Portal-Zone Gothic-Zone Gothic II-Zone Gothic 3-Zone Gothic 4-Zone Modifikationen-Zone Download-Zone Foren-Zone RPG-Zone Almanach-Zone Spirit of Gothic
English Deutsch
World of Gothic

Rollenspiel nach Fall der Barriere
Quests
[GM] Auf der Suche

14.04.2003 23:05#1
Taurodir [GM] Auf der Suche
Die kleine Gruppe befand sich noch in der Taverne namens tote Harpyie, sie machten sich schon abreisebereit, um mit der Suche nach der Frau des alten Mannes und dessen Bauern zu beginnen.

Der fremde Kerl schloss sich nun auch der gruppe der Helfer an, Gardiff hieß er. Sonst bot keiner mehr seine Hilfe dem Bauernsherr an, wohl schienen die meisten Angst zu haben oder wussten nicht, wie sie dem Kerl helfen könnten.Also waren Nienor, Taurodirs Schülerin, der junge Paladin selbst und sein alter Freund Gotrek, und der fremde Waldstreicher die einzigen, die dem alten Mann nun zu helfen hatten bei der Suche.
Es wurde nun auch ein wenig leiser in der Taverne, einige versuchten wieder ihre Aufmerksamkeit dem Bier zuzuwiddmen. Doch Taurodir und seine Gruppe saßen um den Mann. Sie redeten noch ein wenig miteinander, stellten sich vor, machten sich ein wenig vertrauter, doch dann hatten sie einfach weiter zu kommen."Alter Mann, könnt ihr uns zu eurem Hof führen? Dort könnten wir vielleicht einige Anhaltspunkte finden."
Der alte Kerl nahm wiede tief Luft, er versuchte nicht aus Trauer zu weinen. Dann begann er wieder mit einer besorgten Stimme zu sprechen.Es liegt nordwestlich von hier, viele Meter ist es entfernt. Wir hätten ein gutes Stück bis dort hin zu wandern, vielleicht würden wir es auch erst erreichen, wenn die Sonne auf geht."
"Sehr gut, dann führe uns bitte dort hin, umso früher, umso beser. Ich hätte dann noch einen Wunsch, bitte lasst es sein zu weinen, ich verspreche euch, wir werden eure Frau und eure Bauern finden. Ihr habt darauf mein Wort."Benar schien damit einverstanden zu sein, doch Taurodir widdmete sich nun seiner Gruppe.
"Ok, ich weiß um ehrlich zu sein nicht, was hier vor sich geht, sowas hab ich noch nie gehört. Doch müssen wir alles mögliche tun, um diese Personen wieder zu finden. Sie können nicht einfach so verschwinden. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass dies, was hinter diesem Bauernsherr hinterher war, wieder versuchen wird, ihn zu schnappen, weshalb auch. Seid ihr alle bereit für den Weg, wir werden dann gleich aufbrechen!"
Keine schien was dagegen zu sagen, sie waren allesamt bewaffnet, doch ums nicht zu vergessen, fragte der junge Paladin schnell den Wirt noch nach Fackeln, diese könnten sie wirklich bis zum Hofe gebrauchen.
Die kleine Gruppe war schon abreisebereit, der alte Mann in der Gruppe, gewickelt in der Decke, um nicht zu frieren.
Sie verliesen noch an diesem Abend die Taverne namens tote Harpyie und machten sich dann auf den Weg zum Unerklärlichen, geführt vom Kommandanten Taurodir. Es würde ein langer, anstrengender Weg werden, tief in der Nacht waren die Gestalten am wandern...



15.04.2003 17:58#2
Gotrek Nachdem der Mann seine Geschichte erzählt hatte versicherten Nienor, Taurodir und Gotrek selbsverständlich sofort ihre Hilfe. Nun war auch noch der Mann, der bis eben noch alleine in einer anderen Ecke stand, dazugekommen. Er stellte sich als Gardiff vor und wollte ebenfalls dem Bauern helfen. Er fragte zwar Taurodir, ob er in der Gruppe mitziehen dürfte, aber Gotrek antwortete vor seinem Freund: "Ich denke, dass wir jede Hilfe gebrauchen können. Von mir aus könnt ihr gerne mitkommen, ich denke mein Freund Taurodir und seine Schülerin Nienor werden nichts dagegen haben, oder?" Taurodir und Nienor schüttelten Beide die Köpfe, damit war nun auch klar das Gardiff mitkommen würde. "Übrigends, ich heiße Gotrek und bin ein Milizsoldat aus Khorinis." Der Bauer freute sich sichtlich noch mehr über neue Unterstüztung und fragte, wann sie denn bereit wären aufzubrechen. Jeder, der noch ein Bier auf dem Tisch hatte, leerte es schnell aus und dann waren alle bereit aufzubrechen. Vorher bezahlten die Vier noch ihre Rechnung bei Sador, danach ging es endlich los.

Draußen war Gotrek sich die Kaputze wieder über und prüfte ob sein Schwert noch richtig am Gürtel sitzte. Nun konnte es endlich losgehen, der bereits ältere Bauer ging vor um den Weg zu seinem Hof zu weisen. Der Weg war recht lang, sie wanderten durch mehrere Wälder, in denen es aber kaum Wölfe oder ähnliches gab, naja vielleicht lag es auch an dem Weg, denn der erinnterte sehr an eine Art Trampelpfad, den nur einige zu kennen schienen. Nur ein wenig abseits konnte man ab und zu einen Wolf oder einen Scavenger sehen, der die Gruppe aber nicht bemerkte. Der Bauer hielt dabei immer eine strenge nordwestliche Richtung ein.
Die Gefährten wanderten nun schon fast die ganze Nacht lang und hatten wegen dem älteren "Herren" zweimal eine Pause machen müssen. Langsam kam die Sonne auch wieder hinter den Gipfeln der Berge hervor und verwandelte den schwarzen Himmel in ein Spiel aus orangenen und roten Farben. Im Licht der aufgehenden Sonne konnte man nun am Horizont eine kleine Scheune und ein Haus erkennen. Der Bauern lächelte und zeigte nach vorne: "Da vorne ist der Hof, da ist meine Frau verschwunden!" Gotrek und Taurodir bekamen das allerdings nicht so genau mit, denn sie hatten sich mittlerweile wieder in ein Gespräch über die alten Zeiten vertieft.



15.04.2003 19:19#3
Taurodir Ein langer, anstrengender Weg war zu überwinden, alle, die sich zu dieser Gruppen angeschlossen hatten, konnte man ansehen, dass sie von diesem Marsch nun sehr müde waren.
So ging es auch Taurodir, dessen Beine wieder einmal weh taten. Inzwischen lies er es auch sein mit Gotrek zu reden, da es nun ungünstig war. Der alte Mann schien noch erschöpfter, damit dieser auch nicht in Ohnmacht fiel, wurden öfters Pausen eingelegt.
Wie viele Stunden sie wohl schon am Wandern waren? Die Nacht hatten sie jedenfalls überwunden, wie sie annahmen, und so wie es der junge Bauernsherr ihnen auch gesagt hatten, erreichten sie schon den nächsten Tag. Ein angenehmes Gefühl war es, als die ersten warmen Strahlen der Sonne die Gesichter erfreute. Der Waldstreicher, names Gardiff, schien auch ein gutes Herz zu haben. Beim ersten Anblick dieses Kriegers in der Taverne, dachte der junge Paladin nichts gutes über ihn. Doch seine Vorgedanken hatten ihn getäuscht, nun freute er sich eher darüber, dass auch dieser sich der Gruppe angeschlossen hatte. So wie es Benar auch schon gesagt hatte, vorne war tatsächlich die Hütten zu sehen, und sein nicht gerade kleines Hof.
Als er darauf zum ersten Mal zeigte, war es noch ungeheuerlich weit entfernt, doch nun näherten sie sich mit jedem Schritt ihrem ersten Ziel. Eine stille Stimmung herrschte hier, es waren nicht viele Tiere zu ersehen, was ein wenig schade war, denn ansonsten hätte der junge Kommandant mit seiner Schülerin Nienor noch ein wenig geübt. Aber wer weiß, vielleicht täuschte ja all dies nur.
Der Ort hier schien seltsam zu sein, vieles hatte sich hier wohl verändert. Von weitem aus konnte man an einer der Hütten eine offene Tür erspähen, schlimmes war hier geschehen. Taurodir schenkte nun mehr Glauben dem alten Mann, zuvor fand er ein wenig lächerlich, doch wenn er sich all das hier anschaute, konnte er die Verzweiflung des Baunersherrn verstehen...
Sie schritten weiter, ein wenig angst floss durch die adern des Paladins, er wusste nicht, was sie alle hier nun erwarten würde.
Aber eines wusste er, wenn sie die Hütten hier erreichen würde, dann müsste er sich einen kleinen Schlaf gönnen, bevor sie weiter mit der Suche fortfahren würden.
"Wir scheinen angekommen zu sein," sprach Taurodir.
"Ja mein junger Krieger, wir sind nun hier, was sich mein zuhause nennt, doch nichts ist mehr hier so, wie es einmal war. Vieles hat sich hier verändert durch diese Sache, zu vieles..."
Die Gruppe näherte sich dem großen Gebäude, was wohl des Bauers und der Bäuerins war, es war viel größer als die anderen.
Mit ein wenig furcht in seine Decke gekauert öffnete der alte Mann seinen Helfern die Tür, er nahm seinen Schlüssel raus, gleich begann die Tür zu knarksen. Alte Türen waren es, das war sicher...
In der Hütte selbst sah es unheimlich aus, alles unordentlich, doch man konnte auch kaum was erkennen, da es viel zu dunkel innendrin schien. Feuer wurde eröffnet, und die Gruppe versammelte sich gemeinsam an einer Stelle, und überlegte nach, was sie tun könnten.
Alle sahen nachdenklich aus, Nienor, Gotrek, der Waldstreicher und der junge Paladin. Der alte Bauernsherr dagegen schien in seinen Gedanken versunken zu sein...



15.04.2003 20:31#4
Waldläufer Ganz geheuer war es Gardiff nicht als er mit den anderen der Gruppe in der Hütte stand. Schon als sie sich dem mit unnatürlicher Stille überzogenen Hof genähert hatten, hatte sich die Hand des Waldstreichers auf den Knauf seines Schwertes gelegt und angestrengt hatte er nach verdächtigen Spuren gesucht. Hier in dem Haus würde sich bestimmt ein Anhaltspunkt zu den Tätern finden lassen. Durch den Schein des Feuers konnte Gardiff erkennen das alle Schränke und Truhen im Raum durchwühlt worden waren und er konnte sich gut vor stellen das es in den anderen Räumen und auch in den anderen Hütten ähnlich aussah. Hier und da lag Bauernkleidung herum, welche achtlos auf dem Boden verstreut war. Einige Truhen waren aufgebrochen oder zerschlagen wurden, so genau war es nicht mehr zu erkennen da manchmal nur noch Bruchstücke von ihrer ehemaligen Form zeugten. Vorsichtig stieg der Barde durch das Chaos, verließ den Raum und betrat einen anderen, welcher wahrscheinlich mal die Küche gewesen war. Auch hier hatte etwas gewütet und der grob gezimmerte Tisch welchem nur noch wenige Schemel bei standen, der Rest war zweifelsohne in Bruchstücken im gesamten Raum verteilt , ein einfachere Bauern Herd und ein rustikaler Schrank ließen vermuten das dies mal die Küche des Bauernhauses gewesen war. Die Schranktüren standen sperrangelweit auf und davor lagen mehrere Holzteller und Schüsseln. Gardiff durchschritt den Raum vorsichtig, immer damit rechnend das irgend was geschah, aber zum Glück blieb es ruhig. Hin und wieder schob der Gildenlose mit seinem Stiefel den Krempel zur Seite der ihm im Weg lag denn anders wäre er bestimmt nicht zu der kleinen Tür gekommen welche noch aus der Küche führte. Die Tür hin irgend wie in den Angeln aber es war sofort erkennbar das sie nicht so eingesetzt worden war. Dahinter schloss die ein finsterer Raum ohne Fenster an und so brauchten Gardiffs Augen eine weile Bis sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten doch schon als er die Schwelle überschritten hatte war dem Barden klar dass das die Speisekammer sein musste. Der durchdringende Geruch von geräucherten Fleisch, Äpfeln, Brot und allerlei anderer Essereien stieg Gardiff in die Nase doch als er etwas sehen konnte sah die Kammer recht leer aus. Scheinbar war auch dieser Raum nicht unverschont geblieben. Der Gildenlose Kauerte sich hin und lies seine Hand über den Boden gleiten, der Holzfußboden war kühl und hin und wieder ertastete er etwas was sich beim näherein betrachten als ein paar klägliche Fleischstreifen heraus stellte doch der Barde steckte sie ein. Und erhob sich wieder. Gerade wollte er sich zum gehen wenden als er mit dem Fuß gegen etwas stieß was sich und regelmäßig kullernd von ihm weg bewegte. „Äpfel...“ wunderte sich der Waldstreicher doch erhob fünf der Früchte auf welche bestimmt beim verwüsten der Kammer ihrem Behälter entfallen waren. Darauf kehrte Gardiff zum Rest der Gruppe zurück, welche die Wohnstube gründlich unter die Lupe genommen hatte.Der Barde setzte sein Frettchen auf den Tisch, außer den Schränken und zwei Stühlen das einzige was hier noch relativ heil geblieben war und lies die Fleischstreifen neben dem Tier liegen welches sich gleich darüber her machte. Taurodir stand am Feuer und schien zu überlegen als Gardiff zu dem jungen Paladin trat welcher in der Blüte seiner Jahre stand und Ergeiz und Kraft ausstrahlte so das sicher einige der Bürger von Khorinis bei seinem Anblick auch gern Paladine werden wollten. „Ich hab die Küche gefunden Herr, es sieht nicht fiel besser aus als hier und auch die Speisekammer ist größtenteils leer...“ berichtete Gardiff und knabberte neben bei einen Apfel. „Was auch immer das hier angerichtet hat, es hat es gründlich getan.“ sprach der Barde und seine Blick verfinsterten sich bei der Vorstellung was der Bauer ertragen hatte. Der Waldstreicher drückte Taurodir einen Apfel in die Hand und starrte dann auch nachsinnend ins Feuer. „Was ist für all das hier verantwortlich ...?“ murmelte Gardiff und merkte nicht das er seinen Gedanken laut aussprach.


15.04.2003 22:08#5
Gotrek "Scheinen Menschen gewesen zu sein. Hier auf dem Boden und an der Wand sind teilweise Schwertspuren zu sehen." Gotrek beantwortete somit Gardiffs laut ausgesprochenen Gedanken. "Hast du noch einen Apfel für mich?" Der Milizsoldat hatte Hunger und Gardiff hielt gerade einen Apfel in der Hand, dann musste er ja schließlich noch etwas haben. "Klar, fang!" Der Waldstreicher nahm einen zweiten Apfel hervor und warf ihn rüber zu seinem Gefährten. "Danke." Gotrek putzte ihn einmal kurz an seiner Robe ab und biss danach in ihn hinein. Sogleich rann der Saft des Apfels die Kehle des jungen Milizionäres hinunter, erfrischte und stärkte ihn zugleich und landete letztendlich in seinem Magen. Während er noch aß, erhob sich der junge Mann und machte ebenfalls einen kleinen Rundgang, aber nun draußen um die Hütte.

Die Sonne war inzwischen untergegangen und man hätte die Hand wohl nicht mehr vor der Augen erkennen können, wenn der Mond nicht am Himmel stehen würde und wenigstens ein wenig Licht spendete. Außen war aber nicht viel zu erkennen. Eine Tür wieß deutliche Spuren von Gewalt auf, da waren die Täter wohl in das Haus eingedrungen. Auf dem Boden waren ein paar Fußspuren zu erkennen, aber Spurenlesen konnte Gotrek nicht, vielleicht konnte ja einer seiner Gefährten soetwas. Aber folgen könnte man den Fußspuren ja vielleicht mal. Der inzwischen aufgegessene Apfel wurde von dem jungen Milizsoldaten noch in ein Gebüsch geworden, dann streifte er sich die Kaputze wieder über und ging den Spuren ein wenig nach. Nach ein paar Minuten kam er zu einem dunklen Waldstück, in dem man nichts mehr erkennen konnte, also drehte er wieder um, um am nächsten Morgen mit Taurodir, Nienor und Gardiff wiederzukommen. Wenn sie mehrere waren, hatten sie vielleicht auch mehr Chancen etwas oder jemanden zu finden.

Wieder in der Hütte angekommen, erzählte er seinen Gefährten ersteinmal von seiner Entdeckung: "Ich hab' draußen Fu´spuren gefunden. Ich bin ihnen ein wenig gefolgt, aber irgendwann mündeten sie in einem dunklen Waldstück. Wir müssen morgen früh vielleicht aufbrechen um dem ganzen nachzugehen." Jetzt musste der junge Milizionär nur noch auf die Antwort von einem seiner Gefährten zu warten.


15.04.2003 22:29#6
Taurodir "Du hast Fußspuren draußen gefunden?", fragte der nun überraschte Paladin seinen Freund.
"Das müssen wir uns morgen in der Tat genauer anschauen, vielleicht führen sie uns zu einem Versteck, ich hoffe es. Dies könnte unser Glück sein."In Taurodir kam nun ein wenig Hoffnung für den alten Bauernsherr hoch, ohne diese Spuren hätte er es schon ganz aufgegeben daran zu glauben, die Frau und die Bauern doch noch finden zu können. Denn in den Hütten war nichts vorzufinden, rein gar nichts. Außer völliger gerichteter Unordnung, welche die Übeltäter zugestiftet haben.
Blutspuren waren nur schwer zu finden, doch so wie es Bena ihnen in der Taverne mitgeteilt hatte, waren dennoch wirklich einige rote Flecke auf dem Boden zu finden. Doch nur einzelne...
Die Gruppe saß nun gemeinsam am Kamin der großen Hütte, sie wärmten sich am Feuer, da es am Abend sehr kühl war.
Einzelne Gespräche wurden geführt, doch letzendlich warteten sie alle nur auf den nächsten Tag, um den Suren nachgehen zu können.
Doch der junge Paladin selbst fragte sich, ob die Täter es vielleicht wagen würden, heute den kleinen Bauernhof hier wieder anzugreifen, um eventuell Benar zu entführen?
Doch waren auch wirklich die Täter Menschen? Taurodir fand in einer der Hütte eine komische Kralle, sie schien eines dieser Wesen abgefallen zu sein. Doch so einzeln konnte der Jagdlehrmeister nicht anordnen, welchem Tier dies gehören könnte. Lauter Fragen schwebten ihm durch den Kopf, am Feuer schaute er sich weiter genau die Kralle an, doch lies es dann letzendlich sein.Alle schienen ziemlich müde zu sein, der alte Mann lag auf einem der Betten, zugedeckt. Er schien in einen festen Schlaf versunken zu sein. Nach solch einem anstregenden Tag war es kein Wunder.
Taurodir würde aber gemeinsam mit Nienor einen guten Blick auf ihn werfen, da in dem Kommandanten ein wenig Zweifel hochkam.
Er fragte sich, ob dies keine Falle vielleicht wäre? Doch zu guterletzt versuchte der Krieger eher einen guten Gedanken zu bekommen, er wollte einem Mann nicht so was zutrauen nach solch einem Zwischenfall.
Gardiff, und sein Freund Gotrek saßen gemeinsam in einer Ecke nun, von beiden waren die Gesichter im Schatten kaum zu erblicken. Doch schlafen schienen sie nicht.
Taurodir selbst gesellte sich nun auch an eine Ecke, sodass er aber das Bett von Benar gut beobachten konnte.
Draußen herrschte schon totale Dunkelheit. Auch wenn es spätnacht war, die vier Helfer waren noch nicht am Schlafen, sie versuchten ihre Augen offen zu halten.Doch dann, Geräusche waren zu erhöhren, Schritte, woher kamen die nur?



15.04.2003 22:55#7
Waldläufer Gardiff starrte vor sich hin als Vex sich auf seine Hinterbeinchen stellte, die Öhrchen spitzte dann den Kopf schief legte und schließlich von dem Tisch auf einen dabei stehenden Stuhl sprang. Von dem Stuhl aus traute sich das Frettchen nach kurzem Zaudern auf den Boden zuspringen und huschte dann flink in die Ecke zu seinem großen gildenlosen Freund. Mit einer Eile die Gardiff seltsam vor kam kletterte das Tierchen an seinem Arm entlang und verschwand schließlich in der Lederrüstung des Waldstreichers. Irgend etwas hatte das Frettchen verunsichert ja nicht nur das es musste ihm richtig Angst gemacht haben. Gardiff sah sich um und lauschte. Auch die anderen des Grüppchens schienen die Ohren zu spitzen und das nicht ohne Grund. Erst leise, so das es klar war das Vex, Gardiffs Frettchen der erste war der es gehört hatte, näherten sich Schritte. Immer näher kamen sie. Kein Laut kam von den Lippen der Helfer nur das Feuer knackte noch leise vor sich hin als es an den trockenen Ästen leckte. Wieder lauschte Gardiff, die Schritte waren näher gekommen und es waren mehrere Lebewesen. Etwas unschlüssig sah Gardiff zu Taurodir dem jungen Paladin doch dieser schien immer noch im Lauschen versunken. So leise es ging kroch der Gildenlose unter das Fenster und presste sich an die Wand. So sollte man ihn von außen auf jeden Fall nicht sehen können. Immer noch lauschend zog der Schwertmeister seine Klinge und wartete auf das was da kommen sollte.



15.04.2003 23:12#8
Nienor Die Dunkelheit war mittlerweile hereingebrochen und mit ihr die Kühle der Nacht. Schweigend legte sich ihr schwarzer Mantel über alles hernieder und hüllte die Welt ein. In der Hütte wurden die Gesichter der Gefährten von den Flammen des Kaminfeuers beleuchtet, die hin und her tanzten und die Schatten der Sitzenden auf die Wand hinter ihnen warfen, vergrößert und unruhig, flackernd und verzerrt starrten die schwarzen Schatten auf ihre Erzeuger hinunter, die schweigend am Kamin saßen und über die Ursache der Ereignisse nachdachten. Zuerst sah es ganz so aus, als wäre eine Gruppe Banditen hier eingedrungen und hätte den Bauernhof geplündert. Doch Taurodir hatte eine seltsame Kralle gefunden, die nichteinmal er, der Jagdlehrmeister, zuordnen konnte.
Nachdenklich strich sich Nienor eine widerspenstige Strähne aus dem Gesicht. Das lange Haar war zu einem Zopf zusamengebunden, der bis auf den Rücken reichte. Nur ein paar Haare an der Stirn waren zu kurz gewesen und nun störten sie. Ihr Blick fiel auf das Frettchen des Waldläufers, das mit seien feinen Sinnen irgendeine Gefahr gewittert hatte und flugs in den Tiefen der Rüstung des Waldmenschen, Gardiff nannte er sich, verschwand. Und nun hörten die Menschen auch, was das feine Ohr des Tieres schon lange vor ihnen vernommen hatte. Das Prasseln der Holzscheite im Kamin, gelegentlich unterbrochen durch das Geräusch des Wassers, wenn es die Kehle eines der Männer herunterrann war nicht mehr das einzige Geräusch. Von draußen drang ein Klappern und Scharren an ihre Ohren und die Gefährten griffen sofort an ihre Waffen.
Die kratzenden Schritte wurden lauter. Taurodir und Gotrek sahen sich an. Sollten sie nach draußen stürmen und mit gezogenem Schwert auf die vermeintliche Feindesschar einschlagen? Oder lieber mucksmäuschenstill hier drin ausharren, um die Gefahr vorüberziehen zu lassen? Vielleicht war der Feind in großer Überzahl, so daß ein Ausfall Selbstmord gleichkam. Vielleicht war dies aber auch die erwartete Möglichkeit, die Angreifer zu überwältigen und die Gefahr für den Bauern zu beseitigen? Oder wurde das Geräusch nur von einer Wanderratte verursacht, die sich in den breitgestreuten Resten gütlich tat und dabei ihre Krallen am Boden wetzte.
Nienor achtete gespannt auf die Bewegungen ihres Lehrmeisters. Der Paladin würde sicher die richtige Entscheidung treffen. Sie würde jedenfalls an seiner Seite stehen. Schon hatte sie die Hand am Griff des Schwertes und sein goldblitzender Knauf wurde vom silberschimmernden Stahl des Panzerhandschuhs überdeckt. Die Kämpferin rechnete jeden Augenblick damit, daß die Gruppe nach draußen stürmen würde, um die Angreifer zurückzuschlagen und den hof des Bauern zu verteidigen.


15.04.2003 23:57#9
Waldläufer Gardiff lauschte angestrengt auf die Schritte die langsam näher kamen und sah sich dann nach seinen Begleitern um. Alle hatten die Waffen gezogen oder waren zumindest bereit die Waffe zu ziehen. Immer deutlicher wurden die Schritte, auch wenn Gardiff fest stellen musste das sie nun kaum mehr wie Schritte klangen. Es ähnelte eher einem Getrappel welches jemand machte um flink von einer Stelle zur nächsten zu huschen, dort zu verweilen und dann wieder weiter zu huschen. Wahrscheinlich versuchten die Dinger da draußen ab und zu mal einen Blick in das Fenster zu erhaschen und zu erkennen was im inner en der Hütte los war. Hin und wieder sah Gardiff einen flüchtigen Schatten aber mehr nicht. Der Paladin und seine Schülerin hatten sich eine andere Stellung gesucht und auch Gotrek zog es vor nicht vor dem Feuer stehen zubleiben und so wie eine Zielscheibe darauf zuwarten das etwas geschah.
Wieder ein Trappeln von kurz aneinander gesetzten unheimlich flinken Schritten, Gardiff hielt die Luft an, nun war wieder Stille. In der Rüstung des Waldstreichers begann sich wieder etwas zu regen, Vex der fast erstarrt an der Brust des Freundes gekauert hatte zwängte sich wieder heraus, schnupperte und huschte davon bevor ihn Gardiff zurück halten konnte. Geschickt schlängelte sich das Frettchen durch die Splitter von Holz, den Bauernklamotten und was sonst noch so rum lag. Dann hielt es abrupt inne senkte sein Schnäuzchen zu zerrte etwas zwischen dem Krempel hervor. Mit einem Ruck kam es frei und richtete sich auf, ein Stücken Fleisch im Maul haltend. Doch lange blieb es nichts so stehen irgend etwas war ins rutschen gekommen und verschreckte das Frettchen welches zurückschreckte und einen rumliegenden Becher anstieß welcher geräuschvoll über den Boden klapperte.
Da war es wieder das Trappeln ganz nah an der Hütte. Verängstigt flüchtete Vex, immer noch das Fleisch im Maul zurück zu dem Waldstreicher und in dessen Rüstung wo er nun hoffentlich auch bleiben würde. Mit angehaltenem Atem lauschte Gardiff auf das nächste Trappeln doch es war nichts zu hören, nur das Feuer knackte im Kamin ....



16.04.2003 10:34#10
Taurodir Eine der Türen ging auf, ein lautes knirschen war zu hören, es war verängstigend. Was da auch draußen war, es versuchte nun in die Hütte zu gelangen.
Der junge Paladin blickte seine Schülerin an, er wusste, dass er und seine Truppe nun zu handeln hatten. Seine Hand näherte sich seinem Schwertgriff, er blickte noch mal alle anderen an.
"Gardiff, Gotrek", flüsterte er den beiden zu, die in der Ecke im Schatten saßen , "wir werden nun angreifen, Nienor und ich nehmen die linke Seite hier, ihr die rechte. Falls ihr Hilfe braucht, brüllt danach!"
Alle saßen nun bereit, nur der alte Mann war noch feste am Schlafen. Taurodir wusste, wenn er nun diesen Ort verlassen würde, könnten die Räuber mit leichter Hand den Kerl hier entführen, weshalb auch immer. Doch wenn er hier nur sitzen würde, hätten sie keine Chanche mehr im Kampf.
Der Kommandant stand nun auf, in einer gebeugten Haltung lief er, spitzte seine Ohren, die Geräusche schienen von überall zu kommen. Seine Schülerin gleich hinter ihm, den beiden anderen Kriegern gab er das Zeichen, dass sie sich auch fortbewegen sollten.
"Nun geht, und haltet eure Augen offen!"
Er schlich im Schatten weiterhin, sein Rücken an die Wand gelehnt, sodass ihn keiner sehen konnte. Es schien so, als würde sich wer hinten in einer der Hütten bewegen, suchten sie dort nach Benar?
Langsam griff Taurodir an die Klinge der Tür, öffnente sie ganz leise, dennoch war ein leichtes Knirren zu hören.
Nienor folgte ihm, als sie durch die Tür schritten, befanden sie sich nun draußen. Sie schauten überall hin, die Geräusche waren weiterhin zu hören, laute Schritte, doch niemand war hier zu erblicken, was ging hier nur vor sich..."Weiter Nienor, wir schauen uns die Hütten hier an, es kommt mir so vor, als würde dort jemand was suchen..."
Sie schlichen weiter in der Dunkelheit, die Hütte war schwer zu erkennen von draußenaus, da half nicht mal das Mondlicht.
Mit jedem Schritt, mit dem sich sie näherten, wurden die Geräusche in der Hütte lauter, ein lautes Rascheln.
Taurodir blickte immer wieder nach hinten, um nach Benars Hütten Ausschau zu halten, doch dort schien alles ganz ruhig zu sein, auch von dem Waldstreicher und Gotrek war bisher nichts zu hören, sie schienen auch weiterhin zu suchen.Die kleine Hütte stand nun vor dem jungen Paladin, Nienor und er schauten von draußen erst mal um die Hütte, doch war nichts zu sehen, doch innen gingen weiter die Geräusche fort. Da drin müsste einfach jemand sein, doch was oder wer? Oder wie viele? Oder war das überhaupt eine Falle?
Der junge Paladin war wieder am Zweifeln, doch dafür war nun keine Zeit...


16.04.2003 20:09#11
Waldläufer Sternenklar war die Nacht und hätte Gardiff nicht mir gespitzten Ohren, rasch aber gründlich suchenden Blicken und gezogenem Schwert im Schatten des Bauernhauses lauern müssen, so hätte er jetzt bestimmt ein nettes Gespräch mit der Schülerein des Paladins angefangen. Doch dem war nicht so, der Paladin und seine Schülerin waren in die entgegen gesetzte Richtung geschlichen in die Gardiff spähte. Alles blieb ruhig bei ihm, fast etwas zu ruhig schien es dem Einhandmeister. Die huschenden Schritte hatte der Gildenlose seit dem Missgeschick seines Frettchens nicht mehr vernommen und das beunruhigte ihn noch mehr. Wahrscheinlich wussten die nächtlichen Besucher mittlerweile dass der Bauer nicht allein zurück gekommen war und wurden noch vorsichtiger. Neben Gardiff hockte der Milizsoldat Gotrek und spähte zu der anderen Richtung aus. Kurz tippte Gardiff ihm gegen den Arm, hob den Zeigefinger über die Lippen und signalisierte dem Milizionär dass er die Stelle des Waldstreichers einnehmen solle. Das alles geschah ohne Worte und Gardiff bediente sich seiner Hände dem jungen Mann alles verständlich zumachen. Reden, oder mindestens flüstern wollte der Barde hier draußen nicht. Zu groß war die Gefahr das die Störenfriede nah genug waren um in der nächtlichen Stille alles mit zu hören. Nach dem Gotrek die Stellung des Gildenlosen übernommen hatte spähte Gardiff noch mal in die Runde und spurtete dann flink und so leise wie möglich los, hinüber zur Scheune des Hofes. Im Schatten des Gebäudes hielt der Barde inne, lauschte und sah sich von dem neuen Standort aus um. Wieder nichts zusehen. Doch man konnte die Tür des Bauernhauses gut im Auge behalten welche von Mond beschienen wurde. Der gildenlose Barde wollte das Risiko nicht eingehen und das Haus und beobachtet lassen. Wieder blickte Gardiff in die Runde bevor er den Arm hob und Gotrek zu sich rüber winkte.



16.04.2003 21:09#12
Nienor Nienor und Taurodir verharrten an der Hütte, aus der die Geräusche kamen. Kurz sahen sie sich an, dann nahm Nienor den Bogen von der Schulter und der Paladin faßte das Schwert fester. sie würde ihm Deckung geben, wenn er in die Hütte ging.
Schon stieß er die Tür mit dem Fuß auf und sprang dann beiseite, um der Kämpferin freies Schußfeld zu gewähren. Vielleicht hätte sie eine Fackel aus Kaminzimmer mitnehmen sollen, dann hätte sie jetzt einen Brandpfeil in die Hütte schießen können, denn es war stockfinster und man sah fast die Hand vor Augen nicht. Das wenige Licht, daß der Mond der Nacht schenkte, wurde hier vom schattenwurf der Hütte selber verschluckt. Nichts regte sich im Inneren der Hütte, die Geräusche, die eben noch aus ihrem Inneren herausdrangen, waren mit dem Öffnen der Tür verstummt.
Nienor hielt den Langbogen gespannt, den Pfeil eingelegt, während Taurodir sich langsam vorpirschte. Als er die Tür aufgestoßen hatte, war er sofort weggesprungen, in Erwartung irgendeines Angriffes, sei es durch ein Tier oder durch einen Menschen. Doch nun, da jegliches Geräusch verstummt war, hielt er inne und wagte sich nur langsam und vorsichtig vor, um um die Ecke zu lugen und das innere der Hütte zu erforschen.
Nienor stand immernoch einige Schritte vor der Tür und zielte mit dem Bogen auf das Hütteninnere, doch wurde ihr Arm immer schwerer, fing an zu zittern, denn der große Langbogen war nur mit großer Kraftanstrengung zu spannen.


