolzen, der eine tiefe Wunde in seinen Schenkel bohrte. Man hatte ihn entdeckt, was gleichzeitig auf noch Schlimmeres Geschütz deuten würde. Innos! Er sprang und griff das Seil, welches sich durch den Schwung vom anderen abtrennte. Als Uncle einen letzten Blick zur Orkgaleere warf, zeriss eine letzte Schlaufe des Segels. Die Orks waren nun auf ihre Ruderkraft angewiesen. Dann fiel Uncle... es wurde dunkel...



20.12.2003 19:07#55
Eorl "Jetzt reicht es wirklich Long."
Eorls Geduld war mittlerweile erschöpft, der Hauptmann ging ihm wirklich auf die Nerven. Abgesehen davon das er offenbar keinen Augeblick nachgedacht hatte, war er auch im Kampf gegen die orks keine große Hilfe gewesen. Eorl verzog das Gesicht als er seinen Schmiedehammer aus dem Gürtel angelte, es passte ihm überhaupt nicht den anderen so hart angehen zu müssen.
Aber der verdammte Idiot will sich eifach nicht beruhigen, und ich habe keine Zeit für diesen Unsinn
Er ließ den Hammer gegen Longs Brustpanzer krachen. Die Wucht des Schlages schleuderte Long in die Ecke des Frachtraums neben der Tür, wo er, bnach Lfut schnappend, liegen blieb. Die beiden Milzen hatten sich inzwischen davongemacht und waren auf dem Deck beschäftigt. Eorl ließ Long liinks liegen und rannte aus Deck des Schiffes. Er schaute zu Lord Hagen hinauf, der auf dem Kommandodeck stand.
"Wie siehst aus?" brüllte er hinauf.
"Wir machen genug Fahrt", kam die prompte Antworet des Kommandanten."Der Hafen kommt bereits in Sicht."
"Alles klar", schrie Eorl zurück und rannte dann zu einem der längsseitsliegenden Orkschiffe. Er kappte die Taue, und das Schiff treib von der Esmeralda weg, die nun in voller Fahrt den Hafen ansteuerte. Die Galeere der Orks hinter ihnen drehte langsam bei, die Grünfelle hatten erkannt das sie das Schiff der Menschen nicht mehr einholen konnten. Die letzen Orks aus dem zweiten schmalen Enterschiff wurden von den Lees und den Milizen die sich um sie geschart hatten, wie auch von den weit diszuiplinierteren aber nicht weniger tödlich vorgehenden Paladinen und Rittern stetig zurückgetrieben.


20.12.2003 19:25#56
Taeris Steel Taeris stand nun bei dena ndren bogenschützen und feuerte Pfeil um Pfeil in die Menge der zurrückgetriebenen Orks. Soeben rissen die Verankerungen des letzten Enterbootes der Orks und das Boote verschwand im tosenden Meerwasser. es driftete ab und schliesslich fiel es weit hinter der Esmeralda zurrück. Doch was war das? Ein Ork, grösser und stärker gepanzert als die anderen Orks des entertrupps sprang von Bord des enterbootes und stürtzte sich in die Fluten. Taeris traute seinen Augen kaum. Der Ork kraulte durch die wogende See und erklomm die reeling der Esmeralda. Schliesslich bahnte der Ork sich seinen Weg durch die Menge der zurrückgedrängten Entertrupporks. Er hatte keine Waffe in der Hand, doch dann griff er nach etwas das er auf den rücken geschnallt hatte. Mit einem markerschütternden Kriegsschrei riss er einen gewaltigen Streitkolben von seinem Rücken. Blitzschnell sprang er in die Menge der Soldaten und wirbelte mit dem Streitkolben durch die Menge. Taeris legte 2 Pfeile auf die Sehne Bregolads und zielte auf den schwach gepanzerten Hals des Orkführers. Mit einem flirrenden Geräusch schossen die beiden Pfeile ihrem Ziel entgegen und schlugen im Hals des Orks ein. Doch dieser kämpfte wie in trance weiter. Ein weiterer Ritter wurde von ihm nieder geworfen. Taeris zielte und schoss 2 weitere Pfeile auf den ork, doch wieder ohne Erfolg. 4 Pfeile steckten nuns chon im Hals des Orks und dieser kämpfte immernoch weiter. Taeris griff nervös nach einem weiteren Pfeil, doch stellte er erschrocken fest, das dies sein letzter Pfeil war. Er legte ihn hastig auf die Sehne seines Bogens und zielte.... Es war schwierig den Ork anzuvisieren. mehrere Ritter und Paladine tänzelten um ihn herum und versuchten ihrerseits einige gute Schläge zu plazieren. Taeris kniff ein Auge zu und atmete flacher. Dann spannte er die Sehne bis ans ein kinn und liess los. Surrend schoss der Pfeil auf den Kopf des Orks zu, bis er schlussendlich das Leben des Anführers des Entertrupps aushauchte. Brüllend und mit einem Pfeil zwischen den Augen taumelte der Ork umher. Er war nun nichtmehr in der Lage die Schläge der Gardler zu parieren und mehr und mehr der Klingen gruben sich in sein Fleisch. Bis er schliesslich zu Boden stürtzte. Erschrocken über dne Tod ihres Anführers ergriffen die meisten verbliebenen Orks die Flucht und retteten sich mit einem gewagten Sprung über die Rreeling in die tosenden Fluten. Die letzten standhaften Orks die nicht geflüchtet waren, wurden ohne Erbarmen von den Söldnern und den anderen kriegern zurrück in Beliars Reich geschickt. Es war vollbracht. Die Krieger hatten zwar nicht ddas Ziel erreicht das sie erreichen wollten, doch waren sie mit ihrem leben davon gekommen. Völlig ausser Puste stütze Taeris sich an einem geländer ab und überblickte das blutige Schlachtfeld....