16.04.2003 21:29#13
Taurodir Nun bekam es der junge Paladin wirklich mit der Angst zu tun. Eben waren noch laute Geräusche zu hören, und nun absolute Stille. Hätten sie doch bloß nur eine Fackel bei sich gehabt.
Seltsam war diese Stille, gar nichts war zu hören, doch so schnell könnte man doch nicht reagieren?
Taurodir lehnte seinen Rücken an die Wand, er stand noch teilweise an der Tür, sodass seine Schülerin ihn noch sehen konnte, auch wenn es schwer war. Sie hielt mutig ihren Bogen, zielte in die pure Dunkelheit. Der Kommandant versuchte nun sich weiter hinein zu schleichen in die Hütte, doch lautlos ging dies nicht vonstatte aufgrund seiner schweren Rüstung, die einige, nun wirklich nicht willkommene Geräusche von sich gab. Taurodir blickte noch mal zu Nienor, sein Gesicht ragte noch im Lichte des Mondes, doch dann verschwand es in die Finsternis, er beschloss sich tief hiein zu wagen ins Gebäude, die eine Hand am Schwert, die anderen tastete sich an der Wand entlang und führte den Krieger.Er sah nichts, wäre er bloß draußen geblieben, inzwischen konnte er auch nicht mal ein Auge auf die Kriegerin werfen. Doch war zu seiner Erleichterung eine Stelle zu erblicken, die durch das Leuchten des Mondes erhellt wurde. Doch sonst war nichts zu sehen, schien die Hütte leer zu sein? Oder befanden sich diese Wesen im Schatten und schauten sich alles ganz genau an?
Bisher war er aber keinem dieser Wesen begegnet, er versuchte nun an diese beleuchtete Stelle zu laufen, langsam versuchte er weiter zu schleichen, doch bei jedem kleinen Schritt war seine Rüstung zu hören.
Noch wenige Meter, dann würde er sein erstes kleines Ziel im Gebäude erreichen. Nun stand er da, blickte überall hin, doch war nichts zu sehen, kein Wunder, er war der einzige, den man überhaupt sehen könnte. Wie ein offenes Ziel stand er, doch war dies auch seine Absicht um eventuell diese Wesen der Dunkelheit zu ihm zu locken.
Einige Minuten stand er nun dort, auf einmal begannen die Wände laute von sich zu geben, lautes Gebrumme, lautes Gebrülle, schreckliches Gebrülle, dazu wieder das laute Rascheln, es war nicht auszuhalten, er stand mitten in der Hütte, ganz allein. Es war nicht auszumachen woher die Geräusche kamen, denn sie kamen von überall. Doch schienen so nahe zu sein. Schnell reagierte der mutige Paladin nahm, zog sein Schwert, doch sah er nichts, aus der Dunkelheit waren aber nun Körper zu sehen, doch wusste Taurodir nicht ob es ein Mensch war oder ein Tier? Blind schlug er ins dunkle, traf dabei anscheinend nichts.
"Nienor lauf weg!", brüllte er hin zu seiner Schülerin, damit sie sich von dieser Gefahr noch retten zu können.
Die Körper kamen nun immer näher auf ihn zu, noch näher, die Geräusche wurden lauter, doch dann, wieder plötzliche Stille. Schweiß floß des Paladins Stirn hinunter.
Aber sogleich die Geräusche verschwanden, waren nun Klingen zu hören, ganz gewiss klingen, schwerter müssten es sein, die anscheinend versuchten den Jagdlehrmeister zu treffen. Dessen Ziel war nun nur noch die Tür, hinaus aus dieser Hütte, um sein Leben noch retten zu können und des der Kriegerin. Er rannte so schnell er konnte, die Tür war zu ersehen, sofort legte er einen großen Sprung hin, und landete auf dem weichen Boden, sein Körper blieb still liegen. Seine Schülerin konnte er sehen, sie hielt noch immer ihren Langbogen in der Hand.
"Nienor, nein, du schaffst es nicht, es sind zu viele. Schließ die Tür, das ist unsere einzige Chanche unser Leben zu retten!", rief er ihr entgegen.Beide reagierten, schloßen schnell die Tür, um die Wesen darin nicht raus zu lassen. Ein großes Holzstück welches in der Nähe lag wurde schnell vom Paladin geholt, um es als Balken zu benutzen, der die Tür geschlossen hielt. Doch war gewiss, dass die Tür nicht lange standhalten könnte, und es war sicher, das es irgendwo noch einen anderne Weg hinaus gab.
"Verdammt, ich weiß nicht was da ist, aber wir brauchen schnell hilfe, Gardiff und Gotrek, ich hoffe sie befinden sich in der Nähe.
Sie hielten laute Rufe nach ihnen, hilferufe, während sie mit ihren Waffen in der Hand vor der dunklen, furchteinflössenden Hütte standen...


16.04.2003 21:56#14
Waldläufer Nichts regte sich im Sichtfeld des Gildenlosen und auch Gotrek schien nichts zu sehen, was bei der Dunkelheit nicht verwunderlich war. Die Tür des Bauernhauses in dem Benar schlief hatten die zwei keine Sekunde aus den Augen gelassen doch merkte Gardiff bald dass das was sie hier taten nicht besonders hilfreich war. Die, die sich an das Gut angeschlichen hatten würden sicher noch irgend wo sitzen, man musste sie bloß finden. Aufmerksam sah sich Gardiff um, er suchte einen Platz von dem aus man das Anwesen gut überblicken konnte doch er kam nicht dazu seinen Plan anzugehen. Ein durchdringender Ruf durch Schnitt die Stille der Nacht, dann noch einer. „Das ist Taurodir...!“ flüsterte Gortek neben Gardiff und klang alarmiert. Fast zeitgleich sprangen die beiden jungen Männer auf und hasteten in Richtung der Rufe, vor bei am Bauernhaus, entlang eines anderen Gebäudes ein Stall oder so was und dann sahen die beiden schon den Paladin und seine Schülerin vor einer Hütte stehen. Die Tür schien von ihnen verrammelt worden zusein und beide hatten ihre Waffen gezogen. „War ist los?“ erkundigte sich der Waldstreicher und betrachtete misstrauisch die Tür der Hütte.


16.04.2003 22:22#15
Gotrek Gotrek und Gardiff waren eben durch einen Hilferuf von Taurodir, von ihrem alten Platz weggesprintet. Nun standen Beide fragend, was denn passiert sei vor dem jungen Paladin, der ihnen die gesamte Geschehnisse von eben erzählte. Er war noch aufgeregt und keiner wusste so recht, was sie nun tun sollten. Vor allem Nienor und Taurodir waren noch sehr angespannt wegen den vielen Männer, die der Paladin töten wollten. Gotrek hatte währenddessen bereits seine Stirn in Falten gelegt und streichte mit seiner rechten Hand nachdenklich über seinen Bart. Er dachte angestrengt nach und murmelte immer etwas ziemlich unverständliches, nur ab und zu konnte man ein Wort verstehen. Dann kam er endlich aus seinen Gedanken hervor und fing an zu sprechen: "Hört ma zu. Beherrscht hier irgendjemand die Fähigkeit sich zu verstecken, also Schleichen?" Jeder einzelne schüttelte den Kopf. Dann fing der junge Milizsoldat wieder zu reden an, aber diesmal flüsterte er, sodass nur seine Gefährten etwas verstehen konnten. "Na gut, ich habe ja eine schwarze Kutte, wenn ich die überziehe und auch die Kaputze aufsetzte, erkennt man mich nicht in der Dunkelheit. Ich könnte aus einem Fenster oder so hinaus und mich von da aus um das Haus schleichen. So würden die Typen mich nicht erkennen. Hat sonst noch jemand etwas total schwarzes, mit dem er nicht erkannt wird? Dann kann er ja auch noch mitkommen." Der Milizionär blickte fragend in die Runde. "Wenn nicht gehe ich alleine, ich hab keine Angst vor denen."



17.04.2003 01:53#16
Nienor Nienor breitete ihren Mantel aus, der auch fast vollkommen schwarz war."Hier, reicht das?", flüsterte sie leise.
Und dann schwang sie sich den Mantel über und war in der Dunkelheit der Nacht kaum noch auszumachen. Den Bogen hatte sie schon längst wieder auf dem Rücken, das Schwert in der Scheide. Und die Neugier auf die Ursache der Geräusche überdeckte die Vorsicht.
"Wie willst du vorgehen?" Gespannt wartete sie auf die Erläuterung von Gotreks Plan.



17.04.2003 16:56#17
Gotrek "Okay, Nienor und ich gehen raus um nachzusehen ob da jemand ist. Ihr beide passt dann am besten drinnen auf, nicht das hier noch jemand reinkommt. Komm mit Nienor, wir gehen dann aus dem Fenster in der Küche. Ich erzähl dir den nötigen Rest in der Küche." Beide verabschiedeten sich mit einem kurzen Nicken von Taurodir und Gardiff und schlichen dann langsam in die Küche. Gotrek öffnete langsam das Fenster, bevor er aber hinauskletterte, sprach noch zu seiner Gefährtin: "Ich gehe eben vor, wenn draußen niemand ist winke ich dich hinaus. Ich bleibe dirket vor dem Fenster, dann kannst du mich noch sehen. Draußen schleichen wir zu einer Ecke und spähen, ob da jemand steht." Der junge Milizsoldat hiefte sich über das Fentserbett und landete fast lautlos auf dem Waldboden.

Ringsherum konnte er nichts vernehmen und keine Gestalt tauchte plötzlich aus dem Dunkeln auf, also hob er seine Hand und winkte kurz, Nienor konnte nun also auch hinauskommen. Kaum hatte der Milizionär gewinkt, hörte er schon einen leisen Aufprall und seine Gefährtin hockte nun direkt neben ihm. "Wir bleiben am besten unten, so werden wir nicht so schnell entdeckt." Nienor schlug vor unten zu bleiben, gute Idee. Gotrek nickte kurz und die Beiden abreiteten sich, an die Holzwand gepresst, zu einer der Ecken vor, von der sie einen Blick auf die Hauptür hatten.

Dort warfen Beide einen kurzen Blick um die Ecke, aber keiner entdeckte etwas. Gotrek hatte eine Idee, er nahm einen Stein vom Boden und warf ihn mitten ins Gebüsch. Sofort sah man einen schwachen Umriss, der auf den Busch zustürzte und praktisch hineintauchte. "Oh man, was war das denn?" Der Milizsoldat konnte seinen Augen nicht trauen. War das eben ein Tier oder ein Mensch gewesen? "Hast du erkennt was das war?" Der junge Mann hatte sich zu Nienor gedreht und wollte nun wissen, ob sie etwas genauer erkannt hatte.



17.04.2003 17:54#18
Nienor Doch diese schüttelte nur mit dem Kopf. "Nein, es ist zu dunkel, man konnte nur Umrisse erkennen."
Vorsichtig zog sie sich wieder hinter die Hausecke zurück und versuchte, ruhig zu atmen, um so wenig Geräusche wie möglich zu machen. Doch irgendwie wollte ihr das nicht recht gelingen. Ein leises Klirren schreckte die beiden auf. Schon dachten sie, daß der Feind angriff, doch dann bemerkte die Kriegerin, daß nur das Schwert gegen einen auf dem Boden liegenden Stein geprallt war und ein helles "Pling" von sich gab.
Mißbilligend sah sie Gotrek an. "'Tschuldigung", war alels, was sie leise zwischen den Lippen rauspresste. Dann zog sie ihn noch weiter zurück,um ungestört beratschlagen zu können.
"Es sind sicher mehrere. Irgendwie kam mir die Gestalt menschenähnlich vor, aber sicher kann man ich nicht sein, vielleicht war es auch nur ein großes, schlankes Tier. Ich schlage vor, daß wir bis zum Tag abwarten und die Büsche so lange vorsichtig beobachten. Tagsüber haben wir einfach mehr Übersicht." Vorsichtig schlug sie ihren schwarzen Mantel über das Schwert, daß schon wieder hervorlugte und dessen Scheide vom Mondlicht getroffen wurde. Das Aufblitzen der Verzierungen verlosch, als der Mantel darüber gerafft wurde."Einer von uns sollte den den anderen beiden Bescheid sagen, daß wir uns alle vier auf die Lauer legen und einfach nur beobachten."



17.04.2003 18:20#19
Taurodir Der junge Paladin befand sich mit Gardiff nun wieder in der Hütte des alten Mannes, während sich die anderen beiden draußen befanden.
Taurodir beobachtete einige seiner Schnittwunden, die er sich in der Hütte nebenan zugezogen hatte, irgendwie kam es ihm vor, dass es mehrere Klingen waren, die auf ihn zuschlugen. Doch konnte er gewiss nicht erkennen in dieser Dunkelheit, wie viele es waren.
Er fragte sich, ob die Hütte, die sie gesperrt hatten, nun wieder offen durchgebrochen war? Hoffentlich nicht. Doch irgendwie würden es die Wesen so oder so schaffen da rauszugelangen.
Von Nienor und Gotrek war bisher nichts zu hören, sie schienen in der Dunkelheit zu suchen. Die Geräusche, die bis eben noch zu hören waren, verstummten nun auch, kaum etwas zu sehen oder zu hören, nur Stille herrschte hier nun in der Gegend.
Seltsam auch, wie Benar einfach so weiterschlafen konnte, trotz all den Lauten die hier vorhin noch herrschten.
Der Waldstreicher schaute auch sehr bedenklich aus, er war wohl auch am Überlegen, was hier wohl vor sich nur ginge. Sie saßen nun beide da, in einer der dunklen Ecken, sodass keiner das Gesicht des anderen ersehen könne. Nur die Körper waren zu erblicken, das des Paladins war sowieso nicht zu übersehen, da es dennoch in der Dunkelheit glänzte.
Noch immer war nichts zu hören, wo blieben die beiden nur? Der Jagdlehrmeister wollte handeln, doch wie? Was könnte jetzt nur tun? Er hoffte nur, dass beide nun gleich sicher wieder zurückkehren würden. Falls es zum Kampfe kommen sollte gegen das Unbekannte, dann sollten sie es aber noch gemeinsam Rücken an Rücken führen...
Das Schwert des jungen Paladins lag neben ihm, er schaute es sich genau an, nicht ein Blutfleck war darauf zu sehen, er hatte wirklich nur ins leere geschlagen, was ihn überraschte, da die hütte, in der er sich vorhin noch befand sehr eng war...
Langsam hielt es Taurodir nicht mehr aus mit dem Warten, genauso ging es wohl dem Krieger neben ihm. Sie überlegten und überlegten, doch am ende entschiedne sich wohl für das, an was sie beide wohl dachten.
"Gardiff", flüsterte der Krieger Innos. "Du, lass uns mal vom Fenster aus schauen, was da vor sich geht, vielleicht schaffen wir es etwas zu ersehen."Der Waldstreicher reagierte nur mit einem Nicken der Einverständniss, schon bewegten sich die beiden Gestalten in schatten der dunkelheit. Ein Schritt nach dem anderen, das Fenster war etwas entfernt, doch schließlich erreichten sie es. Langsam öffnete es Gardiff, schob es hoch, etwas frischte Luft schoß hinein in den Raum.
Die Köpfe beider Krieger beugten sich hinaus, Taurodir versuchte mit seinen Augen die Körper seiner Freunde zu sehen, doch war es kaum zu schaffen, schließlich waren beide mit dunklen Klamotten überzogen...
"Mist..."



17.04.2003 20:29#20
Waldläufer “Psssssttt.“ zischte Gardiff als der Paladin gerade anfangen wollte leise zufluchen. Um dies zu unterstreichen hob der Gildenlose den Zeigefinger über die Lippen und spähte dann wieder hinaus. Nienor und Gotrek waren nicht in der Dunkelheit aus zu machen doch da huschte wieder ein Schatten um die Ecke der Scheune und verschmolz mit dem Schatten des Gebäudes. Einer der Gefährten war es nicht da war sie der Waldstreicher sicher. „Jetzt aber ...“ knurrte Gardiff „Das Ding schnapp ich mir bleib du hier und pass auf den alten Mann auf!“ Der Satz war noch gar nicht aus dem Mund des Barden als dieser auch schon durch das Fenster schlüpfte war und in Richtung der Scheune davon huschte. Kein Blick zurück zu Taurodir welcher sicher nicht damit einverstanden war im Haus zu bleiben. Doch das war neben sächlich hier musste was geschehen sonst lagen die Helfer die ganze Nacht auf der Lauer und diese Biester spielten mit ihnen Verstecken. Der nächste Tag würde ohne einpaar Stunden ausruhen nicht besonders erfolgsfördernd verlaufen.
Mit langen, möglichst leise gesetzten Schritten langte der gildenlose Barde an der Scheune an, verbarg sich sofort im Schatten und lauschte. Von innen war eindeutig was zu hören, nur was war es? Dicht an der Scheunenwand, im Schatten arbeitete sich Gardiff zum Tor der Scheune vor, spähte noch mal über den Hof und huschte dann hinein. Hinter einem Holzstapel verborgen wartete der Waldstreicher bis sich seine Augen auf die neue Umgebung eingestellt hatten dann erhob er sich leise und strebte weiter immer von Deckung zu Deckung. Irgendetwas war in diesem Gebäude was war hörbar doch war es nicht einfach es zu stellen. Allein, das wurde dem Gildenlosen nach und nach klar war hier wenig Chance auf Erfolg. Nienor oder Gotrek waren nicht zu erreichen und um Taurodir ein Signal zu geben müsst Gardiff ja die Scheune verlassen und das würde dieses nervraubende Wesen bestimmt nutzen um zu türmen.



17.04.2003 20:53#21
Nienor Da Gotrek lieber die Stellung halten wollte, beschloß Nienor, den Weg zurück zu den anderen beiden zurückzulegen und ihnen von den Beobachtungen zu berichten. Noch einmal überprüfte sie, ob der Mantel auch alles bedeckte, was im Licht glitzern konnte, dann schlich sie los. Wobei sie sich allerdings mehr schlecht als recht anstellte. Sie hatte keine Ahnung von der Ausnutzung der Bodenbeschaffenheit für die leise Fortbewegung, sie wußte nicht, wie sie am besten von Schatten zu Schatten huschte und von lautlosem Auftreten wußte sie auch nichts. So ging sie denn gebückt, die Waffen festhaltend zurück zu der Stelle, an der sie Gardiff und Taurodir verlassen hatte.
Doch nur wenige Schritte war sie unterwegs, da bemerkte sie den Waldläufer, der hinter einem Holzstapel saß und sie heranwinkte.
"Was tust du hier? Ich wollte zurück zu euch und vorschlagen, daß wir lieber bis zum morgen abwarten", flüsterte sie ihm zu



17.04.2003 21:47#22
Waldläufer „Es wäre mir auch lieber bis morgen zu warten wenn ich nicht gerade hinter einem Schatten her wäre. Ich weis nicht ob das Ding allein ist, aber ich vermute es. Ich hab die Gestalt um die Scheune schleichen gesehen und glaube dass einer unserer Besucher in der Scheune gehuscht ist. Allein hätte ich da drin nichts erreichen können aber nun da du da bist....“ erklärte Gardiff sein vorhanden sein an diesem unerwarteten Platz. „Ich würde vorschlagen wir gehen zusammen rein, einer an der linken Seite des Tors und einer an der rechten Seite. Zusammen werden wir dass schon schaffen.“ Nienor schien mit dem Vorschlag einverstanden zu sein und so eilten die beiden los. Geduckt mit der Hand auf dem Schwertknauf erreichten die beiden das Scheunentor. Gardiffs Nicken in Richtung Scheuneninneres wurde von Nienor nur kurz zur Kenntnis genommen dann drangen die beiden fast zeitgleich in die Scheune ein und schlugen sich jeweils rechts und links in den Schatten welcher die beiden in sich aufnahm und vor dem einfallenden Mondlicht verbarg.
Gardiff pirschte möglichst leise vorwärts allerdings nicht ganz ohne ein Geräusch. Hin und wieder knarrte einen Holzdiele unter seinen Füßen doch beruhigte es den Gildenlosen das es Nienor genauso erging. Doch das sollte nicht lange Bedeutsam sein, vor dem Waldstreicher löste sich etwas aus dem Schatten und wuselte davon. Angestrengt in die Dunkelheit starrend , welche vom durchs durchlöchert Scheunendach einfallende Mondlicht durchschnitten wurde, versuchte Gardiff zu erkennen was es nun war. Aber wieder mal ohne Erfolg. Mit einem leisen metallischen Sirren fuhr die Klinge aus der Halterung und mit gespitzten Ohren und geschärften Augen setzte Gardiff dem Vieh nach. „Jetzt oder nie ....“ grummelte der Waldstreicher und war bereit sich dem Schatten zustellen.


17.04.2003 22:17#23
Nienor Seine Partnerin hatte ebenfalls mitbekommen, daß irgendetwas im Dunkel nach draußen strebte. Gardiff hackte mit seinem Schwert in die Schwärze der Scheune. Hell blitzte es ein paar mal auf und jedesmal ertönte ein Pfeifen, wenn es durch die Luft schnitt. Doch da war das Tier - oder was auch immer es war - schon aus der Scheune hinaus gelaufen. Denn im ersten Moment schauten sie beide nur, was sich dort bewegte und hatten die Waffen vor lauter Spannung vergessen zu ziehen."Ihm nach", rief Nienor nun, nachdem durch die Flucht des Wesens die Spannung von ihr abgefallen war. Etwas, das floh, war doch ungemein beruhigend für einen selbst. Es schien also Angst zu haben.
Und schon stürmte sie mit gezogenem Schwert aus der Scheune, dem fliehenden Feind hinterher. Das Mondlicht, daß ihr vor wenigen Minuten noch so blaß und dunkel erschienen war, wurde nun zu einer blendenden Mauer. Orientierungslos blieb sie stehen und hob die Arme über das Gesicht. Schon nach wenigen Augenblicken hatte sie sich wieder an das spärliche Licht des Mondes gewöhnt, dioch diese kurze Zeit reichte aus, um dem Wesen die Flucht entgültig zu ermöglichen. Es war verschwunden, irgendwo in den Büschen.
Enttäuscht ließ Nienor ihr Schwert sinken und blieb stehen. Es war wie vom Erdboden verschluckt. Diese vermaledeite Dunkelheit!



17.04.2003 22:45#24
Waldläufer „Jedenfalls ist es weg ...“ Gardiff war neben Nienor getreten und sah hinaus in die Schwärze der Nacht als ein schriller Pfiff die Stille durchschnitt. In einiger Entfernung huschte etwas durch das Geäst am Waldrand oder war es der Wind der aufgekommen war und mit den Zweigen spielte ? Die Schülerin des Paladins wollte schon los und des Laut Ursprung des Lautes auf den Grund gehen doch Gardiff legte ihr die Hand auf die Schulter „Lass gut sein, die sind erst mal weg und wissen das wir da sind. Außerdem hätten wir so wie so keine Chance sie aufzuspüren.“ Langsam steckte des Barde sein Schwert wieder weg. „Lass uns Gotrek holen gehen und dann zurück zu Taurodir gehen.“ Nienor nickte und wand sich, gehen und führte den jungen Vagabund zu Gotreks Position. Der junge Milizionär war sicher auch nahe daran gewesen dem Signal, denn was anderes war der Pfiff sicher nicht gewessen, nach zusetzen. Gemeinsam machten sie die drei auf den Rückweg zur Bauernhütte wo Taurodir sicher auf sie wartete. Gardiff blieb etwas hinter den beiden anderen zurück und sah gen Osten. Wurde es da schon wieder heller ? Oder bildete sich der Gildenlose bloß ein? Als er in sich hinein horchte wurde ihm klar des sein durch aus sein konnte. Ein Schleier aus Erschöpfung legte sich über den Geist des gildenlosen Barden und lies ihn kaum das sie bei Taurodir und Benar in der Hütte angekommen waren in einer Ecke zusammen sinken und erst einmal schlafen. Mögen doch die anderen Taurodirs Fragen über das vorgefallene beantworten. dachte Gardiff noch bevor ihm die Augen zufielen und die wohlige Geborgenheit des erquickenden Schlafes ihn umfing.



17.04.2003 23:36#25
Taurodir Der junge Paladin saß in der Ecke, das Feuer hatten sie wieder am Kamin eröffnet, denn verstecken konnten sie sich vor den Wesen außerhalb der Hütte sowieso nicht. Sicher wusste es schon wie viele Krieger es waren, wo sie saßen. Als würden sie mit der Gruppe spielen...

Die Suche draußen war enttäuschend, doch das Vieh oder die Viecher nutzten die Dunkelheit zu ihrem Vorteil und spielten Katz und Maus. Kein Wunder dass sie die Viecher bisher nicht auffinden konnten.
Es wurde in der Tat heller, doch brachte es der Krieger Innos nicht zustande, seine Augen zu schließen. Er konnte sich einfach nicht sicher sein, ob sie auch wirklich allein waren, oder ob noch immer mit ihnen gespielt wurde.
Seine Augen fielen immer wieder auf den alten Bauernsherr, der noch immer feste am Schlafen war. Die Lage schien nun außerhalb ihrer Hütte sehr still, kein Geraschel mehr zu hören, rein gar nichts.
Auch wenn es nun draußen heller wurde, half es nicht sonderlich viel. Die einzige Lichtquelle war nur das Feuer, es wärmte auch schon jeden.Taurodir tat sich schwer, er wollte wach bleiben, doch schließlich waren seine Augen viel zu schwer und sein Körper viel zu müde, dazu auch noch die kleinen Wunden. Er hielt es nicht mehr aus, und fiel in einen kurzen Schlaf, falls nun eines der Viecher auftauchen sollte, waren sie ihnen offen ausgeliefert...


17.04.2003 23:44#26
Cain Cain schlich durch den Wald und versuchte so gut wie keinen Laut von sich zu geben, da er in der Dunkienheit nicht wusste wo er war und was für Gefahren auf den Drachenjäger warteten. Es war kalt und Cains Atem schien unheimlich laut zu sein. Er achtete ziemlich darauf, dass kein Ästchen knackte und spähte immerwieder in den Wald um irgendetwas zu erkennen. Es war noch finster unter den Bäumen, doch weiter vorne auf einer vermeindlichen Lichtung waren schon leicht orange Streifen am Himmel zu erkennen. Die Sonne würde bald aufgehen.
Er wusste immernoch nicht wo er war. Cain verfluchte sich, weil er seine Karte im Amazonenlager liegen gelassen hatte. So musste er ohne es auskommen und schlich weiter, bis er eine Stelle ereichte, die ih, bekannt vorkahm. Es war ein Bauernhof mit vielen Feldern. Niemand war zu sehen und es herrschte eine fast unheimliche Stille, die dem Drachenjäger missfiel.

Er ging weiter auf das Bauernhaus zu, da er dort Licht sah. Doch er war kaum nahe genug um etwas nennenswertes zu erkennen, kahm aus dem Nichts ein ohrenbetäubender Schrei
hiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Cain hielt sich vor schmerzen die Ohren, als ihn plötzlich eine unsichtbare Kraft von hinten ansprang und zu Boden warf. Der Drachenjäger überlegte nicht lange und zog seinen Speer und warf ihn mit aller Kraft, wie er es trainiert hatte in Richtung des Geräusches. Doch er sah das Viech, das ihn angefallen nichtmehr und er hörte nur ein lautes tock
Sein Speer hatte sich beim Bauernhaus in die Tür gebort. Cain wusste nicht was nun kahm und er zog sein heiliges Schwert, geziehrt mit dem Worten Innos´.
Er legte sich auf den Boden um in Deckung zu gehen. Er wusste nicht was ihn erwarten würde. Was waren dies für Viecher gewesen und was war dann im Bauernhaus? Mit Hilfe seiner schwarzen Rüstung verschmolz er förmlich mit dem Boden und die Dunkenheit umfing ihn.. er wartete ab...



18.04.2003 14:18#27
Waldläufer Geistesgegenwärtig fuhr Gardiff aus dem Schlaf hoch. Ein Geräusch hatte ihn geweckt. Keine Schritte oder Getrappel, nein etwas anderes. Hatte den Waldstreicher welcher in der Ecke neben der Tür geschlafen hatte geweckt. Aber scheinbar auch bloß ihn der Paladin und der Milizionär lagen in der Nähe des Kamins und schliefen. Auch Nienor entdeckte der Barde nach genauerem hinsehen, auch sie schien noch fest zu schlafen.
Vex in Gardiffs Rüstung rührte sich und huschte durch eine Armöffnung nach draußen und rollte sich neben dem Gildenlosen zusammen. Doch der Barde kam nicht so leicht wieder zur Ruhe leise kroch er zum Fenster neben der Tür und spähte hinaus. Es dämmerte schon und der orange Streifen am östlichen Horizont zeugte von baldigen Aufgehen der Sonne. Es war für den Gildenlosen nicht mehr so schwer alles zu erkennen wie in der Nacht, doch konnte er nichts ungewöhnliches entdecken. Langsam näherte er sich der Tür und sog sie leise und vorsichtig auf um dann erstaunt den Speer zu betrachten welcher aus dem groben Holz der Tür hervor ragte. Flink drehte sich Gardiff herum, lehnte sich an die Wand und überlegte wer nun schon wieder da draußen sein Unwesen trieb. Auch hatte er nicht vor sich als Zielscheibe in der Tür anzubieten um dann vielleicht von ein paar Pfeilen gespickt zu werden. Nach kurzem überlegen schnellte Gardiff durch die Tür ins Freie spurtete die kurze Strecke bis zur Scheune und dann im Schutz des Gebäudes die Umgebung noch mal genau zu betrachten.



18.04.2003 14:59#28
Taurodir "Was geht hier vor sich? Wer öffnet da die Tür?, rief der müde Paladin auf seiner Stelle im halbschlaf. Der Lärm, den die Türen hier veranstalteten, weckten ihn von seinem Schlaf. Müde schaute er sich um, es schien alles ruhig zu sein, doch fehlte einer der Gefährten. Der Waldstreicher war nirgends zu erblicken, und die Tür war offen, wo steckte er nur?
Neugierig stand er auf, die anderen schienen auch langsam sich von ihrem Schlaf zu trennen. Als sich der Krieger der Tür näherte, konnte er endlich sehen, dass es wieder draußen hell war. Die unheimlichen Wesen schienen auch nicht mehr da zu sein, jedenfalls schien dies so, da gar kein Lärm zu erhöhren war. Doch was führte Gardiff nach draußen? Als Taurodir sich die Tür genauer anschaute, konnte er schon wohl das Beunruhige erkennen, ein Speer steckte tief fest. Woher kam der denn nun? Solch einen hatte der junge Paladin bisher noch nie gesehen, doch schaute es sehr edel aus.
Viele Fragen schwebten nun in seinem Kopf, doch konnte er sich keine davon beantworten.
Doch nachdem er ein wenig nachüberlegte, war er sich sicher, dass dieser Speer nur aus der Richtung des Waldes kommen könnte, denn er traf direkt die Tür...Taurodir zückte schon mal sein Schwert, um auf alles vorbereitet zu sein, dann machte er sich auf in Richtung des Waldes, um sich da alles genauer anzuschauen und vielleicht den Täter zu finden, der diesen Krach hier veranstaltet hat. Eines dieser Wesen war es hoffentlich nicht, doch war es ihm nun auch egal, was es auch sein möge, auf Ärger sollte es gefasst sein.
Mit schnellen Schritten lief er, seine Rüstung erzeugte wieder einen ungeheuren Lärm, doch war es egal, nun hieß es kämpfen, lang genug hatten sie sich vorm Unbekannten versteckt. Die Bäume waren nicht mehr weit von ihm entfernt, schon schritten seine Füße hinein in den Urwald...



18.04.2003 15:05#29
Nienor Auch Nienor wurde wieder wach. Sie hatte sich für den Rest der Nacht etwas Schlaf gegönnt, denn es war ja doch nichts mehr zu tun, als das Wesen in die Büsche und vielleicht sonstwohin geflohen war. herrschte den Rest der Nacht Ruhe. Und so saß sie, mit dem Rücken an die Wand gelehnt und fiel in einen unruhigen, durch wirre Träume unterbrochenen Schlaf.
Jemand griff nach ihr, gierige Hände berührten ihren Körper. Sie wollte weglaufen, doch keinen einzigen Schritt vollbrachte sie. Starr wie eine Salzsäule, unbeweglich wie gefesselt stand sie da und die Hände griffen nach ihr, immer gieriger. Sie wollte schreien, doch kein Laut entrang sich ihrer Kehle. Ohne Atem stand sie da, panisch doch unbeweglich. Plötzlich ein Rauschen. Ein Licht, umgeben war sie von purem Licht.
Schweißgebadet wachte sie auf. Ein Albtraum. Doch was er zu bedeuten hatte, wußte sie nicht. Unregelmäßig und hektisch atmete sie, froh, daß alles nur ein schlimmer Traum gewesen war. Endlich stand Nienor auf und verließ das Haus. Draußen war es mittlerweile hell geworden. Ein paar Vögel, irgendwo in den Büschen und Bäumen hinter dem Hof, zwitscherten im Licht des Morgens ihr Lied."Hast du noch etwas gefunden?", fragte sie Gardiff, der schon draußen umherlief und anscheinend die Spuren der letzten Nacht untersuchte.



18.04.2003 15:31#30
Waldläufer „Gefunden ?“ schnaubte Gardiff und zog die Schülerin des Paladins in den Schutz der Scheune. „Mehr als den Speer der in der Tür steckt hab ich noch nicht gefunden und mit Verlaub gesagt glaub ich nicht das dieser Speer etwas mit dem Besuch letzte nacht zu tun hat.“ Der Barde spähte um die Ecke der Scheune hinüber zum Wald, vor dessen Hintergrund er Taurodir sehen konnte. Der Paladin war kurze Zeit nach dem Gildenlosen in der Tür erschienen und war in Richtung Wald gestrebt. Den Waldstreicher hatte der Streiter Innos scheinbar gar nicht gesehen und den Paladin rufen wollte er auch nicht. Wer wusste wo der Speerwerfer lauerte? Vielleicht hatte dieser Taurodir noch nicht erblickt und Gardiff würde ihn dann mit seinem Gerufe verraten.
„Ich hab keine Ahnung wer für den Speer verantwortlich ist aber ich würde es vorziehen vorsichtig zu sein bis wir wissen wer und da schon wieder besucht. Wenn das dann geklärt ist können wir nach Spuren der letzten Nacht suchen....“ kurz unterbrach der Gildenlose betrachtete den Boden an der Scheune „Das heißt wenn wir bis dahin nicht den Großteil der Spuren zerlatscht haben.“


18.04.2003 15:44#31
Cain Die Sonne ging langsam auf und Cain würde wohl nichtmehr lange auf seinem jetzigen Platz bleiben können. Er sah sich um. Plötzlich öffnete sich die Tür des Bauernhauses und er sah kurz eine Gestalt, die dann schnell wieder verschwand. Kurze Zeit später rannte diese Gestalt zu der großen Scheune und sah sich um. Er blieb liegen und sah ihn an. Es war kein Viech, es war eindeutig ein Mensch...
er hatte sowas noch nie gesehen. Es war kein Anhänger des Sumpfes, der Garde, der ZuX oder der Magier. Zu den Söldnern des Lee gehörte er erstrecht nicht...Kurz danach kahm eine Person aus dem Haus, deren Aussehen Cain föllig missfiel. Es war ein Paladin und Cain konnte diese Typen nicht ausstehen. Innerlich hasste er sich dafür, das er seinen Speer schon weggeworfen hatte, da der Paladin völlig schutzlos und ohne Skrupel übers Feld spazierte und im Wald verschwand.Doch er hatte nich viel Zeit sich etwas zu überlegen, als schon die nächste Gestalt heraus kahm. Sie war weiblich und schin es nicht so eilig zu haben. Cain nutze diesen Moment der Ablenkung und zog sein Schwert, dann stand er auf und rannte so leise wie möglich zum Haus und zog beim vorbeirennen den Speer aus der Tür. Im haus schien keiner die anwesenheit von cain bekerkt zu haben, doch wollte er auch erstmal nicht gesehen werde.. er wollte erst wissen, was das für Personen waren. Er schlich hinterm Haus lang und hielt seinen Speer kampfbereit in der Hand. Seine Muskeln waren bis zum äussersten angespannt und immer bereit den Speer nochmal auf die tödliche Reise zu schicken. Er kahm am anderen Ende des Hauses an. Er befand sich auf der noch finsteren Rückseite des Hauses und dann sah er auch den Fremden, der noch mit der Fremden redete. Cain spähte um die Ecke und beobachtete sie scharf.
Der Typ schien aufgeregt zu sein und Cain merkte, dass er immerwieder auf die Tür wies, in der der Speer gesteckt hatte.
Das wollte Cain nicht, diese Viecher, die ihn heute nacht überrannt hatten, schienen den Typen schon genug Angst gemacht zu haben und jetzt auchnoch das Desaster. Doch Cain war sich noch nicht Sicher genug und er wusste auch nochnicht, was das für Typen waren und was sich noch im haus befand.


18.04.2003 16:53#32
Waldläufer Eine Weile hockte Gardiff neben Nienor an der Scheunenwand, die Sonne wanderte auf ihrer Bahn und stieg immer höher. Vögel saßen in den leicht begrünten Zweigen der Bäume und ein lauer Wind strich sanft durch das frische, saftig grüne Gras. Eine Weile regte sich gar nichts außer die Vögel und vereinzelten Fliegen oder Bienen. Von Taurodir war auch nichts mehr zu sehen und dem Gildenlosen wurde langweilig. Es schien schon wieder so weiter zu gehen wie es in der letzten Nacht geendet hatte. Irgendjemand schlich hier herum und hielt sie zum Narren und sie hockten im Schutze der Scheune und spähten nach diesem Besuch aus und das ohne einen Funken Erfolg, wie dem gildenlosen Barden wieder mal klar wurde. Diese Versteckerspielchen waren nerven aufreibend und zermürbend. Außerdem hatte er Hunger. Seine Hand wanderte ich eine Tasche und zog den letzten Apfel heraus. Nienor, von seiner Tätigkeit aufmerksam geworden sah dem Barden zu wie er den Apfel mit seinem Dolch in zwei Hälften teilte und ihr eine Hälfte in die Hand drückte. Selber biss er in das saftige Fruchtfleisch und hoffte das dieser Tag nicht nur aus suchen und warten bestehen würde.