20.12.2003 19:43#57
Red_wolf Red_wolf hatte noch ein paar Orks getötet, bevor sie zum Rückzug angetreten waren. Er konnte es sowieso nicht glauben das sich Orks zurückiehen, denn man hatte ihm immer gesagt das Orks nur auf das kämpfen spezialesiert waren und nie zum Rückzug antreten. Er fargte die anderen Milizen ob das vielelicht ein Traum gewesen war, aber die verneinten dies. einer der Söldner hatte noch einen großen Ork gekillt, zuerst konnte Red_Wolf nicht glauben wie viele Pfeile dieser große Ork aushalten konnte, er hoffte das es davon nicht noch mehr gäbe.
Red_wolf`s Blick wanderte über das Deck des Schiffes, überall lagen Leichen von Orks und von ein paar Soldaten der Garde. Red_wolf war glücklich das er dies überlebt hatte, denn es war fast aussichtslos.

nachdem Red_Wolf`s Blick über das Deck ging, kam ihm der GEdanke wie es Spike ging, er hoffte das der Hund nicht tot war. Denn sonst wüsste Red_wolf wirklich nicht mehr weiter.
Er schloss die Tür wieder auf und ging hindurch, der Milizsoldat der Red_wolf nicht durchlassen wollte schlief immer noch. Red_wolf lief dann zu dem Fleck wo er Spike hingelegt hatte, aber Spike lag da nicht mehr. Er dachte sich wo dieser Hund bloß sein könnte, einige Meter weiter hörte man ein Kauen. Red_wolf hatte natürlich gleich befürchtet das ein Ork sich Spike geschnappt hatte und aufgegessen hatte, aber an sowas durfte er nicht mal denken. Er schaute nach ob seine befürchtungen stimmen, aber es war Spike der sich an einer Kiste mit Proviant vergriffen hatte, denn die Kiste war umgekippt und ist aufgebrochen. Red_wolf konnte seinen Augen nicht trauhen, er lief auf Spike zu und nahm ihn gleich in die Arme, dann lies er ihn wieder los und streichelte ihn. Nachdem Spike sich anscheinend den Magen vollgestopft hatte, nahm ihn Red_wolf und gingen wieder auf das Deck.



23.12.2003 19:58#58
Todesfürst Manchmal verstand er seine Schwester einfach nicht...manchmal...
Sie waren wieder zurück im Hause, jetzt hieß es also packen, packen für den Abschied. Für den Fortgang, er war bereit und ging schnell in das obere Stockwerk und sah sich da noch mal um, es gab nichts, was er hier mitnehmen wollte, bis auf...seinen Folianten, darin waren alle seine Gedichte und andere Stücke, er würde sie brauchen, irgendwann. Aber das war auch ein Stichwort, denn wenn er schon mal hier war, dann würde er jetzt auch gleich noch zusätzliches Pergament kaufen, soviel er mitschleppen konnte, das Zeug war einfach zu billig hier. Dann war er mit seiner Visite fertig und ging wieder runter, Isabell wollte sicher einiges mehr mitnehmen, aber sie hatten ja noch immer die Lederbeutel, wo einst ihr Proviant drinne war, da würde das alles gut rein passen.

Als er wieder unten war, sah er sich um, doch er sah nichts mehr, was er noch brauchen könnte. Er setzte sich und wartete, sah noch mal überall rum, die Küche, die Schränke, der Kamin, der Teppich, die Leuchter...der Kamin? Auf einmal hatte er einen Geistesblitz, natürlich der Kamin, dass er den vergessen konnte. Natürlich wollte er nicht den mehrere hundert Pfund schweren Kamin mitnehmen, er wollte das Feuerholz und da drei ganz bestimmte Teile. Er erinnerte sich an die Holzschwerter, die er Isabell und sich geschnitzt hatte, dass sie auch mal ein bisschen trainieren konnten, ohne sich gleich zu verletzen. Hoffentlich waren sie noch da. Er hatte Glück, er fand sie tatsächlich und sie waren alle noch ganz. Aber jetzt wo es eh nicht mehr eilte wollte er sie noch ein bisschen verbessern, bis dahin sollte es noch eine Überraschung werden. Schnell ging er zu dem Schrank mit den Tüchern und Lappen und nahm ein großes Tuch heraus, in dieses wickelte er die drei Prachtstücke ein und verstaute sie auch in dem Beutel. Jetzt hatte er aber wirklich alles und der Beutel war sehr leicht.

Ein paar Minuten später war auch seine geliebte Schwester fertig, wobei ihr Beutel etwas dicker aussah, aber sie hatte wohl eine Menge Kleider eingepackt. Oder irrte er sich da, wozu sollte sie schon Kleider brauchen, anziehen könnte sie sie eh nie. Bei der Gelegenheit fiel ihm wieder ein, dass sie keine Rüstung mehr hatte, nur noch eine Lederweste. Er musste etwas Acht auf sie geben, solange bis sie alle Teile für die neue Rüstung zusammen hätten. Hier unten rührte sie nichts an, gar nichts, sondern ging auf direkten Wege raus. Auch er verließ das Haus und sah noch im Inneren auf den Kamin, die zwei Sessel...er würde dieses Haus vermissen. Auf einmal rannte er los, aber nicht hinaus, sondern nach oben und Isabell schien verwundert, rief sie doch laut seinen Namen. Er wollte noch einmal das Bett anfassen. Er legte es ordentlich, hatte es doch ein paar Falten gehabt, danach streichelte er die Decke, ein letztes Mal, danach ging er wieder die Treppen runter und verließ das Haus, langsam und behäbig. Zehn Meter vor dem Haus blieb er stehen, als er hörte wie die Tür zugeschlagen wurde und sich der Schlüssel drehte. Er wartete, aber Isabell kam nicht, er drehte sich dennoch nicht um. Es dauerte lange, aber irgendwann spürte er eine Wärme an seiner rechten Hand und er spürte jetzt auch Isabell. Zusammen gingen sie nun Richtung Hafen, doch Isabell schien schon zu wissen was sie tat, ging sie doch zu einem Haus in der Nähe des Hafens und klopfte dort an.
Eine Frau öffnete, doch auf Bitten seiner Schwester holte sie ihren Mann, es war derselbe Mann, der sie schon nach Khorinis gebracht hatte. Erst wiederstrebte ihm ihre Bitte, doch die Aussicht auf Gold und ein paar Worten ließen ihn überreden. Er zog sich soweit wie nötig an und gab seiner Frau einen Abschiedskuss, diese winkte den Dreien noch zu, als sie zum Hafen gingen, die beiden schienen genau so glücklich zu sein wie sie. Es war eine gedrückte Stimmung, niemand redete. Die Wellen lagen ganz ruhig da. Sie stiegen in das Boot und legten ab, dabei sah er Fischer automatisch auf Drakia, doch die beiden schauten ebenfalls zurück, beide dachten etwas anderes, doch im Sinne waren sie gleich. Bald drehte sich Rociel um und lehnte sich zurück um ein wenig die Augen zu schließen, aber Isabell sah länger zurück, er hatte das Glitzern in ihren Augen gesehen, doch sein Blick im Fallen hatte ihre Tränen verhindert, sie sollten sich ausruhen, Gorthar war zwar wunderschön, aber die Stadt war ein wildes Pflaster.