18.04.2003 17:33#33
Cain Cain hockte immernoch hinter dem Haus und inzwischen war es fast hell draußen. Nurnoch der Schatten, den ihn das Haus spendete schützte ihn einigermassen. Cain sah nochmal um die ecke und merkte erstaunt, dass die Fremden nun einen Apfel assen. Cain wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Er sah den beiden zu und sie schienen ziemlich friedlich zu sein. Er nahm wieder den Speer zur Ablenkung und machte ihn Wurfbereit. Dann ziehte er und ließ ihn zum zweitenmal loszischen. Diesesmal war er aber gezieht und nicht einfach losgeflogen wie beim letzten mal und er traf sein Ziel.
Er hörte sich an, wie eine übergroße Hummel und riss dem Fremden aus seiner Ruhe und borte sich in die Wand der Scheune. Das musste genug Ablenkung sein und Cain schlich, als sie sich umdrehten hinter die Scheune. Nun war er genau hinter ihnen, hinter ein paar Heuballen, die an der Wand aufgebaut waren. cain schlich bis er genau hinter dem Fremden war. Er zog seinen Dolch. Er war gut eingefettet und so ließ er sich total lautlos aus der Scheide lösen und Cain hielt ihn so, dass er Knauf nach unten guckte. Er wollte niemanden verletzten und so machte er sich genau hinter der Fremden bereit.
Die beiden Fremden waren aufgesprungen wegen dem Dolch, doch sahen sie in die Richtung von der er gekommen war un so drehten sie im fälschlicher weise den Rücken zu.
Dann ließ er den Knauf mit dem Dolch durch eine kleine Stelle im Heu schnellen und es machte ein nicht sehr schönes tock , als er der Fremden den Knauf über den Kopf zog. Sie ging mit einem säufzern nieder und blieb liegen, doch atmete sie noch und Cain wusste, dass er nicht viel Zeit hatte, bis sie wieder aufwachte.
Der andere sah Die Fremde zusammensacken und sah abgelenkt zu ihr.Er kniete sich neben sie und so hatte Cain ein leichtes Ziel.Cain nutzte dies aus und schlug ihm auch den Dolchkauf über den Kopf, Dann beugte er sich über ihn und sah ihm in die Augen, bis diese ganz zufielen. Vom näheren Betrachtern her, war der Fremde ja fast noch ein Kind. Cain packte ihn und trug ihn in den nahen Wald hinter einen etwas größeren Felsen, wo ihn niemand sah. Er nahm ih, seine Waffen ab und fesselte ihn an Händen und Füßen.Dann setzte er sich hun und sah ihn beobachtete ihn...



18.04.2003 19:11#34
Gotrek Gotrek war der letzte, der aus einem tiefen Schlaf erwachte. Er hatte fest geschlafen und nichts von der Aufregung draußen mitbekommen. Nun richtete er sich langsam auf und streckte sich ausgiebig. Er war noch etwas schlaftrunken und torkelte deshalb in die Küche um sich einen Apfel und etwas Brot zu besorgen.

Gerade als er die Tür geöffnet hatte, hörte der junge Milizsoldat, wie etwas umfiel. Sofort war er hellwach und zog blitzschnell sein Schwert. Nach einem kurzen Blick durch die Küche, bemerkte er allerdings, dass hier niemand war. Also steckte er sein Schwert zurück und ging auf den Tisch zu, auf dem ein Laib Brot lag. Kaum hatte er es genommen, vernahm er ein quieken unter sich. Sofort blickte der Milizionär nach unten und was er da sah, brachte ihn zum Lachen. Die ganze Aufregung hatte er wegen einem kleinen Mauswiesel veranstaltet. Es sah ziemlich ausgehungert aus und schaute mit schiefgelegtem Kopf auf das Stück Brot. "Du willst wohl was essen was? Okay, du bekommst ein Stück." Gotrek lächelte, bückte sich nach unten, riss ein Stück ab und legte es vor dem Wiesel auf den Boden. Da bemerkte er, dass es eine Narbe am rechten Auge hatte, allerdings schien es noch zu funktionieren, da hatte es wohl Glück gehabt. Das kleine Tier fiel sofort über es her und aß es in Rekordzeit auf. Der Milizsoldat aß sein Stück ebenfalls ziemlich schnell auf, endlich hatte er mal wieder etwas zu essen bekommen. Als er sich wieder aufgerichtet hatte und gerade wieder gehen wollte, spürte er ein kratzen an seinem Bein, das immer mehr nach oben kroch. Dann schlüpfte unter seiner Rüstung plötzlich das kleine Mauswiesel hervor und saß nun auf seiner Schulter. "Du willst wohl mit mir kommen was? Na gut, aber das wird sehr gefährlich." Das Tier legte seinen Kopf nur wieder schief und blickte den jungen Milizionär an. "Hast du mich überhaupt verstanden?" Zu Gotreks erstaunen nickte das Tier einmal mit dem Kopf. "Hey, du bist anscheinend ziemlich intelligent. Aber meinetwegen kannst du ruhig mitkommen." Das Wiesel nickte erfeut mit dem Kopf und machte es sich, soweit es jedenfalls ging, auf Gotreks Schulter gemütlich. "Ich brauch' aber noch einen Namen für dich." Der junge Mann dachte eine Weile angestrengt nach und schnippte dann mit dem Finger. "Ich habs, ich nenn' dich Scar, schließlich hast du ja die Narbe am Auge." Das kleine Tier schloß erfreut seine Augen und legte seinen Kopf ebenfalls auf die Schulter des Milizionärs um sich ein wenig auszuruhen. Er freute sich sehr über sein "Haustier", es war schließlich ziemlich intelligent und konnte auch weitaus besser hören als er. So war es vielleicht auch eine Art Alarmananlage für ihn. Nun wollte er auch nach draußen um ein wenig frische Luft zu schnappen und um mit den Anderen über die nächsten Pläne zu reden.



18.04.2003 19:35#35
Waldläufer Langsam durchdrang das Bewusstsein des Waldstreichers die vollkommene Dunkelheit die den jungen Mann um fangen hatte. Mühsam öffnete Gardiff seine Augen und betrachtete das sich drehende Blätterdach über ihm. Schnell schloss er die Augen wieder um sich nicht übergeben zu müssen und langsam beruhigte sich sein Magen. Noch ein mal öffnete er die Augen, wenn auch nur ein kleinwenig, die Bäume drehten nicht mehr über ihm doch so richtig wohl war ihm nicht in seiner Haut. Gerade versuchte der Barde sich auf zurichten doch seine Arme und Beine waren gefesselt. „Na wunderbar, erst eine Nacht verstecken spielen, wenig schlafen und heute ....“ grummelte der Gildenlose leise als er sich langsam aufrichtete und um sich sah. Ihm gegenüber saß ein Mann, ein Kämpfer nach seinem Aussehen zu schließen. Sein Gesicht wurde verunstaltet durch eine lange Narbe vom linken Auge bis zum rechten Mundwinkel welche die Nase nicht unverzerrt ließ. Seine Haut war braun und gegerbt und war bestimmt nicht nur im Gesicht und an den Händen von narben überzogen. Zwei eiskalte blaue Augen beobachteten jede Bewegung von Gardiff als dieser sich zu einem Baumstamm schlängelte und sich an ihm gelehnt aufsetzte. Einen kurzen Augenblick versuchte Gardiff heimlich an den Dolch in seinem Stiefel zu gelangen doch gab er es auf, der Fremde würde es sehen. Neben dem Fremden lag ein Speer den der Waldstreicher als jenen identifizieren konnte welcher in der Tür des Bauernhauses gesteckt hatte doch sprach der den Typen nicht an sondern mied seine Blicke und hielt seinen Blick gesenkt.



18.04.2003 19:51#36
Cain Er musterte den Fremden lange und ausgiebig und als er dann schließlich zu dem Ergebniss kahm, dass dieser nichts zu sagen hatte stand er auf und ging um ihn herum. Der Fremde schien nicht zu wissen, was Cain war und von wem Cain war, da er seinen Blick gesekt hielt und es vermied Cain anzusehen. Cain durchschaute es und ging auf ihn zu, er kniete sich nieder, bis sein Gesicht unweit vom Gesicht des Fremden war.
Ich weiß nicht wer du bist... sagte er langsam und ich weiß nicht zu welcher Gilde du gehörst aber ich habe einen Paladin gesehen, der im selben Haus wie du warst! er musterte ihn von ganz nahe und dann ging er zurück.Ich werde rausfinden, ob ich euch trauen kann oder nicht.... sagte er dann noch, schnappte seinen Speer und verschwand im Wald. Er ließ den Fremden gefesselt zurück. Doch rannte er nicht weit. etwas weiter schmiss er sich unbemerkt in ein Gebüsch mit dunkelnen Blättern und dort konnte er den Fremden gut beobachten. Er selbst verschmolz mit der Pflanze und war von aussen nicht zu sehen. Sein Atem wurde flach und er machte kein Geräusch mehr... er wartete wieder...


18.04.2003 20:18#37
Taurodir Mehrere Stunden lang suchte der junge Paladin im Wald, doch fand er dort nichts, außer den Bäumen. Was auch den Speer auf die Tür zugeworfen hatte, hier befand es sich sicher nicht, oder war es nur nicht zu finden? Taurodir lies es dabei, doch hatte er nun ein ganz anderes Ziel. Wenn er sich schon doch im Wald befand, dann könnte er doch auch was kleines zu essen besorgen für die Gruppe. Schließlich war er ein Meister des Jagens. Somit nahm er sein Schwert raus, hielt es fest in der Hand und begann sich nun nach Scavengern oder anderen Viechern umzusehen.
"So mal sehen was sich hier finden lässt", sprach er noch zu sich selbst. Seine Augen blickten überall hin, doch in einem Wald dauerte es nicht lange, bis man einen Scavenger fand, schließlich wimmelte es nur von ihnen hier.Seine Augen blickten nach links, zwischen zwei Bäumen befand sich ein ganz junges, für einen Moment überlegte er nach, ob er wirklich dem Vieh schon das leben nehmen sollte, doch musste er sich dafür entscheiden, denn bestimmt hatten die anderen einen großen Hunger, und ohne etwas zu essen auszukommen würde ihnen allen nur schwer fallen. Doch versprach es einen schnellen Tod. Noch fester nahm er seine Waffe in die eine Hand, das Vieh stand still auf seiner Stelle und knabberte auf dem Boden, dann schritt er schneller und warf vom weiten aus sein Schwert. Ein kurzer Schrei war zu hören, doch dann war es auch schon tot, eine menge Blut strömte aus der Wund, auch die Waffe war voller roter Flecke, doch daran hatte es sich schon gewöhnt.
Auch wenn das Vieh sehr jung schien, war die Größe des Körpers dennoch sehr groß, sodass er es nicht schaffen würde, es alleine zu tragen. Doch schnitt er es sich zurecht, schnitt den Kopf weg, und trug es dann vom Halse aus. Anstrengend für die Muskeln und für die Knochen war es schon, doch da musste der junge Kommandant durch. Der Bauernhof war etwas weit weg von ihm entfernt, doch wusste er in welche Richtung er zu laufen hatte.
Er schritt und schritt durch die Bäume, doch dann blieb sein Blick feste an einer Sache.
"Dort hinten lag doch etwas," sprach er leise. Er schaute noch einmal, und dann war er sich sicher.
"Mist, das ist doch Gardiff. Und gefesselt scheint er auch noch zu sein. Was ist denn nun hier geschehen?"
Ohne lang zu überlegen, handelte der junge Paladin schnell und schritt zu seinem Gefährten hinüber, dessen Blick auf den Boden zugewandt war.Taurodir nahm noch einmal seine Waffen und schnitt die Fesseln auf, danach fragte er den Waldstreicher, was hier nur vor sich gegangen sei."Sprich freund und erzähle mir, was dir zugestoßen ist? Meine Ohren sind ganz spitz..."
Doch zögerte der Krieger gegenüber ihm, doch begann dann schließlich zu reden.Gleich danach war Taurodir erst mal erzörnt, was hörte er da? Ein Mann? Was für ein Mann, dachte der Paladin nur.
"Wie sah dieser Kerl aus? Hast du vielleicht was besonderes an ihm erkannt? Ist ziemlich seltsam".
Neugierig und geduldig wartete er auf eine antwort, denn es dauerte bis der Waldstreicher sprach..



18.04.2003 21:32#38
Waldläufer „Was Besonderes ? Der Kerl hatte ne Narbe quer über dem Gesicht. So von hier ungefähr...“ Dabei wies der Barde auf sein linkes Auge. „...bis hier am rechten Mundwinkel. “ Gardiff streifte die Fesseln ab und erhob sich. „Der Kämpfer trug einen Helm aus Stahl und Leder . Das Ding war mit Stacheln besetzt und erinnerte mich irgendwie an einen Igel.“ erklärte Gardiff wobei er zu seinem noch am Bodenliegenden Schwert ging und es umgürtete. „Die Rüstung des Kunden war eher protzig als zweckmäßig. Sie hatte ausladende Schulterpolterns und irgendwelche nutzlosen Stahlklingen an den Armen die wohl mit als Waffe eingesetzt werden sollten. Weiterhin trug er derbe Lederhandschuhe und seine Rüstung schien teilweise aus einem Kettenhemd zu bestehen.“ Nach kurzem Schweigen vor der Waldstreicher fort . „Die Ganze Rüstung sah irgendwie zusammen geflickt aus und der Krieger trug einen Speer als Waffe mit sich. Denn Speer der heute Morgen an der Tür des Bauernhauses steckte.“ mehr fiel ihm jetzt nicht ein was auffällig an dem Mann gewesen war. Es gab eine Menge Männer die in der Gegend um Khorinis umher streiften und Rüstungen trugen.
„Ich nehme stark an das dieser Mann noch irgend wo in der Gegend ist ... wir sollten also vorsichtig sein.“



18.04.2003 21:51#39
Taurodir Nach dem zu urteilen, was der Waldstreicher ihm da über das Aussehen des Mannes erzählte, konnte er sich selbst nur vorstellen, das es ein Drachenjäger sein könnte, doch war er sich bei dieser Vermutung nicht sonderlich sicher. "Gut, du hast recht, wir sollten auf der Hut sein, wer weiß, wo der sich treibt."
Beide zogen ihre Waffen, schauten sich in der Umgebung um, doch konnten sie nichts außer den Bäumen wieder einmal erblicken.
Der Kommandant fragte sich noch immer, was dieser Kerl hier suchen würde, immmerhin war dies ein sehr abgelegener Ort, den man nicht sonderlich leicht fand. Doch gefiel es dem Paladin nicht sehr, dass dieser mit ihnen am Spielen war und sich vor ihnen versteckte.
"Du, Gardiff, findest du nicht, es wäre besser, wenn wir die anderen warnen würden? Immerhin sollten sie wissen, was hier vor sich geht. Was meinst du dazu? Ich sehe hier zur Zeit niemanden, und keines dieser Viecher ist hier auch zu ersehen. Die Lage scheint ruhig zu sein. Wir sollten uns maln un um die Spuren kümmern, die Gotrek gester nacht erwähnt hatte, findest du nicht?"


18.04.2003 22:04#40
Cain Cain hatte die beiden Fremden nun schon ziemlich lange beobachtet und sie schienen weder etwas mit diesen Viecher gemein zu haben noch sehr böse veranlang zu sein. Nun unterhielten sich beide und der Fremde schien dem Paladin zu erzählen, was passiert war, dann suchten sie die nahe Umgebung ab und waren unteranderem auch ziemlich nahe an Cains Versteck. Cain hatte den Entschluss gefasst.
Er nahm seinen Speer und schob ihn leise wieder zürück in seine Hülle am Rücken. Dann zog er sein Schwert und stand auf.
Er stand nun nur ein paar Schritte von den Fremden entfernt in ihren Rücken. Es würde nicht lange so bleiben, Sein Schwert funkelte in der Sonne, die inzwischen durch die Bäume schien und das in Glod eingefasste Zeichen Innos´, des einzigen Herren, strahlte in einem hellen Gold. Er musterte nun den Paladin mit zu Schlitzen verengten Augen und hielt sein Schwert kampfbereit quer über seine Brüst, ca. zwei Handbreiten entfernt.
Die andere Hadn hatte er etwas nach hinten gekrümmt, damit er schnell und preziese seinen Speer ziehen konnte.



18.04.2003 22:33#41
Waldläufer Gardiff hörte hinter sich ein leises Rascheln, fuhr herum und machte sogleich ein zwei Sätze zurück. Dann Stemmte der Einhandmeister seine Füße ein und ließ sein Schwert mehrere Male um die Handspielen um das Handgelenk warm werden zulassen, um schließlich die Klinge nach untengerichtet den Gegner zu erwarten. Taurodir war auch ein Stück zurück gewichen und stand fast auf der gleichen Höhe wie Gardiff. „Wenn meine Beschreibungen schlecht waren ist es jetzt egal das ist der Kerl der mich verschleppt hatte...“ zischte Gardiff dem Paladin zu welcher nur kurz nickte und dann den Fremden musterte.
Die Augen des Waldstreichers funkelten den Kämpfer an doch beherrschte sich Gardiff den Mann nicht einfach anzugreifen, dafür das er ihn verschleppt hatte wäre es eigentlich nötig ihm mal die Meinung zu geigen. Statt dessen zwang sich Gardiff zur Ruhe. „Mein Name ist Gardiff, ich bin ein freier Barde und wir...“ dabei wies der Barde auf den Paladin neben sich „... und noch eine Frau und ein Milizionär sind hier da ein Bauer Hilfe gegen unheimliche Gestalten braucht die hier des nachts ihr Unwesen treiben.“Kurz hielt Gardiff inne um dann vor zufahren. „Ich hab keine Ahnung welche Absichten ihr damit verfolgt habt mich hierher zu verschleppen aber wenn ihr uns feindlich gesonnen seid so rate ich euch das Weite zu suchen da ich euch nicht verraten kann was dann passieren würde.“
Gardiff wusste das der Krieger sie nicht wirklich angreifen wollte und wenn er es hätte tun wollen so wäre er mehr als töricht gewesen. Schließlich waren sie zu zweit gegen einen Mann.



18.04.2003 23:06#42
Cain Cain musterte beide nochmal. Sie schienen sich ziemlich im Vorteil zu fühlen. Cain war aber sichtlich erleichter, da diese beiden nichts böses wollten. Er nahm vorsichtig sein Schwert und steckte es zurück in seine Lederscheide am Gürtel.
Dann zog er seinen Speer und hielt ihn, wie ein alter Mann seinen Spazierstock, mit der Spitze nach oben. Er ging langsam auf sie zu, bis er kurz vor ihnen stand. Er musterte den Paladin von näherem und dann setzte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht ab.
Schön dich wiederzusehen Eray! sagte er schließlich und sah den Paladin an, dann nahm er seinen Helm ab und kurze braune Haare kahmen zum Vorschein. Er nahm den Helm unter den Arm und wandte sich dann an den Fremden mit dem Namen Gardiff und lächelte ihn an.
Ich wurde heute Morgen von einem unsichtbaren Viech überrant und seit dem war ich ziemlich Vorsichtig.
Er nahm seinen Speer und schob ihn mit einem Geschickten Handgriff in die Halterung auf seinem Rücken.



18.04.2003 23:27#43
Waldläufer Na was sollte Gardiff da zu sagen? Die beiden kannten sich und nach dem Lächeln zu schließen was dem Fremden um die Lippen spielte war die Vergangenheit die, die zwei durchschritten hatten nicht die der Feindschaft gewesen. Mit eine flinken, geschickten Bewegung steckte der Waldstreicher seine Klinge zurück ins Schwertgehänge und sah zu wie die beiden alten Bekannten sich begrüßten. Einiges schien zwischen ihrem letzten Zusammentreffen und dem heutigen Tag zuliegen und vieles musste sich seit dem verändert haben da sie sich nicht so gleich wieder erkannt hatten.
Gardiff wusste wie es war einen alten Weggefährten wieder zu treffen, Schließlich war es immer wieder eine Freude Angroth oder Krieger zutreffen, vorrausgesetzt sie wurden nicht von seelischen Problemen geplagt. Jedoch hatten bis jetzt noch nie lange Monate zwischen den Treffen der Freunde gelegen und so hatte Gardiff seine Altbekannten aus dem Sumpf immer wieder schnell erkennen können. Nun wand er sich schmunzelnd ab und lies die Freunde unter sich.


19.04.2003 10:18#44
Taurodir Das überraschte aber doch den Paladin sehr, ein alter Bekannter aus Zeiten in der Barriere war hier plötzlich erschienen. Nur eines lies dennoch den Krieger bedenken, dass sein alter Freund nun zu den Leeanhängern gehörte. Aber das war nun egal, zwischen alten Freundschaften zählten nicht solche sachen wie der Angehörigkeit eines Lagers oder sonst was.
"Mensch Cain, was treibt dich denn hier her? Freut mich jedenfalls, falls du möchtest können wir dir in der Hütte alles weiter genauer erzählen und einige Fragen beantworten, die du nun sicher auch hast. Drinnen warten auch noch andere, aber gehen wir nun am besten mal rein."
Die beiden quasselten zwar noch miteinander, doch war es kein weiter Weg aus dem Wald bis zur großen Hütte von Benar. Als Taurodir näher an die Tür trat, konnte er ein großes Stück Loch darin erkennen.
"Man hast du einen Wurf", musste er grinsen.
Die dreien schritten dann hinein, schauten sich in der dunklen Hütte ein wening um, doch nun konnte man mittlerweile auch hier alles besser erkennen, doch zu sehen war hier sonst niemand außer dem Bauernsherren, der noch schlafen war, langsam wurde es aber Zeit, dass er aufwachen sollte, schließlich mussten sie heute nach den Spuren, die Gotrek gestern ihnen erzählte, sich näher anschauen."Scheint keiner hier zu sein, außer Benar. Benar ist der Bauernsheer dieses Bauernhofes.
Nienor und ich wanderten vor glaub ich zwei Tagen zur toten Harpyie, um uns dort was zu trinken zu gönnen, vor dem Gebäude traf ich noch einen alten Bekannten, nämlich Gotrek, falls du ihn kennen solltest. Schließlich schritten wir hinein in die Taverne, die Stimmung war gut, bis Benar erschien. Sein ganzer Körper war am Zittern, er erzählte uns seine Geschichte. Unheimliche Wesen hätten seinen Hof hier überfallen, jedenfalls waren seine Bauern und seine Frau nicht mehr vorzufinden. Deshalb fragte er aus lauter Verzweiflung in der Taverne nach Hilfe, und nun ja, wir sind diese sogenannte Hilfetruppe. Um dir alles nun mal kurz und knapp zu erläutern. Später werden wir dir gern noch einige Fragen beantworten, doch lasst uns nun mal schauen, wo die anderen beiden stecken. Ich dachte die wären noch am Schlafen, oder ist irgendetwas noch dazwischen gefallen?"
Grimmig schaute er den Drachenjäger an, eine Antwort kam aber noch net bisher, deshalb verliesen sie erst einmal wieder die Hütte und traten ins Helle, wo sie ausschau nach den anderen hielten...



20.04.2003 01:06#45
Larson Mühsam torkelte Larson durch den Wald von einem Baum zum Nächsten während der Boden auf dem er ging schwankte und alles sich um ihn drehte, so das er schon nach wenigen Schritten im Wald nicht mehr wusste aus welcher Richtung er gekommen war oder in welche er unterwegs war. Nun Machte sich auch noch sein Magen bemerkbar und sein Inhalt entleerte sich in die Richtung aus der er auch gekommen war, sich an einem der Bäume festhaltend würgte er den Inhalt hinaus. Dann torkelte er weiter ohne zu wissen wohin.

Nach einer weile fand er einen Trampelpfad dem er folgen konnte. Langsam kehrte nun auch der verstand zurück und fragen wie "WO" und voallem "Wohin". Durch dichte Geäst des Waldes konnte er den Himmel nicht sehen, keine Sterne, keinen Mond konnte er erkennen und deshalb auch keine Richtung feststellen. also blieb ihm nichts anderes übrig als weiter in die Richtung zu gehen in die er schon die Ganze Zeit ging.

Nach einer weile kam er an einem kleinen Bach vorbei den er dazu nutzte den ekligen Geschmak von Erbrochenen in seinem Mund los zuwerden. Der frische Geschmak und die kühle Temperatur des Wassers weckten seine Lebensgeister und erfrischten sein Gesicht. Nach dem er seien Durst mit dem frischen wasser gelöscht und seine Wasserflasche wieder gefühlt hatte, viel ihm siedentheis sein Bogen ein. Erschrocken tastete er nach seiner Schulter, pure Erleichterung durchfloß ihn als er die Waffe an Ihrem Platz vorfand und er nach einer überprüfung feststellte das sie immer noch in Tadellosen Zustand war. "Ein Glück das dem Teil nix passiert ist" schoss es ihm durch den Kopf " wenn ich mit den Überresten der Waffe bei Kano aufgtaucht wäre, der hätt mich bestimmt glatt Gelyncht wenn ich seinem Spielzeug etwas getan hätte".

Bei diesem Gedanken Huschte ein Grinsen über sein Gesicht, dann erhob er sich und kloppfte den Rest des Drecks von seiner Kleidung, rückte diese etwas zurecht, dann ergriff er seine Waffe und beschloß dem Pfad weiter zu folgen, irgendwo würde dieser schon Hinführen. Nach einiger zeit erreichte er das Ende des Waldes und sah das der Trampelpfad weiterführte in der Ferne konnte er die Schatten eines weiteren Waldes erkennen. "Also auf ein Neues und weitergehts" dachte er noch bevor er sich wieder in bewegung setzte.

Nach einem mehrere Stunden andauernden Fußmarsch, der durch Wälder und Lichtungen sowie über freies Feld führte, bemerkte Larson das nun langsam die Sonne aufging und er beschloss erstmal eine Kurze Pause zu machen. Erst als er auf einer kleinen Lichtung auf einem Umgestürzten Baumstamm sitzend die Strahlen der Sonne Genoss viel ihm ein was er schon die Ganze Zeit als Ungewöhnlich empfand und zwar die Stille die in diesem Wald herschte. Selbst jetzt, als ein Neuer Tag erwachte blieb es Ruhig, es war kein Gezwitscher von Vögeln zu Hören und kein Rascheln irgendwelcher anderen Tiere die durch das Unterholz schlieschen. Als ihm dies alles Klarwurde fühlte Larson sich plötzlich ziemlich Unwohl.

Er stand auf und ging rasch weiter um so schnell wie Möglich das Ende des Waldes Zuerreichen. Während er nun andauernd einen Blick über die Schulter warf, um zusehen ob er immer noch völlig allein war bemerkte er auf deM Boden irgendwelche Spuren, als ob hier vor Kurzem eine Gruppe, bestehend aus mehreren Leuten durchmarschiert war.
Erstaunt darüber, das er anscheinend nicht der Einzige war der hier in der Gegend, fast am ende dieser verfluchten Insel herumstreifte folgte er den Spuren und erreichte Kurze zeit später das ende des Waldes, die Bäume standen weiter auseinander, was das vorwärtskommen enorm erleichterte erleichterte.
Hinter einem Baum beobachtete Larson nun die gegend die vor ihm lag, in der Ferne standen ein paar Häuser die anscheinend einen Bauernhof darstellten. Ein Stück hinter dem Hof hatte die Natur einen weiteren Wald hingesetzt. Bis zu den Häusern gab es keine Deckungsmöglichkeiten jeder der sich auf dem Hof aufhielt konnte ihn schon von weitem sehen, aber auf einen Umweg durch die Unheimlichen Wälder, hin zur anderen Seite hatte Larson keine Lust, ausserdem schmerzten ihm langsam die Füße und in seinem Magen war mit der Zeit ein Leeres Gefühl entstanden. Also kam er hinter dem Baum hervor und ging schnurstracks den Hügel Hinunter, quer über die Wiese auf den Hof zu.



20.04.2003 10:14#46
Taurodir Bis sich die Gruppe wiederfand, dauerte es sehr lange, doch nach einigen ungeklärten Sachen, war dann auch schließlich alles geklärt. Nienor, Gotrek, ums kurz zu erwähnen, alle waren wieder beisammen, und dazu noch ein neuer Gefährte. Zwar war es ein Drachenjäger, die sich als die größten Feinde für einen Paladin darstellen, doch war es immerhin ein alter Freund von Taurodir, weshalb er sich sicher war, dass sie wie in alten Zeiten friedlich miteinander umgehen würden. Nun schritt die gesamte Gruppe hinein die Hütte des Großbauern, öffneten alle Fenster und Türen, damit auch genügend Licht hineinkam, da es ja innendrin sonst sehr dunkel war und man nur schwer die Gesichter der anderen erkennen konnte, ob Tag oder Nacht, da war es egal.
Alle waren nun auf die Fragen des Drachenjägers gespannt, doch schien dieser nichts fragen zu wollen, anscheinend verstand er alles, die anderen hofften es nur. Doch ist er für jeden hier ein starker Zuwachs, der sie im Kampf gegen die unbekannten Wesen helfen kann.
"Gut", sprach der Kommandant, "wie ich sehe hast du keine Fragen, Cain," lächelte er ihm zu, auf froh darüber nun nicht alles beantworten zu müssen. Nachdem er hin und her schritt, setzte er sich auch endlich hin."Gotrek, du erzählst, dass du gestern Fußspuren gefunden hast? Waren die hinter der Hütte im Wald?"
Als bestätigung nur ein leichtes nicken, und noch mal das erwähnen wo die spuren waren.

"Wir sollten uns das noch heute anschauen, ich bin dafür, dass wir uns nachts auf den Weg begeben. Ja, ich weiß, dass wir nachts nichts sehen können, doch wenn Cain uns erzählt, dass er heute am Tage das Vieh kaum erblicken konnte, dann wäre die Nacht für uns nur ein Vorteil, da wir die Dunkelheit auch für uns zunutzen machen könnten. Wir müssen aber alle schwarze Klamotten anhaben, ich werd mir hier noch einen schwarzen Umhang besorgen, der braune hier ist noch zu auffällig. Für den Rest sollte es aber kein großes Problem sein.Wir nehmen alles mit, essen, waffen, wer weiß wie lang unser Weg sein wird."
Die Gruppe schien jetzt schon bereit zu sein, doch hatten sie noch zu warten. Der junge Paladin wandte sich nun Nienor zu.
"Na, lust aufs Traning? Einen schönen Wald haben hier, und Viecher sollten da zu finden sein, komm, lass uns auf den Weg machen."
Die Kriegerin war einverstanden, sie nahm noch ihren Bogen um die Schulter, dann verabschiedeten sich beide fürs erste von den anderen, erzählten ihnen noch, was sie vorhaben würden, und schon gings los hinaus in die Wildnis.Langsam schritten beide hinaus, öffneten die Tür, die wiedereinmal große Laute von sich gab, dann liefen sie hin in den Wald, welcher südlich der Hütte stand.
"Du wirst dir heute noch einmal einen Scavenger vorknöpfen, und dann werden wir noch Ausschau nach Blutfliegen halten, damit du auch die Kenntniss erlernst, solche Arten von Tieren auszuweiden.
Sie begaben sich nicht sehr tief in den Wald, schon fanden sie etwas außerhalb einen Scavenger, der in die Wiese hineinknabberte, schien hungrig zu sein. Es bemerkte die beiden Krieger nicht, während es noch aß, schlich sich der Paladin um die Bäume, und lief so nah es ging an das Vieh heran. Er wusste, dass es seiner Schülerin nicht gefallen würde, wenn sie den Scavenger zu töten haben würde und dies wollte er ihr nicht antun. Er blickte noch einmal sein Opfer an, griff dann blitzschnell dessen Hals. Mit aller Kraft musste er es festhalten, damit es nicht wegfliehen konnte. Aus seiner Scheide holte er sein Schwert heraus, und schnitt dann um das Vieh einen schnellen Tod zu gönnen, die Kehle auf...

Blut spritzte heraus, doch nach wenigen Minuten hörte auch dieser Vorgang auf. Still lag es auf dem Boden, aber aufgrund des Schocks gab es dennoch noch einmal einige zitternde Bewegungen.
"Ich weiß, es ist kein schöner Anblick, doch um unser Training fortzusetzen musste es sein."
Der Krieger Innos wartete ein wenig ab, dann sagte er Nienor, dass sie mit ihrem Training beginnen könnte, er lehnte sich währenddessen mit seinem Körper an einen Baum, und beobachtete alles.

Es lief alles sehr gut, die Aufgaben, die er ihr in der Stadt zeigte, hatten sich wohl gelohnt, denn sie weidete das Tier sehr eifrig und sauber aus bisher...
Wenn schon der Paladin hier saß, dann könnte er sich auch einen kleinen Schlaf gönnen, er blickte noch einmal kurz zum Hofe hin, und wollte dann seine Augen schließen, als ihm doch noch was auffiel. Irgendjemanden erblickten seine Augen plötzlich.
"Wer ist das? Wer ist da auf dem Hof?
Sofort stand er auf, doch zog nicht seine Waffe, da der Kerl sehr müde ausschauend blickte, und auch ihm nicht gewachsen wäre. Der Mann bemerkte nicht einmal den Paladin, der auf ihn nun zulief. Einen langen Marsch hatte er wohl hinter sich.
"Hey, du da", rief Taurodir neugierig vom weiten her. Bis sich der Kerl umdrehte, verging einige Zeit, er schaute nun auch überrascht...Was suchst du hier? Dieser Ort ist nicht gerade sicher..."
Der Jagdlehrmeister wartete ab, dann begann dieser Fremde zu sprechen...


20.04.2003 13:33#47
Larson Der weg vom Waldrand bis zum Hof zog sich schier endlos dahin und nahm einiges an Zeit in Anspruch, viel mehr als Larson gedacht hatte. Als er endlich auf dem Hof angekommen war schaute er sich erstmal um "Ziemlich ausgetorben" dachte er und ging ein Stückchen weiter. Als er plötzlich eine Stimme hinter sich hörte, zuckte er erschrocken zusammen und drehte sich vorsichtig um, nicht das der Fragende durch etwas zu ruckartige Bewegungen auf einen möglichen Angriff schloss, "ein Missverständniss wäre ein verdammt Dummer Grund zu Sterben" dachte er bei sich. Als er sich umgedreht hatte schaute er genau in die Sonne was es ihm erschwerte sein Gegenüber zu erkennen, nach einigen sekunden verschwand die Sonne kurz hinter einer Wolke und er erkannte das er einen Paladin gegenüberstand der ihn fragend ansah, scheinbar wartete er auf eine Antwort, "wie war doch noch gleich die frage von dem gewesen?" überlegte er kurz, "ach ja genau".

"Was ich hier suche? Das ist mal eine gute frage, aber ich weiss nicht einmal wo "hier" ist, bin gestern abend oder so los gewandert und muss mich irgendwie verirrt haben, heute Morgen hab ich im Wald dann Fußspuren gesehen denen ich einfach gefolgt bin und nu bin ich hier" erstaunt darüber das die Gechichte, die er dem Palladin gerade erzählt hatte, so blöd und erfunden wie sie auch immer klingen mochte durchaus der wahrheit entsprach, fügte er noch hinzu " Mein Name Ist Larson, Waffenknecht und Jäger von Beruf, wobei das zweite sich noch irgendwie im entwicklungsstadium befindet und wer seid Ihr wenn ich mir die Frage erlauben darf, und warum soll es hier nicht sicher sein, wer oder was sollte es den wagen sich einem Paladin seiner Majestät zu wiedersetzen?" obwohl die frage leicht Sarkastisch kliengen musste, schaute er Unschuldig seinen Gesprächspartner an.



20.04.2003 15:08#48
Taurodir Taurodir schaute sich den Kerl gegenüber ganz genau an, er schien sehr verwirrt zu sein, wenn er nicht einmal wusste, was er hier zu suchen hätte. Seltsamer kerl.
Doch versuchte der Paladin ihm einige Fragen zu beantworten, um nicht so unwissend hier zu leben.

"Na dann will ich dir mal einige Fragen beantworten, also" begann er, " mein Name lautet Taurodir, bin Paladin des hochverehrten Königs, und Kommandant der Soldaten in der Stadt. Zufälligerweise lautet auch mein Beruf Jäger, wobei ich alle Kenntnisse schon weiß und andere dabei unterrichte, sie sich auch anzueignen.
Wovor sich ein Paladin fürchtet und was ihn her lockt willst du wissen? Ich sag es dir, meine Schülerin und ich, und noch ein paar, die sich gerade in der Hütte befinden, haben uns hier mit einem alten Bauern namens Benar auf den Weg gemacht, um uns auf die Suche nach seiner Frau und seinen Bauern zu begeben, da diese vermisst werden.

Die Täter sind unbekannt, doch wirken sie sehr unmenschlich, vor Nächten bekamen wir einen Besuch von ihnen, sie waren nicht zu entdecken, da sie sich sehr schnell bewegen. Sogesagt haben diese Wesen mit uns allen Katz und Maus gespielt. Du selbst kannst nur von Glück reden, dass du keinem von ihnen begegnet bist, denn sie befinden sich höchstwahrscheinlich ganz in der Nähe. Große Angst habe ich nicht vor ihnen, doch wie würdest du dich fühlen, wenn du deinen Gegner nicht finden kannst?
Wahrscheinlich wollen sie uns alle, insbesondere den alten Bauernsherren, doch dies werden wir ihnen nicht gelingen lassen. Dazu werden wir die Frau und die Bauern auch finden.

Um dir auch noch die letzte Frage zu beantworten, wir befinden uns nordöstlich der Taverne namens "zur tote Harypie", falls diese dir bekannt ist. Doch wie ich sehe mein lieber Waffenknecht, hast du dir dort schon letzte Nacht was zu trinken gegönnt. Von dort begann auch unsere Reise, denn der alte Mann bat uns dort um Hilfe...

Das wäre erst einmal alles, falls du dich unserer Gruppe hier nicht anschließen möchtest, um uns bei der Hilfe zu suchen, würde ich dir raten von hier so schnell es geht zu verschwinden, wie gesagt, dieser Ort ist nicht mehr sicher.Das wäre erst einmal alles was ich zu sagen haben..."

Die etwas lange Rede war nun endlich vorüber, der Waffenknecht, der Larson hieß, schaute dennoch ein wenig verwirrt, doch war dies ja klar.
"komm, setz sich doch zu uns hier, das hier ist Nienor, meine Schülerin, wie du sehen kannst, sie sie gerade am Ausweiden eines Scavengers."Ein komischer Gedanke kam in Taurodir hoch, als er hörte, dass der Kerl das Jagen noch nicht beherrschen würde. Er dachte nach, und konnte sich schon vorstellen, dass das Schicksal wollte, dass er auch nun diesen Mann unterrichte.

"Falls du willst, können wir auch eine kleine Pause einlegen, du scheinst hungrig zu sein? Wir haben nicht viel in der Hütte, da diese ziemlich zugerichtet wurden von den Tätern, doch irgendwas wird sich noch finden, ansonsten verspeisen wir diesen Scavenger hier."



20.04.2003 15:51#49
Gotrek Ein letztes mal rann der Fruchtsaft des Apfels noch Gotreks Kehle hinunter, bevor er schließlich ganz aufgegessen war. Er warf noch einen kurzen Blick auf den Rest und warf ihn dann aus einem der Fenster im Zimmer, mitten in einen Busch. Dann blickte der junge Einhandlehrmeister zu einem Tisch, der in der mitte des Raumes stand: "Komm Scar, wir gehen die Anderen suchen." Blitzschnell schoß ein kleines Wiesel unter ihm hervor und kletterte geschwind den Körper des Milizsoldaten hinauf, bis es auf seiner linken Schulter angelangt war. Dort ließ es sich so gut es ging nieder und krallte sich in seiner Haut fest um nicht herunterzufallen. Lächelnd blickte sein Herrchen zu dem kleinen Tier, dann setzte er sich in Bewegung, öffnete die Holztür mit einem leisen knarren und trat hinaus ins Freie.

Draußen war es relativ warm und man konnte wohl auch in kürzeren Kleidungstücken herumlaufen. "Hm... wo sind die Anderen denn?" Suchend blickte der junge Milizionär in den Wald hinein, bis er ein paar Meter weiter entfernt die Rüstung Taurodirs erblickte. Also lenkte er seine Schritte auf ihn zu. Dann bemerkte Gotrek noch eine andere Person. Erst bei genauerem hinsehen, erkannte er, das es sich dort wohl um einen Waffenknecht handelte. Als er auch nich Cain endeckte kam er nicht drumherum an die alte Zeit zu denken. Er erinnerte ihn an seine Zeit in der Barriere, als er noch bei den Lee's war. Er kam damals nicht richtig mit ihnen zurecht und war deshalb zu Alten Lager aufgebrochen um dort sein Glück zu suchen. Da hatte er auch Taurodir kennengelernt und sich mit ihm angefreundet. Dabei fiel ihm auch haiopei ein, den er allerdings noch nicht gesehen hatte. Vielleicht würde er Taurodir nochmal nach ihm fragen, wenn er dazu Zeit haben würde. Während er in den Erinnerungen schwelgte, merkte der junge Milizionär gar nicht, dass er schon bei den Anderen stand. Dann unterbrach er allerdings seine Gedanken und begrüßte ersteinmal den Neuen mit einem nicken. "Ich bin Gotrek, Millizsoldat in Khorinis." Dann lehnte er sich an einen Baum und bemerkte nun auch Nienor, die gerade wohl das jagen trainierte. Scar war inzwischen von seiner Schulter auf den Baum geklettert und versuchte nun einen Schmetterling zu erhaschen, der oben auf dem Ast saß. Sein Herrchen nutze währenddessen die Zeit um sich ein wenig zu entspannen und seine Kräfte für die bevorstehende Suche zu sammeln.



20.04.2003 16:03#50
Larson Erstaunt blickte Larson den Paladin an, die Ganze Erklärung hatte dieser ohne zwischendurch Luftzuholen abgegeben, was er wirklich erstaunlich fand. In Gedanken faste er schnell das gehörte für sich in Kurzform zusammen, "ziemlich weit nordöstlich der Taverne, ein Alter Bauer, verschwundene Leute, nichtgreifbare Monster...Ein Paladin des Königs und gleichzeitig Meisterjäger, seine Schülerin und mehrere Gefährten" , das Ganze klang wie eine der Horror Geschichten die man sich in Kneipen oder am Lagerfeuer erzählte, oder wie die Vorlage für ein Spannendes Buch.

Dann viel Larson ein, das der Paladin was über Essbares erzählt hatte und sofort meldete sich das Leere gefühl in seinem Magen wider, mißtrauisch betrachtete er den Scavenger, besonders groß war der ja nicht aber egal, würde schon reichen."Wenn niemand was dagegen hat, Helfe ich natürlich, alles ist besser als in dieser schrecklichen Stadt zu sein und etwas zu essen könnt ich schon vertragen" dann schaute er nachdenklich zu wie die Person, die kurz als Nienor vorgestellt wurde mit Wachsender Begeisterung an dem Scavenger Rumsäbelte der die Mahlzeit darstellte, dabei viel ihm ein, wenn dieser Palladin Jagen Unterrichtete, war er wohl genau der, den er gesucht hatte...
" Ahchja da fällt mir noch was ein" fügte Larson hinzu" Ich würde gerne Lernen wie man Größere Tiere ausnimmt, so etwas wie einen Schattenläufer oder Ähnliches. Könnt ihr mir dabei helfen? "

Während Larson auf eine Antwort wartete erschien aus einem der Häuser ein Mann der sich erst suchend umblickte und dann zielstrebig seine Schritte Richtung des Paladins lenkte. Als dieser die Ansammlung erreichte stellte er sich Larson als Gotrek vor. Das musste einer der Leute sein, von denen der Paladin erzählt hatte, die Selbstlos ihre Hilfe Angeboten hatten. "Tag auch, Mein Name ist Larsonerwiderte er die Vorstellung.



20.04.2003 16:10#51
Cain Cain musterte den Neuankömmling. Er hatte bis jetzt nur Milizsoldaten, Ritter und Paladine gesehen. Waffenknechte schienen sich aber nicht besonders von von Milizsoldaten zu unterschieden, da sie fast die selbe Kleidung trugen. Cain verzog das Gesicht, als er den Alkohol roch, der wie eine Ladung aus einer Kanonenkugel ihm entgegen kahm. Er ging einen schritt auf den Neuen zu und sagte spöttisch, da der Typ ziemlich verwirrt schien.
Ich bin schonmal eine Gefahr für dich, wenn du nochmal soviel trinkst doch dann lachte der Drachenjäger und schlug dem Waffenknecht freudig und hart auf die Schulter.
Jetzt lasst uns etwas essen und dann treten wir diesen Viechern in den Arsch! Ich hab noch eine besondere Rechung mit einem von denen auf! er lachte nochmal. Keiner springt ohne Probleme zu krigen auf meinen Rücken! doch dann als er sich umdrehte sah er noch jemanden, den er vorher noch nicht gesehen hatte. Er hatte ein Wiesel auf der Schulter, der neugierig hin und her guckte. Cain grinste und pfiff einmal laut durch die Zähne.
Ganz in der Nähe raschelte ein Baum und Baal kahm herausgeflogen. Was er doch für ein Prächtiges Tier war mit seinen fast 1,50 m Spannweiter und der rötlichen Farbe.
Baal setzte sich auf Cains Schulter, wo er extra für den Adler eine weiche Lederplatte festgemacht hatte, damit dieser nicht beim Lafen runterfiel. Cain kraulte Baal und gab ihm ein stück trockenes Brot, was dieser runterwürgte.Dann ging er zu dem Milizsoldaten hin und sagte schließlich
Du bist der erste, der einen Drachenjäger schonmal gesehen zu haben scheint aber nicht mit Abscheu reagiert...wieso? er sah den Milizsoldaten neugierig an und musterte ihn, während Baal das Wiesel böse anblitze, doch auf Cains befehl hin nichts tat.



20.04.2003 16:37#52
Gotrek Lächelnd blickte der junge Milizsoldat zu dem Drachenjäger Cain hoch. "Weißt du, ich war damals in der Barriere selbst mal ein Anhänger Lee's. Ich habe aber irgendwann gemekrt, dass ich mich dort nicht so gut zurecht gefunden habe, deshalb bin ich ins Alte Lager gewandert um dort mein Glück zu suchen. Gefunden hab ich es dort auch, schließlich hab' ich da Taurodir und haiopei kennengelernt. Das waren meine ersten Freunde, die ich ein wenig näher kannte. Vorher war ich nur mit Rachestahl befreundet. Da hab ich noch als Schürfer auf seinen Sohn aufgepasst." Gotrek überlegte kurz, was wohl aus Schattenfluch geworden ist, dann kehrte er allerdings zu dem Gespräch mit Cain zurück. "Naja, jedenfalls habe ich auch nichts gegen einen von den Lee's, ich war selbst einmal dort. Ich hoffe, du hast nichts gegen mich, nur weil ich im Dienste des Königs stehe. Und keine Sorge, die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen von Lee's Leuten angreife, ist so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass ich Taurodir angreife. Also praktisch null. Ein kurzes Schweigen trat ein, dann sprach der junge Milizionär noch einmal. "Übrigends, schöner Adler, den ihr da auf der Schulter habt. Wie heißt er? Achja, mein kleines Wiesel hier heißt Scar, ich hab es nach der Narbe auf seinem linken Auge benannt." Gotrek wartete nun auf die Antwort des Drachenjägers, der allerdings auch nich mit Abscheu gegenüber dem Einhandlehrer reagieren zu schien.



20.04.2003 17:45#53
Taurodir Während die Gruppe hier nun etwas größer wurde, und einige Gespräche geführt wurden, wandte sich der junge Paladin wieder dem neuankommenden Waffenknecht zu."Soso, du willst also größere Viecher ausweiden können? Das wundert mich ein wenig, doch dann nehme ich an, dass Tiere wie Scavenger, die gerade Nienor hier ausweidet, für die als kein Problem mehr darstellt.
Gut, die größeren Tiere werden zwar schwerer zu finden sein im Wald, doch werd ich dich mit Freuden im Jagen unterrichten.
Es scheint schon ein wenig dunkler zu werden. Komm wir sollten zur Hütte gehen, wir müssen und sollten uns uns die heutige, anstehende Nacht vorbereiten, da wir diesen Hof schon heute noch verlassen werden. Wir werden uns heute im Schutz der Dunkelheit, die hoffentlich uns dienen wird, abreisen, und den Spuren nachgehen, die uns Gotrek erzählt hat. Es wird gewiss kein leichter Weg, da sich hier wohl keiner so richtig in der Umgebung auskennt, nicht mal Benar, dessen Hof hier ihm gehört. Doch mit dir nun als neue Unterstützung können wir dem Fein nun besser entgegen stehen, falls es zum Kampf kommen sollte. "
Nach diesen Worten wandte er seinen Blick seinem alten Freund Gotrek zu, er hoffte nur, dass die Spuren am Boden, die der Soldat entdeckt hatte, auch die der Täte wären. Vielleicht würden sie ja die Truppe zum Versteck führen...Alle wandten sich nun weg vom Wald, Nienor beendete ihr Training. Einige trugen gemeinsam den Scavener, welcher in einige Stücke zurechtgeschnitten wurde, was überhaupt kein schöner Anblick war. Doch so konnten sie es eben besser zur hütte transportieren. Das Fleisch war frisch für ne Pfanne, hunger stieg im Magen des Paladins hoch. Gardiff war bisher nicht zu sehen, doch hatte Taurodir schon das Gefühl, dass dieser in der Hütte auf sie warten würde, vielleicht auch ein Gespräch mit Benar führen würd.
Schwer war es zwar wieder einmal den Körper des Opfers zu tragen, doch mit vereinten Kräften schaften sie es schließlich.
Draußen wurde schon ein Feuer eröffnet, die große Pfanne geholt, die Beute noch in kleine Stücke geschnitten, und schon wurde gebraten. Schöner Geruch stieg hoch. Doch während gebraten wurde, suchte Taurodir nach seinem Umhang. Gestern hatte er doch etwas gefunden. Viele Minuten musste er suchen, bis er das etwas zerissene Teil fand. Die größe passte eigentlich, schon warf es sich um seine Rüstung. Zwar konnte es nicht alles verdecken, doch helfen würde es auf ihrem Marsch in der Nacht.
Nachdem er dann selbst den Geruch wahrnahm, und fertig angezogen war für ihre Suche heute, machte er sich auch auf den Weg zu den anderen...


20.04.2003 18:32#54
Waldläufer Gardiff blickte hinüber zu dem buntzusammengewürfelten Haufen aus Gardemitgliedern der verschiedenen Ränge, Cain und Nienor, von der Gardiff noch nicht wusste wo sie ein zuordnen war. Gerade fiel dem Gildenlosen die neue Gestalt auf doch lief er erst zum Bauernhaus bevor er sich zu der Gruppe gesellte. Als der Waldstreicher eintrat sah er in die Ecke in der er am Morgen noch geschlafen hatte und in der er sein Frettchen zurück gelassen hatte. Nicht ernsthaft hatte der Barde damit gerechnet Vex noch schlafend in der Ecke an zu treffen und so war es auch. Das Frettchen war weg, sicher auf der Suche nach Fressbaren und da es nicht in Der Wohnstube zufinden war zog es Gardiff vor lieber in der angrenzenden Küche nachzusehen da sich dort die Chancen das Tier aufzufinden um einiges größer waren. Tatsächlich zeugte ein leises Klappern und Scharren von der Anwesenheit eines Tieres, welches zwischen dem Chaos nach Futter suchte. Das Frettchen schien auch was zufinden, zumindest hörte das Scharren auf und Gardiff konnte es beobachten wie das Tier an etwas rum zerrte und zu schlingen begann. Der Waldstreicher trat näher, sah sich selber mal in der Vorratskammer nach Essbarkeiten um doch wurde enttäuscht. So lies der gildenlose Barde sich an der Küchenschwelle nieder und wartete bis sein tierischer Freund scheinbar fertig mit futtern war, um Vex dann an sich zu nehmen und aus der Hütte zu treten. Hier draußen setzte Gardiff das Frettchen wieder ab, ließ sich an der Mauer des Hauses nieder als er sah dass die Gruppe sie in Bewegung gesetzt hatte und zum Bauernhaus zurückkehrte. Der junge Vagabund streckte seine Beine aus und genoss bis die Gruppe das Haus erreichte die letzten Sonnenstrahlen des Tages.



21.04.2003 02:02#55
Cain Sein Name ist Baal antwortete Cain und sah dann zum Himmel herauf. Sie Sonne verschwand langsam hnterm Horizont und tauchte den Himmel in ein rötliches Licht und dann würde es dunkel und man konnte nur das Licht vom Feuer sehen, dass einen Kreis war, in dem die Gefährten zusammen saßen und den Scavenger assen. Cain wandte sich an Taurodier.

Ich liebe die Nacht und die Dunkelheit... sagte der Drachenjäger mit einem Grinsen und betrachete die Rüstung des Paladins. Besser geschmiedet als die Gardistenrüstungen was? Cain stand auf und verschwand in der Dunkelheit. Dank seiner nicht sehr hellen Rüstung war das kein Wunder. Er ließ ausserhalb des Lichtscheins Wasser und kahm dann wieder zurück, wo die Gefährten inzwischen ausgelassen miteinenader Redeten und Gedanken austauschenten.
Cain war zwar noch nicht lange in der Truppe, doch schien es ein netter Haufen zu sein und er gewöhnte sich schnell an die Fremden, doch die weibliche Gefährten war Cain immernoch ein Rätsel. Sie hatte bis jetzt noch nicht viel gesagt und schin auch sonst nicht viel von Worten zu halten. Cain sprach sie auch nicht an und so setzte er sich hin und hielt seinen Speer in der Hand, immer auf einen neuen Angriff dieser Mistvielcher gefast.

Er musste nicht lange warten. Da! Ein Schatten! Cain sprang auf und sah mit seinen scharfen Augen umher. Sie waren zu Schmitzen verängt und er hielt seinen Speer kampf und wurfbereit.
Ert musste für beiden gefasst sein. Aus einem Schatten wurden mehrere und so sagte Cain zu den anderen Ab in die Hütte hier ist es nicht sicher!


21.04.2003 04:12#56
Nienor Schweigend hatte Nienor mit angesehen, wie sich die anderen der Gruppe und die Neuankömmlinge begrüßt hatten. Anscheinend kannten sie sich. Zumindest der Kerl der einen Vogel hatte, schien Taurodir bekannt zu sein. Nienor rieb sich noch immer ihre Handgelenke und dachte daran, wie dieser grobe Klotz sie niedergeschlagen und gefesselt hatte. Wer weiß, was er ihr noch alles angetan hätte, wären nicht die anderen noch aufgetaucht. Ein tiefes Mißtrauen keimte in ihr auf. Wer hätte es ihr verdenken können, eben war sie noch gefesselt und nun sollte sie mit genau dem selben Mann am Feuer sitzen und mit ihm die Jagdbeute teilen. Ach mochte doch sein Adler ihm die Augen aushacken. Oder ihm wenigstens das Gesicht zerkratzen. Aber der saß nur ruhig auf seiner Schulter und schlug ab und an einmal mit dem Flügel, um das Gleichgewicht zu halten.Mißmutig löste sie den ledernen Verschluß ihres Dolches und holte ihn aus der Scheide. Die Klinge spiegelte das Licht des Feuers wieder und glänzte in allen Rot- und Gelbtönen, die der Regenbogen kannte. Bald kaute sie an einem Stück Fleisch, daß sie sorgsam mit dem Dolch von den Knochen gelöst hatte. Das Fett tropfte auf den Boden und das Frettchen von Gardiff kam und suchte sich die besten Reste des Fleisches von dem Knochen, den die Waldstreicherin achtlos auf den Boden hatte gleiten lassen, als sie sich dem saftigen Fleisch widmete.Nienor lächelte über den putzigen Gefährten Gardiffs und warf dem Gildenlosen einen Blick zu. Das Frettchen verschwand mit seiner Beute im Dunkel.Das Feuer erlosch langsam und da es keiner mehr fütterte, saßen sie bald alle nur noch um die schwelende Glut, die die Gesichter von unten dunkelrot beleuchtete, jedoch den Rest des kopfes in der Schwärze der beginnenden Nacht verschwinden ließ. Fast sah es gruselig aus, die die Kinne und Nasen, Augenhöhlen und Wangenknochen der Leute duch die seltsame Beleuchtung zu schrecklichen Fratzen verzerrt wurden. Beinahe hätte Nienor laut losgelacht.Doch plötzlich sprang dieser Typ, der sich Cain nannte, auf und glaubte, etwas im Schatten gesehen zu haben. So machten sie sich denn auf, um hinter den Wänden der Hütte Schutz zu suchen. Jetzt, da noch zwei Personen zu der Gruppe gestoßen waren, konnte man sich sicherer fühlen. Aber lieber nicht zu sicher...


21.04.2003 14:30#57
Cain Alle waren in der Hütte, nur Cain war noch draußen.
Er sah überall diese Schatten und er ging hinein.
Ich werde versuchen jemanden zu finden, der etwas darüber weiß... sagte Cain und rannte aus dem Haus hinaus. Er hatte seinen Speer in der Hand und verschwand in der Dunkelheit.
Er wollte in die Taverne oder sonst wo hin, wo er glaubte jemanden zu finden, der sowas schonmal gesehen hatte und eine Ahnung hatte was es ist.


21.04.2003 20:25#58
Taurodir Draußen war es wieder eimal nun dunkel, die Truppe war nun fertig ausgerüstet für ihren Weg heute in der Dunkelheit. Nach all den Dingen, die ihnen dazwischen gerieten, schienen sie nun bereit zu sein.
Sie besprachen noch einmal die letzten Details ab, zogen sich zurecht, und alle hatten nun ziemlich schwarze Klamotten an, die man nicht so einfach erkennen könnte.
"dann wollen wir mal los...", sprach noch der junge Paladin, was eigentlich überflüssig war, da die ganze Gruppe bereit war. Doch als Taurodir noch mal in die Gesichter blickte, fiel ihm auf, dass eines fehlte. Wo steckte nur Cain? Er schien nicht in der Hütte zu sein, sofort rannte der Krieger Innos hinaus, blickte überall hin, durchsuchte die anderen Hütten, rief immer wieder nach seinem alten Freund, vergaß dabei überhaupt dass die Wesen noch immer eine Gefahr darstellen könnten. Doch letzendlich kam er zurück mit einem Kopf, der auf den Boden blickte. Der Drachenjäger war nicht zu finden, nirgends war er. Ohne zu wissen, wo er war, und wo er steckte, kehrte Taurodir zurück zu seiner Gruppe.
"Freunde, Cain ist nicht zu finden, er scheint uns verlassen zu haben, um wahrscheinlich wichtige Angelegenheiten zu erledigen. Wünschen wir ihm nur das beste..."
Der Kommandant war schon ein wenig traurig und enttäuscht, doch war es nun nicht mehr zu ändern. Schön war dennoch der kurze Besuch seines alten Freundes, über viele alte Sachen konnten sie reden.
"Doch hindert dies uns alle hier dennoch nicht, uns auf die Suche zu begeben, lasst es nun los!"
Alle begannen nun gemeinsam fort zu schritten, Fackeln waren dabei, ihre Waffen, ein wenig zu essen. Sie liefen nun hinter die große Hütte, und begaben sich in die Nähe des Waldes, wo Gotrek die Spuren gefunden hatte. Der junge Paladin und die anderen beobachteten alles gemeinsam, bis schließlich einer auf den Boden deutete.
"Da schaut, da sind wirklich Spuren, und diese ähneln nicht einem gewöhnlichen Menschen..."
"Du hast recht", sagte Taurodir, "dann lasst uns diesen elenden Wald passieren, die Fackeln bleiben noch aus, sonst entdeckt man uns zu schnell..."Das Bild vorm Paladin wurde immer dunkler, und dunkler, doch begaben sie sich alle weiter hinein in den Wald...



22.04.2003 20:00#59
Larson "Toll" dachte Larson, "da hat sich dieser Angeber von einem Drachenjäger einfach so vom Acker gemacht, is wohl doch Klüger als er aussieht, naja, das heißt bei ihm nun aber auch viel " beim letzen Teil des Gedanken konnte sich Larson ein Leichtes Grinsen nicht verkneifen. Die Dunkelheit des Waldes umfasste langsam die Gruppe, die sich neugierig die Spuren betrachteten. An den leicht betretenen Gesichtern der Einzelnen konnte man erkennen das sie sich Gedanken darüber machten, wie wohl das Ding aussah, das solche Spuren hinterließ.Dann beschloßen Sie, weiterzugehen. Larson Trottete hinter irgendwem her, wem genau konnte er aufgrund dessen dunkler Kleidung nicht erkennen.Taurodir hatte gemeint "Licht aus", damit man nicht schon von weiten gesehen wurde, Larson fand diese Regelung zwar Doof, weil, schon von weiten Hören war auch nicht besser, aber er sagte nichts dazu, weil, ihm wars eigentlich egal, er machte lieber was ihm andere sagten, fand er viel einfacher, Keine Verantwortung, Keine Sorgen .......



22.04.2003 22:05#60
Waldläufer Nacht, finsterste Nacht um fing das Grüppchen. Schwer war es für den Gildenlosen seine Begleiter auszumachen und nur hier und da half ein durch das langsam dichter werdende Blätterdach einfallender Strahl von Mondlicht seine Freunde zu erkennen. Alle waren durch die dunklen Umgänge und anderen Kleidungsstücke hervorragend getarnt und auch Gardiff war durch seinen Schattenläuferfellumhang wie die anderen gut vor fremden Blicken versteckt. Leise säuselte ein Lüftchen durch die Zweige und Blätter der Bäume und nur die leisen Schritte der Gefährten durch schnitten die nächtliche Stille.
Stetig ging es voran der Paladin und Gotrek ließen die Fährte nicht aus den Augen was bei dieser Finsternis sicher nicht besonders leicht war aber immer weiter drangen sie in die Nacht vor. Vex, Gardiffs Frettchen hatte sich wieder in der Rüstung seines großen Freundes verkrochen und schien zu schlafen. Jedenfalls verhielt es sich ruhig und kitzelte den Barden nicht mit seinen winzigen Krallen. Angestrengt lauschend folgte der Waldstreicher den anderen. Ab und an war ihm als hörte er ein entferntes Rascheln, wie ein flüstern doch wenn er genauer lauschte war wieder alles still bis auf den leichten Hauch und die Blätter. Schon instinktiv lag die Hand des Schwertmeisters auf dem Knauf seines Einhänders, immer bereit sein junges Vagabundenleben teuer zu verkaufen, denn eins war dem Gildenlosen in den letzten Tagen, wie schon öfters in seinem Leben klar geworden die Welt war nicht ungefährlich.



22.04.2003 22:24#61
RhS_Artifex Der Schemen wanderte von der Taverne in nordöstlkicher Richtung ab, während die Insassen der Taverne ihm keine Beachtung schenkten. Unterdessen war es schon dunkel geworde, während sich aber noch ein dünner Streifen der Sonne über dem Horizont befand. Der Templer marschierte unentwegs, wich hie und da einem Baum, einem Felsen oder sonst einem Hindernis aus, nach einer Weile kam er an einen Hang an dem ein Trampelpfad hinauf führte, rasch machte er sich daran diesem zu folgen.

Beschwerlich war der Aufstieg, aber es hielt sich noch in Grenzen, währenddessen es nun vollständig dunkel wurde. Artie blieb kurz stehen, um seine Augen an das fahle Mondlicht gewöhnen zu lassen, das hie und da vereinzelt durch das Blätterdach des Waldes drang, in dem er sich nun befand. Nach dem seine Augen sich soweit an die Dunkelheit gewöhnt hatte, dass er gröbere Unebenheiten auf dem Boden erkennen konnte setzte der Templer seinen Marsch fort. Behende wie ein Reh wich er den Bäumen aus die ihm im Weg standen, mehrmals strauchelte er, aber er konnte sich jedesmal wieder rechtzeitig fangen.

Da machte der Wald dann einem Feld Platz, auf dem gerade das Unkraut zu wuchern anfing, im Hintergrund waren mehrere Hütten zu sehen.
Hmmm, das ist wohl ein Bauernhof, das muss wohl einer sein, der weder von den Paladinen, noch von den Leelern beheilligt wurde ...
Rasch näherte der Templer sich der Häuseransammlung. Als er mekte, dass einige der Türen in einem unnätürlichen Winkel offenstanden hielt er kurz ein, um sein Schwert zu ziehen. Mit einem metallischen Schaben glitt das Schwert aus der Scheide und fand seinben Platz in der Rechten des Templers.
Mit dem Schwert in der Hand näherte Artifex sich nun den Hütten, die scheinbar verlassen aussahen. In die erste warf er einen Blick und stellte dabei fest, dass die Inneneinrichtung völlig demoliert worden war. Schnell inspizierte der Templer nun die nächste Hütte, auch diese war leer und das Möbiliar war ebenso zertrümmert wie das der ersten Hütte. Und so suchte er Hütte für Hütte ab und stiess jedesmal auf das gleiche Ergebnis, bis er dann auf die letzte Hütte der Ansammlung stiess.

Wenn in der nicht endlich irgendetwas handfestes drin ist, dann geh ich wieder und tu die ganze Geschichte als ein Hirngespinst eines Betrunkenen ab. Wie groß war dann die Überraschung, als er dann vor dieser Hütte eine Feuerstelle entdeckte, in jener glühte das niedergebrannte Holz noch schwach, sich niederknieend betastete Artifex das Feuer, bzw. die Glut, sie war noch warm.Die Hütte zeichnete sich auch dadurch von den anderen Hütten ab, dass sie offenbar vor kurzem genutzt wurde. Schnell blickte der Templer um sich und suchte nach weiteren Spuren, nichts war das Ergebnis, bis er dann seinen Blick auf den Boden richtete.

Aaah das ist schon besser ! Artifex hatte Fussspuren von mehreren Personen entdeckte. Darunter auch die Fährte einer zierlichen Frau. Neben dieser war eine Schlurfspur zu sehen. Offenbar ein alter Mann, wahrscheinlich der Bauer selbst, dachte Artie. Als er die letzten vier begutachtete, die erste, die ihm auffiel zeichnete sich dadurch von den anderen beiden ab, dass sie tiefere Eindrück aufwies als die anderen beiden.
Der Kerl trägt wohl 'ne schwere Rüstung ..., na egal ich faolge denen jetzt., gedacht, getan, nachdem der Templer sein Schwert wieder in die Scheide zurückbefördert hatte, eilte er nun den Fussspuren nach. Nach einer kurzen zeit kamen dann noch Spuren dazu, die eindeutig nicht menschlich waren, aber dadurch ließ er sich nicht beeindrucken. Als er dann bemerkte, dass er sich in einem Wald befand, stellte er dann auch wieder fest, dass er die Spuren nicht mehr ausmachen konnte.

Seinen Schritt verlangsamend bewgte der Templer sich dann in die ungefähre Richtung der Fussspuren fort, es dauerte nicht lange, als er dann fünf hin und herhuschende Schemen wahrnahm, die offenbar dunkle Tücher trugen, um so wenig helle Fläche wie möglich zu zeigen. Für den Templer war das kein Problem, da seine Rüstung von Haus aus schon in dunklen Farbtönen gehalten wurde und die Scheide, die sein Schwert beherbergte, war auch von tiefstem Schwarz.
Nach kurzer Überlegung entschloss er sich dazu den Schemen zu folgen, ohne sie auf sich aufmerksam zu machen.



22.04.2003 23:11#62
Waldläufer Stritt für Schritt ging es durch die Nacht, den Spuren folgend dahin. Der Mond beschriet seine Bahn und versuchte vergeblich licht ins Gedicht des Waldes zusenden. Doch die Pflanzen machten es ihm schwer, Bäume verdeckten den Waldboden und fingen die Licht strahlen weit über der Erde mit ihren frischen Blättern ab. Noch kein sonderlicher Zwischenfall hatte den kleinen Zug gestört und das Wispern aus der Ferne bereitete Gardiff Kopfzerbrechen. War es nun bloß der leichte Wind der etwas zum spielen gefunden hatte oder wurden sie aus sicherer Entfernung beobachtet und verfolgt ? Die Antwort darauf wusste Gardiff nicht doch immer wachsamer lauschte er.
Müde wurde der Waldstreicher so schnell nicht. Den Tag über hatte er genug Zeit gehabt sich ausruhen zukönnen und so war sein Geist klar. Aufmerksam spähte der Gildenlose in die Runde und auch immer öfter zurück. Die Geräusche schienen sie zu um wandern doch die anderen huschten dahin , immer den Spuren folgend und wenn Gardiff nicht gewollt hätte das er allein bleibt wurde er des öfteren angetrieben um die schwarzbekleideten Freunde nicht zu verlieren.Gerade war der Barde wieder zu ihnen auf geschlossen als er, fast schon automatisch einen Blick zurück warf und eine Gestallt war nahm. Einen Mann in einer Rüstung. In einer Rüstung die Gardiff sehr bekannt vor kam. Schnell huschte der junge Vagabund hinter einem Baum in Deckung. „Wir haben Besuch ! ... raunte der Waldstreicher den anderen zu welche darauf die Waffen zogen. Doch Gardiff winkte hastig mit der Hand ab. „Bleibt ganz ruhig er sieht nicht so aus als wollte er uns was tun.“ versuchte der Gildenlose seine Freunde zu besänftigen, welche auch schon hinter irgend welchen Bäumen, Sträuchern und Felsen in Deckung gegangen waren. Leise huschte Gardiff hinter seinem Versteck hervor und trat dem Mann entgegen. „Was führt dich in diesen abgeschiedenen Teil des Landes Templer und vor allem um diese Tageszeit ?“ sprach Gardiff der Kerl in der ihm wohlbekannten Rüstung mit fester junger Stimmer an.


22.04.2003 23:25#63
RhS_Artifex Na wenn das mal nicht ein kecker Bursche ist, dann weiss ich auch nicht weiter ..., dachte der Templer bei sich und musste leise kichern. Er hatte gemerkt, wie der Bursche ihn erspähte, denn das Weiss in den Augen eines Menschen verriet ihn überall, selbst in der tiefsten Finsternis. Er hatte auch gemerkt, wie die anderen Schemen sich hinter die Bäume oder sonstige Verstecke in ihrer Nähe zurückzogen. Leise lachte er, aber dann machte er sich daran die Frage dieses kecken Burschens zu beantworten : "Ich sehe, du weisst was ich bin, was mich nur zu dem Schluss kommen lässt, dass du wohl dereinst entweder im neuen Sumpflager oder im alten Sumpflager gewesen warst. Du fragst mich, was ich hier und zu dieser Tageszeit will ? Ich will deine Frage beantworten Bursche. Ich bin Artifex, ein Templer des Sumpflagers und ich kam hierher, nachdem ich bei der Taverne "Zur toten Harpyie" von einem betrunkenen Bauern, von eurer kleinen Truppe hörte und was ihr vorhabt. Als erstes bin ich natürlich auf dem Bauerhof dahinten angekommen...", dabei deutete der Templer mit dem Daumen in die Richtung aus der er kam und er fuhr fort : "...dort durchsuchte ich jede Hütte, bis ich auf die Hütte stiess, in der ihr offenbar genächtigt hattet, von dort auzs folgte ich dann euren Spuren und so bin ich hier und stehe ohn' jegliche feindliche Absicht vor euch. Alles was ich wollte war eurer rechtschaffenen Tat zum Erfolg zu verhelfen. Nun aber verratet mir wie Euer Name ist und was ihr seid, denn anhand Eurer Kleidung erkenne ich, dass ihr keiner Gilde angehört, oder irre ich mich da ?"