23.12.2003 21:07#59
Isabell Es war wirklich endgültig, jetzt wo sich das Boot immer mehr entfernt hatte, jetzt wo das Dorf immer kleiner und kleiner und kleiner wurde. Sie kannte das ja, sie hatte es schon mal erlebt, aber dieses Mal war es für eine lange Zeit gewesen. Ihr Bruder war selbst jetzt noch bei ihr, selbst jetzt noch als er seine Augen geschlossen hatte und scheinbar schlief oder zumindest meditierte. Schon komisch, dass er das einfach so konnte, aber wenigstens brauchten sie keine Angst vor ihrem Bootsmann haben, das hieß, Angst hätten sie eh nicht gehabt aber ein gewißer Argwohn war bei Fremden ja eigentlich schon dabei, nicht jedoch bei ihm. Isabell hatte es mittlerweile akzeptiert, sie wusste, dass es richtig war, ja sie wusste es und bald wollte sie auch nicht traurig sein, bald nicht mehr...

Es war komisch, aber während sie so auf dem Meer schipperten hatte man wieder viel Zeit zum nachdenken, weil man ja nichts machen konnte, doch wenn es schon so dunkel war, dass man kaum mehr was erkennen konnte, da wunderte sie sich doch, dass der Fischer überhaupt eine Ahnung hatte, wo er eigentlich hinfuhr. Aber wahrscheinlich war das dieser Instinkt, dieses ewige Wissen, das man nur haben konnte, wenn man jeden Tag auf dem Meer war, so eng verbunden war sie zwar nicht mit dem Element des Meeres, doch auch sie bewunderte es sehr. Der Mann musste schon einiges an Erfahrung haben, doch so alt war er noch gar nicht, so genau konnte sie sich nicht mehr an ihn erinnern, doch sie schätzte ihn auf Mitte dreissig, immerhin ein Alter, das nicht viele Menschen erreichten, noch immer tobte der Hunger in den Städten und Seuchen waren schon lange kein Fremdwort mehr, dass die meisten nur mit Giften einer Hexe in Verbindung brachten. Und dann noch der Krieg, der große Krieg...
Isabell seufzte innerlich und sah wieder eine lange Zeit aufs Meer, sie war so darin vernarrt, dass sie gar nicht merkte, dass sich ihr Bruder erhob, aufgewacht aus seinem Schlaf.

"Na Schwester, fasziniert dich das Meer? Ich möchte dir etwas vorlesen, ich möchte, dass dieses Stück noch von jemanden gehört wird, bevor es seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben wird. Ihr seid natürlich auch eingeladen es zu hören, wenn es euch denn interessiert."

"Natürlich Bruder, was willst du vortragen?"

"Hier, in meinem Folianten müsste es doch irgendwo sein...ah ja, da ist es ja...also...

Tosende Stürme bilden sich auf des Meeresspiegel
Nie gelang es jemanden zu brechen das Meeressiegel
Naturgewalten hin oder her, eins steht fest, es lebe das MeerVon der Natur und den Göttern geschaffen, ich begehre es sehr
Es lebt in der großen Familie der Elemente mit der Anzahl vierDie jedem Menschen ein Begriff sein sollten und nicht nur mirDas Feuer, die Erde, die Luft und eben jenes kostbare Nass
Das Wasser, es ist der Grundstein allen Lebens, weißt du das?
Feuer, unglaublich heiß, unzähmbar wild, gefährlich
Ist es gerade doch bei den Menschen so begehrlich
Ohne die Wärme des Feuers, eine Macht so unendlich alt
Wäre es den Menschen im Herbst und Winter bitter kalt

Erde, bevölkert von so viel Toten und so viel Leben
Könnte es ohne sie nichts Wirkliches geben
Dann wäre unser Sein niemals möglich, niemals da
Sie schenkt uns den Platz, die Rohstoffe, alles ja...

Wind, das mächtigste Element der großen Vier
Hat er doch von allen das größte Revier
Auch in ihm gibt es stolzes Leben, doch auch bitteren Tod
Der Wind ist einsam, zieht jeden Tag in des Sonnen'gangs Rot
Wasser, es löscht das Feuer und holt sich die Erde zurück
Jeden Tag, man sieht es nicht, langsam aber Stück für Stück
Aus dem Nass besteht das Leben, daraus bestehen wir
Alles Lebende brauch Wasser, jeder Mensch, jede Pflanze, jedes Tier.
Die Wellen, wie sie an das Ufer der Erde krachen
Die Fluten wie es jede Sekunde über uns wachen

Das Blau, mal tief mal hell
Mal fast schwarz, mal grell
Es hat alle Farben der Welt
Azure mir am besten gefällt

Das Wellen, auf denen sich die Kronen schäumen
Die Fluten, die keine Gelegenheit versäumen

Es wird sich nie ändern, es bleibt immer wild
Genau wie ich, nie gefangen und dabei immer mild...

...ich habe dieses Stück einst geschrieben, am Hafen von Drakia, wenn ich nicht irre. Ich habe damals gesagt, ich will es dem Meer übergeben, als Geschenk meiner Liebe zu ihm und das tue ich hiermit. Nimm es! Liebes Meer, nimm es als Zeichen meiner Freundschaft."

"Es hat mir sehr gut gefallen Bruder, besonders weil ich das Meer auch sehr gerne habe. Du hast es sehr schön beschrieben, aber etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet."

"Wenn ich etwas dazu sagen darf. Ich bin ja nicht erst seit heute hier draußen und auch in den Tavernen hört man ab und zu mal solche Formen der Worte, aber ich muss zugeben, das war wunderbar. Es hat mich erfreut es hören zu dürfen und ich verstehe euch auch, warum ihr es dem Meer geopfert habt, es wird sich sicherlich freuen."

"Tja...es musste sein. Aber danke."

Danach ging es noch eine Weile, sie schafften es nicht ganz zu vergessen, aber wenigstens hatte er das jetzt hinter sich. Das Gedicht war zwar zerstört und trieb nun auf dem Meeresspiegel, doch dafür war er ein großes Stück erleichterter. Irgendwann in den späten Abendstunden musste es dann soweit sein, der Hafen Gorthar kam in Sicht, wie immer hatten die Fischer ein gutes Gespür und auch die Winde standen günstig, auf das sie wohl schon bald ankommen könnten.