Mit diesen Worten seine kurze Rede beendend blickte Artifex nun den Mann vor sich an.



22.04.2003 23:59#64
Waldläufer „Unsere Hilfsaktion macht also schon die Runde in der Taverne „Zur toten Harpyie“ .“ murmelte Gardiff als er sich den Templer noch mal genauer an sah. Nun da er näher stand sah der junge Vagabund das Hemd was hier und da unter der Templerrüstung hervor lugte und schon reichlich erschlissen aussah. Noch genauer hätte Gardiff den Mann betrachtet wenn dieser nicht mit seiner Rede am Ende wäre und er nun selbst sprechen müsste. „Mein Name ist Gardiff und ich bin ein gildenloser Spielmann. Die Leute die mit mir hier sind stell ich euch vor wenn wir zu ihnen gehen. Wenn ich euch hier sage wer da und dort hinter Baum oder Busch hockt würde uns das nicht viel bringen da ich selber nicht genau weis wer in dieser Dunkelheit wer ist.“ der Barde grinste und die hellen Zähne blitzten in der Dunkelheit auf. „Also lassen wir das erst mal. Mit eurer Vermutung das ich im Sumpflager war habt ihr recht. Ich war so wohl im alten, jenes welches einst in der Barriere war und habe dort einige Zeit verbracht und auch das neue Sumpflager ist mir nicht fremd der Apfelstrudel in eurer Taverne zieht mich ab und zu ins Tal der Pyramiden.“ wieder huschte ein Lächeln über Gardiffs Gesicht worauf er wieder ansetzte. „Ich und ich bin sicher auch die anderen der Gruppe, freuen sich sicher Unterstützung zu bekommen. Erst gestern ist ein Krieger zu uns gestoßen welcher uns aber schon wieder , wer weiß warum, verlassen hat.“ noch einmal musterte der Waldstreicher den Artifex von Kopf bis Fuß. „Einen starken Arm, ein geschickt geführtes Schwert und guter Rat sind uns eigentlich immer willkommen.“
Gardiff horchte auf, er war unvorsichtig gewesen so frei und ungedämpft hier zureden. „Doch sollten wir uns wieder auf den Weg machen langes Verweilen und unachtsames Verhalten kann hier, wie ihr vielleicht schon gehört habt, schlimmer Folgen haben.“ darauf wand sich Gardiff um und bedeutete dem neuen Begleiter ihm zufolgen. Die anderen kamen wieder aus ihren Verstecken hervor und machten sich nach kurzem Betrachten des Neuen wieder auf den Weg. Wieder bildete sich eine kleine Schlange von der Artifex und Gardiff den Schluss bildeten.


23.04.2003 00:24#65
RhS_Artifex Artifex musste leicht Husten. "Ein geschickt geführtes Schwert, sagt ihr ?! Wenn es doch nur so wäre, denn zu meinem äussertem Missfallen wandele ich immer noch als 'nur' Ausgebildeter des einhändigen Kampfes im Angesicht der Sonne über die Welt."

Geduldig blickte Artie sich um und betrachtete den ihn umgebenden Wald, noch war alles ruhig, aber er hatte so ein Gefühl, dass es bald richtig losgehen würde. "Natürlich habt ihr Recht mit eurer Vermutung, dass ich schon dereinst einmal den Satz 'Langes Verweilen und unachtsames Verhalten kann hier schlimme Folgen haben.' gehört habe, aber sagt, besteht zufällig die Möglichkeit, dass ihr gar ein Lehrmeister des einhändigen Kampfes seid ?"

Hoffnungsfroh schlich nun der Templer mit dem Rest der Truppe auf ein ihm noch unbekanntes Ziel zu.



23.04.2003 00:48#66
Waldläufer „Ein Lehrmeister? Ich habe den mit den Meistertitel gegen meinem ehemaligen Meister erkämpft, doch ausgebildet hab es ich noch niemanden.“ flüchtig blickte Gardiff zu Artifex der neben ihm her schritt. „Aber wenn ich mir euch so ansehe ... mmmhhh ... Ich könnte euch unterweisen. Doch es wird nicht leicht dessen seit euch gewiss es gibt einiges was man lernen muss. Jemand der eine Einhandwaffe auch mit einer Hand hält ist noch lange kein Meister des Kampfes mit ihr und ich bin sicher das wisst ihr.“ Wieder lauschte Gardiff in die Finsternis und setzte an den anderen zu folgen welche sich schon wieder etwas abgesetzt hatten. „Ich schlage vor das Training zu beginnen wenn es Tag ist, außerdem muss ich mir erst ein mal ansehen was ihr schon drauf habt.“ zwinkernd wovon Gardiff nicht sicher war ob Artifex es überhaupt gesehen hatte wand der Waldstreicher seine Aufmerksamkeit wieder dem Wald um sie herum zu. Er wurde den Gedanken nicht los das sie seit der kurzen Pause bei welcher sie den Templer eingesammelt hatten noch mehr Gesellschaft bekommen hatten. Die sich aber nicht zu ihnen traute und sie im weiten Bogen umkreiste.



23.04.2003 10:55#67
RhS_Artifex "Ihr wollt mit dem Training am Tage beginnen ?! Sehr wohl Sensei. Mir ist durchaus bewusst, dass ich noch viel zu lernen habe, aber ich werde mich anstrengen euren erwartungen gerecht zu werden. Ich hoffe ihr werdet nicht entäuscht sein.", sprachs der Templer und schlich weiter, in den letzten Sekunden richteten sich die Härchen an seinem Nacken immer weiter und weiter auf, bis sie dann völlig unter Strom standen.

Irgendwas geht hier vor, das ist klar und dass es nichts gutes ist, das ist auch klar. Ich fürchte es wird jetzt dann passieren, was auch immer passieren mag. Kaum hatte der Templer zuende gedacht, als schon ein fremder Schemen auf ihn zusprang. Artie war dermassen überrascht, dass er nicht mehr reagieren konnte und so keuchte er im nächsten Moment vor Schmerz auf und fiel auf den Boden. Der Schemen saß immer noch auf ihm, scheinbar hatte er sich an ihm festgeklammert. Gleich darauf sah der Templer Krallen im fahlen Mondlicht aufblitzen, die dann mit irrsinniger Geschwindigkeit auf sein Gesicht zurasten, erst im letzten Moment gelang es dem Templer seinen Kopf soweit abzudrehen, dass sie nur seine Wange streiften.

Brennender Schmerz durchzuckte ihn, aber Artifex verdrängte ihn und konzentriete sich auf den Schemen, während Gardiff, sein jetziger Lehrmeister, und die anderen sich um ihn stellten, in der Hoffnung ihm doch irgendwie helfen zu können, was in seiner Situation eher unwahrscheinlich war, denn jeder Angriff würde schlimme Nachwirkungen auf den Templer haben. Schnell bäumte Artifex sich auf, um den Schatten von sich zu stossen, was ihm nicht ganz gelang, aber der kurze Moment an Verwirrung, den er gestiftet hatte, reichte ihm aus um sein Schwert zu ziehen. Nun endlich bewaffnet hieb der Templer mit dem Schwert auf den Schatten ein.

Seltsamerweise spürte er bei jedem Hieb keinen Widerstand, aber dann merkte er, dass es ja auch zu dunkel war, um vernünftig zielen zu können, als ihm dann eine Idee einfiel. "Die Fackeln, schnell entzündet sie, vielleicht können wir dann ja sehen wer den Bauernhof heimgesucht hatte.", blaffte der Templer die anderen abrupt an.
Während die anderen sich daran machten eine Fackel zu entzünden, spürte er wie der Schemen leicht erzitterte und dass er sich davon machen wollte.
"Oh nein, so schnell kommst du mir nicht davon !", rief er dann aus und ergrabschte Stofffetzen, die an der Gestalt herabhingen und hielt sich mit aller Macht fest. Die Kreatur, nun vom Templer zurückgehalten bäumte sich wild auf, aber Artie hielt stramm und klammerte sich an ihr fest. Hin und her tobte das Ringen, bis dann endlich der warme Schein der Fackel die Szenerie ausfüllte...


23.04.2003 17:25#68
Nienor Doch in dem Moment riß der Stoff entzwei und der Schemen entkam in das Dunkel des Waldes, während der zierliche Templer nur noch einen Fetzen in der Hand hielt. Beleuchtet von der Fackel, die Nienor hielt, rappelte er sich auf."Und, was war es? Wieder war es zu dunkel, um zu erkennen, ob wir es mit einem Tier, einem Menschen oder gar mit einer Kreatur aus der Welt Beliars zu tun hatten."
Etwas enttäuscht ließ Nienor die Fackel sinken. Wieder waren sie der Lösung so nahe gewesen und um Haaresbreite war das Wesen entkommen.
"Doch ich sehe, Ihr habt Verletzungen an der ange. Ein schwertstreich? Ein dolchstoß? Oder die Pranke eines Dämons?"
Sie leuchtete dem Templer ins Gesicht und alle sahen das in dünnen Fäden herunterrinnende Blut. Doch es waren nur wenige Kratzer, keine ernsthafte Verletzung.
"Wohin ist es entflohen? Wir sollten der Spur folgen. Taurodir kann die Fährte sicher lesen."
Und schon war sie bereit, den Weg zu ändern, um den mysteriösen Angreifer zu verfolgen.



23.04.2003 18:08#69
Taurodir "In der Tat könnten wir den Spuren nachgehen, doch ich bin mir nicht sicher, ob dies nicht ein Täuschungsversuch ist, um uns von unseren wirklichen Fährte abzuhalten. Eins ist sicher, wir müssen nun vorsichtiger vorgehen, unachtsamkeit zeigt, wozu es führen kann.
schließt euch alle gemeinsam zusammen, niemand weiß, ob wir alleine sind oder nicht, und Benar will ich in der Mitte sehen."
Während die Gruppe gemeinsam an einer Stelle stand, überlegte der junge Paladin nach, wie sie nun weiter vorgehen sollten.

"Ihr seid euch auch sicher junge Kriegerin, dass dieses Wesen in die Richtung, in welche wir auf den Weg waren, hinfort geschritten ist? Ich hoffe es nur, umso besser wäre es auch für uns, vielleicht ist es nicht mal ein Versuch gewesen uns zu täuschen, sondern nur Flucht vor uns. Dies werden wir wohl bald noch erfahren.
Eins ist aber sicher, eine Fackel bleibt nun an, wir werden uns nun nicht mehr verstecken, wie wir sehen konnten, wurden wir auch so aufgespürt in der Dunkelheit, dabei dachte ich, dass unsere schwarz übergezogenen Rüstungen kaum zu ersehen wären.
Dann lasst uns mit nun mehr Vorsicht unsere Suche fortsetzen..."
Man konnte einigen ansehen, dass sie verwirrt, überrascht, ein wenig beängstigt schienen, Taurodir ging es nicht anders, er fürchtete sich zwar nicht, doch wollte er nun wissen, was das für ein Vieh war.

Doch war er sich teilweise sicher, dass es kein Tier war, sondern ein Mensch, das Atmen, welches er erhören konnte, ähnelte keinem bekannten Vieh aus einen normalen Wald.
Während er weiterüberlegte, schritt die Gruppe nun wieder verstärkt mit der Hilfe eines Templers weiter, zwar war nun Cain, ihr ehemaliger, kurzfristiger Begleiter fort, doch neue Hilfe war schon geeilt.

Zusammen gekauert in eine kleine Gruppe, die nicht zu übersehen war durch das Licht der Fackel, begaben sie sich weiter als einziger Lichtfleck in der Dunkelheit in den wald hinein. Taurodir beobachtete ganz genau den Boden, da fiel dem Jagdlehrmeister auch schon was auf.

"Nienor, komm mal näher mit deiner Fackel, ich glaube hier sind Fußspuren zu sehen."
Neugierig blickten sie auf den Boden, die Fackel nun näher daran gewannt..."Dies sind in der Tat die selben Spuren, die denen die wir am Beginn des Waldes gesehen hatten. Wer weiß, wohin uns unser Weg führt..."



24.04.2003 02:09#70
Nienor Die Gildenlose sah deutlich die Spuren eines Fußabdruckes, der sich in einer schlammigen Stelle recht gut abhob. Ein kleines Rinnsal hatten die Tiere des Waldes zu einer Stelle zum suhlen ausgeweitet. Ein kleiner Bereich war so frei von Pflanzenwuchs und zeugte nun deutliche Spuren, die sich aus dem feuchten Schlamm gut heraushoben.Der Paladin hatte die Stelle sicher gefunden. Bemerkenswert. Und nun beugte er sich darüber und begutachtete den Abdruck. Es konnte kein Mensch sein, denn das Wesen trug keine Schuhe und die Zehen, die man sah, waren nicht die eines Menschen. Die Abdrücke langer Krallen waren zu sehen."Was könnt Ihr erkennen?" Nienor hielt die Fackel noch höher, damit der Jagdlehrmeister die Spuren genauer erkennen konnte.
Ringsum drangen die Geräusche des Waldes an ihre Ohren, das Rascheln des Windes in den Zweigen, die bald neue Blätter tragen würden, das Zwitschern von Vögeln und das leise Plätschern des Rinnsals.
Taurodir untersuchte noch einige Zeit die Umgebung des Fundortes, doch außer der Fußspur konnte man nichts mehr finden.
"Sollten wir jetzt lieber die Richtung der Spur verfolgen? Vielleicht findet Ihr ja weitere Hinweise, wie abgebrochene Zweige, geknickte Gräser..."Aus Nienors Worten sprach Ungeduld. Sie wollte nicht noch länger durch den Wald irren, sondern lieber den wenigen Hinweisen folgen, die sie hatten. Was auch immer sie verfolgten. Es war besser es zu finden, als weiterhin durch den Wald zu laufen. Auch, wenn es eine gefährliche Bestie war, sie waren immerhin eine Gruppe voller erprobter Kämpfer.



24.04.2003 13:18#71
RhS_Artifex "Hmmm, aber bevor uns weiterbewegen, würde ich vorschlagen, dass wir eine Rast einlegen, denn wir sind alle erschöpft und ausgelaugt. Dieses Etwas, was es auch immer sien mag, das wir verfolgen, ist mittlerweise ja schon wieder verschwunden und ich denke für den Rest der Nacht sollte es keine Probleme mehr geben.", sprachs der Templer in ihrer Gruppe und suchte sich schon mal Kleinholz zusammen. Nachdem genügend davon vorhanden war, suchte er noch einige schwere Holzstücke, danach kamen ein paar Steine dran.

Nun hatte der Templer alles für ein munteres Lagerfeuer zusammen und da richtete er es auch schon her, bevor er dann die Waldstreicherin Nienor um ihre Fackel bat. Bereitwillig gab diese ihm die Fackel und gleich darauf war auch schon ein munteres Lagerfeuer am brennen. Artifex hatte sorgsam darauf geachtet, dass genug vom Holz da war, damit sie das Feuer die ganze Nacht hindurch am Leben erhalten konnten. Seine Gefährten nahmen sich mit einem Seufzer der Erleichterung platz und machten es sich bequem.

Schnell waren dann auch die Essensrationen aller Teilnehmer dieses Abenteuers verzehrt und einige von ihnen machten es sich dann auch schon zum Schlafen bequem. Artifex, der sich dazu angeboten hatte die erste Wache zu Übernehmen blieb wach und achtete darauf, dass das Lagerfeuer stets am brennen war, denn der Lichtschein sollte die Tiere ja wohl vertreiben können...


24.04.2003 15:27#72
Waldläufer Nach dem Alle sich an ihren Vorräten gelabt, größtenteils sich der Nachtruhe zu gewand hatten und nur noch Artifex der Templer Wache hielt, verlief die Nacht eigentlich ziemlich ruhig. Keinerlei Attacken aus dem Hinterhalt überkamen die Wanderer, zumindest hatte Gardiff nichts davon mit bekommen da auch er sich zu einem mehr oder weniger erholsamen Nickerchen in seinen Umhang eingewickelt hatte. Vex das Frettchen huschte aus der Rüstung seines schlafenden Beschützers und stöberte am Rande des Feuers nach Essensresten, welche jemand fallen gelassen haben konnte. Sicher war es nicht sehr einfach doch die feine Nase des Tierchens führte Vex schließlich zu einem Fetzchen getrockneten Fleisches. Mühsam katschend verspeiste der tierische Gefährte des Waldstreichers seinen fund und huschte dann ihn den Wald. Vielleicht lies sich da noch mehr Essbares finden.
Stunden vergingen und der Mond lief auf seiner unsichtbaren Bahn dahin. Schon kündete die Sonne ihr alltägliches erscheinen an als Gardiff aus dem Schlaf schreckte. Kleine Perlen standen ihm auf der Stirn von denen er nicht wusste ob es nun sein Schweiß oder der Tau war der die Wiesen am Frühlingsmorgen verzaubert glitzern lässt. Ein nicht besonders angenehmer Traum hatte den jungen Vagabunden heimgesucht in dem er allein durch den Wald eilte, verfolgt von einer teils schattenartigen teils unsichtbaren Gestalt. Gerade hatte er sich stellen wollen und sein Schwert gezogen als er umgestoßen wurde. Über ihm hatte sich der Nachthimmel und das finstere Blätterdach des düsteren Waldes gedreht und eine schattenhafte Klaue wollte sich seinem Gesicht nähern als der Gildenlose erwachte und sich unversehrt wieder fand.
Langsam lugte die Sonne über die Berge am östlichen Horizont und machte sich daran die Welt mit Licht zufluten. Mit dem Ärmel strich sich Gardiff über die feuchte Stirn, richtete sich auf und rieb sich den Schlaf aus den verquollenen Augen. Es dauerte einpaar Sekunden bis er alles um sich herum erkennen konnte und er merkte das alle anderen noch schliefen. Bis auf Artifex welcher Wache geschoben hatte und am Feuer saß, welches etwas kleiner geworden war. Etwas steif rappelte sich der junge Bursche auf und gesellte sich nachdem er mit etwas Wasser aus dem seinem Wasserschlauch sein Gesicht benetzt hatte zu dem Templer. „Guten Morgen.“ murmelte der Gildenlose noch etwas verschlafen, doch sammelte er sich schnell. „Wenn ihr wollt können wir bevor die anderen aufwachen und es weiter geht schon mal Nachsehen wie weit ihr mit dem Umgang der Einhandwaffe seit.“



24.04.2003 16:13#73
RhS_Artifex Der Templer gähnte erst mal herzhaft und reckte und streckte sich, denn er war nämlich während der Wache kurzzeitig eingeschlafen. Glücklicherweise wachte er aber früher auf als die anderen, sogar früher als Gardiff sein Lehrmeister, so dass keiner von seinem Missgeschick etwas mitbekam. Nachdem er sich wachgetrimmt hatte schaute seinen Lehrmeister an und fragte ihn : "Soll ich jetzt etwa zeigen, wie ich mein Schwert beherrsche ?"
Gardiff nickte kurz und Artifex entgegnete, "Ok.... na dann mal los."
Artie stellte sich so hin, dass seine Beine etwa einen Abstand von 30 cm zueinander hatten, dabei ging er leicht in die Knie. Das linke Bein war etwas vorgeschoben und das Schwert befand sich in der Rechten in der Nähe des Oberschenkels. Nun riss er das Schwert in einer lange eingeübten Bewegung nach links oben, liess es von dort aus leicht nach unten links hinuntersenken, auf etwa Oberschenkelhöhe, nur um es dann darauf nach rechts hinüberzuziehen. Jetzt befand sich das Schwert in Rippenhöhen und der Templer nutzte den erzeugten Schwung dazu eine 360° Drehung zu vollführen, die dann in ein Hochziehen des Schwertes auf Kopfhöhe, zum Überkopfhieb nach unten mündete. Nun hieb er mit dem Schwert nach unten, nur um es dann darauf in einen vertikalen Hieb zu bringen, der es dann an die Ausgangspostion zurück brachte.

"In dieser Kata, ist alles, was ich mir bisher beigebracht habe und was ich von meinem ersten Sensei beigebracht bekommen habe. Was sagt ihr dazu Sensei ?", erwartungsvoll blickte der Templer auf den etwas kleineren Gardiff.


24.04.2003 16:25#74
Taurodir Während der junge Paladin schlief, waren einige Geräusche zu erhören, bekannte menschenstimmen, schienen zwei aus seiner gruppe zu sein, welche wohl wach waren. auch das geräusch einer klinge war nicht zu überhören. beide waren wohl am trainieren, dachte sich Taurodir, als er weiter versuchte zu schlafen. trainieren, dass müsste er auch bald mit seinen zwei schülern wieder.doch jetzt erst mal wieder ausruhen, schön die augen zuhalten und kraft tanken.
zum glück war aber nicht mehr zu hören, sodass er seinen kurzen schlaf weiter fortführen konnte. morgen, eher gesagt in wenigen stunden würden sie dann zusammen ihren marsch fortsetzen. die spur, welche sie gefunden hatten, war schon mal eine große hilfe für den weiteren verlauf. helfen würde es der gruppe sicher.
bloß war zu hoffen, dass es nicht zu regnen beginnen würde, was für sie ein nachteil werden könnte.

während der jagdlehrmeister weiter versuchte zu schlafen, dachte er zwar noch nach über einiges, doch dann ging sein jetziges licht erst mal ganz aus...


24.04.2003 16:59#75
Waldläufer Sehr aufmerksam und genau studierte Gardiff die Bewegungen des Templers und das konzentrierte Gesicht. Artifex schien genau bei der Sache zu sein so wie es ein Lehrer es sich von seinem Schüler wünscht. Doch war auch ersichtlich das noch einiges zu lehren war bis der Sumpfler sich einen Meister der Einhandwaffen nennen konnte.
Noch einmal ging der Waldstreicher die Schwertführung im Geist durch um sich danach an Artifex zuwenden. „Ihr habt schon einiges über das Führen von Einhandwaffen gelernt wie ich sehe. Es sieht gut aus wie ihr eure Waffe hand habt, doch geht es beim Kämpfen wie ihr wisst nicht darum wer es am schönsten macht. Ich will euch nicht verunsichern eure Vorkenntnis werden ein guter Grundstein für euren Weg zum Meister sein.“ darauf erhob sich Gardiff und zog selber sein Schwert. Spielerisch ließ der Barde es in seiner Hand schwingen vollführte einige geschickte Drehungen wobei er seine Waffe in jeder erdenkliche Richtung stieß oder kurze, präzise Schwertstriche aneinander reihte, bis der Gildenlose gegen über des Templers abrupt anhielt. Noch ein, zweimal drehte die Klinge senkrecht damit das Handgelenk warm wurde. „Diese Übungen sind gut um sich an die Waffe zugewöhnen und um sie führen zulernen. Im Kampf jedoch sind sie eher zweitrangig. Ein gegnerischer Kämpfer oder ein Tier wird sich bestimmt nie so verhalten wie ihr es voraus ahnt und deshalb wollen wir mal sehen wie euer Angriff ist.“ Gardiff grinste den Templer an der wohl nicht recht wusste ob er es ernst meinte. „Kommt schon macht euch um mich keine Sorge und greift mich an, ich wird euch schon nicht die Nase ab säbeln.“



24.04.2003 17:39#76
RhS_Artifex Der Templer schluckte nun, sein Lehrmeister wollte ihn nun auf die tatsächliche Probe stellen ?! Weia, das wird was ..., dachte der Templer schnell und nickte dann knapp, er Hob sein Schwert vor's Gesicht, wie um seinen Meister zu grüßen, doch dann raste er blitzschnell mit ausgeholtem Schwert auf Gardiff zu. Rasend schnell fuhr die Klinge nieder. doch der Gildenlose reagierte geistesgegenwärtig und parierte Artifex' Hieb ohne Mühe.

Hmm, dem nach zu schlißen, was Gardiff mir vorhin vorgeführt hatte, wird mein größtes Problem dessen Geschick sein und seine Unberechenbarkeit. Noch während der Templer dachte, tänzelte er leicht zurück um dann wieder mit einem ausgeholtem Schwert auf den Gildenlosen zu stürmen, doch kurz bevor er tatsächlich seine Klinge herabfallen liess, riss er das Schwert zurück und verwandelte den Hieb somit in einen Stich, der seinen Lehrmeister zum Zurückspringen forcierte.

Gardiff sprang auch kurz zurück, ließ aber sein eigenenes Schwert auch in der selben Bewegung auf die Hüfte des Templers zuschnellen. Dieser wurde durch diese Aktion zu einem etwas unbeholfenen Hopser nach rechts gezwungen, was der Gildenlose auch offensichtlich voraussah, denn er liess nun sein Schwert von links in einem Querhieb nach unten sausen. Artie hielt nun sein Schwert so, dass die klinge des Gildenlosen an seine abgleiten müsste, denn er wusste, dass wenn er diesen Hieb vollkommen parieren würde, würde der Gildenlose ihm das Schwert durch die Wucht dessen Hiebs ohne Probleme aus der hand schlagen.
Da ertönte auch schon das metallische Kreischen, das durch die Reibung beider Schwerter verursacht wurde und der Templer wollte auch schon einmal mehr zum Angriff ansetzen, als der Gildenlose dann plötzlich sein Schwert nach oben riss und es fast zustande brachte dem Templer das Schwert aus der Hand zu schlagen. Dadurch zum zurückspringen gezwungen, erlangte Artie seine Selbstsicherheit blitzschnell wieder, vergewisserte sich seines Griffs am Schwert und begab sich einmal mehr in eine Kampfposition, als er feststellte, dass noch alles in Ordnung war. Nun atmete der Templer schon etwas angestrengt, aber er hielt seinen Kontrahenten fest im Blick...



24.04.2003 20:32#77
Waldläufer Leichtfüßig tänzelte Gardiff einige Schritte zurück, lies aber seinen Schüler nicht aus den Augen und ließ die Klinge abermals in der hand nach vor kippen so das die Schneide nun nach unten zeigte seine Faust aber noch mal nach oben. Gerissen grinsend ging der Barde leicht in die Hocke um sich darauf explosiv nach vorne ab zustoßen. Wie ein Pfeil flog er auf den Templer zu und nach vier , fünf kräftigen Sätzen hatte er ihn erreicht. Artifex hatte einige Schritte entgegen getan und wollte die Klinge seines Lehrmeisters einfach blocken, doch so leicht wollte es Gardiff ihm nicht machen. Zwar schellte Stahl auf Stahl doch das nur einen Bruchteil eines Augenblicks. Flink wie ein Wiesel drehte sich der Barde über den Rücken , vor bei an dem verdutzten Atifex dessen Schwert nun unter dem Druck den er für den Block angewendet hatte ihn leicht nach vorne zog und ehe es sich der Templer versah stieß ihn Gardiff leicht von hinten an so das Artifex einige Schritte nach vorn stolperte. Doch der Schüler gab nicht auf, ein paar Schritte machte er nach vor dann hatte er sich wieder gefangen und setzte auch gleicht wieder zum Angriff an. Doch Gardiff hob die Hand. „Lasst es gut sein Artifex. Das reicht fürs Erste. Alles weitere wäre Kraftverschwendung und ich bin mir sicher die brauchen wir heute noch.“ sogleich flog Gardiffs Schwert zurück in der Schwertgehänge des Waldstreicher und der Gildenlose trat auf seinen Schüler zu. „Wie schon gesagt deine Schwertführung ist in Ordnung. Hier und da zwar verbesserungsmöglich aber das sollte sich mit der steigenden Zahl an Kämpfen und etwas Training noch veredeln lassen. Was aber auf jeden Fall noch fehlt ist dein Körpereinsatz. Du kämpfst zu sehr mit dem Schwert."


24.04.2003 20:40#78
Taurodir "Knirrrrschh", machte es ganz laut, es war nicht zu überhören, klingen, die gegeneinander schulgen, erzeugten unmenge laute. laute, die den schlaf des jungen paladins störten. nun konnte er wohl gar nicht mehr schlafen.
"Was geht da nur vor sich", murmelte er, als er seine Augen öffnete. Schon sah er es, Gardiff war am Trainieren mit seinem nun neuen Schüler. es schien hier ja nur von trainierenden zu wimmeln. nienor und larson, die beim jagdlehrmeister, die kenntnisse des ausweidens erlernen wollten, und nun auch arthi, der templer, der wohl gerne ein einhandschwert zu führen wünschte. Wenn Taurodir an die Zeiten seines Trainings dachte, erinnerte er sich nur an anstrengende Tage, wo er damals mit Yerodin übte. Immer härter wurde es, und er wusste ganz genau, was für den Templer auch noch folgen würde.

Auch für ihn würden nun schwierige Tage folgen...
Ansonsten schien es ganz ruhig zu sein, es war hell, und die Sonne schien schon, dennoch war es ein wenig kühl am heutigen Tage.
Die anderen Gefährten, die noch am schlafen waren, bewegten sich im Schlaf auch hin und her, sie störte wohl auch das Training der beiden, doch wie sollte man es schon ändern? Der junge Kommandant konnte es verstehen. die anderen hoffentlich später auch.

"Kommt, aufstehen Leutz", flüsterte er ihnen zu, um sie nicht zu erschrecken mit einem lauten Ton. "Ich seh doch, ihr könnt nicht mehr richtig schlafen, lasst es am besten ganz sein. Ich denke, wir haben uns lang genug ausgeruht. Viele Stunden sind vergangen, ein neuer Tag hat begonnen, und hoffentlich einer, der für uns günstig ist."

Zwar redete Taurodir die ganze Zeit, doch seine Kameraden schliefen noch immer, eher gesagt befanden sie sich im Halbschlaf. Manchmal waren sogar erschreckende Töne wie "lass mich in ruhe, du nervst", zu hören.
Nach einer weile gab es der Paladin dann schließlich auch auf, sie wollten einfach nicht aufwachen.
Er lehnte sich selbst an einen Baumstamm, und beobachtete das Training der beiden.
Doch lange würden sie hoffentlich nicht üben, schließlich sollten sie für den weiteren verlauf der reise nicht außer puste sein. und die schlafmützen würde Taurodir auch noch bald aufwecken.
doch nach wenigen minuten musste er wohl auch das beobachten der beiden sein lassen, da sie wohl ihr training nun beendeten.



24.04.2003 20:58#79
RhS_Artifex "Jawohl Sensei, aber sagt, könnt ihr mir noch etwas genauer erklären, was ihr damit meintet, dass ich zu sehr mit dem Schwert kämpfen würde ? Ich meine, mein alter Lehrmeister, der mir die Grundlagen der Kunst vermittelte, pflegte stets zu sagen, dass ich mit dem Schwert eins werden müsse. Immer wieder habe ich diesen Leitsatz berücksichtigt im Training. immer wieder habe ich so trainiert, dass ich ein stark ausgeprägtes Gefühl für die Balance der Waffe, die sich in meiner Hand befindet, entwickeln würde. Doch nun deutet ihr an, dass mir offensichtlich der Faktor meines Körpers in der Rechnung fehlt.
Meint ihr damit etwa, dass ich meinen Körper zu wenig ins Spiel bringe, dass ich mein Körpergewicht auch als Verstärkung für die Hiebe einsetzen kann ?", fragend blickte der Lehrling Gardiff an, während er sein, noch namenloses, Schwert zurück in die Scheide beförderte. Nachdem sich der Puls etwas beruhigt hatte, setzte sich Artifex an das Feuer, das mittlerweise nur noch schwach glimmte, und fachte es mit etwas Kleinholz wieder an.

Kurz darauf merkte er, wie Taurodir sich zu der kleinen Gruppe am Feuer gesellte, nachdem seine Mühen ihre Weggefährten zu wecken fehlgeschlagen waren. Der Templer kramte in seinen Utensilien herum, bis er den letzten Gebratenen Scavengerschenkel hervorzauberte. Schnell verzehrte er ihn und wartete geduldig auf die Antwort seines Senseis.



24.04.2003 23:38#80
Waldläufer Gardiff ließ sich neben seinem Schüler nieder und schmunzelte innerlich wenn der Mann ihn als „Sensei“ ansprach. Seine Lehrerrolle war ihm noch ungewohnt wie lange war es her das er bei seinem ehemaligen Lehrer Tak seine Kampfkünste mit dem Einhänder zum Abschluss brachte? So richtig wusste es der Waldstreicher nicht mehr, viel war seit dem passiert und hatte die Welt verändert. Etwas huschte den Arm des Barden hinauf und weckte ihn aus seinen Erinnerungen. Zu schnell war es um es noch abzuschütteln und eigentlich war es nicht nötig das Ding los zuwerden da es das Frettchen des Gildenlosen war was wieder zu seinem Freund gefunden hatte und in seinem Brustbeutelchen verschwand. „Euer Meister hatte durch aus Recht damit dass ihr eins mit der Waffe werden sollt. Ihr müsst sie beherrschen als wäre sie ein Teil eures Körpers und auch der Rest des Körpers kann ruhig mit tatkräftig am Kampf teilnehmen.“ wand sich der Waldstreicher Artifex zu, kratzte sich kurz am Kopf und fuhr dann fort “Ihr habt doch gesehen das ein Stoß in den Rücken einen ganz schön ins Stolpern bringen kann und ich habe noch nicht mal stark zu geschossen.“ Der Barde grinste. „Was denkt ihr macht euer Gegner wenn ihr ihm einmal saftig ins Gesicht schlagt wenn er euer Schwert blockiert? Oder wenn ihr ihm vor sein Schienbein tretet? Oder es gar schafft ihm euer Knie in die Magengrube zurammen ?“ Gardiff beobachtete das etwas irritierte Gesicht des Templers bevor er weiter machte. „Ich weis es klingt nicht fair, doch ist die Welt fair ? Ich habe nicht die Erfahrung gemacht. Vielleicht liegt es daran das ich noch so jung bin, doch weiß ich dass euch im Kampf euer Körper den entscheidenden Vorteil bringen kann. Gut gezielte Tritte und Schläge können einen Gegner schnell aus der Fassung bringen oder ihn zumindest so weit verunsichern das er Fehler macht, was wieder euch Artifex zugute kommen könnte.“ Der Templer hatte alles aufmerksam mit angehört und Gardiff machte es regelrecht Spaß sein Wissen weiter zureichen. „Im Idealfall zieht ihr dem Gegner so eine Über das er bewusstlos zusammen sackt und ihr seid das Problem los.“ fügte der junge Vagabund zwinkernd hinzu.


25.04.2003 14:56#81
RhS_Artifex Diabolisch grinste der Templer, denn das was ihm sein Sensei gerade eben erklärt hatte, gefiel ihm ausnehmend gut und er nach sich vor das beim nächsten Kampf zu berücksichtigen.
Gardiff hatte ihm auch gesagt, dass seine Schwertkunst recht gut sein, was den Templer mit einer leichten Prise von Stolz erfüllte. Endlich hatte sich sein ständiges, wenn nicht sogar täglich zu nennendes Training bezahlt gemacht ! Artifex nahm sich vor weiterhin hart an sich zu arbeiten, denn er wollte seinen Körper topfit halten, wenn er älter wurde.

"Jawohl Sensei, ich werde mich bemühen eure Tipps mit größter Sorgfalt zu befolgen !", erwiderte der Templer nun grinsend. Ein Zwinkern wollte er sich noch nicht zutrauen, denn wer weiss, vielleicht würde das ja seinem jetztigen Lehrmeister böse aufstoßen und er wollte sich ja den Gildenlosen noch nicht zum Feind machen, wenn er ihn denn überhaupt als Feind betrachten wollte. Artie sass nun da und schaute sich um, ihre Weggefährten waren nun vollends wach geworden und rappelten, oder richteten sich eher stöhnend auf, den Rücken, der von chronischem Rheuma geplagt wurde, haltend, sich gerade auf und nicht lange später war die kunterbunte Gesellschaft am Lagerfeuer versammelt.
Taurodir, der Anführer der Gruppe nickte da dann zufrieden, als dann endlich alle soweit waren aufbrechen zu können und gab den Befehl zum Aufbruch. Dem Schläfer sei Dank hatte es gestern nacht und heute nicht geregnet und so waren sie in der Lage am hellichten Tage die Spuren ihrer Beute weiter zu verfolgen. Artifex betrachtete die Spur noch etwas genauer und durchkämmte sein schon vorhandenes Wissen über die Jagd nach einer Ähnlichkeit dieser Spur zu der ihm schon bekannten Spuren. Nach längerer Betrachtung und Überlegung, während derer er sich natürlich im Gleichschritt mit dem Rest der Truppe bewegte, stellte er dann fest, dass diese Spuren ihm völlig unbekannt waren. Sicher wusste das Taurodir auch denn er rühmte sich ja Jagdlehrmeister in der Stadt Khorinis zu sein, aber das interessierte den Templer nur am Rande, denn er hatte keinesfalls vor seine bestehenden Jagdkünste zu verfeinern.

Nach einer Weile erblickte die Gruppe dann schon den Rand des Waldes, den sie eben durchquerten, dennoch begann ein mächtiges Gebirge sich hinter der Waldgrenze vor ihrem Blick aufzuragen. "Hmmm, wenn das mal nicht ein idealer Ort für Hinterhalte und Fallen jedwelcher Art ist, will ich im Sumpf nur noch trainieren und nichts mehr ausserhalb des Lagers unternehmen.", brummte der Templer nun vor sich hin. Gardiff schien sein Brummen mitbekommen zu haben, denn er nickte nur zustimmend. Seine Vermutung wurde nur bestätigt, als er dann die ersten Ausläufer des Gebirges betrat. Die kleine Reisegruppe betrat soeben eine Schlucht die recht steile Wände eigen hatte und deren Kante nicht sehr hoch lag.
"Geht ruhig vor, ich werde mal kurz diese Schluchtwand erklimmen und gucken, was so vor uns liegt.", teilte der Templer seinen Gefährten mit und machte sich auch schon daran die Wand zu erklimmen. Oben angekommen, schnaufte Artifex kurz durch und betrachtete sich das vor ihm erstreckende Panorama, dessen Schönheit er für den Moment ignorierte, denn es war wichtiger ihren Weg zu bestimmen. Als er dann nicht weit vor sich einen Talkessel erblickte, in den die Schlucht mündete, in der seine Reisegruppe sich gerade bewegte, witterte er sogleich Unheil und ließ sich so schnell wie möglich wieder nach unten hinab, wobei er natürlich wieder kletterte.

Schnell ich muss die anderen warnen, bevor sie in das Tal hinein kommen., dachte der Templer und begann nun zu rennen. Glücklicherweise, hatten seine Weggefährten sich nicht weit von ihm wegbewegt, denn der alte Mann unter ihnen zwang sie immer wieder zu kurzen Ruhepausen. Dem Schläfer sei dank, dass der alte bei uns ist. Unterdessen sprach er auch schon : "Wartet ! Vor uns liegt ein Talkessel, der geradezu ideal für einen Hinterhalt ist, lasst uns nun mit erhöhter Vorsicht weitergehen, am besten wäre es, meiner Meinung nach jedenfalls," der Templer grinste dabei kurz, doch fuhr auch schon fort :", dass die Bogenschützen nach hinten gehen ihre Bogen schon griffbereit halten, währen der alte Mann sich vor ihnen hält und die Nahkämpfer, mich eingeschlossen, nach vorne gehen und somit eine Front bilden, in Keilform, wenn ich noch anmerken darf." Nachdem er seine Rede geendet hatte wartete er auf die Reaktion seiner Mitstreiter...



25.04.2003 23:00#82
Nienor Hier war ja was los... Erst dieser durchgeknallte Drachenjäger, der erstmal alle fesselte, die er traf, sich hinterher noch traute, mit ihnen gemeinsam an einem Feuer zu sitzen, ohne auch nur irgendein Wort der Entschuldigung zu verlieren und am Ende genauso seltsam wieder verschwand, wie er gekommen war und nun dieser Templer, der so mir nichts, dir nichts auftauchte, Gardiff ständig mit Sensai anredete - war das etwa sein zweiter Name: Gardiff Sensai? - und nun den großen Beschützer spielte. Dabei lernte er noch den Umgang mit dem Schwert, wie es schien.
Kopfschüttelnd und etwas belustigt streifte sich Nienor den Tränenbringer vom Rücken und legte einen der schwarzen Pfeile ein, die die passende Farbe zum Bogen aus Ebenholz hatten. Hell schimmerten die Elfenbeinschnitzereien im Dunkel des Waldes, dessen Bäume trotz der Jahreszeit schon anfingen, die ersten Blätter zu bekommen. Die Einlegearbeiten zeigten Nimrud, den mythischen Jäger, wie er die große Bestie, die das Land zwischen den Strömen verwüstete, jagte. Später war er durch seinen Stolz auf den Sieg geblendet zum gnadenlosen Jäger allen Getiers geworden, dessen er nur habhaft werden konnte und schließlich hatte sich Adanos erbarmt und sie vor ihm geschützt.
Der Schatten der Bäume fiel in unregelmäßigen Mustern auf die Gesichter der Anwesenden, als sie dem Bericht des atemlosen Templers zuhörten. Irgendwo raschelte es im Unterholz. Nienor, die etwas abseits hinter den anderen stand, hörte ein leises Schnüffeln. Langsam drehte sie sich in die Richtung, aus der das Geräusch an ihr Ohr drang und ging vorsichtig ein paar Schritte darauf zu. Plötzlich ein Fauchen und das Gestrüpp, voller vorjährigem Laub, teilte sich und etwas Langgestrecktes sprang sie an. Innerhalb eines Augenblicks war der Bogen gehoben, die Sehne an ihrer Wange und der Pfeil zischte los. Nur kurz war der Weg, den er zurücklegte, umso sicherer sein Eindringen ins Ziel. Durch schwarzes Fell und weiches Fleisch schnitt er sich hindurch, erreichte den Muskel, der das Blut durch den Körper pumpte, das Herz, und zerriß die Fasern mit tödlicher Kraft. Mitten im Flug erstarrte der Warg. Nienor griff zum Schwert, doch da war das Tier schon heran, sprang ihr so heftig an die Brust, daß sie hinfiel und unter der Bestie begraben wurde. Hastig fingerte sie nach dem Dolch an ihrem Waffengehenk, für das Schwert wäre es jetzt sowieso zu spät. Mit rasender Wut machte sich der Warg daran, seine Beute zu erlegen, doch vor seinen Augen waberte nur noch Nebel, machte alles unscharf, seine Muskeln gehorchten ihm nicht mehr, die Beine knickten ein und die furchtbaren Kiefern hatten nicht mehr die Kraft, den Hals des Opfers zu zermalmen.
Schwer atmend wälzte Nienor den toten Körper des Tieres von sich herunter, zog den Dolch aus einer Brustwunde, direkt neben dem Pfeil, der ins Herz eingedrungen und nun durch den Sprung und anschließenden Aufprall abgebrochen war.
"Schade um den Pfeil", meinte sie nur, erhob sich soweit, bis sie kniete und wischte dann das Blut vom Dolch, indem sie ein Grasbüschel herausrupfte und die Klinge durch die Blätter führte. Danach fing sie an, den Warg auf den Rücken zu drehen und das Fell so aufzuschlitzen, wie Taurodir sie es gelehrt hatte. An den Beinen und am Bauch, direkt in der Mitte. Das Abziehen war blutige Arbeit und nahm eine gewisse Zeit in anspruch. Bei der Gelegenheit verriet ihr der Lehrmeister gleich noch einige Kniffe, wie man die Zähne am besten aus dem Kiefer brach, ohne sie zu beschädigen und wie man die Krallen am saubersten entfernte. Interessiert sah seine Schülerin zu und probierte es dann selber mit wachsendem Erfolg. als endlich das Fell vom Kadaver getrennt war, schnitt man noch die besten Fleischstücke ab und war so wieder für einen Tag versorgt.Während all das Geschah, hatte der Templer den restlichen Gefährten seine beobachtungen und gedanken mitgeteilt, so daß sie nun beschlossen, besonders vorsichtig weiterzugehen. Der Rest des Warges wurde noch mit Zweigen und altem Laub bedeckt, so daß der Kadaver keine Raubtiere oder Aasfresser anlockte.


26.04.2003 10:05#83
Taurodir "Das läuft ja bestens, nun konnte sie sogar weitertrainieren, trotz dieser aufgabe, die wir zu erledigen haben", dachte der junge Paladin nur.Auch wenn der Templer nun vor wenigen Sekunden darauf hingewiesen hatte, nun vorsichtiger zu marschieren, gönnte sich Taurodir dennoch einen kurzen Blick auf das Fell des Wargs, schließlich hatte er einigen Aufgaben nachzugehen als Jagdlehrmeister.
"
Gut, was immer uns nun dort erwartet, wir schließen uns wieder gemeinsam in eine enge Gruppe, Benar in die Mitte, die Bogenschützen und Nahkämpfer, wie es Arthi schon sagte, zu ihren Positionen.
Egal was für Geräusche dort unten zu hören sein werden, lasst euch bloß nicht irritieren, ich kann mir gut vorstellen, dass man nur versucht, uns zu verunsichern. Dann lasst uns mal los, um das Licht des Tages nutzen, möge es hoffentlich ein Vorteil für uns sein und kein Nachteil, der uns das Leben erschweren wird."

Bei diesen Worten lies er es auch sein, er wusste nur zu gut, dass jeder wusste, was zu tun sei wäre, deshalb versuchte der Kommandant nun auch nicht Sätze umsonst preiszugeben.
Vorsichtig schrieten sie alle beisammen, einige in einer geduckten Haltung, andere blickten eher ein wenig beängstigend in die Umgebung. Der Weg nach unten war schwer, da es sehr steil war, doch zum glück nicht zu lang, sodass es nicht zu anstrengend für die Beine wurde.
Dennoch war einige mal lautes Atmen zu hören, was ausdrückte, wie erschöpft man nur durch solch einen Weg wurde, der umso schwerer wurde durch all die marsche vorher.

Ein etwas mulmiges Gefühl hatte Taurodir schon bei all der ganzen Sache, aber war es auch kein wunder, denn niemand wusste, was sie dort erwarten würde. Zwar gab der junge Paladin nicht die Hoffnung auf, die Frau und die Bauern des Herren zu finden, doch ob diese noch leben würden, lies ihn sehr zweifeln.
Langsam bewegte sich die Gruppe fort, um heil an ihr Ziel auch noch zu gelangen. Viele der Hände der Krieger waren schon griffbereit zu ihren Waffen, doch warteten wohl noch alle ab. denn wo sollten sie auch schon angreifen? ihr ziel, was wohl dieses seltsame wesen, konnte man ja kaum erblicken.Doch da war es wieder, was man die ganze Zeit erwartet hatte, die lauten Geräusche, die wohl versuchten, die Gruppe in Panik zu bringen."Ruhig bleiben!", flüsterte der eine dem anderen zu.
"kommt weiter..."
Die Geräusche, die geschreie, das laute stmpfen des bodens, wurden immer lauter und lauter, sodass es einem auf die Nerven gehen konnte, doch versuchten wohl alle einen klaren Kopf zu behalten, ansonsten wäre es nur schwer zu kämpfen, falls es zum Kampf kommen sollte.
Rücken an rücken gingen sie weiter und weiter, während die Augen überall hinschauten, um die Richtung der Geräusche auszumachen, doch schien es wieder einmal so, als ob sie von überall kommen würden. Doch Taurodir versuchte nun, diese zu ignorieren...



26.04.2003 17:06#84
RhS_Artifex Der Wald erwachte zum Leben !!! Ringumher trommelten Geräusche verschiedenster Art auf den Templer ein, doch dieser riss sich zusammen und konzentrierte sich auf den Weg vor ihn, er bildete die Spitze einer dreieckigen Keilformation, deren Flanken zu seiner linken Gardiff und zu seiner rechten Gotrek abdeckten. Dahinter kam dann Taurodir, an den sich der alte Mann randrängte, scheinbar war er schon halbverrückt vor Angst und das Schlusslicht bildete Nienor, die Waldstreicherin, die sich aus irgendeinem Grund an ihm belustigte, aber das konnte der Templer ja ignorieren, denn es war weiter nichts.
Mit dem Tempo einer kriechende Schnecke bewegte sich der Abenteurertrupp weiter in das Tal hinein, noch war bis auf die im Hintergrund abspielenden Geräusche, die sie scheinbar einschüchtern sollten, alles ruhig, noch war kein tatsächlicher Angriff erfolgt, bis Gotrek plötzlich sein Schwert blank zog. Artifex folgte seinem Beispiel und blickte sich noch aufmerksamer um. Da !!! Da war ein Schemen, irgendwas bewegt sich da !, kaum hatte der Templer zuende gedacht als er auch schon sprach : "Vorsicht ! Dahinten hat sich was bewegt !", mit dem linken Arm deutete der Templer in die ungefähre Richtung, von der er sprach.

Nur einen Augenblick später liess er den Arm auch schon zurückzucken und das war keine Sekunde zu früh, denn plötzlich sprang ein Schatten von links so schnell in sein Gesichtsfeld, dass er befürchtete, dass wenn er den Arm noch länger ausgestreckt gehalten hätte, dann wäre er um einen Arm weniger. Nun zeigte sich die Kreatur zum ersten Male im hellichten Tageslicht, vor ihrer aller Augen. Artie gab sich nicht mit einer Beschreibung ab, denn er wusste, dass er nun schnell angreifen musste, bevor sonst irgendetwas anderes, schlimmeres passieren würde. Mit seinem bereits blank gezogenen Schwert rannte der Templer auf die Kreatur zu, bevor er mit dem Schwert zuschlug liess er erstmal einen Tritt auf die Kreatur niederregnen. Sein Gegner war nun so überrascht von seiner Bewegung, dass er kurz strauchelte.

Diese Schwäche nutzte der Templer nun aus um sein Schwert auf die Kreatur zusirren zu lassen. Das Geräusch genügte seinem Gegner offenbar um sich wieder unter Kontrolle zu bringen, denn er sprang im letzten Moment zurück, so dass nur ein recht tiefer Schnitt seine Brust verzierte, aus dem Blut, purpurfarbenes Blut quoll. Der überraschungsmoment war nun vorbei und das wusste Artifex, er bereitete sich auf den Gegenangriff vor und dieser lies nicht lange auf sich warten. Der Gegenangriff erfolgte dann in Form von einigen Schwingern mit klauenbewehrten Händen, denen Artie stets durch ein zurseite springen entging, bis er dann aber über einen Stein stolperte und zu Boden fiel.
Dies nutzte sein Gegner nun aus um seinen Brustkorb mit einer dreifingrigen Forke zu versehen. Überrascht keuchte der Templer auf, denn es schmerzte ungemein. Artie stöhnte auf und wand sich ein wenig, was seinen Kontrahenten nicht aus der Ruhe brachte, denn da raste auch schon eine Klauenbewehrte Hand auf die Kehle des Templers zu. Artifex reagierte geistesgegenwärtig und brachte noch sein Schwert dazwischen, so dass die Klauen sich an der Klinge wetzten, dann trat der Templer gegen das mutmaßliche Bein seines Gegners, was ihn einmal mehr straucheln ließ. Auch diesesmal nutzte der Templer diesen Schwächemoment aus und sprang auf wobei er nun mit voller Wucht sein Schwert auf den Brustkorb seines Gegners zu zielte, dieser konnte sich nicht mehr in Sicherheit bringen und erlitt somit einen Schnitt der ungemein tief ging und ihn praktisch in Flammen aufgehen ließ, in Flammen von Schmerz.

Der Schmerz schien so groß zu sein, dass seine Knie ihn nicht mehr tragen konnten und als er mit schmerzt verzerrten Gesichtsproportionen auf den Templer blickte bekam er nur einen eiskalten Blick zur Antwort und da wusste er auch schon dass sein Ende besiegelt war. Der Templer marschierte auf die nun am Boden knieende Kreatur zu und holte mit seinem Schwert aus, um ihr den Kopf abzuschlagen, als er dann plötzlich merkte, dass seine Mitstreiter in ähnliche Kämpfe verwickelt waren. Unschlüssig stand er da und wusste nicht, ob er zuerst der Kreatur den Kopf absäbeln sollte oder ob er seinen Freunden zuerst helfen sollte, bevor er dann zurückkam und sein Werk dann vollendete.
Die Entscheidung wurde ihm dann abgenommen, als ein Pfeil, der wohl ein Blindgänger war, oder auch nicht, aus Nienors Richtung auf seinen Gegner zuflog und ihm die Kehle durchschlug.
Da zögerte Artie nicht mehr lange und stürzte sich in den Kampf um seinen Freunden zu helfen...



27.04.2003 10:13#85
Taurodir "Bloß nicht die Stellung hier verlieren, bleibt zusammen in einer Gruppe, Artifex zurück mit dir hierher!"
Der junge Paladin rief in die Gegend, während sie am Kämpfen waren. Endlich kam der Templer auch zurück, schloß sich dem Kampf an, wenn er weiter allein dort gestanden wäre, dann würde er für diese teuflischen Wesen eine leichte Beute sein.
Der Gedanke, dass es nur ein Wesen sei, war schon längst vorüber, es waren mehrere, mehr als die Gruppe als Zahl bringen konnte. Die Bewegungen der Wesen waren sehr schnell, doch umso leichter waren sie verletzbar, da ihre Körper wohl sehr empfindlich schienen.
Die Truppe kämpfte weiter, Benar blieb in der Mitte, er war der einzige, der sich nicht verteidigen konnte, wie sehr sich nur der Paladin nun wünschte, dass hier der Drachenjäger anwesend wäre, doch dieser lies sie ja leider aufgrund einer wichtigeren Sache wohl im Stich.
Dennoch taten sich die Krieger nicht schlecht, sie alle verloren nicht die Fassung, kämpften tapfer gegen diese anscheinende Übermacht.Die Wesen waren schwer zu beschreiben, da das Bild sehr verwirrend vor den Augen des Kriegers schien. Doch eins war nun ganz bewusst, sie waren keine Menschen, und die Farbe ihrer Haut war schwarz, ganz schwarz. Kein Wunder, dass man sie nicht erkennen konnte. Noch anderes konnte der Kommandant wären des Kampfes erblicken, sie konnten z.B. in einer geduckten Haltung wie ein Tier sich fortbewegen, doch konnten sie genauso auf den Beinen stehen. Hände und Füße hatten scharfe, große Krallen, hoffentlich würde keiner der Krieger hier denen zum Opfer fallen.
Doch dann fiel es dem jungen Paladin auch endlich auf, es war vollkommen falsch, hier nur als Gruppe zu stehen, denn auch so waren sie eine leichte Beute, da sie auf dem Präsentierteller standen und kämpften, bis man sie nur verspeisen würde.Taurodir wehrte einige Angriffe ab, dennoch zog er sich dabei Verletzungen am Oberarm zu, doch waren dies zum Glück nur leichte Kratzer. Den anderen ging es auch gut, doch erschöpfte der Kampf einen sehr.
Als dann zunächst der letzte besiegt war, ruhte sich die Gruppe kurz aus, doch nicht lange...
"Verdammt, da kommen sie wieder, gut, wir müssen nun unsere Taktik ein wenig ändern, auch wenn es riskant ist. Wir teilen uns in Gruppen auf, unser Ziel ist dieser Berg dort nordwestlich von uns, wer weiß, vielleicht finden wir dort Schutz.
Nienor und Benar kommen mit mir, der Rest teilt sich bitte auf. Viel Glück euch, ich hoffe nur, dass wir uns dann dort sehen, wir drei nehmen hier die rechte seite! Also bis dann!"
Kurz nach seinen Worten waren auch schon die anströmenden Kreturen zu sehen, die auf dem Boden herumkrabbelten los. Als Taurodir sich einen blick noch mals nach hinten gönnten, sah er noch immer den Rest der Gruppe dort stehen."Na los nun, teilt nun endlich auf! Sie sind schon am Anmarsch, beeilt euch!"Der junge Paladin, Nienor und der Bauernsherr, der sich in der Nähe des Paladins befand, rannten so schnell sie konnten. Taurodir nahm noch seinen Dolch, den er für seinen Kommandantenposten bekam, und übergab diesen dem alten Mann, damit er sich wenigstens irgendwie noch verteidigen könnte.
Alle drei spurteten zwischen den Bäumen entlang, aus dem Augenwinkel konnte man aber sehen, dass die Wesen aus den Seiten entlang hinter ihnen herliefen. Doch waren dies nicht so viele, wer weiß, vielleicht würde diese taktik nun helfen, und die Wesen sich in kleine Gruppen aufteilen, die leicht zu besiegen wären.Ein Blick nach oben, der Berg war zu sehen, doch noch immer war dieser viele Meter entfernt...



28.04.2003 01:54#86
Nienor Die kleine Gruppe hechtete durch den Wald, Zweige schlugen ihnen ins Gesicht und wurzeln wollten ihre schritte hemmen, doch immer weiter führte sie ihr Weg."Wohin rennen wir?", schaffte Nienor noch, den Anführer zu fragen, dann mußte sie wieder einem widerspenstigen Busch ausweichen, der, so schien es fast, mit seinen zittrigen Zweigen nach den Laufenden griff, um sie in einer hölzernen Umarmung festzuhalten. Doch ein paar gezielte Hiebe beendeten die Vorstellung, in den Ästen des Gewächses hängen zu bleiben ein für alle mal. Weiter ging die Jagd. Neben und hinter ihnen spürten sie förmlich die Gegner, die wie ein Schatten auf Schritt und Tritt folgten. Unheimlicherweise machten sie kaum Geräusche im Wald, anscheinend waren sie mit der Umgebung vertraut und besaßen dazu noch Instinkte, die sie sicher und lautlos auftreten ließen.Der Paladin hatte nicht geantwortet, nur immer weiter rannte er voraus und Benar und Nienor folgten ihm. Da die Waldstreicherin den Bogen sowieso in der Hand halten mußte - wenn sie ihn auf dem Rücken gehabt hätte, wäre sie womöglich mit ihm noch an irgendeinem Ast hängen geblieben - nahm sie einen Pfeil in die Hand, um möglichst schnell schußbereit zu sein. Und nur wenige Augenblicke später bekam sie schon eine Gelegenheit, ihn von der Sehne schnellen zu lassen. Die kleine Grupe erreichte eine winzige Lichtung, nicht größer als ein paar Schritte, doch dies genügte, um einen Augenblick ein freies Schußfeld zu haben und da zeigte sich auch eines der Wesen. Den Bogen hochreißen, zielen, schießen - alles passierte fast im selben Moment. Und schon heulte der getroffene Gegner auf. Nachzuschauen, wo er getroffen worden war, dazu blieb keine Zeit, weiter gings. Ob in dieser Hektik überhaupt ein gutes Zielen möglich war, wußte selbst Nienor nicht. Der Treffer mußte später untersucht werden, der Pfeil war bis dahin verloren.
Taurodir wollte wohl auf die Bergspitze, da er ständig bergauf lief und so die anderen hinter sich her zog. Der Bauer japste schon kräftig nach Luft. Wie lange sollte dieser schnelle Lauf noch andauern?



28.04.2003 20:51#87
Larson Sprachs und verschwand. Larson schaute dem Davoneilenden Paladin samt gut aussehender Schülerin kurz hinterher, dadurch abgelenkt hörte er fast zu spät hinter sich ein Schnauben, als er es wahrnahm erstarrte er kurz vor schreck, dann als der erste Schock überwunden war, ließ er sich zur seite fallen. In dem augenblick als er zur seite feil, zerfetzte eine Klaue den Platz an dem sich ebend noch sein Kopf befunden hatte nun zerfetzten die Krallen nur noch den Umhang. Ein entäuschtes Knurren ertönte.

Während des fallens hatte Larson den Pfeil den er gerade verschiesen wollte losgelassen um sich abfangen zu können, nun klaubte er fieberhaft einen neuen aus seinem Köcher, aber zum anlegen kam er nicht mehr das ding was immer es auch war, sprang mit einem satz auf ihn zu, abwehrend streckte Larson die Hand in der er den Pfeil hieltdem Wesen entgegen. " Das wars nun " dachte er kurz " Aus und vorbei " er spürte eine Schlag gegen die Hand dann ertönte ein Schmerzensschrei erstaunt öffnete er erst ein auge und dann das andere, das wesen hatte sich abgewandt und versuchte den Pfeil in den es gesprungen war herauszuziehen, beim aufprall war das teil tief in den Körper eingedrungen und dann abgebrochen den rest hielt Larson immer noch in der Hand. Als das Vieh jaulend davon rannte atmete Larson auf, nachdem er sich den schweiß v´n der stirn gewischt hatte, griff er sich eine Neuen Pfeil aus dem Köcher und schaute sich, um wer wohl hilfe brauchte. Ein Blick zeigte jedoch das die anderen die sache im Griff hatten und sich anschickten sich von den Gegnern zu lösen um sich in Richtung des Berges zu begeben



28.04.2003 23:30#88
RhS_Artifex Artifex eilte auch schon los, kaum, dass Taurodir seinen Befehl wiederholt hatte, da er zunächst unschlüssig herumgestanden war. Diese seltsamen Kreaturen bemühten sich nach Kräften die Abenteurer einzukesseln, aber dank Taurodirs genialen Einfall wird der Versuch nur mühsamer werden. Der Templer rief noch ein schnelles "Bis dann !" aus, da war er schon verschwunden im Unterholz. Plötzlich sprang einer der Kreaturen in seinen Weg, aber Artie wich ihr gekonnte aus und rammte noch im Lauf seine Faust in ihre Fratze. Kreischend fiel sie hin und hielt sich ihre Schnauze, da war er auch schon wieder weg, denn er hielt sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf, wenn es darum ging seine Mitstreiter irgendwo wieder zu treffen.

Beim Schläfer, ist der Wald vielleicht dicht bewachsen, das ist ja schon zum Haare ausreissen !, dachte der Templer, als er einmal mehr einem Gebüsch aus dem Weg gehen musste. Artie blickte kurz hoch und stellte fest, dass der Berg nun schräg rechts, nach Osten hin lag, was ja auch kein Wunder war, denn er war soweit er sich erinnern konnte in Richtung Westen abgestaubt. Mittlerweise rannte er durch das wohl am dichtesten bewachsene Waldstück vom Rest der kleinen Truppe, aber er hielt sich nicht lange damit auf denn mittlerweise half er dann mit dem Schwert nach, wo immer es möglich war. Ein regelmäßiges Rascheln hinter sich und zu seinen Seiten informierte den Templer darüber, dass diese humanoiden Monster immer noch hinter ihm und wohl auch dem Rest der Truppe her waren. Aus dem Augenwinkel sah er eine Bewegung und liess sich glcih der Länge nach hinfallen, was ihm wohl das Leben gerettet hatte, den keinen Augenblick später kam eine der Kreaturen mit ausgestreckten Klauen von vorne auf ihn zugerast, doch da der Templer sich fallen liess, trug sie ihre Geschwindigkeit so rasch voran, dass sie den Templer nicht mehr angreifen konnte.

Artifex indessen rappelte sich auf und begann nun von neuem zu laufen. Seltsam ?! Ich bin immer noch nicht ausser Puste ?! Hmmm, da zeigt sich, wie effektiv mein Training war ! Stolz raste durch seine Adern, aber er liess ihn nicht überhand nehmen, denn es gab wichtigeres zu tun. Als der Templer nun einmal mehr aufblickte um sich zu orientieren stellte er fest, dass er mittlerweise schon in der Nähe zum Fuß des Berges war. Von Gardiff und Gotrek sah er schon nichts mehr, die waren wohl woanders unterwegs, aber das war ja nicht so schlimm, denn sie würden sich ja alle irgendwo am Fuß des Berges treffen.



30.04.2003 14:40#89
Taurodir Die Entfernung zum Berge war sicher nicht mehr groß, bald würden sie ihn erreichen, doch war die Entfernung nur schwer durch die Bäume, die zwischen dem Blickfeld der Krieger lagen, zu schätzen.
Inzwischen konnte Taurodir die anderen aus der Gruppe aus dem Augenwinkel erkennen, die auch keine Ruhe durch die Wesen bekamen.
Benar folgte ganz dicht dem jungen Paladin, um nur in Sicherheit zu sein. Doch so langsam wurden die Beine immer müder, und müder, so dass die den Körper des Krieger Innos kaum noch tragen konnten.
Doch versuchte der Jagdlehrmeister diesen langen Lauf auszuhalten, was sollte er auch sonst machen. Aber als er dann bemerkte, dass nur noch wenige Meter zu begehen waren, um das Ziel zu erreichen, erhöhte er noch mals das Tempo. "kommt leutz, bald haben wir es geschafft, diese wesen müssen auch irgendwann mal müde werden, hoffen wir es jedenfalls..."
Doch dann der Schreck, als sie den Fuß des Berges erreichten, war festzustellen, das kein Weg über ihn führte, und lange überlegen war hier nicht gefragt.
Sofort blickten sie überall hin, ah, da schien doch aber eine kleine Höhle zu sein.
Den anderen, die noch am laufen waren, rief Taurodir laut hin, dass sie hierher schritten sollten.

"Benar, schritt du langsam in die Höhle hinein, und warte einige Meter entfernt dort, wir halten hier erst mal die Stellung. Los Leutz, in Kampfposition, jetzt werden wir erst einmal diesen Kreaturen zeigen, was Sache ist! danach suchen wir einen Weg aus diesem Tal hinaus, am besten durch diese Höhle oder was es ist, hoffentlich nur was gutes für uns!
Dann mal los Nienor, auch wenn wir est mal alleine sind, vielleicht können wir so lange durchhalten, bis die anderen endlich hier erscheinen.Da vorne sind sie schon!"

Sofort zog der junge Kommandant wieder sein Schwert raus, wartete gemeinsam mit seiner Schülerin,
Beide blickten konzentriert und bereit für den Kampf auf die Viecher, die nun in ihre Richtung strömten. Die Kreaturen schienen zwar überlegen auszusehen, doch schienen die zwei Menschen, die nun gemeinsam gegen sie kämpften, viel mutiger, und bereitwilliger zu sein.
Nur noch wenige Meter waren sie entfernt, schon musste die Klingen und Bögen der Krieger in Einsatz kommen. Bloß zu hoffen, dass keiner von ihnen deren Krallen begegnen würde...



30.04.2003 18:53#90
RhS_Artifex Es raschelte im Gestrüpp. Plötzlich ragte ein Schatten aus dem Gebüsch hervor, er bewegte sich rasch fort, irgendwie war er wohl auf der Flucht... Obwohl... nein der Templer war nicht wirklich auf der Flucht, er war ja nur dabei die Aufmerksamkeit der seltsamen Wesen auf sich zu ziehen um somit seinen Mitstreitern die Flucht zu erleichtern, aber irgendwie schien das nur begrenzten Erfolg zu haben, denn der Großteil der Wesen verfolgte ja die anderen. Gerade lief Artifex durch den Wald, als er auch schon merkte, wie er die Waldgrenze hinter sich gelassen hatte.

Huch ?! Der Wald ist schon zu Ende ?, wunderte sich der Templer dann auch schon, als er sich dabei umblickte. Da ist Taurodir !!!, kaum hatte er den Paladin erblickt, eilte er ihm auch schon nach, aber Taurodir schien ihn noch nicht gesehen zu haben. Das war aber nicht mehr wichtig, denn sie standen dann auch schon vor der Höhle. Benar verzog sich dann auch schon, kaum dass Taurodir geendet hatte und Artie bezog seine Position, während Nienor sich hinter die beiden anwesenden Kämpfer stellte. Kaum waren die drei schon bereit, da stürmten die Kraturen auch schon heran. Nienor liess ihren Tränenbringer singen und spickte recht viele von ihnen mit Pfeilen, unter deren Wucht die Monster dann auch zusammenklappten und ihren Geist in die ewigen Jagdgründe wandern liessen. unterdessen kamen auch schon die ersten bei Artie und Taurodir an und griffen die beiden an. Schon längst hatten die beiden ihre Schwerter gezückt und beantworteten da auch schon den Angriff.

Der Arm der Kreatur schnellte auf den Templer zu, doch Artie srang nicht etwa zur Seite oder wich ihr aus, nein er rannte in den Angriff hinein und liess sein Schwert auf den Arm niedersausen, da war der auch schon ab. Das Wesen jaulte erbärmlich auf, man konnte den Schmerz sogar heraushören. Um es nicht länger mitanhören zu müssen gewährte der Templer ihr die letzte Gnade und es ereilte ein schneller Tod in Form einer aufgeschlitzten Kehle. Da durchzuckte ihn auch schon ein siedendheisser Schmerz. Arrgh, verdammt ich habe meine Deckung vernachlässigt ! Blitzschnell wirbelte der Templer herum und sah auch schon wer der Übeltäter war ! Es war eine der Kreaturen, die nun mit erhobenen Klauen, von denen sein Blut herabtropfte, auf ihn zukam. Mit einem Kampfschrei sprang er auf sie zu, damit hatte das Wesen wohl nicht gerechnet, aber es konnte sich gerade noch soweit retten, dass der Templer ihm nur einen tiefen Schnitt in die Seite zufügen konnte, anstelle es aufzuschlitzen.

Knurrend kam die Kreatur der Finsternis dann auch schon auf ihn zu, ihren Schmerz ignorierend, die Klaue sauste auch schon auf ihn zu und Artie konnte gerade noch soweit ausweichen, dass sie ihm nur einen Schnitt auf seiner Brust hinterlassen konnte, wobei sein ohnehin schon recht lädiertes Hemd einen weiteren Schnitt hinnehmen musste. Artifex liess da auch schon seine Faust hervorschnellen und versetzte die Kreatur in einen Taumel, was der Templer dann auch ausnutzte um ihr die Kehle aufzuschlitzen. Er blickte sich schnell um und sah, dass die drei in arger Bedrängnis waren, auch wenn sich Taurodir und Nienor tapfer hielten, sah Artie, dass sie nicht mehr lange durchhalten würden können wenn nicht endlich die anderen hier ankommen würden. Da kam auch schon ein weiteres der Monster auf ihn zu...