03.01.2004 01:33#60
Longbow Long stand am Rand des Bootes und schaute auf die andere Gruppe, bestehend aus vier seiner Männer, für die er verantwortlich war und diesen verdammten Kiffern. Hoffentlich ging das da gut und die Milizen würden nicht so sehr verdorben werden. Doch was sollte er sich groß Gedanken machen, die Soldaten, die eigentlich den Sumpfkraut bekämpfen sollten, würden sicher bald selbst einige im Mund haben. Da konnte der eine Milizsoldat in seinem Boot sich glücklich schätzen.
Inzwischen hatten sie das khorinische Festland verlassen und nur noch die niedrigen Berge der Insel waren zu sehen. Links von ihnen sahen sie ebenfalls in der ferne die Klippen des Minentales. Ein bedrohlicher Anblick war das, als sie die Berge sahen, auf denen sich die Wolken wie ein Tischtuch gelegt hatten. Und dahinter war klein die Burg und sein Ort der Verdammnis, den er eigentlich noch aufsuchen wollte. Stattdessen hatte er sich aber überreden lassen nach Gorthar zu reisen, in dieses noch recht unbekannte Herzogtum. Sein kurzer Trip mit Clay und dem kleinen Bürger, dessen Namen er längst vergessen hatte, hatte ihm kaum neue Erkenntnis über das ferne Land gebracht. Vielleicht aber würde er es nun endlich schaffen etwas länger dort zu sein, besonders in der Stadt. Der Ritter drehte sich wieder zu den anderen Kriegern um. Ganz vorne stand Dorrien, der einfach nur geradeaus blickte und die frische Seeluft genieste. Dahinter saß Irock und döste ein wenig vor sich hin. Hinter ihm wiederum saß noch der Milizsoldat, der sich freiwillig zum Rudern gemeldet hatte. Ganz hinten im Heck saßen Snizzle und Livia eng beieinander und schienen über die Magie zu reden oder zu studieren. Wenn man es aber nicht besser wüsste, könnte man meinen die beiden haben was miteinander.



03.01.2004 01:46#61
Livia XI Snizzle und Livia saßen ganz hinten im Boot recht eng nebeneinander, da der Wind ihnen nur so um die Ohren peitschte und sonst die Schülerin kein Wort von ihrem Magier verstehen konnte. Sie hatte schon Mühe, wenn er nur direkt neben ihrem Ohr schrie.
"Einziger wesentliche Neuerung bei den künftigen Zaubern ist, dass du mehr Energie und Magie brauchst, um einen zustande zu bekommen. Im Prinzip sind die aber wie die alten und wenn man die Technik zur Anwendung einer Ruhe erstmal versteht, dann schafft man die schweren Zauber in der Regel auch. Es bedarf natürlich ein wenig Übung, aber dafür hat man es nach ein wenig Fleiß auch recht schnell."
"Gut, und wann bekomm ich die nächste Rune und wann wird das sein?"


03.01.2004 16:58#62
Irock von Elladan Der Wind, der dahin peitschte und Irock in das Gesicht fuhr war unangenehm. Die kalte Luft ließ ihre Körper erstarren und machte jegliche Anspielungen auf Bewegung zunichte. Doch der hohe Wassermagier riss sich zusammen und blickte über die Weiten des Wassers hinüber zur Insel Khorinis, die nun schon ein stattliches Stück hinter ihnen lag.

Bald würden sie Gorthar erreichen und ihre Mission beginnen. Irock war gespannt darauf, was ihn erwarten würde. Es würde sicherlich gefahrvoll sein, doch auch viel Interessantes könnten er und die anderen bestaunen. Plötzlich erinnerte Irock sich an seine Exkursion ins Minental, die keines Weges fein gewesen war, doch in Gorthar würde es bestimmt anders sein.



04.01.2004 00:29#63
Irock von Elladan Es war dunkel geworden auf dem Gewässer. Die Fahrt dauerte an und man fragte sic halmmählich wie lange es noch dauern würde. Irock hatte die Karte von Khorinis und Gorthar direkt vor den Augen. Sie mussten in südlicher Richtung und irgendwann dann östlich reisen. So würden sie dann Passage zwischen dem untersten Zipfel von Khorinis und dem nördlichsten von Gorthar passieren.
Der hohe Wassermagier konnte durch die Dunkelheit an Deck nichts, bis auf die Sterne sehen. Das leichte Mondlicht beschien das Wasser, doch das brachte einem nicht genug Helligkeit um die nächste Umgebung erkennen zu können. Also wirkte der Magus einen Lichtzauber und ging unter Deck des kleinen Bootes. Es war nicht viel Raum im Bug des Schiffes, doch einige Betten standen dort. Außerdem hatten sie ihre Vorräte dort abgelegt.

Irock setzt sich hin und überlegte ein wenig. Dann nahm er ein Blatt Pergament und Schreibfeder sowie Tinte hervor und begann zu schreiben.
3. Tag der Gorthar Mission
Es sind zwei ganze Tage vergangen, seit den letzten Vorbereitungen im Kloster. Ich will nun damit beginnen einen Reisebericht zu schreiben um den Ablauf nach der Mission genau für den hohen Rat zusammengefasst zu haben. Wir sind also mit dem Schiff aufgebrochen und haben das Festland von Khorinis hinter uns gelassen. Unsere Reise führt uns nun weiter, immer unserem Ziel entgegen.

Trotz des Schwankes des Schiffes war seine Schrift geschwungen und schön. Er war ein Freund der feinen Handschrift und selbst unter schwierigsten Bedingungen konnte er dies beweisen.



04.01.2004 00:58#64
Scatty "SAG MAL, BIST DU EIGENTLICH NOCH GANZ CREMIG? DU VOLLHORST!" Scatty sprang auf der kleinen Nussschale auf und ab, was sie bedrohlich über einen Wellenkamm nach dem anderen hüpfen liess. "Bei den Göttern! Charade spielt man ohne Joker! Und das mit dem "Herz ist Trumpf" kannst du gleich vergessen! Wo bist du eigentlich aufgewachsen?!" Der angesprochene Milize duckte sich verlegen in seine hölzerne, madige Sitzbank "In K.." "HA! Hab ichs mir doch gedacht! Mann, selbst Himbeer spielt besser Mau-Mau als du!" Zufrieden nickend lehnte sich die freche Beere zurück und grinste den Milizen schief an. Was dieser natürlich nicht sah.
"Wer ist..." "RUHÄÄÄ! Du Kartenknipser, elendiger! Geh doch zu deinen Kumpels und spiel mit denen Innos-Gebetstischdeckchen häkeln. Herrgott, diese Jugend, echt schlimm..." Grummelnd und brummelnd setzte sich Scatty hin, und packte sich einen Krautstengel in den Mundwinkel, was alle Anwesenden beruhigten. Eher die Tatsache, dass er nicht mehr wie wild hüpfte, und so das Boot fast zum Kentern brachte, als die Tatsache, dass er seinem Laster nachging. Denn das ward hier eigentlich garnicht gern gesehen, schliesslich lungerten hier irgendwo im Boot ein paar Innosler rum, die eigentlich solche Leute wie ihn einzuklamüsern hatten und im Loch zu lassen, bis das Rentier dem Igel den Arsch küsst. Oder so ähnlich. Nunja, jedenfalls saßen sie praktisch alle in einem Boot, und ohne Zelle ging sowas schlecht. Und in Gewahrsam nehmen wollten die Jungens Scatty auch nicht, die Gefahr, dauerhaft zu einem verblödeten, sabbelnden, hirnfressenden, gammelnden Käser zu werden, sprich: zu einem der ihren, war gewaltig. Moment...wenn es einer der ihren war, dann waren sie es ja schon. Verwirrende Logik. Moment... Logik? Und Scatty? In einem zusammenhängenden Resümee. Unmöglich. So zuckte der Hüter nur mit den Achseln, und begann wieder von vorne, die Haare an der Hinterseite seiner rechten Halshälfte zu zählen.


04.01.2004 01:01#65
Longbow Die enge Passage zwischen Gorthar und Drakia hatten sie längst durchschwommen. Eindrucksvoll blicke Long auf den letzten Zipfel von Khorinis, in der Nähe das schwach beleuchtete Dörfchen und dahinter die ewige Dunkelheit. Irock schien währenddessen irgendwelche Notizen über die Reise zu machen. Vielleicht führte er ein Tagebuch oder ähnliches, aber weiß der Geier wofür er das brauchte. Wichtiger war es, dass sie schon den Steg von der Hauptstadt des Herzogtums sahen. Ein paar Arbeiter dümpelten noch auf diesen herum, aber sahen sie auf, als sie die beiden Schiffe näher kamen.



04.01.2004 01:09#66
Irock von Elladan Der hohe Wassermagier hatte seine Sachen wieder ordentlich eingepackt und hörte die Rufe von Deck. Es schien als würden sie allmählich das Land des Herzogtums erreicht haben. Schnell schnappte Irock seine Sachen und ging nach oben zu den anderen.

Seine Vermutung war richtig gewesen, das Schiff fuhr langsam an einen der Stege und wurde festgemacht. Die Reisenden holten nun ihre Sachen und stiegen nacheinander aus. Erstaunt blickte der Magus gen Stadt. Man konnte es ihm ansehen, dass selbst er noch nie in Gorthar gewesen war. Doch schnell packte er sich wieder und wartete auf seine Gefährten Livia, Dorrien und Longbow.


05.01.2004 23:52#67
Carras Leise schipperten sie dahin.
Carras,Scatty,Veylin und Plage.

Morgen früh würden sie wohl wieder in Khorinis ankommen , wenigstens wurde ihm mit Scatty und Veylin an Bord nicht langweilig.



14.01.2004 01:02#68
Melyssa Sachte platschte das Ruder ins Wasser und zog sich schwerfällig durch das dichte Element. Es war fast stockdunkel, nicht mal die Sterne fanden ihren Weg durch die dicken Regenwolken, die sich schon nachmittags am Himmel gebildet hatten und noch immer bis zum Horizont festhingen. Der Mond hatte sich ebenfalls hinter selbigen verabschiedet und warf nur noch ab und an gespenstisch seine Strahlen durch eine kleine Wolkenlücke, die jeden Seefahrer in die Irre führten.
Die junge Frau am Ruder hielt kurz inne und stöhnte auf. Die Arme taten ihr weh, eine gute Weile musste sie jetzt schon gerudert sein ohne Pause. Was war sie auch so verrückt ausgerechnet nachts mit einem Segelboot ins Meer zu stechen? Nachts, wo es bekanntlich öfter windstill war, sogar auf dem offenen Meer. Die Segel waren zu nichts nütze, sie hatte eine absolute Flaute erwischt und hing nun irgendwo draußen vor Khorinis fest und trieb mehr mit der Strömung davon als durch ihre zaghaften Ruderschläge. Doch es gab ihr das Gefühl etwas gegen die Hilflosigkeit zu tun und so packte sie die Holzschaufel erneut, ging zur anderen Seite und setzte wieder im Wasser auf. Sie musste weiterrudern und wenn sie es die ganze Nacht tat.

Vorn am Bug zeichnete sich eine kleine Gestalt ab. Marlow, der Kater. Wie eine Gallionsfigur saß er dort, vor seinen säuberlich zusammengestellten Pfoten das ruhige Meer. Ein wenig Wind bließ ihm um die Schnauze und kribbelte unangenehm in den Schnurrhaaren. Seine Schwanzspitze zuckte gelangweilt, während seine scharfen Augen das spärliche Licht nutzten, um die Umgebung zu beobachten. Leider eine recht langweilige Umgebung, mehr als Wasser und wieder Wasser gab es nicht zu sehen. Er gähnte und ein anschließendes Klacken verriet, dass sein Kiefer ordnungsgemäß wieder zusammengeklappt hatte.

Melyssa mühte sich weiter mit dem Rudern ab. Eigentlich konnte sie sich diese Mühe sparen, doch ihr Verlangen voranzukommen war stärker als jegliche Vernunft. Sie wollte zur Insel und wenn sie schwimmen musste. Noch jedoch wollte sie ihr schönes Segelboot nicht aufgeben und ruderte fleißig weiter. Vielleicht kam ja bald wieder eine Windböe und sie konnte die Segel nutzen. Die Hoffnung verlor sich immer zuletzt. Donnra würde es schon richten.



27.01.2004 10:51#69
blutfeuer blutfeuer wickelte sich jetzt auch in eine decke. sie waren weit genug in den fjord getrieben, dass die orks sie nicht mehr erwischen würden. nun sollten die mitreisenden mal ne überraschung erleben.



27.01.2004 14:02#70
elpede Wenn elpede etwas mehr hasste, als Orks, Saufen oder Paladine, dann war es das Meer, besonders dann, wenn er sich in einer Nussschale treibend darauf befand. Hätten sie nicht zu Fuss gehen können ? Vielleicht hätte er etwas trinken sollen, so wie der Schwarzmagier. Der lag schlafend auf dem Deck und bekam von Wellen, Wind und Wasser nicht viel mit.

Kalt war es außerdem geworden, und das gelegentlich ins Boot spritzende Wasser sorgte für feuchte Sachen und verstärkte die Kälte noch. Hoffentlich waren sie bald angekommen. elpede hatte nicht die geringste Ahnung, wo blutfeuer mit ihnen hinwollte, sie sagte es nicht.



27.01.2004 15:27#71
blutfeuer "nun packt mal zu, dort drüben ist schon das ufer zu sehen."
das war zwar starkt übertrieben, aber aus irgeneinem grund meinte blutfeuer, dass in dem schaum und zwischen den schneeflocken so etwas wie ein ufer zu sehen sei.

"irgendwo hier ist die siedlung drakia. und guckt mich nicht so böse an, ich kann nichts dafür, dass der kahn sich losgerissen hat, ich wollt uns nur ein nachtlager besorgen und dann waren wir plötzlich hier draußen. aber nun seid ihr doch wieder munter oder nicht?"

blutfeuer drückte elpede und arctus die ruder in die hand und meinte noch
"wenn ihr das boot jetzt nicht scharf herumreißt, dann kommen wir sonst wo an aber niemals in drakia."