30.04.2003 19:49#91
Larson Leise vor sich her Fluchend hastete Larson durch den Wald, von der ungewohnten herumhetzerei fiel ihm das Atmen schwer und er bekam Seitenstiche. Als er um einen dickeren Baum bog, machte er dahinter kurz Pause um wieder zu Atem zu kommen, wenn er daran dachte mit welchem Tempo der Templer vorhin zwischen Bäumen verschwunden war musste dieser inzwischen schon wer weiß wo sein.
Nach ein paar sekunden pause fühlte er seine Füße wieder, hinter sich, von der anderen Seite des Baumes hörte er schon wieder das Rascheln der Zweige und Schritte näherkommen. Larson warf einen kurzen Blick noch oben um eventuel am stand der Sonne die ungefähre Tageszeit herauszubekommen und festzustellen wie lange die rennerei schon dauerte. " Bald muß der Wald ja mal zu ende sein, denn so groß ist er nicht". Während er nach oben schaute, hörte er im Geäst ds Baumes ein rascheln, als er genauer hinsah, sah er das ihn von dort zwei Gelblich funkelnde Augen anstarten, darunter blitzten eine Reihe Weißer Spitzer Zähne. " Ohh verfluchter Mist" dachte er " Nichts wie weg hier "

Im selben Augenblick als ihm dieser Gedanke kam setzte er ihn auch schon um, mit aller Kraft stieß Larson sich vom Baum ab und rannte weiter, hintersich hörte er ein Dumpfes geräusch, als etwas schweres auf den Boden fällt, und ein enteuschtes Fauchen. Langsam wurde der Wald Lichter und das ausweichen vor im weg stehenden Bäumen wurde leichter, leider auch für etwaige Verfolger. Als er kurz einen Blick über seine Schulter warf stellte er überrascht fest das Niemand hinter ihm war. Abrupt stoppte er seinen Lauf und lauschte in den Wald hinein, links von ihm hastete jemand fluchend durch das Unterholz und etwas weiter vorn hörte er geräusche eines Kampfes. Schnell setzte er sich in richtung der geräusche in bewegung und trat kurz darauf aus dem Wald hinaus.
Was Larson sah, wäre Anlass genug sich umzudrehen und wieder im Wald zu verschwinden. Die anderen kämpften mit viel Geschick gegen Massen dieser Wesen, kein wunder das er nur noch dieses vereinzelte Exemplar im Wald gesehen hatte. Hinter ihm traten die zwei übrigen der gruppe aus dem Wald überblickten kurz das gemetzel und eilten ihren Gefährten mit gezogenen Waffen zur Hilfe. Auch Larson griff nach seinen Pfeilen und näherte sich etwas, hinter einem größeren Felsen bezog er Stellung, näher heranzugehen hielt er bei seinen Nicht vorhandenen Nahkampffähigkeiten für Unklug.
Er legte den ersten Pfeil an zielte kurz und Schoß, vorbeischiessen war schliecht unmöglich und eines der Viecher hauchte getroffen sein Leben aus.Eins der Wesen schickte sich scheinbar gerade an den ziemlich erschöpft aussehenden Templer in seine Persönliche Mahlzeit zu verwandeln. Mit zitternden Händen zielte Larson auf das Ding und jagte ihm einen Pfeil in den Rücken


01.05.2003 00:32#92
RhS_Artifex Der Pfeil stak plötzlich wie aus dem Nichts kommend im Rücken der Kreatur, der Schaft zitterte noch, da raste auch schon ein weiterer Pfeil in die Menge der Kreaturen hinein. Der Templer ließ seinen Blick die Flugbahn zurückverfolgen und entdeckte da Larson, der sich hinter einem Felsen verschanzt hatte und seine Pfeile zusätzlich zu denen von Nienor auf diese Monster regnen ließ. Artie nickte ihm kurz zu und stellte fest, dass die Kreaturen nun praktisch von 2 Seiten mit Pfeilen gespickt wurden und wartete auf das nächste kühne Monster, das es wagen würde ihn anzugreifen, denn mittlerweise war er wieder einigermassen soweit, dass er in den Kampf eingreifen konnte, auch wenn seinen Rücken zwei weitere dreifingrige Forken verzierten. Den Schmerz ignorierte er beflissentlich, denn er lenkte nur ab. Lange musste der Templer nicht warten, da kam auch schon ein weiteres der Wesen auf ihn zugeschnellt. Der Templer täuschte einen Fausthieb an, liess aber stattdessen sein Bein auf es zuschnellen und erwischte es voll in der Seite. Hart knallte das Bein gegen das Wesen und es wurde ein Stück zurückgeworfen.

Rasch hatte es sich wieder gefangen und kam erneut auf ihn zu, die Klauen drohend erhoben, während Artie seelenruhig auf seinen Kontrahenten wartete. Das Schwert hielt er dabei locker in seiner Rechten, als sein Gegner nun nur noch ca. 3 Schritt entfernt war machte Artie abrupt einen Satz nach vorne und überraschte ihn damit vollends. Abermals täuschte der Templer nun mit dem Schwert einen Hieb an und liess ihn stattdessen seine Linke schmecken, der dann ein Stich folgte, der sich tief in den Bauch des Wesens hineinfraß. Aus den Augenwinkeln bemerkte Artifex nun eine Bewegung und liess sich nach hintenfallen, nicht zu spät denn wo er sich gerade eben befunden hatte zerschnitt eine dreifingrige Klaue die Luft. Ohne zu Überlegen liess der Templer sein rechtes Bein nach links ausschlagen und spürte dabei einen weichen Widerstand, der dann auch schon aufjaulte. Vom Schwung des Tritts getragen rappelte der Templer sich schnell auf und liess sein Schwert rasend schnell tanzen. Hier und da brachte er Finten an, die seinen Gegner in Verwirrung brachten und er schlug, hieb und stach auf ihn ein. Bald blutete sein Kontrahent aus mehreren Wunden, aber er hielt sich hoch. Nun hatte der Templer genug und wollte gerade zu einem Überkopfhieb ansetzen, als die Kreatur plötzlich einen Satz nach vorne machte und ihre Klaue tief in Arties Seite vergrub. Schmerz jagte dann auch schon durch die Nervenbahnen des Templers und liessen ihn praktisch in Flammen aufgehen, aber er schaffte es noch einen Stich ins Herz der Kreatur anzusetzen und auch zuzustossen, aber dann verliessen ihn seine Kräfte und er fiel auf die Knie.

Stöhnend holte er die klauenbewehrte Hand der Kreatur aus der Wunde heraus und stiess sie angewidert von sich. Sein Schwert in den Boden rammend hielt er sich am Schwertknauf aufrecht und schaute auf die anderen. Gotrek griff mittlerweise mit genau demselben Elan wie Larson in den Kampf ein und dezimierten ihre Gegner überraschend schnell. Es fehlte nur noch Gardiff, aber der Templer konnte sich nicht mehr hochhalten und fiel nach hintenüber und pennte auch schon ein, vor lauter Erschöpfung und Blutverlust. Verdammt ! Na ja ein kurzes Nickerchen und dann wird es schon wieder gehen ..., war die letzte Gedanke, der den Templer ins Reich der Träume begleitete.



01.05.2003 08:08#93
Taurodir Wie erwartet wurde die gesamte Truppe von allen Seiten aus von den Kreaturen angegriffen, doch kämpften sie gemeinsam tapfer und gaben noch nicht auf, wenn sie es auch tun würden, wäre es eh ihr ende, also lieber kämpfen, und hoffen, statt gleich zu sterben.
Taurodir, der in der Nähe seiner Schülerin kämpfte, musste einigen Angriffen geschickt ausweichen, da die Wesen sehr schnell angriffen, doch schaffte es der junge Paladin einige mal gleich einen Gegenangriff zu starten, um dann seinen Gegner nieder zustrecken.
Die Gruppe schien nun fast komplett zu sein, nur einer fehlte, der Waldstreicher, hoffentlich war ihm nichts zugestoßen. Larson und Gotrek unterstützten sie schon kräftig, so wurde der kampf teilweise leichter.Doch wo war nur Gardiff? Dieser Gedanke lies den Jagdlehrmeister nicht in Ruhe."Verdammt", sprach er, "ich werd mich noch mals in den Wald begeben, vielleicht hat er sich verlaufen oder ist verletzt. Auch wenn es riskant ist, ich muss es waagen. Haltet so lange die Stellung, ich versuche so schnell es geht wieder aufzutauchen."
Ein letzter Blick zu Nienor, um sicher zu gehen, dass sie recht kamen, dann rannte er mitten hinein in die Flut der Kreaturen, schwang seinen Umhang um sich, nahm sein Schwert feste in die Hand, und stich in alle seiten, legte dann eine kleine Rolle ein, und musste sich gleich wieder umdrehen, um den nächsten Angriff verteidigen zu können, doch gleich steckte sein Schwert wieder in einem der Körper dieser teuflischen Wesen.
Den ersten Teil hatte er schon mal fast geschafft, es waren noch einige Gegner, die die Truppe angriff, doch wurden sie wohl langsam immer weniger. Sofort schritt der junge Paladin hinein in den Wald, und hielt ausschau nach dem Waldstreicher. Schwer wäre es ihn nur zu finden, doch irgendwie musste ja irgendwer handeln.
Einige male tauchten einige nicht erwünschte Körper wieder vor sein Auge, doch da diese nur einzeln angriffen, konnte er diese mit Leichterkeit bezwingen."Gardiff!!! Wo bist du???", rief der besorgte Kommandant in die Umgebung, doch kein Zeichen war zu hören, außer der stille sprangen einige vögel aus schreck hoch in die Luft.
Weiter suchen war angesagt, doch Gardiff anscheinend auch dunkle Klamotten um sich hatte, wurde es nur noch schwerer, ein Blick hoch in die Luft, und wieder das Gerufe nach dem Einhandlehrmeister, doch wieder keine Reaktion, doch plötzlich fiel der Paladin ganz auf den Boden, durch irgendwas stolperte er abwärts. Sofort stand er auf, nahm sein Schwert, da er nur den Gedanken hatte, dass eines dieser Viecher ihn verfolgt hätte, doch lag auf der Stelle vor ihm nur ein Menschenkörper, ein sehr bekannter. Ohne zu zögern drehte er den Körper um, doch zu seiner Erleichterung stellte er fest, dass der Waldstreicher noch am Leben war.
"Mist, ich werd dich zur Höhle tragen müssen, halte durch Gardiff", sprach Taurodir zu dem etwas murmelnden Mann. Große Verletzungen waren nicht zu sehen, der Paladin konnte sich auch nicht erklären, wie das zustande gekommen sei, vielleicht durch einen Baumstamm, den er übersehen hatte?
Das war nun auch egal, der Weg zurück zum Fuße des Berges würde nun noch anstregender werden mit dem schweren Körper auf seinem Rücken.Aber hielt der Krieger durch und beisste die Zähne zusammen, zwar lief er ganz langsam, doch mit jedem Schritt kam er näher an sein Ziel, hoffentlich nicht zu spät.
Doch waren die Geräusche des Kampfes noch immer zu hören, hinter den Bäumen aus versuchte er sich immer näher an die Höhle zu schleichen, seine Gefährten konnte er schon erblicken. Da kam ihm die Idee.
"Nienor, Larson", rief er leise. "Schießt mir den Weg hier frei zur Höhle, ich hab Gardiff gefunden, anders schaffe ich es nicht ihn dort hin zu bringen. Na los, das schaffen wir schon, habt keine Angst..."
Die beiden Krieger schauten nun ernst, bloß wieder zu hoffen, dass der Weg für ihn lang genug offfen sein würde, um durch die Kreaturen zur höhle rennen zu können...



01.05.2003 22:38#94
Waldläufer „Mmmhh, was is n los?“ nuschelte Gardiff und bemühte sich seine Augenlieder auf zu bekommen. Jemand hielt ihn gestützt und als der Barde durch die spärlichen Schlitze linste die ihm seine Augen zur Zeit zum sehen anboten erkannte er mühsam das es Taurodir, der Paladin war. Unsicher war der Waldstreicher auf den Beinen und nur langsam und mit zunehmender Leistungsfähigkeit seiner Augen und Ohren wurde ihm gewahr was um sie herum geschah. Hier und da sackte eine auf sie zu springende Gestalt in sich zusammen, was zweifelsohne von den Pfeilen herrührte mit denen ihre Körper gespickt waren. Taurodir neben dem jungen Vagabunden stützte den jungen und etwas angeschlagenen Gardiff und wehrte mit dem Schwert in der anderen Hand eine um die andere Bestie ab die ihnen zunahe gekommen war und beförderte sie ins Jenseits.
Langsam verflüchtigte sich der Schleier der Benommenheit vom Geiste des Schwertlehrmeisters und auf unsicheren Beinen stehend zog er sein Schwert um dem jungen Kommandanten zuhelfen. Noch schwer lag die Klinge in der Hand des Gildenlosen doch führte er sie so gründlich es ging und trennte säuberlich Köpfe von Schultern, Klauen von Läufen oder riss tiefe Wunden ins Fleisch ihrer Gegner. Der Lärm der Kämpfe weckte Gardiffs Sinne und wäre er in bester Verfassung gewesen hätte er sich von dem Paladin gelöst und wäre unter die Angreifer gefahren um ihnen die Schärfe seiner Klinge zu demonstrieren. Doch in seiner Lage hielt er sich dicht bei Taurodir und so kam es das man die zwei Rücken an Rücken, sich gegenseitig deckend stehen sah.



01.05.2003 23:18#95
RhS_Artifex Der Boden schwankte ein wenig und eine kleine Felslawine, bestehend aus kleinsten Steinchen löste sich von der Höhlenwand unbd prasselte herab, bevor die Steinchen zur Ruhe kamen gelang es ihnen noch mehr oder weniger hart auf einen auf den Boden liegenden Menschen einzuprügeln.
Stöhnend richtete sich der Mensch auf und rieb sich seine Augen, diese Bewegung reichte um dem Schmerz, der bis dahin nur leicht im Hinterkopf des Menschen herumschwamm, die Gelegenheit zu geben, den Besitzer des Körpers daran zu erinnern, dass er immer noch da war. Der Templer zuckte auch schon schmerzhaft zusammen, aber kein Laut des Schmerzes kam über seine Lippen und er richtete sich etwas mühsam auf und entspannte dabei seine angespannten Muskeln ein wenig, als er nun wieder soweit war, dass er sich zutrauen konnte zu kämpfen, bemerkte er, dass schon seine Wunden sich schon verschorft haben und somit einen leichten Schutz für das Blut bildeten. Zufrieden nickend streckte er sich und blickte sich schnell um. Er sah, wie Benar, der alte Mann sich zitternd an der Höhlenwand niederkauerte und damit befand er sich zu Artifex Linken und etwas tiefer in der Höhle hinein. Knapp nickte der Templer dem Mann zu, der nur mit angsterfüllten Augen zitternd zurücknicken konnte. Artifex wandte sich nun dem Höhleneingang zu und blickte hinaus und erblickte etwas, was ihm gart nicht schmeckte. Dort standen Taurodir und sein Sensei, von einer kleineren Meute von diesen dunklen Kreaturen umgeben, knurrend zog er einmal mehr sein Schwert blank und schob sich an Nienor vorbei, der er noch knapp zunickte und suchte sich eine Schwachstelle im Ring, der Gardiff und den Paladin umgab. Die beiden wehrten sich tapfer unter dem konstanten Ansturm und dem Templer fiel auf, dass dies so die letzten Monster waren, mit denen sie noch zu tun hatten.
Nienor liess ihren Tränenbringer immer noch singen und spickte nun die Kreaturen, die Gotrek beschäftigt hielten, während Larson hie und da eine der Kreaturen mit Pfeilen zusammenfaltete. Da entdeckte er auch schon die Schwachstelle. Wo sonst drei oder mehr der Wesen Taurodir und seinen Lehrmeister umgaben sah der Templer bloss zwei der Monster und zögerte auch nicht lange. In einen schnellen Sprint ausbrechend, rannte Artifex auf die Schwachstelle zu und liess sein Schwert in den Rücken des überumpelten Monsters hineingleiten, während dessen Kumpan überrascht aufblickte, um nur dann eine Faust zu erblicken, die ihm wohl ganz und gar nicht schmecken würde. Mit einem Satz war der Templer dann auch schon über die Kreatur hinweg und bei den beiden. "Lauft zur Höhle und wartet dort auf mich !", rief der Templer dann auch schon um dann mit einem, "Ich werde sie ablenken." in der Meute zu verschwinden, wobei er sich natürlich die dichteste Stelle aussuchte und dort wie eine Axt im Walde herumzutoben, er hieb nun mit Leibeskräften um sich, stets eins oder mehrere der Monster in diesem Gewusel treffend, bis sein Angriff seinen Schwung in der Masse verlor. Ohne lange zu überlegen zog der Templer sich um sich hauend, sein Schwert in einem tödlichen Tanz führend, zurück und folgte so Schritt für Schritt seinen Kameraden die mittlerweise auf die Höhle zuliefen, dabei eines oder mehrere der Monster wenn nicht tötend, dann zumindest verletzend. Unterdessen hielt Nienor ihm dankbarerweise den Rücken frei, doch als ihr Pfeilvorrat erschöpft war und der Templer zwar schon ein beträchtliches Stück näher war, rief sie : "Lauft, Templer ! Ich habe keine Pfeile mehr !"
Der Templer nutzte den Ruf als Anlass dazu sich mit einer letzten 360° Drehung um seine eigene Achse, die er natürlich in dem Moment, als der Höhleneingang sich in seinem Blickfeld befand, abbrach und somit nur eine 180° Drehung vollführte, zu verabschieden, dabei einen blutigen Gruß hinterlassend, denn sein Schwert wütete dabei unablässig unter ihren Gastgebern, Kaum dass er die 180° vollzog begann er auch schon loszusprinten, sodass er nicht lange danach auch schon im Schutz der Höhle war, wo dann Gotrek, Gardiff und Taurodir die Verteidigung übernahmen. Viel hatten sie nicht mehr zu tun, da war der Angriff auch schon zu ende und Larson erlegte die letzte nun flüchtende Kreatur mit einem Pfeil in den Rücken und kam zu ihnen, während der Templer sich auf den Boden plumpsen liess und dabei kurz seine Augen schloss und seine Nerven mit einer kurzen Meditation wieder zu Ruhe brachte.



02.05.2003 00:23#96
Nienor Nienor selbst hatte den Bogen in einem der wenigen ruhigen Augenblicke wieder weggesteckt, um nun zum Schwert zu greifen. Hoffentlich konnte sie nachher noch einige der Pfeile wieder einsammeln.
Doch jetzt ging es mit der Klinge weiter. Blitzend glitt der Stahl aus der Scheide. Und ohne Verzögerung ließ Nienor ihr Schwert auf die Schar der Gegner los, die mit ihren Krallen wild um sich schlugen. Wohl waren sie im Vorteil, da sie mit zwei Armen kämpften, während die Gildenlose nur ein schwert zur Verfügung hatte. Doch war dieses Schwert viel länger, als die Krallen der wilden Wesen und im Gegensatz zu ihnen kämpfte sie nicht nur nach Instinkt, sondern mit dem Verstand. So hatte sie zumindest keine große Mühe damit, zu parieren, wenn eins der Geschöpfe wieder einen Ausfall machte. Immer wieder konnte sie sogar einen eigenen Angriff durchführen und preschte dann mit einem Schritt vor, um den Hieb anzusetzen oder noch einen Stoß hinterherzuschicken. Doch langsam zog sie sich in Richtung des Höhleneingangs zurück.



04.05.2003 16:02#97
Waldläufer Langsam wurde es wieder ruhig um die Gefährten. Vereinzelt zogen sich noch einige der dunklen Biester zurück, ob in endgültiger Flucht oder nur um sich zusammeln und von neuen über die Gemeinschaft aus Kämpfern herein zubrechen war Gardiff nicht klar. Etwas schnaufend saß der Waldstreicher an die Höhlenwand gelehnt. Langsam holte er seinen Wasserschlauch hervor um seinen Durst mit dem nicht mehr ganz frischen wasser zustillen. Mit einer Hand voll dieses nassen Elements benetzte der Barde noch seine Stirn und seine Augen was seinen Geist wieder einbissen auf Touren brachte.
Nun erst wurde Gardiff seine Umgebung richtig gewahr, die sicht aus der Höhle hinaus wurde von einigen Kadavern der Angreifer verunstaltet, der alte Bauer saß verängstigt noch etwas weiter in der Höhle an die Wand gepresst, Artifex schien sich vom Kampf zu erholen wie die anderen Kämpfer auch und nur noch Nienor und vielleicht der ein oder andere warfen dem Höhleneingang noch suchende, misstrauische Blicke zu. Immer darauf bereit das sie wieder angegriffen würden. Doch ein erneuter Angriff blieb aus und man beschloss zu Rasten und zu beratschlagen was nun zu tun wäre. Auch mussten Spuren des Kampfes versorgt werden die jeder von ihnen , der eine mehr der andere weniger davon getragen hatte. Einige Stunden vergingen und der Himmel färbte sich rot um den allabendlichen Abschied der Sonne zubetrauern. Mancher hatte die nun doch etwas längere Pause genutzt um sich zur Ruhe zulegen doch die, die wach blieben beschlossen in die Höhle vor zudringen. Wenn es draußen Nacht würde, was ja in den nächsten Stunden anstand, wäre man wieder offen angreifbar und die Höhle würde ihnen Schutz bieten.
Nach der Beratung gesellte sich Gardiff zu Artifex welcher am Höhlenausgang den Untergang der Sonne beobachtete. „Von dem was ich heute gesehen hab sah es doch gar nicht so schlecht aus.“ grinste der Barde was ihn aber nur einen fragenden Blick des Templers einbrachte. „Ich meinte deinen Kampfstil. Von dem was ich in meinem Zustand gesehen habe sag es schon ganz in Ordnung aus und so bald wir hier wieder raus sind und etwas mehr ruhe haben werden wir beide uns intensiv daran machen dem Ganzen noch einen netten Schliff zugeben.“ Artifex nickte dankbar und beide sahen hinaus in die heraufziehende Dämmerung. Wenn auch nicht besonders lange, denn schon nach kurzer Zeit wurden die Sachen zusammen gepackt und die Fackeln entzündet. Man brach wieder auf und arbeitete sich langsam in den Berg hinein vor. Benar wurde in die Mitte genommen und der Templer und sein gildenloser Lehrmeister bildeten wieder mal den Schluss. Schritt um Schritt ging es hinein in den Berg, hinunter zu den Geheimentiefen der Erde, ungewiss was sie da erwarten würde.



06.05.2003 19:26#98
Taurodir Die Gruppe lief nun wieder gemeinsam geordnet tiefer hinein in den Berg, von draußen aus fanden keine Angriffe mehr von diesen Wesen statt, so konnten sie sich wieder auf ihren Weg konzentrieren, den keiner von ihnen kannte. Nur ein langer schmaler Weg zu sehen, ansonsten herrschte hier in dieser scheinbaren unendlichen Höhle trübe Luft, und fast stille, außer ein paar Wassertröpfchen, die auf den Boden schlugen, kam kein anderes laut.
Die Fackel erhellte nur die Sicht für einige meter vor ihnen, doch ansonsten wusste man kaum, wohin man hinlief. Ein wenig angst bekam man da schon, doch versuchten sich die Gefährten nicht in unruhe zu bringen.
Der junge Paladin führte wieder gemeinsam mit seiner Schülerin die Truppe an, ans trainieren wurde nun kaum gedacht. In ihrer Zeit in den Wäldern schafften sie es aber dennoch einige male zu üben, auch mit seinem neuen schüler, larson, dem soldaten aus der stadt konnte er schon einiges beibringen. Doch hoffentlich würde es auch reichen, beim test würden sie es schließlich aber erfahren.Inzwischen müsste aber auch nienor es schaffen, etwas größere tiere auszuweiden.Hier in diesem Tunnel der Dunkelheit war aber rein kein lebewesen außer ihnen zu sehen, auf einen warg oder sonstiges war also wohl nicht zu hoffen.Die Frage, weshalb die Viecher nicht die Verfolgung aufnahmen, konnte sich Taurodir nicht erklären. Zwar waren viele von ihnen im Kampfe gefallen, doch so wenige auch nicht. Sie schienen gerade der Truppe diesen Weg zu gewähren, weshalb auch immer.
Mehrere anstrengende Meter wurden wieder absolviert, so langsam begannen die Knochen wieder müde zu werden, doch niemand dachte daran, eine pause nun einzulegen. Jedem war anzusehen, dass sie so schnell wie möglich diese Finsternis verlassen wollten. Besonders der Bauernsherr machte einen hilflosen eindruck. Er versuchte so gut es ging in der Nähe der Krieger zu bleiben.Zwischendurch kam sogar dem Paladin der Gedanke, dass sie vielleicht hier seine Frau und die Bauern finden könnten, ein gutes versteck wäre es allemal. doch ob diese dann tot wären oder nicht, wusste er auch nicht, eher gesagt, wusste er gar nichts. Er konnte wie alle anderen nur hoffen, dass dieser lange weg sie auf die andere seite dieses berges führen würde, um von dort aus wieder nach hause reisen zu können.
Doch dann, der schock für alle, sie standen vor einer scheinbaren sackgasse..."Verdammt! nun laufen wir die ganze hier den weg entlang, und dann sowas", war aus dem Hintergrund von jemandem zu hören. Währenddessen blickten aber andere augen mit hilfe der fackeln, die ihnen licht erzeugten, in die umgebung, um nach einem anderen weg zu suchen. und auf solch eine erwartende aussage war nicht lange zu warten, denn einer von ihnen machte schon auf einen weg rechts von ihnen aufmerksam. dieser schaute genauso dunkel wie alles hier aus. doch folgte die gruppe dem dunklem weg, der nun ein wenig steil, und tiefer in die höhle, eher gesagt, in den berg führte...



06.05.2003 23:07#99
RhS_Artifex Düster war der Weg vor Ihnen, von überall waren Geräusche zu vvernehmen, Schatten zu sehen, dass es einem gar Angst machte. Der Templer und sein Lehrmeister hielten sich immer noch am Ende des Trupps auf und blickten wachsam um sich. Auch wenn kein weiterer Angriff von den Kreaturen, mit denen sie zuvor zu tun hatten erfolgte, bedeutete das noch keineswegs, dass sie auch sicher waren. Artifex hatte wohlweislich keine Fackel angezündet und seinem Sensei geraten auch davon abzulassen, denn wenn sich die Augen einmal an den Lichtschein in der Dunkelheit gewöhnten, sahen sie nur soweit, wie das Licht reichte, während man bei gelöschter, bzw. nicht entzündeteter Fackel seine Augen an die Dunkelheit gewöhnen lassen kann und somit auch etwas sehen kann.So war es dann auch kein Wunder, dass dem Templer zuerst auffiel, dass ein rötlicher Schein die Höhle zu beherrschen begann. Je weiter sie sich fortbewegten, desto stärker wurde der rötliche Schein.

"Halt !", rief der Templer dann auch schon aus und der ganze Trupp kam zum Stehen und wandte sich an Artifex. "Bevor wir weitergehen, würde ich vorschlagen sämtliche Fackeln auszumachen, denn diese rötliche Schein hier wird uns mit ausreichend Licht versorgen. Zudem werden unsere Augen die Dunkelheit nach einiger Zeit gewohnt sein und dann sollte uns ebendiese keine Schwierigkeiten machen und wenn es dann noch wirklich notwendig ist, können wir ja immer noch eine Fackel anzünden." Und so erklärte der Templer ihnen kurz die Situation und sie stimmten dann überein, dass das was Artifex gesagt hatte Sinn machte und die Fackel wurde gelöscht. Da die Augen sich erst noch an die vorherrschenden Lichtverhältnisse gewöhnen mussten, machte die Gruppe eine kurze Pause. Schließlich waren dann alle wieder bereit und der Trupp setzte seinen Marsch fort. Nach einigen Windungen des natürlichen Ganges, der sich vor ihnen erstreckt hatte, kamen sie in einer größere Höhle, wo eine Statue in der Mitte stand und einen bedrohlich aussehenden Zweihänder in ihren Händen hielt. Ansonsten war der Raum leer.

"Wenn das mal nicht irgendwo einen Haken hat, dann weiss ich auch nicht...", brummte der Templer und blickte sich aufmerksam um. Mittlerweise stellte er fest, dass die Höhle nach oben hin die Forem einer Kuppel hatte und die Wände waren aus reinstem Sandstein gehauen. Die Sicht war zwar beeindruckend, aber sie liess den Templer nicht zur Ruhe kommen. Irgendwas war da faul.


07.05.2003 16:33#100
Waldläufer Nur langsam und sehr vorsichtig verließ die Gruppe den Stollen in dem sie auf die Höhle gestoßen waren. Möglichst leise und alles genau beobachtend huschte Gardiff dicht an der Höhlen wand entlang, sein Schüler direkt hinter ihm. Auch die anderen der Gefährten gingen mit äußersten Misstrauen und dem entsprechender Vorsicht vor. Jede Deckung, und es waren nicht besonders viele Felsecken oder vereinzelnde Felsbrocken da, wurde als Deckung genutzt.
Leise, ganz leise tappte der Waldstreicher über die massiven Sandsteinplatten mit denen der Boden bedeckt war. Alles schien uralt und doch noch gut in Stand zu sein. Mitten in der Bewegung hielt der Barde inne und lauschte. Außer den Schritten seiner Begleiter war nichts zu hören und das beunruhigte den jungen Vagabund. Wer sollte so was bauen? Wer machte sich so viel Arbeit eine Höhle aus dem Sandstein aus zu arbeiten? War sie der Rest eines Alten Glaubens? Oder vielleicht die Kultstätte eines vergessenen Gottes welcher mit der Statue dar gestellt wurde? „Rätsel über Rätsel ...“ keuchte der Gildenlose leise bevor er weiter schritt und sich den Kopf zermarterte was das hier war und was es vielleicht sogar mit den dunklen Wesen auf sich haben konnte. Doch lange währten die Gedanken nicht ein leises klicken unter seiner Sohle lies Gardiff aufhorchen und eher instinktiv machte der junge Bursche einen Schritt zurück, nicht ahnend dass das ihm in Bruchteilen von Sekunden das leben rettete. Viel zu schnell um sich in Sicherheit zu bringen wäre er stehen geblieben wäre schoss mit einem „sssscccchhhhuck“ ein schmaler Speer aus einem unscheinbaren Loch vor der Stiefelspitze des Barden empor und ragte keine kein Augenzwinkern später nicht mal drei Daumenbreiten vor seiner Nase. Mit weit aufgerissenen Augen starrte der Waldstreicher die Falle an und nur langsam dämmerte ihm dass er gerade dem Tod als Grill-Gardiff am Spieß entgangen war.
Eine Schweißperle bildete sich auf der von zarten Denkfalten durchzogenen Stirn und suchte sich bald darauf ihnen Weg gen Erdmittelpunkt. Diese Höhle was nicht ungefährlich und daran hatte er auch von Anfang an nicht gezweifelt. Um nicht laut zurufen zischte Gardiff den anderen zu acht zugeben den keiner wusste was hier noch für Überraschungen warteten .



07.05.2003 17:49#101
RhS_Artifex Ssst, wie ein Peitschenknall hallte das Geräusch durch den bis dahin nebst dem Atem der Menschen in ihm völlig stillen Dom und liess alle kurzzeitig zusammenzucken, schnell machte Artifex die Quelle des Geräusches ausfindig, es war ein mittlerweise schon ganz herausgerückter Speer, der nur eine Nasenlänge vor seinem bleichen Lehrmeister zitterte, dieser warte die anderen auch schon, darauf acht zu geben, worauf man trat, den man wusste nie wo die nächste Falle verborgen war. Der Templer nahm sich die Warnung zu Herzen und blickte aufmerksam auf den Boden und dahin, wo er seinen jeweiligen Fuss, der sich in der Luft befand absetzen würde. Der Rest der Truppe verfuhr genauso vorsichtig und so bewegten sie sich Stück für Stück durch den Dom, als dann Benar plötzlich hinfiel.

Klick auch dieses Geräusch knallte durch den Dom und liess alle ihre Luft anhalten. Dem Schläfer sei Dank schnellten keine Speere aus dem Boden hervor und auch wurde keine sichtbare Falle ausgelöst, vor Erleichterung seufzend bewegte sich der Trupp weiter und war gerade dabei den Stollen an der anderen Seite des Doms zu betreten, als der Templer ein leises Knirsch vernahm, es war ein Knirsch, das Steine verursachten, wenn sie von einem hohen Gewicht auf eine andere Position gerückt wurden. Uh-oh ... das wird nicht gutgehen ... Offenbar schien er der einzige zu sein, der das Geräusch vernommen hatte und er war auch noch am Ende des kleinen Trecks. Langsam, unendlich langsam drehte der Templer sich um, nur um die Statue dabei zu beobachten, wie sie ihren Podest verliess und krachenden Schrittes auf ihn zukam. Die anderen bekamen mittlerweise schon mit, was los war und starrten entsetzt auf die riesige Statue, die auf sie zukam. Hastig blickte Artifex sich um und entdeckte in einer Nische, in die man vorhin nicht einsehen konnte einen Hammer, der sehr alt aussah.
Er blickte schnell zu seinem Sensei und bedeutete ihm mit einem Nicken, dass er sich den Hammer holen würde und bat ihn mit der gleichen Bewegung, die mittlerweise auf sie zu schreitende Statue abzulenken. Gardiff nickte knapp und Artifex machte einen Satz in die Richtung, wo die Nische war und rannte auf sie zu, während sein Sensei die Statue mit dem Schwert beharkte und ihre Aufmerksamkeit auf sich zog, als Gardiff aber merkte, dass er mit dem Schwert nicht viel ausrichten konnte, hielt er damit ein die Statue mit dem Schwert zu bearbeiten und konszentrierte sich stattdessen darauf das Schwert vor ihr herumwirbeln zu lassen. Artifex war mittlerweise bei der Nische angekommen und holte den Hammer aus der Nische heraus, es war ein sehr einfach gestalteter Hammer, dem er keinerlei Magie anmerkte und sich fragend, was er wohl bringen würde, bewegte er sich auf die lebende Statue zu.



07.05.2003 19:52#102
Waldläufer Den wuchtigen Schlägen der Statue ausweichend musste Gardiff erkennen das sein Schwert hier nicht viel half. Gerade mal um das Zweihänder der Statue etwas abzufälschen mehr war nicht drin. Doch die Statue war wohl noch nicht ganz aus ihrem Schlaf erwacht zumindest waren ihre Bewegungen nicht so schnell und geschmeidig wie die eines Menschen und so hatte der Vagabund eine Chance. Anfangs war noch ein Pfeil knapp an ihm vorbei gepfiffen und war ohne Wirkung zu zeigen an der steinigen Haut des Monstrums abgeprallt.
Nun war es nur noch ein Fintenspiel, ein einziges Ausweichen, ein Hinhalten des Steinhaufens bis sein Schüler mit dem Hammer zurück war Ruhe stiften konnte. Gerade war der Waldstreicher wieder einem Schwertstreich ausgewichen und einige Sätze zurück gewichen worauf ihm die Steinfigur mit schweren polternden Schritt folgte und wieder ertönte ein hässliches „ssssssssccccccchhhhhhhhhuck“. Wieder schnellte ein Speer aus dem Boden und hätte sich bei einem Normalsterblichen in Bauch und Gedärme gebohrt, doch hier war die Falle nutzlos. Sie schrammte am Bauch des Ungetüms ab und wurde bei weiter walzen der Steinmasse einfach wie ein Zahnstocher abgebrochen.
Gardiff sah aus den Augenwinkeln den heranstürmenden Gotrek und setze auch zum Sport an um zusammen mit dem Gardler anzugreifen. Wenn dies auch nicht viel nützte Mit gezogenem Schwert sprang der Gildenlose auf den Gegner zu und wurde im Flug von einer steinigen Pranke zur Seite gewischt so das er das Schwert fallen ließ und sich noch ein paar mal überschlagend über den Steinfussboden rollte bis er ruhig zum liegen kam. Noch etwas länger dauerte es bis seine Sinne wieder klar wurden. Vor den Augen flimmerten bunte Farben die langsam abklangen und die Sicht wieder klarer werden ließen. Mühsam und mit schmerzverzerrten Gesicht stemmte sich der Bursche hoch. Die Statue hatte ihn genau vor die Brust geschlagen welche zum glück von Minecwarlerplatten geschützt wurde, sonst wären bestimmt nicht bloß einpaar Rippen gebrochen gewesen.
Suchend sah sich der Barde um und sah Gotrek auf der anderen Seite der Statue liegen. Er schien bewusstlos zusein zumindest rührte er sich nicht. Mehr humpelnd als rennend stürzte der Vagabund zu seinem Schwert um die Statue von dem bewusstlosen Gotrek abzulenken. „ARTIFEX...“ brüllte der Waldstreicher über seine Schulter als er schon wieder taumelnd einen Schlaf der wandelnden Schutthalde abfälschte und zurück gedrängt wurde. „Scher dich endlich her das Ding wird lästig!“



07.05.2003 21:21#103
RhS_Artifex Voller Schrecken hatte der Templer mitansehen müssen, wie die lebende Statue seinen Sensei und Gotrek wie Fliegen zur Seite gewischt hatte und sich nun bedrohlich auf die beiden zuwälzte, da hört er auch schon, wie Gardiff schrie, dass er doch endlich den Hammer benutzten solle. Artifex umklammerte den Griff des Hammers ein wenig fester und näherte sich der Statue von hinten. Just in dem Moment, wo er in ihrem Rücken stand und den Hammer zum Schlag ausgeholt hatte, drehte sich der massige Körper um und holten mit dem 2Händer aus und schlug zu. Blitzschnell liess Artie sich zu Boden fallen und rollte sich weg. Als er sich wieder aufrichtete, sah er gerade noch ein Flimmern auf sich zuzucken, bevor er geistesgegenwärtig nach hinten sprang. Mist, diese Statue ist ja haargefährlich ! Hmmm lass mal überlegen ... Sie bewegt sich immer noch ruckartig ... das könnte ich ausnutzen ! Und es war wirklich so, die Statue hatte eine verlangsamte Reaktionszeit. Diese Schwäche nutzte der Templer dann aus um die Statue schnell zu umkreisen, so dass sie ihm nicht schnell genug folgen konnte. In dem Moment wo dies zutraf, sprang Artifex mit erhobenem Arm auf die Statue zu, die gerade herumgeschwungen kam und den 2Händer in die gepanzerte Seite auf Hüfthöhe hineindonnern liess.