27.01.2004 16:47#72
Arctus "dann kommen wir halt nicht in Drakia an!", warf Arctus ein und drückte der Amazone das Ruder in die Hand. Ihm war grade alles schnurzpiepegal. Sein Kopf tat weh, es war scheuslich hell hier draußen und überhaupt ist das doch keine Aufstehzeit, die man einem Schwarzmagier zumuten kann.
Mit einem lauten Stöhnen ließ sich Arctus wieder auf den Bootsboden sinken und nahm die Hand vor die schmerzenden Augen. Sein Magen grummelte immer noch. Ihm war einfach nur übel und wenn er nicht bald auf festen Füßen stehen würde, dann gäbe es hier im Boot ein ganz großes Unglück. Innerlich schwor er sich immer und immer wieder, dass er ab jetzt die Finger vom Alkohol lassen würde. NIE WIEDER!!!



27.01.2004 16:53#73
blutfeuer "ich denk, du kannst ein bisschen zaubern? mach doch, dass es dunkel wird und du wieder im kasell bist. ich kann das. und ich bin nur ne kleine sumpfamazone."
blutfeuer setzte leila an das steuer und scheuchte elpede an die riemen und sie selbst hockte sich vor arctus und probierte endlich mal wieder den illusionszauber aus.

sie schenkte arctus dunkelheit und ein weiches bett und einen sanften schoß, in den er sein haupt betten konnte.

inzwischen näherten sie sich der küste drakias und nach einien vergeblichen annäherungsversuchen, gelang es ihnen doch noch, dem hafenmeister ein seil zuzuwerfen, woraufhin dieser sie an den bootssteg zog.



31.01.2004 00:15#74
Dark-Druid Mit aufgeblähtem Segel wühlte sich ein Boot durch die Wassermassen, teilte unaufhaltsam die dunklen Wogen. Scharfer Wind trieb es an, der helle Mond, der am wolkenlosen Himmel stand, spiegelte sich auf den feuchten Planken und dem salzigen Meerwasser, die Sterne vollendeten das Bild mit ihrem seichten Funkeln.
Eine dunkle Gestalt stand reglos am Bug des kleinen Einmasters, die Rechte auf seinen Schwertknauf gelegt, eingehüllt in einen flappenden, schwarzen Mantel. Spritzend brach sich eine Welle an dem vorpreschenden Rumpf des Gefährtes, eine dichte Wolke feiner Gischt umschloss den Krieger, er schien es nicht einmal zu bemerken. Tief in Gedanken versunken, den kapuzenverhangenen Kopf nach unten geneigt, verharrte er, scheinbar das, was sich unter dem Meeresboden befand, fixierend.

Nach einiger Zeit ging ein kaum sichtbarer Ruck durch den Mann, schließlich richtete er langsam seinen Kopf auf, wandte sich dann um. Gorthar war nahe, bald würden sie es erreicht haben. Schon warfen die Lichter der Stadt ihren Schein auf die unruhigen Fluten. Während er über das schmale Deck des ärmlichen Fischkutters spähte, entdeckte er das, was er suchte. Marquez saß am Heck auf einer der morschen Holzkisten, starrte gedankenverloren in entfernte Weiten. Der bärbeißige, alte Fischer stand am Steuerrad, eine alte, abgewetzte Pfeife zwischen den Zähnen haltend. Auf einen bedeutsamen Blick Druids verließ er seinen Posten, ging zum Heck und ließ, wie es vorher abgesprochen worden war, den schweren Anker hinunter, während der einzige Matrose des Bootes das Segel zusammenzurrte. Klatschend schlug das schwere Metall auf der Wasseroberfläche auf, durchbrach sie augenblicklich und setzte seinen Weg zum Meeresgrund fort. Sie waren mittlerweile auf wenige hundert Meter an den Hafen heran und dementsprechend flach war der Fjord schon geworden. Plötzlich ging ein schwerer Ruck durch das Schiff, zeugte davon, dass der Anker festen Halt gefunden hatte, nicht lange dauerte es, bis es schließlich alle Fahrt verloren hatte. Den fragenden Blicken seines Schülers begegnete Druid mit einem einfachen „Komm mit!“. Marquez würde heute beweisen müssen, dass er seine Kondition ausreichend gesteigert hatte, ebenso wie seine Selbstbeherrschung. Gemeinsam ließen sie das kleine Beiboot zu Wasser und stiegen schließlich ein, wobei Marquez wohl schon am gesunden Geisteszustand des Kriegers zweifelte. Unter einem kurzen Zuruf des Fischers stieß Druid die Schaluppe schließlich vom Rumpf des Kutters ab und entfernte sich mit kräftigen Ruderschlägen von selbigem, seine kleine Besatzung würde ihn alleine in den Hafen manövrieren.

Es waren nun vielleicht noch dreihundert Meter bis zum geschützten Hafenbecken und der Gildenlose wollte dem Bandit nun endlich den Grund der gesonderten Weiterreise verraten, auch wenn es diesen vermutlich nicht glücklich stimmen würde.
„So, Marquez. Jetzt kannst du mir mal beweisen, dass du meine Ratschläge befolgt hast.“, ein seichtes Grinsen stahl sich auf seine Gesichtszüge. „Du wirst den Rest schwimmen!“



06.02.2004 16:24#75
Marquez Eben noch behutsam und liebevoll eingesogen, wurde der abgestandene letzte Schluck aus der Feldflasche auch schon wieder ausgespieen und fand noch in der selben Sekunde den Weg aus dem Boote hinaus mitten in das eiskalte Meerwasser.»Bitte was soll ich machen?«, schallte es sogleich durch die sternenklare Nacht. Marquez, der sich den Mund wieder abtrocknete, hatte deutlich sichtbar etwas dagegen, diese eiskalte Brühe zu durchschwimmen. Doch während er seinen in sich hineingrinsenden Lehrmeister, der am anderen Ende des Bootes saß und verhüllt durch seine Kapuze zu Boden blickte, so betrachtete (in der Bemühung, ihn mit seinem Blick zu töten...), fiel ihm auf, dass er wohl keine andere Wahl hatte, als seiner Order Folge zu leisten, wenn er wollte, dass das Training noch in irgendeiner Form weitergehen würde.
»Na gut...«, knurrte er schließlich zwischen seinen Schneidezähnen hindurch und zog sich das Oberteil seiner Rüstung aus, um die Wassertemperatur mit dem Ellenbogen zu prüfen.
Kurz darauf ließ er noch einmal ein weiteres Knurren im selben Tonfall verlauten, diesmal nur unidentifizierbar und eine Spur säuerlicher. Das Wasser war wirklich saukalt, die beste Voraussetzung für das Abfrieren des Hinterteils.Doch alles Gezeter half nichts: Marquez legte seine Ausrüstung ab (schließlich wollte er sie irgendwann später noch einmal benutzen...), sodass er nur noch mit einer kurzen, dünnen Stoffhose bekleidet war, und drückte Druid die Gegenstände mit einem freundlichen »Halt mal!« in die Hand. Ein paar Armkreiselübungen später, um die armen, angefrorenen Gelenke nicht allzu sehr zu quälen, stellte er sich also nun an den Rand der Nussschale und bereitete sich seelisch darauf vor, in die eiskalten Wogen einzutauchen.