Schmerz durchzuckte den Templer, als sich das schwere Schwert in sein Fleisch fraß, aber er ignorierte ihn und liess den unscheinbar aussehenden Hammer auf den Schädel der Statue niederdonnern, aber dann wurde er von der Wucht des Hiebes weggeschleudert und der Hammer flog ihm aus der Hand. Die Landung war schmerzhaft und Artie fühlte sich als ob ihm jeder einzelne Knochen zertrümmert worden wäre, doch er richtete sich stöhnend auf und schaute sich nach der Statue um. Diese schien keinen nennenswerten Schaden erlitten zu haben und marschierte mit erhobenen Zweihänder auf ihn zu. Scheisse ! Hat denn der Hammer nichts gebracht ?! Mist, mist, mist ! Doch bevor sich diese Gedankenflut fortsetzen konnte, hörte der Templer ein leises Knacks und schaute auf, wo er auf dem Kopf der Statue schon haarfeine Risse erblickte. Die Statue wankte noch einen Schritt vorwärts, dann fiel sie in sich zusammen, kurz darauf war noch ein Splittern zu vernehmen. Der Hammer war in seine Einzelteile zerfallen.

Erschöpft setzte sich der Templer hin und stellte fest, dass seine Kameraden noch einigermassen in Ordnung waren, er wusste nicht wie es weitergehen solle, denn er war nun sehr erschöpft und ihm tat der ganze Körper weh.


08.05.2003 23:12#104
Waldläufer Nicht ganz unbeeindruckt betrachtete Gardiff den Staubhaufen der von der Statue übriggeblieben war. Das Schwert hatte schon wieder seinen Platz im Gehänge gefunden und umständlich versuchend die Stelle zu massieren wo der Steinklotz ihn von kurzem noch zur Seite gefegt hatte begann der junge Vagabund nun schon wieder zu grinsen. „Was denkst du Artifex wo man sie ein Ding bekommt ? Wenn es etwas kleiner und vielleicht aus haltbareren Material wäre, würde sich so ein Ding bestimmt gut vor der Hütte machen.“ Witzelte der Barde um die Truppe etwas auf zu heitern. Alle sahen leicht mitgenommen aus. Taurodir und der andere Kerl von der Garde kümmerten sich schon um den verletzten Gotrek und Artifex hatte sich mit schmerzverzerrten Gesicht auf dem Boden nieder gelassen. Langsam humpelte der Waldstreicher zu dem um einiges älteren Schüler und pflanzte sich neben ihm dar nieder. „Einen harten Schlag hast du ja , hast dem Steinmännlein glatt den Schädel gespalten.“ grinste Gardiff nun noch breiter. „Nun musst du nur noch schneller werden. So flink und unberechenbar das dein Gegner deine Aktionen nicht vorher sehen kann.“ ein kurzer, erfrischender Schluck Wasser ran aus dem Wasserschlauch des Gildenlosen in dessen Kehle „Wie der Steinblock die gezeigt hat musst du auch noch etwas am Ausweichen und parieren feilen. Ein menschlicher Gegner, egal ob Einhänder oder Zweihänder führend hätte dich in Scheiben geschnitten. Da würde dir auch deine schöne Rüstung nichts nützen.“ Mit einem kurzen verstummen horchte der Einhandlehrmeister in die Höhle und gab dem Templer zeit seine Worte zu überdenken.



09.05.2003 02:59#105
Nienor "Bei den Dämonenbeschwörern", sagte Nienor tonlos.
Und als sie die fragenden Blicke der anderen sah (ja sah, denn sie hatte mittlerweile eine Fackel angezündet), meinte sie nur: "Wegen dem Steingolem, meinte ich. Kauft euch eine Spruchrolle im Kastell der Beliarsjünger. Wenn sie euch denn reinlassen. Sie sind, soweit ich weiß, etwas eigen in der Beziehung."Als Antwort sah Artifex sie mißbilligend an, weil sie die blakende Fackel in die Höhe reckte. Aber von der Idee des seltsamen Templers, der Gardiff ständig mit Simsum oder so ähnlich anredete, keine Fackel zu benutzen, hielt Nienor ganz einfach gar nichts. Wo kein Licht war - und in dieser Höhle war nunmal kein Licht, da es keine Öffnung nach draußen gab - sah man nunmal absolut gar nichts. Vielleicht gab ja der übermäßige Sumpfkrautgenuß oder der Schläfer persönlich dem Templer die Gabe, in absoluter Dunkelheit etwas erkennen zu können, Nienor besaß diese Gabe leider nicht. Sie brauchte zum sehen ein Quentchen Licht.Das hätte sicher auch Gardiff vorhin bei dem aus dem Boden schießenden Speer gebrauchen können. Doch dieser Schreck war wohl schon wieder vergessen."Gute Arbeit, daß mit dem Golem. Du hast schnell reagiert", lobte sie den Templer. Doch dann wurde ihr Gesicht wieder ernst. Wie sie da auf einem Stein saß, den linken Unterarm auf den Oberschenkel gelegt und den Oberkörper leicht nach vorn gebeugt, die Fackel in eine Ritze zwischen zwei Felsbrocken geklemmt und sich mit der rechten Hand über die Stirn und das Haar fuhr und mit dieser Geste einige widersprenstige Strähnen zur Räson brachte, wurden Müdigkeit und Hoffnung in einem offenbar.
"Wißt ihr, ich mag Höhlen nicht so sonderlich. Ständig begegnet man unerwünschten Überraschungen wie aus dem Boden schießenden Speeren oder gerade erwachenden Golems aus Stein, wenn ihr wißt, was ich meine." Ein kurzer, verschmitzter Blick erklärte die Bedeutung der Worte nocheinmal. "Warum sind wir eigentlich in diese Höhle hineingegangen? Kann mir das nochmal einer von euch erklären?"
Die sich geqält von einem warmen Luftzug hin- und herwindende Flamme der rußenden Fackel spiegelte sich in der Rüstung der Kriegerin wider. Bessere Fackeln hatte Nienor auf die Schnelle nicht finden können. Diese stammte vom Hofe des Bauern und war mit zu viel Harz beschmiert, daß nun nur unwillig verbrannte und jede Menge Ruß dabei verteilte, so als wollte sie sagen "So! Das habt ihr nun davon, daß ihr mich angezündet habt!" Doch im Moment war genau diese Fackel Nienor hochwillkommen und sie hätte sich nie im Leben über etwas zu viel Ruß beschwert.
"Ach, was solls, kommt, gehen wir weiter. Irgendeinen Sinn wirds schon haben." Sie stand auf und nahm die Fackel in die Hand, um sich und den anderen den Weg zu leuchten.



09.05.2003 07:52#106
Taurodir Taurodir schaute seine Schülerin nur überrascht an aufgrund ihrer letzten frage. Lange brauchte er aber nicht zu überlegen, um seine antwort zu geben, auch wenn sie teilweise nun zu spät kam, da die Kriegerin keine antwort mehr erwartete, dennoch begann er zu reden.
"Draußen lauern wohl diese Wesen, wer weiß wie viele von ihnen, niemand kann dies wohl wissen, denn ehe man sie alle gezählt hat, liegt man schon auf den Boden.
Wir sind den Spuren gefolgt, und auf diese Kreaturen mussten wir ja nicht allzu lange warten. Doch, ein kampf von dem tal heraus, wäre viel zu schwierig und unmöglich.
Ich hoffe nur, dass wir hier einen weg hinaus finden, indem wir den Berg von innen aus durchqueren.
Aber wer weiß, vielleicht gibts ja auch noch ein Oberwesen, so eine art mutter. Und vielleicht finden wir ja gerade dort die Frau von Benar und die Bauern." Bei seinen letzten Sätzen lies der junge Paladin ein wenig seine Phantasie spielen, doch hielt er es gar nicht mal für so unmöglich.
Nachdem die Gruppe sich von diesem kampf gegen diesen steingolem oder was es auch war fortbewegte, widdmete er sich seinen beiden schülern zu."Wenn wir draußen sind aus dieser verdammten höhle, eher gesagt diesem berge, dann macht euch schon mal auf die prüfung bereit.
Ich weiß, es lief alles nicht so, wie es laufen sollte, doch ich bin mir sicher, dass auch die wenigen Traininge euch geholfen haben. Hoffentlich wird auch so das Ergebnis der Prüfung sein."
Larson und Nienor schauten ihn nur ein wenig mürrig an, kein wunder, er konnte es auch verstehen...
Alle schauten ein wenig erschöpft aus, wer weiß wie viel meter sie schon hier in diesem berg und dessen wege laufen. Die Hälfte müssten sie mindestens schon überquert habeb, und der kommandant selbst hoffte nur, dass sie bald eine öffnung finden, um endlich wieder das sonnenlich erreichen, obwohl es nun schon recht hell war durch die fackeln (er hielt nun übrigens auch eine in der hand, die denkweise seiner schülerin war nämlich keineswegs schlecht). Der Weg wurde nun wieder ein wenig anstrengender, nachdem aufwärts zu laufen war. doch dies endete sogleich, nachdem alle augen (hoffen wirs mal) eine art kleinen tal im berg erblickten. ein kleiner weg war an der seite, ziemlich schmal, doch noch zu passieren, was unten war konnte man kaum erkennen. den boden sah man zwar, doch noch irgendwas war dort, es befand sich aber im schatten. taurodir strengte seine augen sehr an, doch lies es dann sein."Meinst du nienor, dass diese objekte, die ich kaum erkennen kann, die körper der frau und der bauern sind? Ich hoffe es mal, dann wäre unsere suche endlich zu ende, und dieser ganze weg auch. Und auch nur zu hoffen, dass uns nun nicht noch eine große überraschung erwartet..."
Der Rücken aller Krieger wurden nun an die Wand gepresst, und die Füße liefen ganz langsam auf diesen schmalen Weg entlang, der nach unten führte. Ob dort auch der Ausgang war? Und die leichen vielleicht sogar...



09.05.2003 15:34#107
RhS_Artifex Während der Templer die Gildenlose mit brennenden Blicken beharkte, hatte er den Worten seines Lehrmeisters gelauscht und er musste ihm recht geben. Die Statue, oder der Golem, wie Nienor diesen Steinhaufen genannt hatte, hatte ihn vor ein Problem gestellt gehabt und er schalt sich selbst dafür, dass er nicht schnell genug reagiert hatte und dem Golem noch aus dem Weg gesprungen war, dennoch musste Artifex wegen der Witze, die sein Lehrmeister wegen des Steinhaufens zum Besten gab grinsen. "In der Tat würde sich eine Miniaturausgabe von diesem putzigen Gesellen gut vor einer Hütte machen, er wäre ja auch ein prima Wächter, der dir unliebsame Gäste fernhält. Hehehehe", der Templer lachte leise. nachdem der Trupp weitergegangen war, waren sie nach einem kurzen Stück, das bergan ging endlich wieder aus der Höhle heraus. Vor den Augen des Templers erstrteckte sich ein kleines Tal, das völlig im Schatten lag. Ein kleiner Wald schmiegte sich an die eine Seite des Tals, während eine kleine Ebene den Blick auf ein Bächlein freigab. Als er mitbekam, wie Taurodir mit der Gildenlosen sprach und aus dem Gespräch entnahm, dass der Paladin da unten ein paar regungslose Schemen erblickte, strengte Artie seine Sehwerkzeuge etwas an, um da unten was zu erkennen.

Tatsächlich ! Da unten befanden sich einige reglose Schemen, deren Proportionen denen eines Menschen entsprachen. Da schauderte es ihm ein wenig und er presste sich dann auch an die Wand, um auf dem schmalen Sims dann hinabzugehen, eher an der Wand hinabgleitend, den Sims als Stand benutzend. Es dauerte nicht lange, dann waren sie auch schon unten, schnell versuchte Artifex sich daran zu erinnern, wo nochmal die Schemen waren, als es ihm dann auch schon einfiel. Unverzüglich lenkte er seine Schritte in die Richtung, wo diese Schemen gewesen waren. "Wo willst du denn hin ?", schrie ihm Gardiff nach und der Templer antwortete, "Ich habe in dieser Richtung einige Schemen von da oben", dabei zeigte der Templer dorthin, wo sie aus dem Berg gekommen waren und fuhr fort, "ausgemacht und ich will jetzt dorthin gehen, um herauszufinden, ob es Menschen sind, oder nur Hirngespinste."
Nun setzte Artifex seinen Weg fort, während seine Kameraden anscheinend etwas unschlüssig herumstanden. Nach einem kurzen Fußmarsch war er auch schon dort angekommen und musste sich enorm zusammenreissen, um nicht kotzen zu müssen.
Vor seinen Augen breiteten sich die Überreste eines Gemetzels aus, da lagen menschliche Leichen, die zudem auch noch halbverwest waren, manche von ihnen waren sogar noch in voller Montur, andere wiederum waren so übel zugerichtet, dass es einer zartbesaiteten Seele schwer zu schaffen gemacht hätte. Entsetzt näherte der Templer sich dem Schlachthof und untersuchte eine der Leichen. Nach dem was er feststellen konnte, waren sie schon lange hier gelegen und es deutete alles daraufhin, dass diese Leute von Benars Hof waren, und von irgendwelchen Kreaturen hierher entführt worden waren. Dieses sinnlose Gemetzel machte den Templer wütend, ach was rasend machte ihn das ganze. Zitternd vor Wut stand der Templer nun so angespannt wie eine Bogensehne da und wartete auf seine Gefährten.



09.05.2003 15:45#108
Taurodir Taurodir und die anderen rannten dem Templer sofort hinterher, um sich alles genauer anzuschauen. auch ihnen blieb der atem stehen, als sie das grausame bild vor sich sahen. ein übles gemetzel, eher gesagt ein hilfloser kampf für die opfer hier. der junge paladin bat einen der gefährten, dass dieser sich einige meter mit benar von diesem ort entfernt, da es für diesen nicht auszuhalten wäre.
"Was verdammt noch mal ist hier passiert? Wartet, ich glaub da lebt noch jemand..."
Einer der Krieger deutete mit seinem arm auf einige körper, die in der ecke lagen, und sich ein wenig bewegten.
"habt keine angst, wir sind hier nicht, um euch irgendwas etwas schlimmes anzutun, wir wollen euch eher helfen."
Die Gruppe schritt näher hin, dann konnten sie die gesichter erkennen, welche sehr schwach aussahen, und auch krank. energielos eher gesagt, eine von ihnen war wohl eine frau, die von benar, welch eine erleichterung für den bauernsherrn.
"Hier in der nähe ist hoffentlich der ausgang aus dieser höhle, helft mir bitte jungs, wir tragen die überlebenden hier raus, sie brauchen wohl dringend hilfe. Ich hoffe aber nur, dass wir den ausgang nicht allzulang suchen müsssen.."


09.05.2003 17:21#109
RhS_Artifex Endlich hatten sie ihre Mission erfüllt und das Weib und den Bauersjungen gefunden, wenn auch die gerade genannten sehr wacklig auf den Beinen standen und sehr blass aussahen.
"Ich werde vorgehen.", knurrte Artie, der fast überschäumte vor Wut, er zog sein Schwert, das mit seltsamen Runen verziert war, die er auch nur zum Teil entziffern konnte und stapfte voran, in den Wald hinein, denn sein Gefühl verriet ihm, dass sich dort der Ausgang aus dem Tal befinden musste. Wann auch immer ein kleinerer Busch in seinem Weg stand, der Templer zerhackte ihn, denn er hatte keine Lust mehr allem auszuweichen, wenn die umgebung ihm nicht Platz machte so verschaffte er sich seinen Platz ! Und so hatte er schon kurze Zeit später sich weiter im Wald drinnen fortbewegend eine Schneise für seine Gefährten geschlagen, die ihm nun durch diese Schneise folgten. Plötzlich hörte der Templer ein leises Knacken und er hielt inne, Da war doch was ? Verdammt ich bin schon zu weit voraus ! Wo ist der Rest ? Kaum hatte der Templer zu Ende gedacht, da bemerkte er eine Bewegung zu seiner rechten und er sprang geradewegs auf sie zu, sein Schwert vor sich ausgestreckt haltend. Gleich darauf hörte er ein schrilles Kreischen, das auch schon verstummte, als sein Schwert bis zum Heft durch etwas Weiches drang. Rasch riss er das Schwert zurück und blickte sich suchend um. Nicht weit von ihm entfernt sah er einen Haufen, der seltsam schimmerte, als er sich aber die nähere Umgebung des Haufen zu Gemüte führte, stellte er fest, dass der schimmernde Haufen sich unter einem Felsvorsprung befand und zwei der Wesen vor ihm patrouillierten, dieselben Wesen, die ihn Wald ausserhalb des Berges zuvor angegriffen hatten.

Nun explodierte das Ventil, dass seine Wut noch einigermassen zurückgehalten hatte und der Templer sprang mit eins, zwei, drei Sätzen nach vorne und war somit auch schon bei den völlig überrumpelten Kreaturen angekommen. Ohne lange zu Zögern versenkte er sein Schwert in den Rücken der einen Kreatur, während er der anderen einen solchen Tritt verpasste, dass sie ein wenig zurückgeworfen wurde. Da der Templer aber sein Schwert schon wieder aus dem Rücken der ersten Kreatur befreit hatte, liess er seinem aktuellen Gegner auch keine Verschnaufspause und rannte auf ihn zu. Zuerst stiess er mit dem Schwert zu und sprang auch schon nach links, um dem Stoss dann einen Seithieb folgen zu lassen, dem die Kreatur nichts mehr entgegen zusetzen hatte, und so teilte der Templer sie fein säuberlich in zwei Hälften auf. Hinter sich hörte Artifex ein leisen Trippeln und er liess sich unvermittelt mit einer Drehung um seine Achse nach hinten fallen und jagte somit sein Schwert in die Hüfte eines weiteren der finsteren Monster, dieses kreischte auch auf, bevor der Templer es mit einem Hieb durch die Kehle verstummen liess. Da spürte er auch schon einen Luftzug hinter sich und warf sich nach vorne und rollte sich auf dem Boden herum. Mit einem Purzelbaum nach hinten rollte er sich nach hinten und richtete sich auf, bevor seine Beinmuskulatur, die durch sein monatelanges Training mittlerweise schon sehr kräftig war, ihn wieder nach vorne katapultierte, diesesmal schickte er seine Faust als Gruß vorneweg, bevor er sein Schwert folgen liess, kaum dass er landete sprang er auch schon seitwärts nach rechts, um sich dann mit einer 360° Drehung etwas Luft zu verschaffen. Es waren nur 2 der Kreaturen, die ihn umzingelten.

Auch gut dann erledige ich eine nach der anderen !, dachte Artifex grimmig und griff mit einer 360° Drehung nach vorne an und setzte nach, kaum dass er die Drehung beendet hatte. Dies gab ihm die Gelegenheit, dem finsteren Wesen sein Schwert in die Brust zu rammen und es gleichzeitig nach hinten zu stossen, während die andere Kreatur auf ihn zu schnellte. Herumwirbelnd hielt der Templer nun das Schwert aufrecht und ausgesteckt vor sich, in das die Kreatur sich hineinwarf, da sie ihren Flug nicht kontrollieren konnte. Mit gespaltenem Schädel fiel sie dann zu Boden, während der Templer tief einatmete und ihr einen gehörigen Tritt verpasste. Da nun weit und breit keine der Kreaturen mehr zu sehen war, ging er zu dem schimmernden Berg hin, der da so lag. Er staunte nicht schlecht, als er feststellte, was das nun für ein Haufen war. Es war ein Haufen von Schätzen, die die Kreaturen offenbar angesammelt hatten. Gold und sonstiges Zeug lag da in Hülle und Fülle, von dem Gold bediente sich der Templer recht bescheiden, er nahm sich ein Säckel mit etwa 250 Goldmünzen und zusätzlich noch ein Säckel mit ca. 350 Goldmünzen und schob die beiden unter seinen Gürtel. Das Säckel mit der grösseren Goldmenge würde er Benar geben, der hatte es sicherlich dringend nötig.

Als der Templer sich wieder aufrichtete, fielen ihm 2 sonderbare Schwerter auf, die nebeneinander lagen, allein vom Aussehen her konnte Artifex mit Sicherheit sagen, dass es Zweihänder waren, was das seltsam daran war, war der Umstand, dass die beiden irgendwie ein Set bildeten. Es war ein Set aus einem größeren und einem kleineren Zweihänder, der größere kam offenbar häufig in der Luft und geräumigen Plätzen zum Einsatz, während der kleinere für enge und kleinere Räume wie geschaffen war. Das größere der beiden Schwerter schätzte der Templer auf eine Gesamtlänge von 1,80 m, während er das kleinere der beiden auf eine Gesamtlänge von 1,40 m schätzte. Als er sich nach passenden Scheiden umblickte, sah er, dass bereits eine neben dem Paar lag. Diese war so angeordnet, dass der Knauf der größeren Klinge über die rechte Schulter hinausschaute, während der Knauf der anderen auch über dieselbe Schulter hinausschaute, nur dass er ein wenig schräg seitwärts versetzt hervorschaute. Der Templer schob die Klingen in ihre Scheiden und schlang das Trageband quer über seine Brust, als er probeweise ein paar Schritte umherging stellte er zufrieden fest, dass seine Neuerrungenschaften ihn in seinen Bewegungen nicht behinderten.
Nun so ausgestattet, bewegte er sich zu seiner geschlagenen Schneise zurück und stellte fest, dass der Rest der Truppe scheinbar auf ihn wartete. "Hallo, wo bleibt ihr denn solange ?", grüßte der Templer sie.



09.05.2003 21:05#110
Waldläufer Mit einem erstaunten Pfeifen begrüßte der Waldstreicher seinen Schüler zurückkehren sah. „Wen hast du den geplündert ?“ staunte Gardiff als er das neue Gehänge des Templers und die zwei Schwerter die nicht gerade von schlechten Eltern waren. Doch der Sumpfler schüttelte nur den Kopf und deutete mit dem Daumen kurz über seine Schulter. Sagen tat Artie nix und neugierig huschte Gardiff in die gewiesene Richtung davon während die anderen langsam weiter zogen. Flinken Fußes eilte der Barde dahin, gespannt was er entdecken würde, eine Gruft, eine Hütte oder eine Kleine Höhle voll mit Schätzen ? Der letzte Verdacht kam dem Ganzen am nächsten. Wie auch Artifex vor ihm stieß der junge Vagabund auf den Schatzhaufen welcher, wenn man nicht fünf Schritte davon entfernt war glatt als bloßer Steinhaufen durch gehen konnte. „Nur Gold...“ murmelte der Bursche enttäuscht als er den Haufen sah. Er brauchte es nicht da er alles was er zum Leben brauchte vom Wald bekam. Schon wollte der Waldstreicher sich abwenden da er weder einen der prächtig besetzten Dolche noch das Gold wollte. Wer wusste schon wem es einmal gehört hatte und was dieser jemand noch alles verloren hatte als ihm diese Schätze entwendet wurden? Doch im Umdrehen fiel dem Gildenlosen etwas anderes ins Auge, etwas wunderbar Schönes. Am Fuße des Häufchen von Gold lag ein komischer Block der einen seltsamen Lichtschein ausendete. Fasziniert bückte dich der Barde und hob das Stück in die Höhe wo bei ihm auffiel dass das Ding die Farbe änderte wenn das Licht anders einfiel. Mal leuchtete es mal heller dann dunkler, mal leicht ins Grüne, dann wieder ins Orange. Ein paar Mal drehte Gardiff den Block und erfreute sich an der Farbveränderung bis ihm ein „GARDIFF“ daran erinnerte das der Rest ja schon weiter gegangen war und flucks schüttete der Vagabund einen der Goldbeutel aus um den Block darin zu verstauen und ihn in sein Bündel zupacken. Eilig hastete er nun in die Richtung davon aus der er die Stimme vernommen hatte. Geschwind huschend schlängelte der Gildenlose sich durch das Gewirr schlanker Bäume und hatte die Gruppe bald ein welche sich zielstrebig auf eine Seite des Tales zu bewegte wo man einige Löcher in den Felswenden ausmachen konnte. Löcher die vielleicht sogar Gänge waren die sie ins Freie führten.Abwechselnd stützten die Krieger die Gefundenen was sie nicht besonders schnell voran kommen lies, doch jede Strecke ist einmal bezwungen , jeder Weg ein mal abgeschritten und so erreichte auch die Gemeinschaft die Höhlen in der Felswand von denen sich ein paar als Gänge bestätigten doch nur einer lockte da in ihm ein leichter Luftzug zu spüren war. Schon wollte man weiter ziehen doch die Bauersfrau und ihr Sohn brauchten eine kurze Pause. Gardiff der den Bauernburschen zuletzt gestützt hatte half ihm sich zu setzten und reichte dem Jungen seinen Wasserschlauch welchen jener dankbar annahm und seinen Durst stillte. Schnell wurde auch noch etwas essbares aus den Reisesachen der Krieger zusammen gesucht um der Bauernfamilie was zur Stärkung zu geben. Vielleicht hatten sie ja seit ihrer Entführung nichts richtiges mehr zu essen bekommen. Die Rast war wohl kurz doch ausreichend da keiner der Menschen hier länger als nötig an diesem Platz verweilen wollte. Immer wachsam bleibend betrat man also den Tunnel um seinen Rückweg fort zu setzen. Ein Gang der erst Leicht nach oben und dann wieder nach unten führte. Keiner der Krieger sah zurück in das Tal welches ihnen solche Grausamkeit offenbart hatte und so sah auch keiner sie zwei leuchtenden Augenpaare, die sehr aufmerksam beobachteten wie die Menschen im Dunkel des Tunnels verschwanden. Aber zur Zufriedenheit aller Beteiligten setzten sie den Menschen nicht nach und so wanderten die Retter ohne Zwischenfälle durch den Stollen welcher ihnen erstaunlich kurz vorkam und sie so erstaunlich schnell wieder hinaus brachte. Hinaus in den Wald wo sie von den Schattengestallten angegriffen worden waren, doch jetzt blieb es friedlich. Die Vögel zwitscherten und es wäre undenklich gewesen hätte in dieser Ruhe etwas bedrohliches gelauert.



10.05.2003 18:37#111
Taurodir Befand sich die Gruppe wirklich wieder draußen? Oder war es nur wieder ein kleines Wäldchen im Berg? Sicher das erstere, denn oben schien die sonne stark auf die gesichter der krieger, endlich. Die Luft draußen war viel angenehmer, erleichtert atmete der junge Paladin ein und aus, immer wieder.Doch durch die etwas lange Pause in der riesigen Höhle wirkte keiner müde, außer denen, die man drinnen vorgefunden hatte. Ihre Gesichter schauten sehr blass aus, sie schienen einen großen Schock hinter sich zu haben, kein wunder, wer weiß, wie lange sie es dort drinnen auszuhalten hatten.
Aber eins ging dem Jagdlehrmeister nicht aus dem Kopfe, nämlich die Leichen der Opfer. Zum größten teil fehlten einigen die haut, und die arbeit davon schaute sehr gut aus, sowas erkannte taurodir als jemand, der gut ausweiden konnte, sofort. nur, weshalb haben solche viecher interesse daran haben, menschen die haut abzuziehen, konnte er sich keineswegs erklären. Der gedanke war wirklich widerlich, und er versuchte nur diesen endlich aus dem kopf zu verlieren, schwer fiel es ihm aber. Sicher war, dass er den ein oder anderen darauf noch einmal ansprechen würde.
Doch dies war nun egal, sie hatten den weg zu nehmen, der sie hierher geführt hatte. ein riskanter weg, doch schien wirklich alles ruhig zu sein. keine angriffe folgten, gar nichts war zu ersehen.
Einige trugen die frau und die bauern auf den rücken, auch taurodir half da mit.
sie erhöhten nun ihr tempo, da sie sofort diese umgebung verlassen wollten."Benar, das beste ist, wir bringen deine frau und die anderen zum kloster, dort kann man ihnen sicher helfen. ich empfehle dir auch, dein hof aufzugeben und in die stadt einzuziehen. Denn es ist keineswegs sicher, dass die wesen für immer nun weg sind."
Dann wandte er sich schließlich seinen schülern zu, während sie weiterliefen."Wer weiß, vielleicht folgt für euch beiden heute noch die prüfung, falls wir es mit der zeit hinbekommen."



11.05.2003 15:25#112
Waldläufer Stetig ging es hinab von den Bergen, durch den Wald den sie bei Nacht auf dem Hinweg durchquert hatten. Alles wirkte bei Tageslicht viel weniger bedrohlich und das Gezwitscher der Vögel vertrieb die Angst. Mit einer instinktiven Vorsicht zog man dahin. Keiner drehte sich dauernd um oder tastete die Umgebung mit seinen Blicken ab. Im Stillen schienen alle überein gekommen zusein das sie die Gefahrenzone schon verlassen hatten und so wendeten die Krieger ihre Aufmerksamkeit den Bauersleuten zu, stützten sie und halfen ihnen weiter zukommen.
„Doch bevor ihr zum Kloster zieht würde ich denken das wir dem Hof wenigstens noch einen Kurzen Besuch abstatten.“ mischte sich Gardiff mit ein als er Taurodirs Rat an Benar hörte. „Solange wir noch da sind könnt ihr euch da unbesorgt das Nötigsten, also einige Kleider und was man sonst noch so zum Leben braucht, zusammen packen. Ganz ohne zweites Hemd in die Welt zugegen ist nicht zuempfehlen. Ihr werdet Tauschgut brauchen um eine neues Leben zu beginnen.“ Die Erklärung des Burschen schien allen plausibel und deshalb hatte auch keiner Einwände dagegen dass man seine Schritte zum einsamen Hof Benars lenkte. Die Sonne beschritt ihren täglichen Weg und es ging schon scharf gen Nachmittag als die Gruppe in Sichtweite zum Hof kam. Alles blieb ruhig und nach dem die Kämpfer sich versichert hatte dass sie auch keine böse Überraschung erleben würden Machten sich die Bauersleut geschwind daran das Lebensnotwendige zusammen zusuchen.
„Nun ist es fast geschafft. Ich werde die armen Leute noch ein Stückchen in Richtung der „Toten Harpyie“ begleiten und mich dann von der Gruppe los lösen.“ klärte Gardiff seinen Schüler auf als er sich neben ihm vor dem Wohnhaus niederließ und darauf wartete das die Leute fertig werden würden. „Ich hoffe du kommst mit mir damit wir uns an einem ruhigen Ort noch mal intensiv mit deiner Kampftechnik beschäftigen können.“ Etwas an Gardiffs Bein unterbrach den Barden und noch ehe er erkannt hatte was es war huschte es auch schon in deine Rüstung. Die flinken Bewegungen ließen den Waldstreicher sich winden. „Vex du Schelm, hör auf... das Frettchen des Gildenlosen kitzelte mit seinen Krallen wohl eher unabsichtlich seinen großen Freund als es sich die Brust hinauf arbeitete und gab erst nach dem Gardiff es in den Brustbeutel gesetzt hatte Ruhe. „Ähm... also wo waren wir ...“ wand sich der junge Einhandlehrmeister wieder dem Templer zu. „Ach ja deine Kampftechnik ... ja die im großen und ganzen schon in Ordnung ist. Nun müssen wir nur noch den geistigen Part des Kampfes meistern und dann wären wir so gut wie fertig.“ Gardiff sag seinem Schüler an der diese Nachricht ihn erfreute und dass er am liebsten gleich anfangen würde. „Doch jetzt geht’s erst mal weiter.“ unterbrach der Waldstreicher den sich anbahnenden Lerneifer von Artie als er die Bauersleute mit kleinen Bündeln bepackt aus der Hütte kommen sah.
Langsam näherte sich die Sonne dem Horizont als Benar seinem Hof zum Abschied winkte und die Gruppe sich wieder auf den Weg in Richtung der „Toten Harpyie“ machte wo alles für sie begonnen hatte.



12.05.2003 06:37#113
RhS_Artifex "Bevor wir aufbrechen, will ich noch was tun. Benar, als ich in dem Tal war, wo wir Eure Frau und den Jungen gefunden haben, fand ich einen Haufen Gold. Diesem habe ich 350 Münzen für Euch entrissen. Hier nehmt dieses Säckel, in ihm sind die 350 Goldmünzen, die Ihr sicherlich gebrauchen könnt.", mit diesen Worten überreichte der Templer dem Bauern das Säckel mit den 350 Goldmünzen, der sichtlich gerührt war, ob der überaus großzügigen Geste. Benar bedankte sich sehr herzlich und pries die Gruppe als seine Helden, aber Artie winkte nur ab, denn es war doch selbstverständlich für ihn das zu tun. Nicht lange später bewegte sich die Gruppe samt der Bauersfamilie in Richtung "Tote Harpyie", wo ihr Abenteuer begonnen hatte und Artifex brodelte schon voller Ungeduld, denn sein Sensei hatte ihm eröffnet, dass nur noch der psychische Aspekt seiner Schulung abgeschlossen werden musste, bevor die Prüfung begann. Voller Ungeduld wollte er schon mit der weiteren Lehre beginnen, aber Gardiff wiegelte ihn ab, er wollte ein ruhiges Plätzchen, wo sie ungestört üben konnten.
Artifex fügte sich dem Willen seines Lehrmeisters und der Trupp bewegte sich weiter. Etliche Stunden später, befand sich die Reisegruppe auch schon vor der Taverne, wo sie kurze Rast einlegten. Doch betreten konnte sie sie nicht, denn sie war bis auf den Boden niedergemacht worden und man sah hie und da schon einige Leute eifrig am Wiederaufbau arbeiten. Der Templer setzte sich auf den Boden und schaute sich den traurigen Anblick an, es war zum Jammern, vor kurzem war sie noch da, aber nun schien es die Schuld der Orks zu sein, dass die Taverne dem Erdboden gleich gemacht wurde. Auf dem Boden sitzend wartete Artie auf das Zeichen zum Wiederaufbruch, denn lange würden sie hier wohl nicht verweilen können, die Taverne war ja noch nicht wiedereröffnet.





Username:
Passwort:
angemeldet bleiben:

Fanart