So, fertig vorbereitet... Seine Augen blitzten wieder auf. Ein kurzer, vor Entschlossenheit strotzender Blick zurück zu Druid folgte in Kombination mit einem forschen Lächeln.
»Bin gleich wieder zurück...«, rief er seinem Lehrmeister noch zu und drückte sich dann schließlich beherzt vom Rand des Bootes ab, woraufhin er in die Fluten entsank.
Als er wieder auftauchte, konnte er einen Aufschrei gerade so noch unterdrücken, sein Atem jedoch wurde unkontrollierbar hektisch und sein Herz begann mit einer quälenden Wucht zu pochen, die dem Faustschlag eines Trolles gleichgekommen wäre, und mit seinen Armen und Beinen strampelte er chaotisch hin und her, als ob er sich vergewissern wollte, dass seine Gliedmaßen durch diesen Kälteschock noch nicht abgestorben waren. Doch er musste jetzt verdammt noch mal Ordnung in das Chaos bringen. Er musste sich zusammenreißen, wenn das was werden sollte – oder besser gesagt: Er musste seinen Körper zusammenreißen. Strengste Disziplin war jetzt von Nöten, nur wo blieb sie bitte schön? Diese Disziplin ließ sich ganz schön Zeit!
Doch halt, so langsam fing sie an zu wirken. Ja, jetzt bemerkte es auch Marquez, und während er die Augen kurz noch einmal schloss, um sich zu sammeln, fühlte er regelrecht, wie die Kontrolle Stück für Stück zurückgekrochen kam – wie ein demütig niederkniender Snapper, der gerade von seinem Rudelführer zu Klump geschlagen wurde. Dem Rudelführer der Körperbeherrschung, jaha... Aber nun musste er endlich losschwimmen, bevor ihm die Kälte vollends den Verstand rauben würde und er womöglich noch ewig dazu verdammt wäre, an solche selten dämlichen Metaphern zu denken.
So schoss er also los, durchbrach die heranrückenden Wellen und hielt geradewegs auf die Kaimauer zu. Keinen Moment zu lang wollte er jetzt noch im Wasser bleiben und je schneller er sich bewegte, desto wärmer würde ihm doch werden müssen. Wie das sprichwörtliche heiße Messer durch Butter glitt er voran und verschwendete keinen einzigen Gedanken mehr an die Kälte. Das einzige, was ihn noch interessierte war das Ziel, welches unaufhörlich auf ihn zukam.Das Klatschen des Wassers unter der Gewalt seiner Arme und Beine verschwamm indes zu einem monotonen Hintergrundrauschen, nur noch seinen eigenen Atem nahm er bewusst war, den dafür umso intensiver. Wie in einem Tagtraum kam sich der Bandit vor und es schwirrten Bilder von warmen Sommern, warmen Mahlzeiten und warmen Betten in seinem Kopf umher. Langsam aber sicher verlor er das Gefühl in seinen Gliedmaßen und die Augen fielen ihm vor lauter Qual immer wieder zu, was die Hafenmauer bei jedem Öffnen der Augen so aussehen ließ, als wäre sie in Schüben nähergekommen. Doch wenigstens kam sie näher, das war das Hauptsache. Jetzt war sie sogar nur noch einige Körperlängen entfernt, es konnte nicht mehr lange dauern. Bald musste es endlich vorbei sein.
Mit einem kraftvollen, finalen Schlag beendete er schließlich jedwede Bewegungen seiner Arme, begab sich in die stromlinienförmigste Lage, die ihm gerade möglich war, und ließ sich einfach nur noch durch seinen Schwung und die letzten, ausklingenden Beinschläge treiben.
Marquez hatte es geschafft. Wie eine Erlösung war der Anschlag am Steg für ihn und bald darauf war er auch schon aus dem Hafenbecken herausgeklettert und kauerte nun heftig zitternd im Schneidersitz an der Kaimauer. Seine Finger, die er nach besten Kräften durch seinen Atem zu wärmen versuchte, waren schon fast völlig taub, von seinen Füßen, die so geborgen wie nur irgend möglich unter seinen Beinen ruhten, ganz zu schweigen. Wenigstens war er an dieser Stelle einigermaßen gut vor dem Wind geschützt, der ihm wahrscheinlich noch den Rest gegeben hätte, doch selbst dieses unwahrscheinlich großartige Trostpflaster änderte nichts an der Tatsache, dass er das Boot herbeisehnte, in dem seine trockene Lederrüstung schon auf ihn wartete.



14.02.2004 09:39#76
blutfeuer blutfeuer lauschte in den nebel. kein laut war zu hören, da der nebel jedes geräusch verschluckte.

"das ist doch mal ne echte herausforderung. mal sehn, ob wir überhaupt in khorinis ankommen? vielleicht fahren wir ja glatt an den orks vorbei und landen am festland? das wär doch ein ding."

burath murmelte nur zwischen zusammengekniffenen zähnen, dass man gut auch an einem schiff der orks landen könne, aber instinkt oder glück half ihnen dann doch.

als der nebel sich am vormittag dann endlich lichtete, sahen sie die stadt khorinis schon vor sich.



12.04.2004 00:20#77
Squall_L Squall konnte es nicht glauben ohne viel Worte zu verlieren hatte Xion es geschafft. Nun saßen sie auf einen Schiff, das Squall nichtz den sichersten Eindruch machte, aber es war besser als gar nichts , und fuhren in Richtung Gorthar. Squall war gespannt was ihn dort erwarten würde.

Squall wollte hinaus auf das Meer schauen doch das war nicht wirklich möglich, denn alles saß gelich aus. Alles war Schwarz. Squall war etwas geschaaft von dem Marsch nach Khorinis und woltle sich daher nun etwas auf dem Schiff ausruhen. Er setzte sich auf den Boden und lehnte sich an eine Wand, dann schloss er seine Augen und versuchte zu schlafen. Doch das war gar nicht so einfach immer wenn das Schiff so durch eine Welle brach gab es ein lautes Geräusch und Squall war wieder wach.

Da saß Squall nun auf dem Schiff und konne nicht wirklich schlafen. Nun musste er sich mit etwas anderem die Zeit vertreiben. Zum Glück waren auf dem Schiff einige Lampen, so konnte Squall weiter in seinen Magiebüchern lesen. Nach den ersten paar Seiten des Buches war Squall eingeschlafen und laf mit dem Kopf auf seinem uch, nun konnten ihn auch die lauten Geräusche nicht mehr aufwecken und er würde wohl bis die Sonne wieder aufging schlafen.



12.04.2004 00:38#78
Xion1989 Xion stand an der Rehling und schaute auf das dunkle meer. Endlich war es Ruhig geworden denn das Meer war still und friedlich. Nichts konnte diese Ruhe stören. Nichtmal die Möwen die herumkreisten. Diese fahrt würde noch sehr lange dauern doch Squall schlief schon. So hatte selbst Xion nichtsmehr zu tun. So ging er unter deck und Drehte sich ein paar stängel Sumpfkraut. Die Crew des jungen Mannes schaute interesiert zu und Xion bot ihnen etwas an. Die leute rauchten und rauchten doch einer nach dem Anderen kippte weg. Sie hatten diese Stängel wohl nicht vertragen. kein wunder denn nichtmal Xion konnte sie rauchen ohne zu Husten. Stillschweigend packte er dann alles weg und ging wieder an deck. Dort aktivierte er seine Licht Rune und schaute auf das nun etwas hellere Meer. Die Ruder Schlugen ins Wasser doch Xion störte das nicht denn er benuzte seine Windfaust , sprang damit auf das dach der kapitäns Kajüte und legte sich hin. Nach einiger zeit schlief er dann aber auch ein.



12.04.2004 12:27#79
Squall_L ""Squall lag an einen Strand und ließ sich von der Sonne bräunen. Um ihn herum war nichts als Meer, Strand und schöne Frauen. Er schloss seine Augen und genoss das schöne Wetter, als er plötzlich spürte wie Wassertropfen auf sein Gesicht fielen. Was war das denn?""

Squall öffnete seine Augen und sah was los war. Da alles war nur ein Traum und er saß immernoch auf dem Schiff. Die Sonne war aufgegangen und es regnete. Squall schaute auf seinen Schoß und dort lag immernoch sein Magielehrbuch. Es war durch den Regen etwas nass und Squall packte so schnell er konnte es wieder zurück in seinen Rucksack. Dann wischte er sich den Schlaf aus den Augen und erhob sich.

In der Ferne konnte er schon langsam Land erkennen, es schien ihm so als würden sie gleich in Gorthar eintreffen. Er schaute sich um konnte Xion aber nicht sehen. Einige Seemänner rannte über das Deck und arbeiteten aber von Xion war nichts zu sehen. War der schon wieder verschwunden? Ne das konnte nicht sein wo sollte er denn hingegangen sein.

Dann sah Squall ihn er lag auf dem Dach der Kajüte und der Regen schien ihn nicht wirklich zu stören. Als Squall ihn da so liegen sah musste er etwas mit ihm machen, das wäre dann die Rache dafür das er immer so plötzlich verschwand. Squall ging zu einen der Seemänner und bat ihn darum ihn den Eimer mit dem Putzwasser für das Deck zu geben. Da dieser gerade mit dem Putzen fertig gab er ihn Squall. Nun schritt er zurück zur Kajüte. Er stellte den Eimer auf das Dach und kletterte dann mit Hilfe der Seemänner hoch.

Nun stand Squall vor dem liegenden Xion und begann mit lautem Lachen das Putzwassser über Xion zu kippen.



12.04.2004 12:54#80
Xion1989 Xion sprang auf und erschrak. Er war Klatschnass und Squall lachte sich kaputt.
Du mieser Hund. So jezt bin ich geduscht und wir sind anscheinend bald da das ist Gut.

Xion schaute Squall an und grinste. Er wusste jezt schon wie sie vom Schiff kommen würden ohne zu bezahlen. Ruhig schaute er in richtung Gorthar und merkte das sie bald ankommen würden. Das land wurde Grösser und grösser und als sie anlegten schritt Xion gemüdlich vom Bot. Der Mann wollte gerade sein geld abhohlen doch Xion schaute ihn an. Mit der Kontroll Rune in der Hand schaute Xion zum Mann und dieser legte sofort ab als Squall vom Schiff kam. Endlich waren sie in Gorthar ohne eine Münze zu blechen



17.04.2004 12:28#81
Squall_L Als Squall auf dem Schiff saß und schaute zum Meer hinaus als plötzlich jemand Putzzeug neben ihn stellte und sagte das er anfangen sollte. Squall wusste gar nicht was er sagen sollte. Wurde er verwechselt oder was sollte das? Squall drehte sich um „Womit soll ich anfangen?“ Der Mann blieb stehen, na mit was schon mit dem Putzen des Decks!“. Squall war sprachlos, doch dann kam die Frau zu ihm, „Das ist eine Bedingung unter der du mitfahren durftest du musst putzen.“ „Warum sagte mir das keiner vorher? Und was glaubst du wer ich bin? Ich bin ein Magier Beliars und werde hier sicherlich nicht putzen.“ „Ja willst du nun diese Kette oder nicht?“ „Eigentlich schon aber irgendwo ist auch Ende!“ „Und was hast du nun vor, glaubst du die Seemänner lassen dich weiter auf dem Schiff?“ „Ne aber es gibt ja noch andere Methoden um nach Khorinis zu kommen!“ „Aha nun bin ich aber gespannt?“

Squall fasste in seinen Rucksack und nahm die Teleport-Spruchrolle hervor. „Teleportieren willst du dich?“ „ Ja ich werde niemals dieses Deck hier putzen.“ Squall drehte sich von der Frau hinweg und begann sich zu konzentrieren. Ihn gingen vielen Gedanken durch den Kopf. Er hatte schon einiges über das Teleportieren gelesen und vieles davon war nicht gerade beruhigend in so einen Moment. Aber früher oder später musste er es machen, wenn er die Prüfung die bald anstünde bestehen wollte. Als Squall langsam bereit dafür war den Spruch aufzusagen, begann er zu zittern. Alles was ihm gerade durch den Kopf ging, versuchte er zu verdrängen, dann schloss er seine Augen und sprach den Spruch.
Plötzlich fing alles an zu wackeln und Squall stand nicht mehr auf dem Schiff sondern irgendwo anders. Er konnte nichts erkennen da sich alles so schnell bewegt und auch sehr grell war. Squall konnte vor Angst was nun geschehen würde, gar nicht mehr klar denken. Und da alles so hell war und sich schnell bewegte, wurde Squall langsam schlecht, er hatte schon vieles erlebt doch das hier war schon besonders schlimm. Plötzlich blitze es einmal richtig hell auf und Squall kniff seine Augen zu.






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